aktuell

Ab 11.07. | Museumsdienst Köln

Ferienkurse und vieles mehr

Das neue Programm ist da

Wer nicht wegfährt, kann was erleben: Denn in den Kölner Museen ist immer was los. Ferienkurse, Familienführungen, Entdeckerrucksäcke und -taschen, Hörtouren, Lesungen, Kindergeburtstage ... das alles findet sich im neuen Kinderprogramm.

Wie zum Beispiel der Kurs Walk the Line mit Cristine Schell:
"Heute geht es mit Klemmbrett und Bleistift durchs Museum: Wir machen Zeichenexperimente, entwickeln Geschichten und entdecken, was die Linie so alles kann. In der Werkstatt bringen wir sie dann ordentlich auf Trab, tauchen sie in Farbe und lassen sie schlurfen, schlängeln und springen."

Di. 02.08., 18:00 Uhr | Vortrag | Historisches Archiv der Stadt Köln

The Living Wall - Ein Hochhausring für Köln

Vortrag von Martin Bachem

The Living Wall - Modell von Martin Bachem

Im Rahmen einer Vortragsveranstaltung zur Ausstellung „Willkommen im alten Köln“ stellt der Kölner Architekt Martin Bachem seinen in 2015 rege diskutierten Plan für eine städtebauliche Neuordnung in Köln vor.
Sein visionärer Entwurf sieht einen der historischen Stadtmauer folgenden gigantischen Hochhausring vor. Bachem transportiert damit die Gestalt der Stadtgeschichte in die Zukunft der Metropole am Rhein.
Auf diese Weise wird die in seinem Entwurf wiedererweckte mittelalterliche Stadtmauer mehr als 100 Jahre nach ihrem Abriss wieder zum stadtarchitektonischen Aushängeschild in Köln – eine „Living Wall“, die gegenwärtige Herausforderungen wie den Wohnraummangel in der Stadt mit der Frage eines progressiven Denkmalschutzes verbindet.
Vor und nach dem Vortrag wird die Ausstellung „Willkommen im alten Köln" geöffnet sein.
Für: Alle | Von: Historisches Archiv Köln | Mit: Martin Bachem | Treffpunkt: Lesesaal Historisches Archiv der Stadt Köln, Heumarkt 14, 50667 Köln | Teilnahme: kostenlos | Rahmenprogramm zu: „Willkommen im alten Köln“, 15.03.2016 - 23.09.2016

Do. 11.08., 19:00 Uhr | Vortrag | Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud

Marcel Broodthaers: Künstler sein

Vortrag von Prof. Karin Gludovatz

Marcel Broodthaers, ‘Pot avec photo noir et blanc (autoportrait)’ (1967)

Marcel Broodthaers hat in seinen Arbeiten konsequent die klassischen Kategorien künstlerischer Produktion reflektiert, sei es das Werk, sein Autor oder das Museum. Das Interesse galt dabei vielleicht weniger einer Verabschiedung dieser Kategorien als vielmehr ihrer Neudefinition. Broodthaers‘ Verfahren der „ironischen Affirmation“, wie Stefan Germer es genannt hat, bot ihm die Möglichkeit, durch Überzeichnung zu präzisieren, wie er die Bedingungen künstlerischer Arbeit und also nicht zuletzt auch die Rolle des Künstlers verstanden haben wollte. Was konnte dieser spätestens seit der Renaissance mythisch aufgeladene Begriff um 1970 noch leisten und welches Bild des Künstlers entwarf Broodthaers in seiner Arbeit an der Schnittstelle von Literatur und bildender Kunst?
Karin Gludovatz ist Professorin am Kunsthistorischen Institut der FU Berlin.
Gemeinsam veranstaltet von den Freunden und der Fritz Thyssen Stiftung.
Für: Erwachsene | Von: Freunde des Wallraf-Richartz-Museums und des Museums Ludwig | Mit: Prof. Karin Gludovatz | Treffpunkt: Stiftersaal im Wallraf | Rahmenprogramm zu: „Das Gedächtnis, die Stadt und die Kunst II. Für Marcel Broodthaers“, 20.05.2016 - 14.08.2016

Do. 18.08., 19:00 Uhr | Vortrag | Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud

In der Republik der Kinder sind die Kinder kleine Könige

Vortrag von Prof. Paul Schnabel

Jacob Gerritsz. Cuyp, Zwei Kinder mit einem Lamm, 1638, Öl auf Eichenholz, Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud, Köln, Foto: RBA

Seit dem späten 16. Jahrhundert sind Kinder beliebte Objekte in der niederländischen Malerei: Schön herausgeputzt in ihren besten Kleidern, aber auch spielend, in der Schule, bei der Arbeit, manchmal auch krank oder nach einem verfrühten Tod in der Gestalt eines Engels. Im 18. Jahrhundert wird in den Darstellungen auch der Einfluss moderner pädagogischer Auffassungen sichtbar. Und am Ende des 19. Jahrhunderts reflektiert die Malerei eine von den Erwachsenen abgeschiedene Kinderwelt. Diese Entwicklung wird sichtbar gemacht anhand von Gemälden der Wallrafsammlung, aber auch anhand von Kunstwerken anderer Museen und privaten Sammlungen.
Paul Schnabel ist Soziologe, Professor an der Universität Utrecht und Mitglied im niederländischen Senat.
Gemeinsam veranstaltet von den Freunden und der Fritz Thyssen Stiftung.
Für: Erwachsene | Von: Freunde des Wallraf-Richartz-Museums und des Museums Ludwig | Mit: Prof. Paul Schnabel | Treffpunkt: Stiftersaal im Wallraf | Rahmenprogramm zu: „Republik der Kinder“, 20.04.2016 - 01.05.2017

Di. 23.08., 19:00 Uhr | Vortrag | Museum Ludwig

Die Abrechnung

Ordnung und Chaos. Vom Kunstmachen und Kunstverwalten

Ulrich Tillmann (links) Wolfgang Vollmer, Anonymous - Jungbauern auf dem Weg zum Tanz, 1913 (aus der Serie: Meisterwerke der Fotokunst. Sammlung Tillmann und Vollmer)

Zum Ende seiner Dienstzeit am Museum Ludwig führt Ulrich Tillmann in einem persönlichen Rückblick anhand von 10 Beispielen noch einmal die komplexe Arbeit mit und an der Kunst vor Augen. Tillmann begann seine Tätigkeit am Museum Ludwig 1986 zur Eröffnung des Neubaus als Assistent von Herrn Dr. von Dewitz, der zum Leiter des Agfa Foto-Historamas ernannt worden war. Als eigenständiges kleines Museum im großen Museum Ludwig realisierten Bodo von Dewitz und Ulrich Tillmann so bedeutende Ausstellungen wie „An den süßen Ufern Asiens“, „Silber und Salz“, zum Jubiläumsjahr der Fotografie 1989, oder „Ich sehe was, was Du nicht siehst – Sehmaschinen und Bilderwelten“, um nur einige zu nennen.
2006 wechselt Ulrich Tillmann nach dem Ankauf der Sammlung Agfa durch die Stadt Köln auf die Stelle als Dokumentar für Malerei und Skulptur am Museum Ludwig.
Gemeinsam veranstaltet von den Freunden und der Fritz Thyssen Stiftung.
Für: Erwachsene | Von: Freunde des Wallraf-Richartz-Museums und des Museums Ludwig | Mit: Ulrich Tillmann | Treffpunkt: Kino im Museum, 1. Etage | Rahmenprogramm zu: „Wir nennen es Ludwig“, 27.08.2016 - 08.01.2017

 
 

Ausstellungen

Bald vorbei

Vera Lossau - Eine kurze Geschichte der Löcher

Museum für Angewandte Kunst Köln
16. April bis 31. Juli 2016

Die Bildhauerin Vera Lossau inszeniert eine ortsspezifische Installation im MAKK. Mit dem Titel „Eine kurze Geschichte der Löcher“ setzt sich die Gewinnerin des Frauenkulturpreises für bildende Künste des LVR des Jahres 2014 im Rahmen einer zweiteiligen Ausstellung im LVR-Industriemuseum in Oberhausen und im MAKK mit den Fragen auseinander, was ein Loch, ein Ornament und eine Schlaufe gemeinsam haben.

Weitere

Der Steindruck im Fokus – Finessen der Farblithographie

Von illustrativen Werbedrucken über Käthe Kollwitz zu Otto Dix

Käthe Kollwitz Museum
21. Juni bis 11. September 2016

Der Sommer im Käthe Kollwitz Museum Köln wird farbig! Mit der späten Druckgraphik „Die Katze im Mohnfeld“ (1968) von Otto Dix in 12 noch nie gezeigten, einzelnen und kombinierten Andrucken von sieben Farbsteinen sowie mit bezaubernden Chromolithographien von Käthe Kollwitz stehen die Technik und die Finessen der Farblithographie im Mittelpunkt einer kleinen, aber feinen Kabinettausstellung. Gezeigt werden rund 50 Exponate.

Michelangelo

Der Andere Blick

Odysseum
17. Juni bis 23. Oktober 2016

Erstmals können Michelangelos außergewöhnliche Meisterwerke, die Deckenfresken der Sixtinischen Kapelle als Reproduktionen in Deutschland betrachtet werden. Die Ausstellung auf ca. 1200 qm kehrt die Situation um: Der Blick des Betrachters richtet sich nicht nach oben, sondern nach unten. In nahezu originalgetreuer Größe werden die Deckenfresken wortwörtlich auf die Erde geholt und ermöglichen dem Betrachter eine Nähe zu den Gemälden, die sie greifbar erscheinen lässt.

Und nebenan

Das Bauhaus

Alles ist Design

Bundeskunsthalle Bonn 01.04. – 14.08.2016

Die Kräfte hinter den Formen

Erdgeschichte, Materie, Prozess in der zeitgenössischen Kunst

Museen Haus Lange und Haus Esters, Krefeld 20. 03. – 31. 07. 2016

Dominique Gonzalez-Forester

1887-2058

Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen, K20 Grabbeplatz 23.04.-07.08.2016

Diango Hernandez

Theoretical Beach

Museum Morsbroich, Leverkusen 22.05.-28.09.2016

Barbara Hepworth

Sculpture for a Modern World.

Arp Museum Rolandseck 22.05.-29.08.2016

 

Hinweis

Wegen schweren Mängeln an der Entrauchungsanlage des Kulturzemtrum am Neumarkt wird das Rautenstrauch-Joest-Museum voraussichtlich bis zum 31.07.2016 geschlossen bleiben. Das Museum Schnütgen ist wieder regulär für Besucherinnen und Besucher geöffnet. Alle öffentlichen Führungen werden wie angekündigt stattfinden.

 

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Nächste Führungen

Di. 26.07. 14:30 Uhr

Museum für Angewandte Kunst Köln: Design Kompakt: Ein Rundgang durch die Sammlung Winkler

Di. 26.07. 15:30 Uhr

Römisch-Germanisches Museum: Zerbrechlicher Luxus. Köln - ein Zentrum antiker Glaskunst

Di. 26.07. 18:00 Uhr

Kölnisches Stadtmuseum: Kuratorenführung durch die Sonderausstellung „Großes Kino“ mit Sascha Pries

Mi. 27.07. 11:00 Uhr

Museum für Angewandte Kunst Köln: Mathildenhöhe Darmstadt - ein deutsches Jugendstilzentrum

Mi. 27.07. 14:30 Uhr

Museum Schnütgen: Wege durch die Sammlung: Kunst, Geschichte und Architektur der Stifts- und Klosterkirche Sankt Cäcilien

Mi. 27.07. 16:30 Uhr

Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud: Das Gedächtnis, die Stadt und die Kunst II. Für Marcel Broodthaers

Mi. 27.07. 16:30 Uhr

Museum Ludwig: Drei Künstlerfreunde: Marcel Duchamp, Francis Picabia, Man Ray

Do. 28.07. 15:00 Uhr

Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud: Impressionismus und Neoimpressionismus

Nächste Veranstaltungen

 
 

KinderUndFamilien

 

Kreativkurse

Do-it-yourself – Der Rot-Blaue Stuhl

Der „Rot-Blaue Stuhl“ von Gerrit Thomas Rietveld ist eine der bekanntesten Design-Ikonen des 20. Jahrhunderts. Im Anschluss an einen Rundgang durch die Design-Abteilung werden Techniken, Werkzeuge und Materialien erläutert, um schließlich einen eigenen Rot-Blauen Stuhl zu bauen.
Die Materialgebühr bezieht sich auf das Material für einen Stuhl. Es ist auch möglich, zu zweit einen Stuhl zu bauen.
Sa 17.09. und So 18.09., jeweils 11.00 bis 17.00 Uhr im Museum für Angewandte Kunst | Mit: Hauke Schmidt | Technik: Holzverarbeitung | Treffpunkt: Kasse des Museums | Preis: € 84,00 | ermäßigt: € 54,00 | Material: € 150,00

 

Sho – Japanische Pinselschrift (Herbstkurs)

Die zeitlose Weisheit eines Zen-Spruchs aus wenigen Schriftzeichen kann jeder verstehen und beim Schreiben nachvollziehen. Wenn die Pinselführung von der wachen, ruhigen Aufmerksamkeit des Schreibenden begleitet wird, fließen Frische und Schönheit zusammen. Wir werden die klassischen Formen und Proportionen der Zeichen üben und auf dieser Basis Wege ausprobieren, die strenge Form frei zu interpretieren. Für Anfänger und Fortgeschrittene geeignet.

Freitag, 07.10. - 04.11.2016 | 15 - 17 Uhr (7 Termine)
Für: Erwachsene | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Ursula Werner | Technik: Kalligraphie | Treffpunkt: Kasse | Preis: € 60,00 | ermäßigt: €  35,00 Material: € 12,00 | Anmeldung bis: 27.09.2016

Dieser Kurs ist ausgebucht. Wir können Sie jedoch auf eine Warteliste setzen!

Gamelan Schnupperkurs

Die Gamelan-Musik mit ihrem reichen Repertoire bietet völlig neue Möglichkeiten, sich in der Gruppe als vielstimmiger Klangkörper zu erleben und Zutrauen in eigene Fähigkeiten wachsen zu sehen. Jeder kann sich an mehreren Instrumenten versuchen und gemeinsam mit der Gruppe das Lerntempo bestimmen. Hartmut Zänder - seit zwölf Jahren zu Hause in traditioneller javanischer und balinesischer Musik sowie vertraut mit Cross over-Projekten im Jazz - vermittelt einen ersten Kontakt zur Gamelan-Kultur Javas.

Dienstag, 06. September 2016, 17:30 bis 19:30 Uhr
Rautenstrauch-Joest-Museum
Für: Erwachsene | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Hartmut Zänder | Treffpunkt: Kasse des Museums | Preis: € 12,00 | ermäßigt € 7 

 

Kindergeburtstag