Museum Ludwig

Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud

Römisch-Germanisches Museum

Rautenstrauch-Joest-Museum - Kulturen der Welt

NS-Dokumentationszentrum

Museum für Angewandte Kunst Köln

Kölnisches Stadtmuseum

Museum Schnütgen

Museum für Ostasiatische Kunst

Käthe Kollwitz Museum

Archäologische Zone, Jüdisches Museum

artothek - Raum für junge Kunst

Skulpturenpark Köln

 

Vorschau

500 Jahre Eroberung Lateinamerikas: Kolonialismus und Überlebensstrategien

Intervention im Rautenstrauch-Joest-Museum – Kulturen der Welt

Rautenstrauch-Joest-Museum - Kulturen der Welt

Zum 500. Jahrestag der Ankunft des spanischen Eroberers Hernán Cortés in Mexiko re-flektieren die Universität Bonn und das Rautenstrauch-Joest-Museum – Kulturen der Welt aus postkolonial kritischer Sicht die brutale Eroberung Lateinamerikas und seine bis heute spürbaren Folgen in einer kleiner Intervention. Sie ist vom 1. November 2019 bis 5. Januar 2020 im Bereich „Tod und Jenseits“ der Dauerausstellung zu sehen, da mit der gewaltsamen spanischen Invasion auch viele der Totentraditionen des heutigen Latein-amerika als kreative Überlebensstrategien ihren Anfang nahmen.

Inside Rembrandt • 1606-1669

Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud

Meister, Virtuose, Genie oder Star – die Synonyme für Rembrandt sind so vielfältig wie seine Kunst, die die Menschen weltweit begeistert. Aber warum ist das so? Dieser Frage geht das Wallraf-Richartz-Museum mit seiner großen Sonderausstellung „Inside Rembrandt • 1606-1669“ nach, einer Hommage an den Maler zu seinem 350. Todestag († 4. Oktober 1669). Die Schau taucht ein in die Welt des Niederländers und erzählt bildgewaltig von einem dramatischen Künstlerleben zwischen Tragödie und Komödie. Dazu zeigt das Wallraf neben eigenen Rembrandt-Werken auch hochkarätige Leihgaben aus zahlreichen renommierten Häusern wie zum Bespiel Amsterdamer Rijksmuseum, Getty Collection Los Angeles, MOMA New York, Münchner Pinakothek, Nationalmuseum Stockholm und Staatsgalerie Stuttgart. 

Bild und Gegenbild: Zur Revision der Sammlung

Museum Ludwig

2. November 2019 bis 1. März 2020

Otto Muellers Zwei Zigeunerinnen mit Katze (1926/27) gehört zu den bekanntesten Gemälden in der Sammlung des Museum Ludwig. In ihm wird ein Blick eingenommen, den westliche Gesellschaften über Jahrhunderte eingeübt haben: der Blick auf „Zigeunerinnen“ als das schlechthin Andere, exotisch Weibliche, animalisch Aufreizende, das der Zivilisation gegenüber gestellt ist und von ihren Errungenschaften so wenig weiß wie von ihren Zwängen. Dieser Blick – und der Blick heutiger Betrachter*innen auf das Bild – hat eine gewisse Unschuld auch deshalb bewahren können, weil Muellers Kunst von den Nazis verfemt wurde und der deutsche Völkermord an den Sinti*zze und Rom*nja Muellers wohlmeinende Exotisierung vergleichsweise harmlos erscheinen ließ.

Skulptur im Blick der Kamera.

Alfred Tritschlers Fotografien der Sammlung Schnütgen

Museum Schnütgen

9. November 2019 – 16. Februar 2020

Im Winter 2019/2020 zeigt das Museum Schnütgen eine Sonderausstellung zu historischen Fotografien bedeutender Kunstwerke seiner Sammlung. Mit dieser Schau wirft das Museum einen Blick zurück in seine eigene Geschichte als Institution und eröffnet zugleich über das heute allgegenwärtige Medium der Fotografie einen neuen Zugang zu seinem Bestand mittelalterlicher Bildwerke.

Schultze Projects #2: Avery Singer

Museum Ludwig

Anlässlich der zweiten Ausgabe der Reihe Schultze Projects hat die US-amerikanische Künstlerin Avery Singer ein neues, ortsspezifisches Werk für das Treppenhaus des Museum Ludwig geschaffen. Die siebenteilige Arbeit ist über siebzehn Meter lang und dreieinhalb Meter hoch. Der Name der Reihe bezieht sich auf Bernard Schultze und seine Ehefrau Ursula (Schultze-Bluhm), deren Nachlass das Museum Ludwig verwaltet und zu deren Gedenken seit 2017 alle zwei Jahre eine Künstlerin oder ein Künstler eingeladen wird, ein großformatiges Werk für die prominente Stirnwand im Treppenhaus anzufertigen.

Gruppe Pentagon

Museum für Angewandte Kunst Köln

13. Januar bis 26. April 2020

Das Neue Deutsche Design revolutionierte in den 1980er-Jahren das funktionale Designverständnis und schlug eine Brücke zu Kunst und Musik. Einer der Protagonisten war die Kölner Designergruppe Pentagon, 1985 gegründet von Gerd Arens, Wolfgang Laubersheimer, Reinhard Müller, Ralph Sommer und Meyer Voggenreiter. 35 Jahre nach der Gründung widmet das Museum für Angewandte Kunst Köln (MAKK) zeitgleich zur imm cologne und den PASSAGEN 2020 dem Kollektiv eine erste Retrospektive.

 
 
 
 

Laufende Ausstellungen / Mitteilungen

Rembrandts graphische Welt

Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud

Am 4. Oktober 2019 jährt sich der Todestag von Rembrandt (1606 bis 1669) zum 350. Mal. Deshalb feiert das Wallraf-Richartz-Museum den weltberühmten Künstler in diesem Herbst mit gleich zwei Ausstellungen als Maler und als Radierer. Den Auftakt macht ab 3. Oktober die Sonderschau „Rembrandts graphische Welt“ mit einer feinen Auswahl von dreißig Radierungen aus der Hand des niederländischen Meisters. Die Ausstellung läuft bis zum 12. Januar 2020 exklusiv in Köln. Am Todestag selbst (4. Oktober 2019) haben alle Besucherinnen und Besucher freien Eintritt ins Wallraf.

Denkmal für die Opfer der NS-Militärjustiz in Dünnwald wird eingeweiht

Neuer Erinnerungsort entstanden: Entwurf von Ruedi und Vera Baur realisiert

NS-Dokumentationszentrum

Norbert Fuchs, der Bezirksbürgermeister der Bezirksvertretung Mülheim, wird am kommenden Sonntag, 29. September 2019, ein Denkmal am ehemaligen Schießplatz in Dünnwald einweihen. Gestaltet hat das Denkmal das Künstlerpaar Ruedi und Vera Baur aus Paris, die an der Einweihung teilnehmen werden. Dünnwald war nach der Hinrichtungsstätte im Gefängnis Klingelpütz der bedeutendste Schauplatz von Erschießungen von Wehrmachtsoldaten in Köln während des Zweiten Weltkrieges. Mit dem Denkmal entsteht nun an diesem historischen Ort von NS-Verbrechen ein neuer Erinnerungsort.

Museum Schnütgen erwirbt bedeutende Alabasterreliefs

Kulturdezernentin und Museumsdirektor präsentieren den kostbaren Neuzugang

Museum Schnütgen

Das Museum Schnütgen präsentiert eine einzigartige Neuerwerbung: Zwei Alabasterreliefs aus dem frühen 15. Jahrhundert mit der Verkündigung an Maria. Durch die Anmut der Figuren, ihre delikaten Formen und die virtuosen Hinterschneidungen der Gewänder und Spruchbänder gehören die Reliefs mit den Figuren des Erzengels Gabriel und der Maria zu den kostbarsten Zeugnissen einer Blütezeit der Alabasterskulptur. Diese war geprägt von Aufträgen des französischen Königshauses und der burgundischen Herzöge.

Delta Welten: Leben im unsteten Wandel

Neue Intervention im Rautenstrauch-Joest-Museum

Rautenstrauch-Joest-Museum - Kulturen der Welt

27. September 2019 bis 5. Januar 2020

Flussdeltas sind besonders gefährdete Ökosysteme. Sie sind Brennpunkte des globalen Wandels und gleichzeitig Heimat vieler Menschen. Eine neue Intervention in der Dauer-ausstellung des Rautenstrauch-Joest-Museums (RJM) thematisiert das alltägliche Leben heutiger Bewohnerinnen und Bewohner von ausgewählten Flussdeltas. Der einem histori-schen europäischen Salon nachempfundene Raum in der Dauerausstellung wird dazu umgestaltet. Vom 27. September 2019 bis 5. Januar 2020 werden politische, soziale, kul-turelle und materielle Verflechtungen verschiedener Lebenswelten innerhalb eines Flussdeltas sowie mit der europäischen Kolonialgeschichte gezeigt.

Heilige und Asketen – Miniaturmalerei der Jaina aus Indien

Rautenstrauch-Joest-Museum - Kulturen der Welt

11. Oktober 2019 bis 16. Februar 2020

Die aus Indien stammende Glaubensgemeinschaft der Jainas vermeidet strikt alles, was anderen Lebewesen – Mensch, Tier, Pflanze – schadet. Ihre Anhänger ernähren sich vegan und leben nach einem disziplinierten Verhaltenskodex. Doch was steckt hinter dieser im westlichen Kontext nahezu unbekannten Lehre der Gewaltlosigkeit?

Sonderausstellung zum 80. Jahrestag des deutschen Überfalls auf Polen

NS-DOK zeigt Ausstellung zu den Kriegserfahrungen der Kölnerinnen und Kölner

NS-Dokumentationszentrum

Obwohl der Beginn des Zweiten Weltkrieges nun achtzig Jahre entfernt ist, sind dessen Folgen im öffentlichen und privaten Bewusstsein nach wie vor gegenwärtig. Die tiefgrei-fenden Umbrüche, Gewalt- und Verlusterfahrungen hat die Erlebnisgeneration an die Ge-nerationen der Kinder und Enkelkinder weitergegeben. Deshalb präsentiert das NS-DOK in neuer Aufmachung eine Ausstellung aus dem Jahr 2005, die sich weitgehend auf Mate-rial stützt, das Kölnerinnen und Kölner zur Verfügung gestellt haben. Die Ausstellung ist vom 2. September bis zum 3. November 2019 zu sehen.

Große Doppelausstellung im Kölnischen Stadtmuseum

„KÖLN AM RHEIN“ und „KÖLN AN DER SEINE“

Kölnisches Stadtmuseum

Die Ausstellung „KÖLN AM RHEIN. Oder: Von Zeit zu Zeit“ (in Kooperation mit dem Rheinischen Bildarchiv) hält auf eindringliche Weise den Wandel Kölns seit den 1920er-Jahren fest.

Die Ausstellung „KÖLN AN DER SEINE. Der Pavillon der Stadt Köln auf der Pariser Weltausstellung 1937“ zeigt mit faszinierenden Fotografien und Objekten eine heute vergessen Episode der deutsch-französischen Geschichte – mit Köln im Mittelpunkt des Geschehens!

BERLINER REALISMUS

Von Käthe Kollwitz bis Otto Dix

Käthe Kollwitz Museum

10. Oktober 2019 – 5. Januar 2020

Rau, ruppig, politisch unbequem: Die Berliner Kunst um 1900 besitzt Sprengkraft! Vom Kaiser mit dem Verdikt der ›Rinnsteinkunst‹ belegt, widmet sich die Berliner Secession erstmals dezidiert sozialen Themen und begründet eine spezifische Tradition des sozialkritischen Realismus, die in der Weimarer Republik ihre Fortsetzung findet. Die Ausstellung vereint mehr als 120 Werke – von Ölmalerei, Zeichnung und Druckgraphik über Plakatkunst und Photographie bis hin zum Film – und spannt gleichzeitig einen Bogen von den 1890er bis in die 1930er Jahre.

Norman Seeff: The Look of Sound

Museum für Angewandte Kunst Köln

13. September 2019 bis 8. März 2020

„The Look of Sound“ vereint mehr als 170 Fotografien, darunter größtenteils originale Vintage Prints, aber auch Entwürfe und Collagen. Seeff fotografierte Musiklegenden wie Patti Smith, Tina Turner, Rolling Stones, Johnny Cash, Ray Charles, Miles Davis und Frank Zappa; zudem setzte er Stars wie den Pop Art-Künstler Andy Warhol, Apple-Mitbegründer Steve Jobs und den Dirigenten Zubin Mehta in Szene – um nur einige zu nennen. Seine Bilder zeigen die Künstlerinnen und Künstler in privater Umgebung oder dem Studio
– offen, spontan und mit ihrer ganzen Persönlichkeit – und schenken uns in der Rückschau einen tiefen Einblick in die Bild und Musikkultur der 1960er- bis 1980er-Jahre.

Lucia Moholy. Fotogeschichte schreiben

Museum Ludwig

12. Oktober 2019 – 2. Februar 2020

Anlässlich des Bauhaus-Jubiläums widmet sich das Museum Ludwig mit einer kleinen Präsentation im Fotoraum der Fotografin und Fotohistorikerin Lucia Moholy. In diesem Rahmen werden auch drei neuerworbene Vintage Prints von Lucia Moholy erstmals gezeigt. Neben ihren fotografischen Werken werden auch Briefe aus dem Archiv des Museum Ludwig präsentiert, die einen regen Austausch zwischen Moholy und dem Fotosammler und -historiker Erich Stenger belegen. Gemeinsam hatten sie um 1932 vor, ein Buch über die Geschichte der Fotografie zu schreiben. Der Aufstieg der Nationalsozialisten trieb Moholy jedoch in die Emigration, während Stenger in Deutschland zum gefragten Experten auf dem Gebiet aufstieg. Moholy veröffentlichte schließlich selbstständig in London 1939 A Hundred Years of Photography 1839–1939.

HIER UND JETZT im Museum Ludwig

Transcorporealities

Museum Ludwig

21. September 2019 – 19. Januar 2020

Ausgangspunkt der Ausstellung Transcorporealities ist das Konzept der Durchlässigkeit von Körpern. Posthumanistische und neue materialistische Theorien begreifen menschliche wie nichtmenschliche Körper als offene Systeme, die sich im dauerhaften Austausch mit ihrer Umwelt befinden – jenseits von Dualismen wie Natur und Kultur, Mensch und Maschine, Subjekt und Objekt oder Individualität und Gemeinschaft. Die Idee der Transkorporalität lässt sich auch auf das Museum anwenden: In stetigen Stoffwechselprozessen fließen darin diverse soziale, biologische, technologische, wirtschaftliche und politische Realitäten ineinander.

Wiedereröffnung Dauerausstellung „Kunst + Design im Dialog“

Museum für Angewandte Kunst Köln

Eröffnungswochenende: 10. & 11. August 2019, 10–18 Uhr

Es ist so weit: Die Designausstellung des Museums für Angewandte Kunst Köln (MAKK) wird nach abgeschlossenen Sanierungsarbeiten am 10. August wiedereröffnet. Zur Feier lädt das Museum zusammen mit dem Museumsdienst Köln am Wochenende 10. & 11. August ein, bei freiem Eintritt und kostenlosem Workshop- und Führungsprogramm das Kölner Designmuseum neu- und wiederzuentdecken.

Interimsquartier für das Kölnische Stadtmuseum

Rat beschliesst Umzug in das ehemalige Kaufhaus Franz Sauer

Kölnisches Stadtmuseum

Das Kölnische Stadtmuseum wird übergangsweise in das ehemalige Kaufhaus Franz Sauer umziehen. Das hat der Rat der Stadt Köln in seiner Sitzung am Dienstag, 18. Dezember 2018, beschlossen. Der bisherige Standort des Museums, das Zeughaus, ist seit Juni 2017 durch einen großen Wasserschaden in beiden Etagen der Ständigen Ausstellung nicht mehr museal nutzbar. Alle Exponate mussten kurzfristig ausgelagert und das zerstörte Mobiliar entfernt werden.

Buddhismus und Neo-Konfuzianismus in der koreanischen Kunst

Museum für Ostasiatische Kunst

In seiner neugestalteten Korea-Galerie zeigt das Museum für Ostasiatische Kunst eine Auswahl von etwa 30 Werken, darunter Bronzen und Lackarbeiten, Porzellane und Steinzeug, Bilder und Hängerollen. Sie verdeutlichen den Einfluss des Buddhismus und Neo-Konfuzianismus auf die koreanische Kunst seit der Goryeo-Dynastie (918-1392).

Wallraf erhält Meisterwerke aus dem Goldenen Zeitalter

Gemälde von Lievens und ter Borch kommen als Dauerleihgaben nach Köln

Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud

Zwei Gemälde aus dem ruhmreichen 17. Jahrhundert der Niederlande verstärken ab 5. September 2013 die ständige Sammlung des Wallraf-Richartz-Museums & Fondation Corboud. „Der Federschneider“ (1627) von Jan Lievens und „Heraklit“ (1648) von Gerard ter Borch sind beeindruckende Zeugnisse für die hohe Qualität der Malerei des sogenannten Goldenen Zeitalters. Deshalb werden die beiden Werke im Wallraf auch in direkter Nachbarschaft zu Meistern wie Rembrandt, Pieter de Hooch und Jan Steen ihren Platz finden. „Wir sind sehr dankbar diese wertvollen Dauerleihgaben zeigen zu können, die unsere eindrucksvolle Sammlung niederländischer Malerei hervorragend ergänzen“, betont Museumsdirektor Marcus Dekiert.

 

Langfristige Ausstellungsplanung

Hier finden Sie die die ständig aktualisierte, langfristige Ausstellungsplanung der Museen der Stadt Köln:

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