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Willkommen

Herzlich willkommen im EL-DE-Haus - einem Haus mit einer bedrückenden und bewegten Vergangenheit. Im oberen Bereich der Eingangstür finden Sie den Originalschriftzug EL-DE, der dem Haus den Namen gab. Hinter diesen Buchstaben verbergen sich die Initialen des Bauherrn Leopold Dahmen, eines Kölner Schmuck- und Uhrengroßhändlers. Ursprünglich geplant als Wohn- und Geschäftshaus, wurde es 1934 im Rohbau von der Gestapo angemietet und von 1935 bis 1945 von ihr genutzt.

Das Gitter zwischen Eingangsbereich und Pförtnerloge erinnert daran, dass es sich heute um einen musealen Ort handelt, an dem das Haus das Hauptexponat darstellt. Die original erhaltene Pförtnerloge erfüllte ihre Funktion sowohl während der NS-Zeit als auch in den Jahren danach, als das Haus unterschiedliche städtische Behörden beherbergte.

Nachdem die Gestapo das Haus angemietet hatte, wurde statt der ursprünglich geplanten Tiefgarage ein Hausgefängnis mit 10 Zellen eingebaut. Über die abwärts führende Treppe gelangen Sie an diesen weltweit einzigartigen Ort, an dem über 1800 Wandinschriften von Häftlingen erhalten sind. Heute ist dieser Ort Gedenkstätte und zeugt von Verfolgung, Folter und Mord.

Mehr .über die Geschichte des Hauses und die Zeit, in der die Gestapo hier arbeitete, erfahren Sie in der Dauerausstellung, wenn Sie der Treppe zum ersten Stock folgen.

IMPRESSUM

Soweit nicht anders ausgewiesen: Fotos: © NS-Dokumentationszentrum Köln

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