Informationsveranstaltungen für Lehrkräfte und Erzieher*innen – öffentliche Angebote

Gerade Schulklassen können von Museen als außerschulischen Lernorten profitieren. Wie? Das zeigen wir Ihnen in unseren Informationsveranstaltungen für Lehrkräfte. In den kostenfreien Veranstaltungen informieren wir Sie über die aktuellen Sonderausstellungen, stellen Ihnen die Sammlungsschwerpunkte der städtischen Museen vor und erproben gemeinsam neue Vermittlungsmethoden. Nutzen Sie unsere Fortbildungen, um einen Museumsbesuch mit Ihrer Schulklasse optimal vorzubereiten oder um Anregungen für den eigenen Fachunterricht zu erhalten.

Spielerische Methoden für eine altersgerechte Begegnung mit Kunst und Kultur lernen Sie in unseren Fortbildungen speziell für Erzieher*innen kennen.

Melden Sie sich hier online für Ihre Wunschveranstaltung an. Sie wollen stets über aktuelle Informationsveranstaltungen und neue Angebote für Schulen und Kitas informiert werden? Dann abonnieren Sie unseren Newsletter Bildung!

 
 
Di. 24.02.
15:15 - 16:45 Uhr

Weiterbildung | Museum für Ostasiatische Kunst

Von der Grabplastik über den Japan-Holzschnitt zur buddhistischen Kunst – Basiswissen zur Kunst Ostasiens

Das Erlebnis anderer Kulturräume fasziniert und kann im Zusammenhang mit interkulturellen Lehrinhalten unterschiedlicher Fächer als Einstieg oder Ergänzung des Schulunterrichts dienen. Doch was wurde und wird in Ostasien als wertvoll und künstlerisch angesehen? Wie sehen typische Formate, Materialien, Themen und Techniken der Kunst und angewandten Kunst aus China, Japan und Korea aus? Worin unterscheiden Sie sich von westlichen Kunstformen, wo gibt es Ähnlichkeiten?

Neben archäologischen Objekten aus dem alten China, sind kostbare religiöse Bildwerke des Buddhismus aus China, Korea und Japan ausgestellt. Daneben gibt es die in Ostasien beindruckenden Werke der hochgeschätzten Schriftkunst und Tuschmalerei bis hin zum Japan-Holzschnitt zu entdecken. Kunstvoll gestaltete Objekte aus Bronze und Keramik und Porzellan vermitteln darüber hinaus einen Einblick in besondere Kunstfertigkeiten im Umgang mit bestimmten Werkstoffen und in die Bedeutung der Dekore.

Am Beispiel ausgewählter Exponate aus den aktuellen Ausstellungsbereichen erhalten Sie einen fundierten Einblick in unterschiedliche Bildgattungen und Themen des ostasiatischen Kulturraums. Darüber hinaus werden mögliche Vermittlungsansätze aufgezeigt.

Stufe: Sek I; SEK II; Fächer: Kunst, Prakt. Philosophie, Religion, Geschichte, Deutsch, Erdkunde

Firstziegel mit einem Unsterblichen zu Pferde, China, Qing-Dynastie (1644-1912), spätes 19. Jahrhundert © Rheinisches Bildarchiv Köln,  Marion Mennicken 

Für: Lehrkräfte | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Caroline Stegmann-Rennert | Treffpunkt: Foyer | Teilnahme: kostenlos | Anmeldung bis: 17.02.2026 | Rahmenprogramm zu: „Zum Mondjahr des Pferdes“, 03.12.2025 - 31.01.2027

Do. 26.02.
15:30 - 17:30 Uhr

Weiterbildung | NS-Dokumentationszentrum

"erinnern inklusiv" - Vorstellung unseres neuen Bildungsformates

Barrieren abbauen, Wege zur Teilnahme und Teilhabe ebnen: Dies ist das Ziel dieses neuen Bildungsformates im EL-DE-Haus. Es entstand als Ergebnis eines Kooperationsprojektes des NS-DOK mit der Universität zu Köln und richtet sich speziell an Schulklassen mit Fokus auf kognitiven Förderbedarfen.

Lernen Sie in dieser Veranstaltung das Format kennen, welches sich anhand von exemplarischen Biographien objekt- und handlungsorientiert der Geschichte des EL-DE-Hauses und den verschiedenen Perspektiven darauf nähert.

Abb.: Neben der Erkundung in der Dauerausstellung bieten die Erzählcafés Rückzugsmöglichkeiten und Raum für Fragen und individuelle Bedarfe. (Foto: Karin Maigut)

Bitte melden Sie sich online für die Veranstaltung an.

Für: Lehrkräfte | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Dr. Dirk Lukaßen | Reihe: MultiplikatorenProgramm | Treffpunkt: Foyer EL-DE-Haus | Teilnahme: kostenlos | Anmeldung bis: 24.02.2026

Di. 03.03.
15:30 - 17:30 Uhr

Weiterbildung | Historisches Rathaus Köln

Das Historische Rathaus und der Spanische Bau - Stadtgeschichte Vergangenheit bis in die Zukunft

Das Historische Rathaus und der Spanische Bau zeigen anschaulich die Politikgeschichte und Machtgeschichte der Stadt Köln. Als "Haus der Bürger" ist das Rathaus seit dem 12. Jahrhundert im ehemaligen Judenviertel bezeugt. Der beeindruckende "Hansasaal", erbaut um 1330, und der erlesene "Senatssaal", der von 1404 bis 1414 mit dem Ratsturm hinzugefügt wurde, erzählen von vergangenen Epochen und politischer Bedeutung. Trotz starker Kriegszerstörung wurde das Rathaus originalgetreu wieder aufgebaut.

Der Spanische Bau, im Zweiten Weltkrieg zerstört, jedoch in den Fünfzigern wieder errichtet, wurde ursprünglich als „Neues Rathaus“ bekannt. Aufgrund seiner historischen Bedeutung erhielt es später den Namen „Spanischer Bau“, denn er diente einst als Treffpunkt der Spanischen Liga im Dreißigjährigen Krieg und beherbergte später Gerichte und Ämter der Stadtverwaltung. Nach einer umfassenden Sanierung 2001 bis 2003 präsentiert sich der Bau heute in seiner historischen Pracht.

Zudem beherbergt der Spanische Bau im Lichthof eines der beiden Stadtmodelle des Kölnischen Stadtmuseums: ein aktuelles wachsendes 1:500-Modell, welches im Juni 2025 fertiggestellt und dem Museum geschenkt wurde. Das historische Modell der Stadt Köln im Kölnischen Stadtmuseum, zeigt die Stadt im Jahre 1571. Beide Modelle bieten einmalige Chancen, Stadtgeschichte, Gegenwart und Zukunft planerisch und emotional zu vermitteln.

In dieser Veranstaltung, soll die Verbindung zwischen den beiden Modellen, den Standorten und dem Stadtraum, wie der Via Culturalis anhand von unseren neuen Workshops und Führungen vermittelt werden. Ein niederschwelliger Zugang zur Stadtentwicklung, Planungsgeschichte und 2000 Jahre Politik- und Stadtgeschichte wird ermöglicht.

 Stufen: Primar, Sek I und Sek II, Fächer: Geschichte, Politik, Kunst, Religion.

Abb. © Anke Leyendecker

Für: Lehrkräfte | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Anke Leyendecker | Treffpunkt: Foyer Kölnisches Stadtmuseum | Teilnahme: kostenlos | Anmeldung bis: 27.02.2026

Mi. 25.03.
15:30 - 17:30 Uhr

Weiterbildung | Museum Ludwig

Yayoi Kusama

Yayoi Kusama zählt zu den bekanntesten Künstler*innen unserer Zeit. Ihr vielfältiges, acht Jahrzehnte umfassendes Schaffen veranschaulicht das Museum Ludwig mit mehr als dreihundert Arbeiten von den Anfängen bis heute. Im Zentrum ihres Werks stehen die Natur in ihrem ständigen Wandel, Werden und Vergehen sowie die Unendlichkeit des Universums, in der sich letztlich alles Existierende auflöst. Ihre ikonischen Punktmuster, mit denen sie Gegenstände und Menschen überzieht, sind ebenso Ausdruck dieser Weltsicht wie ihre Unendlichkeits-Spiegelräume. Die Ausstellung zeichnet die Stationen im Leben der Künstlerin nach. Diese führten sie Ende der 1950er Jahre aus dem ländlichen, patriarchalisch geprägten Japan der Nachkriegszeit in die lebendige Metropole New York. 1973 kehrte Kusama nach Japan zurück, wo sie seit Jahrzehnten in einer Klinik in Tokio lebt und arbeitet.

Nach einem Rundgang durch die Ausstellung wird die praktische Auseinandersetzung mit Kusamas Werk vorgestellt und selbst erprobt. Zudem stellt ein Oberstufenkurs des Elisabeth-von-Thüringen-Gymnasiums stellt seine anregenden gestaltungspraktischen Ideen vor. 

Für Sek I und Sek II

Yayoi Kusama, Infinity Mirrored Room—The Hope of the Polka Dots Buried in Infinity Will Eternally Cover the Universe, 2025, Maße variabel, Detail, Courtesy of Ota Fine Arts, © YAYOI KUSAMA

 

Für: Lehrkräfte | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Björn Föll (Museumsschule), Angelika von Tomaszewski (Museumsdienst) | Treffpunkt: Garderobenfoyer | Teilnahme: kostenlos | Anmeldung bis: 18.03.2026 | Rahmenprogramm zu: „Yayoi Kusama“, 14.03.2026 - 02.08.2026

Anmeldung

Dieser Kurs ist ausgebucht. Wir können Sie jedoch auf eine Warteliste setzen.

Mi. 22.04.
15:30 - 17:30 Uhr

Weiterbildung | Museum Ludwig

Yayoi Kusama

Yayoi Kusama zählt zu den bekanntesten Künstler*innen unserer Zeit. Ihr vielfältiges, acht Jahrzehnte umfassendes Schaffen veranschaulicht das Museum Ludwig mit mehr als dreihundert Arbeiten von den Anfängen bis heute. Im Zentrum ihres Werks stehen die Natur in ihrem ständigen Wandel, Werden und Vergehen sowie die Unendlichkeit des Universums, in der sich letztlich alles Existierende auflöst. Ihre ikonischen Punktmuster, mit denen sie Gegenstände und Menschen überzieht, sind ebenso Ausdruck dieser Weltsicht wie ihre Unendlichkeits-Spiegelräume. Die Ausstellung zeichnet die Stationen im Leben der Künstlerin nach. Diese führten sie Ende der 1950er Jahre aus dem ländlichen, patriarchalisch geprägten Japan der Nachkriegszeit in die lebendige Metropole New York. 1973 kehrte Kusama nach Japan zurück, wo sie seit Jahrzehnten in einer Klinik in Tokio lebt und arbeitet.

Nach einem Rundgang durch die Ausstellung wird die praktische Auseinandersetzung mit Kusamas Werk vorgestellt und selbst erprobt. Zudem stellt ein Oberstufenkurs des Elisabeth-von-Thüringen-Gymnasiums stellt seine anregenden gestaltungspraktischen Ideen vor. 

Für Sek I und Sek II

Yayoi Kusama, Infinity Mirrored Room—The Hope of the Polka Dots Buried in Infinity Will Eternally Cover the Universe, 2025, Maße variabel, Detail, Courtesy of Ota Fine Arts, © YAYOI KUSAMA

 

Für: Lehrkräfte | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Angelika von Tomaszewski (Museumsdienst Köln) und Björn Föll (Museumsschule) | Treffpunkt: Garderobenfoyer | Teilnahme: kostenlos | Anmeldung bis: 20.04.2026 | Rahmenprogramm zu: „Yayoi Kusama“, 14.03.2026 - 02.08.2026

Do. 28.05.
16:00 - 17:30 Uhr

Weiterbildung | MAKK – Museum für Angewandte Kunst Köln

Lehrer*innenfortbildung: O.M. Ungers. Architektur als Idee

Anlässlich des 100. Geburtstags des Kölner Architekten Oswald Mathias Ungers (1926–2007) widmet das Museum für Angewandte Kunst Köln (MAKK) dem international einflussreichen Architekten, Theoretiker und Professor die Ausstellung „Architektur als Idee“. Die Schau beleuchtet Ungers’ Verständnis von Architektur als geistige Disziplin. Als Ausdruck einer Ordnung, in der Raum, Proportion und Kunst zu einer Einheit verschmelzen. Gerade heute, in einer Zeit, in der Architektur zunehmend zwischen technischer Funktion, ökologischer Verantwortung und ästhetischem Anspruch vermittelt, gewinnt Ungers’ Verständnis neue Aktualität. Es erinnert daran, dass jeder Bau mit einer Idee und dem Denken beginnt und interdisziplinär zu verstehen ist. „Architektur als Idee“ lädt dazu ein, Oswald Mathias Ungers’ Werk im Dialog zwischen Architektur, Design, Kunst und Umwelt neu zu betrachten.

Geeignet für Sek I, Sek II, Berufsschule

Fachrichtung: Kunst

Für: Lehrkräfte | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Frau S. Ungers, E. Schwering | Treffpunkt: Kasse | Teilnahme: kostenlos | Anmeldung bis: 26.05.2026

 
 
 

Newsletter Bildung

Neuigkeiten für Lehrkräfte und Erziehende. Hier erhalten Sie aktuelle Anregungen und Hinweise zu Fortbildungen, Projekten und Vermittlungsangeboten.

 
Weitere Angebote
 
Buchbare Fortbildungen für Lehrer und Erzieher

Angebote für Ihr Kollegium, Stu­di­ensem­i­nar oder Ihre Fach­lehr­er­gruppe.

Museumsschule Köln

Ein Team von Lehrerinnen und Lehrern, die seit vielen Jahren sowohl in Schulen als auch in den Museen der Stadt Köln unterrichten.