Hier finden Sie Informationen zu verschiedenen Führungen, die wir im Stadtraum anbieten.
Die Kölner Messe stellte während des Zweiten Weltkriegs einen zentralen Ort der Verfolgung in Köln dar. Auf dem Gelände direkt am Rhein waren ein Außenkommando des KZ Buchenwald, Lager für Zwangsarbeiter*innen und Kriegsgefangene sowie ein Barackenlager der Gestapo untergebracht. Die Häftlinge erlitten schwerste Qualen, mussten während Bombenräumungen und Leichenbergungen nach Luftangriffen ihr Leben riskieren. Der Ort diente zudem als Sammellager für Sint*izze und Rom*nja sowie für als jüdisch verfolgte Menschen. Vom nahegelegenen Bahnhof Deutz-tief erfolgten die Deportationen in die Ghettos, die Konzentrations- und Vernichtungslager.
Lernen Sie auf diesem Rundgang die Geschichte des Gebäudekomplexes sowie seine Nutzung als Lager kennen und erfahren Sie mehr über die Haft- und Arbeitsbedingungen sowie einzelne Lebensgeschichten.
Dauer
1,5 Stunden
Treffpunkt
Charles-de-Gaulle-Platz 1, 50679 Köln (Haltestelle Köln Messe/ Deutz Bf, Ausgang Auenweg)
Kosten
45 € Schüler*innen
75 € für Studierende / Auszubildende / Jugendgruppen
112,50 € für Erwachsene
Für Kölner Schulen sind sämtliche pädagogischen Angebote des NS-DOK kostenfrei.
Hinweis
Bitte beachten Sie, dass diese Veranstaltung ausschließlich vor Ort in Köln-Deutz stattfindet und das EL-DE-Haus nicht besucht wird.
Sprachen
Wir bieten diese Führung in deutscher und englischer Sprache an. Bitte beachten Sie, dass zusätzliche Kosten bei Fremdsprachenführungen sowie an Feiertagen und am Wochenende anfallen (jeweils 15 € pro Führung).
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Lernen Sie auf diesem Rundgang die Geschichte des Kölner Sportparks kennen – und erfahren Sie mehr über seine Nähe zu Verfolgung und Verbrechen: Eingeweiht im September 1923 war er bis zur Eröffnung des Berliner Olympiastadions 1936 die größte deutsche Sportanlage: Sportfeste und Fußball-Länderspiele mit zehntausenden Besucher*innen dienten in der NS-Zeit zur Propaganda, jüdische Vereinsmitglieder wurden ausgegrenzt.
1941 richteten die NS-Machthaber nur wenige hundert Meter nördlich des Sportparks einen Lagerkomplex ein. Hier wurden Tausende als jüdisch verfolgte Kölner*innen unter schrecklichen Bedingungen interniert – als Vorbereitung auf die anschließenden Deportationen in die Ghettos und Vernichtungslager.
Heute erinnert ein Mahnmal an das Lager. Diskussionen um Namensgebungen von Sportanlagen und Straßen verdeutlichen aber noch immer den schwierigen Umgang mit der Geschichte.
Dauer
1,5 Stunden
Treffpunkt
Der Rundgang beginnt und endet an der KVB-Station RheinEnergieStadion.
Kosten
60€ für Schüler*innen
100€ für Studierende / Auszubildende / Jugendgruppen
150 € für Erwachsene
Wochenende/Feiertag: zzgl. 20 €
Für Kölner Schulen sind sämtliche pädagogischen Angebote des NS-DOK kostenfrei.
Hinweis
Bitte beachten Sie, dass diese Veranstaltung ausschließlich vor Ort in Köln-Müngersdorf stattfindet und das EL-DE-Haus nicht besucht wird.
Sprachen
Wir bieten diese Führung in deutscher und englischer Sprache an. Bitte beachten Sie, dass zusätzliche Kosten bei Fremdsprachenführungen sowie an Feiertagen und am Wochenende anfallen (jeweils 15 € pro Führung).
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Lernen Sie die Geschichte und Geschichten, Biografien und Schicksale aus dem ehemaligen Arbeiter*innenviertel Ehrenfeld der 1930er und 1940er Jahre kennen. Auf dem Rundgang durch den Stadtteil begegnen Ihnen David Kuflik, ein jüdischer Altkleider-Händler, der Hitlerjunge Stefan Pick, Heinz Grünebaum, Sohn des Kantors der Ehrenfelder Synagoge, sowie die unangepassten Jugendlichen um Barthel Schink.
An den historischen Orten gehen wir den Spuren der Vergangenheit nach. Zeitgenössische Fotografien und Dokumente illustrieren die Schilderungen.
Folgen Sie den Lebensgeschichten und Themen anschließend in das EL-DE-Haus: Erfahren Sie in der Dauerausstellung und der Gedenkstätte mehr über die Stadtgeschichte sowie die Hintergründe von Verfolgung und Verbrechen.
Dauer
2,5 Stunden
Treffpunkt
Haltestelle Venloer Str./Gürtel (Linie 3, 4 und 13) vor dem Schnellrestaurant „McDonald’s“
Kosten
75 € für Schüler*innen
125 € für Studierende / Auszubildende / Jugendgruppen (zzgl. Eintritt)
187,50 € für Erwachsene (zzgl. Eintritt)
Für Kölner Schulen sind sämtliche pädagogischen Angebote des NS-DOK kostenfrei.
Hinweis
Dieses Angebot eignet sich für alle Gruppen ab der 8. Klasse, auch wenn noch keine umfangreichen Kenntnisse über die NS-Zeit vorliegen. Bitte beachten Sie, dass maximal 15 Personen pro Gruppe teilnehmen können.
Sorgen Sie bitte im Vorfeld selbst für KVB-Tickets zum Treffpunkt und nach dem Rundgang ab Bahnhof Ehrenfeld zum NS-Dokumentationszentrum am Appellhofplatz.
Sprachen
Wir bieten diese Führung in deutscher und englischer Sprache an. Bitte beachten Sie, dass zusätzliche Kosten bei Fremdsprachenführungen sowie an Feiertagen und am Wochenende anfallen (jeweils 15 € pro Führung).
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Stadtteilführung zu Navajos, Edelweißpirat*innen und unangepassten Jugendlichen in Köln
Folgen Sie der Geschichte und den Geschichten der unangepassten Jugend durch die Kölner Südstadt. Lernen Sie mit dem Volksgarten einen ihrer zentralen innerstädtischen Treffpunkte während der 1930er und 1940er Jahre kennen.
Erfahren Sie vor Ort mehr über die Lebensgeschichten und den Alltag der Jugendlichen, die Lieder und Kluft, das Auftreten und die weiteren Fahrtenziele der verschiedenen Gruppen – und über ihre Konflikte mit der Hitlerjugend sowie die Verfolgung durch Polizei und Gestapo.
Über den Rosengarten und Eifelplatz – Ende 1942 Ort einer großen Verhaftungsaktion – folgen die Teilnehmenden den Spuren der Jugendlichen bis ins NS-Dokumentationszentrum im EL-DE-Haus und erfahren dort im ehemaligen Gestapogefängnis mehr über ihr weiteres Schicksal.
Dauer
2,5 Stunden
Treffpunkt
Chlodwigplatz an der Severinstorburg
Kosten
75€ für Schüler*innen
125€ für Studierende / Auszubildende / Jugendgruppen (zzgl. Eintritt)
187,50 € für Erwachsene (zzgl. Eintritt)
Für Kölner Schulen sind sämtliche pädagogischen Angebote des NS-DOK kostenfrei.
Hinweis
Dieses Angebot wird für Gruppen ab der 9. Klasse empfohlen, die sich bereits mit der NS-Zeit befasst haben und über Grundwissen zur NS-Ideologie verfügen. Bitte beachten Sie, dass maximal 15 Personen pro Gruppe teilnehmen können.
Sorgen Sie bitte im Vorfeld selbst für KVB-Tickets zum Chlodwigplatz und nach dem Rundgang durch den Volksgarten von der Haltestelle Eifelstraße zum EL-DE-Haus am Appellhofplatz.
Sprachen
Wir bieten diese Führung in deutscher und englischer Sprache an. Bitte beachten Sie, dass zusätzliche Kosten bei Fremdsprachenführungen sowie an Feiertagen und am Wochenende anfallen (jeweils 15 € pro Führung).
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Erfahren Sie auf diesem Rundgang durch Köln-Mülheim mehr über die Geschichte des industriell geprägten Stadtteils: Wo heute vielfältiges urbanes Treiben mit Konzerten und modernen Dienstleistern zu finden ist, prägten damals Unternehmen wie Felten&Guilleaume sowie das Carlswerk mit seiner Draht- und Kabelfertigung das Stadtbild. Als Teil der NS-Rüstungsindustrie profitierten die Firmen von der Ausbeutung der Zwangsarbeiter*innen. Die Arbeits- und Lebensumstände der vor allem aus der ehemaligen Sowjetunion verschleppten Menschen begegnen Ihnen während der Tour durch Mülheim in Form von Zitaten und Erinnerungen aus Zeitzeugen-Berichten an verschiedenen Stationen wie dem Hochbunker Berliner Straße, Standorten ehemaliger Unterkunftsbaracken oder der Schlackenbergwerft am Rheinufer.
Dauer
2 Stunden
Treffpunkt
Der Rundgang beginnt an der KVB-Haltestelle Keupstraße und dauert ca. zwei Stunden. Er endet an der Ratsstraße, in der Nähe zu den KVB-Haltestellen Keupstraße oder Wiener Platz.
Kosten
60€ für Schüler*innen
100€ für Studierende / Auszubildende / Jugendgruppen
150 € für Erwachsene
Wochenende/Feiertag: zzgl. 20 €
Für Kölner Schulen sind sämtliche pädagogischen Angebote des NS-DOK kostenfrei.
Hinweis
Das EL-DE-Haus wird nicht besucht.
Sprachen
Deutsch
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