NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln
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Projekte

Einführung Lokaler Aktionsplan 2008

Auf Spurensuche!

Im Lauf der Kriegsjahre hatte sich der einst so lebendige Stadtteil Köln-Ehrenfeld nach zahllosen Bombardierungen in eine Trümmerwüste verwandelt. Hier lebte bereits im Herbst 1944 kaum noch jemand. Aber dort, wo Leben fast unmöglich geworden war, konnte man sich immerhin gut verstecken. Wer tat das? Untergetauchte, wie wenigen überlebenden Juden, einige Deserteure und manche entwurzelte Jugendliche, die vom Krieg und der NS-Herrschaft die Nase gestrichen voll hatten. Hinzu kamen Zwangsarbeiter, Kriegsgefangene und andere Versprengte. Wie war es möglich in Mitten all dieser Zerstörung zu überleben? Was taten die Nazis um die Kontrolle über die Schuttberge, die einst ein schönes Quartier waren, zu behalten? Gab es organisierten Widerstand gegen das Regime?

Diese und andere Fragen wurden von zahlreichen engagierten Bürgerinnen und Bürgern in Köln-Ehrenfeld untersucht. Denn: Der Schwerpunkt des „Kölner Lokalen Aktionsplans 2008" war die Suche nach der Geschichte dieses alten Arbeiterstadtteils Kölns unter dem Hakenkreuz.

Dazu kamen noch andere spannende Aktionen! Die Kölner Bezirksschülervertretung schaute kritisch auf die Aktivitäten der rechten „pro Köln" Gruppierung, Radiosendungen gegen Ausländerfeindlichkeit und Antisemitismus wurden gesendet und in der Broschüre „Köln ganz rechts" des Jugendclubs Courage kann nachgelesen werden, was sich am rechten Rand leider auch heute in der Domstadt alles so tummelt. Hier werden diese und andere Aktivitäten dokumentiert! 

Hier finden Sie Berichte, Fotos und weitere Medien zu Projekten, die im Rahmen des Lokalen Aktionsplans durchgeführt werden.

IMPRESSUM

Soweit nicht anders ausgewiesen: Fotos: © NS-Dokumentationszentrum Köln

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