Expedition Mittelalter. Das verborgene Museum Schnütgen

Museum Schnütgen
20. Oktober 2017 — 28. Januar 2018

Die Seele nach außen – Kollwitz in Selbstbildnissen

Zwei bedeutende Neuzugänge der Kölner Kollwitz Sammlung

Käthe Kollwitz Museum
12. Januar — 22. Februar 2017

 

Vorschau

 

Die Seele nach außen – Kollwitz in Selbstbildnissen

Zwei bedeutende Neuzugänge der Kölner Kollwitz Sammlung

Käthe Kollwitz Museum. 12. Januar — 22. Februar 2017

Als Auftakt des Jubiläumsjahres zum 150. Geburtstag von Käthe Kollwitz (8. Juli 1867) stellt das Käthe Kollwitz Museum Köln seine Künstlerin in persona in den Mittelpunkt: Ihre Selbstportraits, die »visuelle Form des Gespräches mit sich selbst«, wie sie es nannte, gewähren intime Einblicke in ihre Lebensphasen. Zugleich stehen sie repräsentativ für ihre meisterlichen Fähigkeiten als Zeichnerin, Druckgraphikerin und Bildhauerin.

FULL House: Design by Stefan Diez

Museum für Angewandte Kunst Köln. 17. Januar — 11. Juni 2017

Parallel zur imm cologne und den PASSAGEN 2017 eröffnet das Museum „FULL HOUSE: Design by Stefan Diez“ – die erste umfassende Werkschau eines der bedeutendsten deutschen Designer der jüngeren Generation. Anhand seines vielfältigen Werkes zeichnet die Ausstellung ein eindrucksvolles Bild vom Status Quo des Designs, indem sie aktuelle Herausforderungen thematisiert und zeigt, wie unter engen produktionstechnischen und finanziellen Vorgaben scheinbar Unmögliches möglich wird.

Gerhard Richter. Neue Bilder

Museum Ludwig. 9. Februar — 1. Mai 2017

Seit über 50 Jahren arbeitet er an der fulminanten Erneuerung der Malerei: Gerhard Richter, geboren am 9. Februar 1932 in Dresden und seit 1983 ansässig in Köln. Das weit ausfächernde OEuvre des vielleicht bekanntesten Künstlers unserer Zeit fasziniert durch das Spannungsverhältnis von Figuration und Abstraktion, von Bedeutung und Banalität. Seit den späten 1970er-Jahren dominieren abstrakte Bilder das Werk. Die Ausstellung zeigt ganz neue, im Jahr 2016 entstandene Gemälde.

Otto Freundlich. Kosmischer Kommunismus

Museum Ludwig. 18. Februar — 14. Mai 2017

Otto Freundlich (1878–1943) kannte alle und kannte alles. Kaum ein Künstler der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts hat sich so leidenschaftlich und intelligent mit den unterschiedlichen Strömungen der Kunst auseinandergesetzt. Persönliche Bekanntschaft, oft auch Freundschaft, verband ihn mit den führenden Künstlern von Expressionismus, Fauvismus, Kubismus, Orphismus, Dadaismus, Suprematismus, De Stijl, Bauhaus, Konstruktivismus, mit den Kölner Progressiven und den Abstrakten.

AUFSTAND!

Renaissance, Reformation und Revolte im Werk von Käthe Kollwitz

Käthe Kollwitz Museum. 10. März — 5. Juni 2017

Die Kunst der Pause. Transparenz und Wiederholung

Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud. 24. März — 5. Juni 2017

Butterbrotpapier und einen dünnen Bleistift - mehr braucht es nicht, um ein interessantes Motiv abzupausen. Die älteste Kopiertechnik der Menschheit gehört in der zeichnerischen Praxis wohl auch wegen seiner Alltäglichkeit zu den künstlerischen Randerscheinungen. Gerade deshalb widmet das Wallraf dem Thema eine Sonderausstellung. Damit rückt das Haus das fragile Medium in den Mittelpunkt des Interesses. Anhand von mehr als 20 Exponaten wird die Historie der Pause ergründet,

Paris erwacht! Hittorffs Erfindung der Place de la Concorde

Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud. 7. April — 9. Juli 2017

Der Platz sah das Wüten der französischen Revolution, überstand die Wirren zweier Weltkriege, erlebte Massenjubel, Volkstrauer, Staatsfeierlichkeiten und steht damit wie kein zweiter öffentlicher Ort für die bewegte Geschichte einer ganzen Nation: Die Rede ist von der Place de la Concorde. Doch nur wenige wissen, dass es ein junger deutscher Architekt war, der diesen Platz Anfang des 19. Jahrhunderts in ein urbanes Juwel verwandelte. Sein Name war Jakob Ignaz Hittorff.

Massenerschießungen. Der Holocaust zwischen Ostsee und Schwarzem Meer

NS-Dokumentationszentrum. 7. April — 25. Juni 2017

Zwischen 1941 und 1944 erschossen Angehörige der SS, der Wehrmacht und deutsche Polizeieinheiten zusammen mit einheimischen Helfern in der Sowjetunion über zwei Millionen Juden, etwa 30.000 Roma und 17.000 Patienten psychiatrischer Anstalten oder töteten sie in sogenannten Gaswagen. Anhand historischer Dokumente und Fotografien beschreibt die Ausstellung die Entwicklung des Massenmords und die Aufarbeitung dieser Verbrechen nach 1945.

Wolfgang-Hahn-Preis 2017. Trischa Donnelly

Museum Ludwig. 25. April — 30. Juli 2017

2017 zeichnet die Gesellschaft für Moderne Kunst Trisha Donnelly mit dem Wolfgang-Hahn-Preis aus. Die Jury ehrt damit die 1974 in San Francisco geborene Künstlerin für ihr zukunftsweisendes OEuvre. Donnelly lotet in Video, Zeichnung, Skulptur, Soundinstallation und Performances immer wieder aus, was Kunstwerke heute überhaupt ausmacht.

Heiter bis wolkig. Naturschauspiele in der niederländischen Malerei

Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud. 1. Juni 2017 — 5. Februar 2018

Unter dem Motto „heiter bis wolkig“ zeigt das Kölner Haus zwanzig „Himmelsbilder“ von Meistern wie Cuyp, van der Neer, Ruisdael oder Goyen. Im späten 16. Jahrhundert begannen die niederländischen Maler damit, den Himmel nicht mehr nur als Hintergrundkulisse zu nutzen, sondern verwandelten ihn in eine große Bühne, die bis zu 80 Prozent der Leinwand einnahm. Auf ihr ließen sie dann spektakuläre Naturschauspiele stattfinden.

HIER UND JETZT im Museum Ludwig: Reena Spaulings

Museum Ludwig. 3. Juni — 27. August 2017

Die aus mehreren Personen bestehende Protagonistin Reena Spaulings ist seit 2004 unter anderem als Künstlerin, Galeristin und Romanfigur in Erscheinung getreten. Die Rollen, in denen sie agiert, greifen ineinander. Mit dieser Strategie unterläuft sie die klassische Arbeitsteilung des Kunstsystems und verwischt die gängigen Hierarchien. Im künstlerischen Fokus Spaulings’ steht jedoch dezidiert die Malerei, die sie durch Performances erweitert und durch Kollaborationen öffnet.

„Konrad der Große“- Konrad Adenauer in Köln

Kölnisches Stadtmuseum. 10. Juni — 19. November 2017

„Konrad der Große“ – hinter diesem Titel verbirgt sich eine Sonderausstellung, die das Kölnische Stadtmuseum anlässlich des 100. Jahrestages der Einsetzung Konrad Adenauers als Kölner Oberbürgermeister zeigen wird. Die „Adenauerzeit“ – also die 1950er-Jahre – ist gemeinhin eher negativ besetzt, in Köln hat der Begriff aber eine doppelte Bedeutung: Es gibt auch eine extrem positiv besetzte „Adenauerzeit“: die Zwanziger Jahre, als Konrad Adenauer Oberbürgermeister war.

1917 - In Erinnerung an Luise Straus-Ernst. Die Rekonstruktion ihrer Kriegsausstellung im Wallraf

Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud. 23. Juni — 10. September 2017

Sie war eine der ersten promovierten Kunsthistorikerinnen in Deutschland, leitete das Wallraf-Richartz-Museum im ersten Weltkrieg, mischte als Dadaistin die etablierte Kölner Kunstszene auf, war elf Jahre vor den Nazis auf der Flucht, die sie 1944 in Ausschwitz ermordeten – und doch ist Luise Straus Ernst, diese starke Frau mit dem bewegten Leben, vielen nur als die erste Ehefrau von Max Ernst bekannt. Dieser ungleichen Wahrnehmung setzt das Wallraf eine Ausstellung entgegen.

Kunst ins Leben! Der Sammler Wolfgang Hahn und die 1960er Jahre

Museum Ludwig. 24. Juni — 24. September 2017

Wolfgang Hahn war Chefrestaurator am Wallraf-Richartz-Museum in Köln. Diese Perspektive prägte seinen Blick auf die zeitgenössische Kunst. Hahn interessierte neben dem Kunstwerk auch der künstlerische Prozess. Zugleich begegnete er der zeitgenössischen Kunst mit einem historischen Bewusstsein. Als Zeuge von Aktionen und Happenings protokollierte er das Gesehene und sammelte Publikationen und Dokumente.

Im SPIELRAUSCH: Von Drachentötern, Königinnen und Pixelmonstern

Museum für Angewandte Kunst Köln. 19. August 2017 — 4. Februar 2018

Die Ausstellung ist keine klassische Games-Ausstellung, sondern erstmals steht der populärkulturelle Kosmos der Spielwelten, der virtuelle und klassische Spielformen sowie kulturelle Praktiken von Rollen- und Gesellschaftsspielen einbezieht, im Mittelpunkt. Für die Besucher entsteht dabei ein erlebbares Spannungsfeld innerhalb der verschiedenen Spielwelten.

Eine graphische Revolution. Der italienische Farbholzschnitt des 16. Jahrhunderts

Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud. 22. September 2017 — 14. Januar 2018

Kaum eine andere Drucktechnik hat die graphische Kunst so nachhaltig beeinflusst wie die Erfindung des Farbholzschnittes durch den italienischen Künstler Ugo da Carpi aus dem Jahr 1516. Nach Jahrhunderten des einfachen Holzschnittdrucks bot die sogenannte Chiaroscuro-Technik neue, expressive Ausdrucksformen. Endlich war es den Künstlern möglich, unter Verwendung von unterschiedlich geschnittenen Holzstücken eine Hell-Dunkel-Modulation mit sensibler Farbgestaltung zu erzeugen.

Tintoretto - A star was born

Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud. 6. Oktober 2017 — 28. Januar 2018

Als erstes Museum startet das Wallraf im kommenden Jahr den internationalen Reigen von hochkarätigen Ausstellungen zum 500. Geburtstag des Malergenies Jacopo Tintoretto (*1518/19 Venedig – Venedig 1594). In seiner großen Sonderschau widmet sich die Kölner Gemäldegalerie erstmals dem hinreißenden Frühwerk des italienischen Meisters, der zu den produktivsten und einflussreichsten Künstlern aller Zeiten gehört.

Werner Mantz. Architekturen und Menschen

Museum Ludwig. 14. Oktober 2017 — 21. Januar 2018

Er ist bekannt als Fotograf des Neuen Bauens: Während Wilhelm Riphahn und andere Architekten Konrad Adenauers Siedlungspolitik für ein modernes Köln umsetzten, erhielt Werner Mantz (1901–1983) den Auftrag, die Neubauten zu fotografieren. In ihrer schwarzweißen Strenge wirken die menschenleeren Gebäude, Räume und Straßenzüge in seinen Aufnahmen kulissenhaft und monumental.

Expedition Mittelalter. Das verborgene Museum Schnütgen

Museum Schnütgen. 20. Oktober 2017 — 28. Januar 2018

Das Museum Schnütgen lädt mit der großen Sonderausstellung zu einer Entdeckungstour ein, noch nie oder bislang selten präsentierte Werke und besondere Objektgruppen aus den umfangreichen Beständen zu erkunden. Die Bandbreite der Exponate reicht von lichtempfindlichen mittelalterlichen Stoffen und Gewändern über kostbare Goldschmiedekunst, Glasmalerei bis hin zu Skulpturen aus Ton, Stein und Holz.

James Rosenquist. Painting as Immersion oder das Eintauchen ins Bild

Museum Ludwig. 18. November 2017 — 11. März 2018

James Rosenquist zählt zu den bedeutendsten Vertretern der Pop Art in den USA und weltweit. Sein beeindruckendes Lebenswerk vereint in hohem Maße handwerkliche Meisterschaft mit einem enormen Bildreichtum zu zeitgeschichtlichen Themen. Die oftmals monumentalen Leinwände sind verführerische Einladungen an den Betrachter, sich ganz in die gebotene Bilderwelt zu versenken. Der Künstler selbst spricht hier von „painting as immersion“.

 

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Gerhard Richter. Neue Bilder

09. Feb. 2017 bis 01. Mai. 2017

Otto Freundlich. Kosmischer Kommunismus

18. Feb. 2017 bis 14. Mai. 2017

FULL HOUSE Design by Stefan Diez

17. Jan. 2017 bis 11. Jun. 2017