NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln
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Vorstellungen am 14.,16.,23. und 24 Januar und am 27.,28. Februar sowie im März 2010 
jeweils um 20.00 Uhr im Kunsthaus Rhenania, Rheinauhafen, Bayenstr. 28, Köln 
Kartenreservierung unter: Tel. / Fax 0221 / 2 40 61 72 oder 
info@tko-theater.de 
Seit einigen Jahren bemüht sich die EU um die Verbesserung der Lebenssituation der Roma und Sinti und paradoxerweise ist mit Einbruch der Wirtschaftskrise und der Osterweiterung genau das Gegenteil der Fall. In vielen Ländern Europas ist die soziale Ausgrenzung unmenschlicher denn je, brutale Gewalt gegen Roma und Sinti ist alltäglich geworden –heimtückische Morde werden verschleiert und "geduldet", von gelegentlichen Protesten abgesehen. 120.000 Roma und Sinti leben allein in Deutschland, davon sind die meisten deutsche Staatsbürger. Nedjo Osman erarbeitet mit Schauspielern und Laien ein szenisches Kaleidoskop dieser Skandale, basierend auf dokumentierten Fällen im Europa vor unserer Haustüre, aber auch mit authentischen Geschichten der Roma und Sinti in unserer Nachbarschaft, ihrer Armut und ihrer Resignation, ihren Wünsche und Hoffnungen. Der Titel "Opera Nomadi" knüpft an die italienischen Ghettos der Roma und Sinti an, ist aber zugleich eine szenischen Verschmelzung von Text, Musik und Tanz jenseits der Klischees. Es geht um die Tragödie einer Minderheit und eine Konfrontation mit ihren Gefühlen als "Nomadi". 
 
Regie, Choreografie, Raum Konzept: Nedjo Osman 
 
Dramaturgie: Nedjo Osman, Christel Jorges 
 
Kostüme: Joanna Rybacka 
 
Organisation, Projektleitung: Nada Kokotović  
 
Es spielen: Grit Bardowick, Marina Jung, Heike Trinker, Perian Wirges, Selim Dursun, Mike Reichenbach, Ahmet Tahi , George Velikov 
 

IMPRESSUM

Anbieterkennzeichnung: Ralf Dank, Im Dau 3, 50678 Köln, Fax (0221) 9520463, e-mail: dank@artcontent.de.
Realisation: Redaktionsbüro Dank
Soweit nicht anders ausgewiesen: Fotos: © NS-Dokumentationszentrum Köln

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