Museum Ludwig

Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud

Römisch-Germanisches Museum

Rautenstrauch-Joest-Museum - Kulturen der Welt

NS-Dokumentationszentrum

Museum für Angewandte Kunst Köln

Kölnisches Stadtmuseum

Museum Schnütgen

Museum für Ostasiatische Kunst

Käthe Kollwitz Museum

Archäologische Zone, Jüdisches Museum

artothek - Raum für junge Kunst

Skulpturenpark Köln

 

Vorschau

Wallraf zeigt Briefe und Zeichnungen von Rubens, Dürer, Goethe und Corinth

Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud

23. Februar bis 21. Mai 2018

Wer schreibt in Zeiten von WhatsApp, Twitter und Instagram eigentlich noch einen Brief und verziert ihn womöglich sogar mit einer eigenen Zeichnung, um das Gesagte zu unterstreichen? Was heute kaum mehr stattfindet, war im analogen Zeitalter noch weit verbreitet. So finden sich in der 65.000 Blatt umfassenden Graphischen Sammlung des Wallraf-Richartz-Museums zahlreiche Zeichnungen und Briefe, die die Wechselbeziehung zwischen beiden Medien eindrucksvoll veranschaulichen.

Elisabeth Brockmann

FREIHEIT, RAUM UND LICHT

Museum für Angewandte Kunst Köln

24. Februar bis 8. April 2018

Die Düsseldorfer Künstlerin Elisabeth Brockmann ist bekannt für ihre Überraschungen im architektonischen Kontext und wird mit der Installation „Freiheit, Raum und Licht“ auch das Publikum des Museums für Angewandte Kunst Köln – MAKK in Erstaunen versetzen. Als permanente situationsspezifische Arbeiten für das MAKK hat die Schülerin von Gerhard Richter bereits Anfang 2017 die Leuchtobjekte „Schnaps“ und „Louster“ geschaffen.

Das gedruckte Bild. Die Blüte der japanischen Holzschnittkultur

Museum für Ostasiatische Kunst

1. März bis 1. Juli 2018

Nach über hundert Jahren wurde die rund 2000 Objekte umfassende Kollektion japanischer Farbholzschnitte und illustrierter Bücher durch den renommierten Experten Matthi Forrer erstmalig gesichtet und geordnet.
Das Ergebnis dieser Pionierarbeit ist eine Ausstellung, die mehr als die berühmten, allseits bekannten Meister des japanischen Farbholzschnitts wie Harunobu, Toyokuni, Utamaro, Hokusai und Hiroshige feiert. Die beeindruckende Vielfalt der Sammlung bringt den japanischen Farbholzschnitt als das Medium einer bahnbrechenden modernen Informationskultur zur Anschauung.

Gerhard Marcks – Der Bildhauer denkt!

Von der Zeichnung zur Plastik

Käthe Kollwitz Museum

2. März – 3. Juni 2018

Gerhard Marcks (1889–1981) ist der zentrale Bildhauer der modernen figürlichen Tradition in Deutschland. In Gegenüberstellung von graphischen Werkstudien und Ideenskizzen mit plastischen Modellen und vollendeten Bronzen wird seine komplexe Arbeitsweise – sein Nachdenken über skulpturales Arbeiten – deutlich. Highlights der Schau sind u.a. Vorarbeiten zur »Trauernden«, dem Mahnmal für die Opfer des Zweiten Weltkriegs vor St. Maria im Kapitol, sowie zum »Albertus Magnus«, dessen überlebensgroße Ausführung von 1956 heute vor dem Haupteingang der Universität zu Köln steht.

„Der Wilde schlägt zurück“

Kolonialzeitliche Europäerdarstellungen der Sammlung Lips

Rautenstrauch-Joest-Museum - Kulturen der Welt

16. März bis 3. Juni 2018

Die Ausstellung „Der Wilde schlägt zurück“ widmet sich der Darstellung von Europäern aus der Perspektive der Kolonisierten und zeigt erstmals die Sammlung Lips. Die Umkehrung des kolonialen Blicks ermöglicht überraschend neue Einsichten in die Kolonialgeschichte. Der Ausstellungstitel geht zurück auf das Buch „The Savage Hits Back or The White Man through Native Eyes“, das in den 1930er-Jahren hohe Wellen schlug: Der ehemalige Direktor des Rautenstrauch-Joest-Museums (RJM) Julius Lips publizierte das radikal antifaschistische und antirassistische Buch 1937 im amerikanischen Exil. Er zeigte darin nicht das „Exotische“ der Kolonien, sondern wie Künstler aus den Kolonien Europäer darstellten. Lips sah darin eine Bewunderung des Fremden, aber auch Kritik und Spott am Besatzer. Seine polemischen Deutungen entlarvten die „Kolonialherren“ als die eigentlichen Barbaren.

#alleskönner

Peter Behrens zum 150. Geburtstag

Museum für Angewandte Kunst Köln

17. März bis 1. Juli 2018

Die lachende Kaffeekanne von Kaiser’s Kaffee, das AEG-Waben-Logo, der Schriftzug „Dem Deutschen Volke“ am Berliner Reichstagsgebäude – jeder kennt diese Ikonen der Gestaltung. Urheber der Schöpfungen ist der in Hamburg geborene Künstler und Autodidakt Peter Behrens. Am 14. April 2018 jährt sich der Geburtstag des großen deutschen Gestalters und Architekten zum 150sten Mal. Besonders sein Wirken um die Jahrhundertwende bis zur Werkbund-Ausstellung in Köln hat seine Spuren in Kunst- und Designgeschichte hinterlassen.

 
 
 
 

Laufende Ausstellungen / Mitteilungen

Sanierung des Kölnischen Stadtmuseums

Kölnisches Stadtmuseum

Die Behebung des Wasserschadens, der im Juni 2017 in den Schausammlungsräumen des historischen Zeughauses des Kölnischen Stadtmuseums eingetreten war, wird länger dauern als bisher angenommen. Bei einer gutachterlichen Untersuchung der Baustoffe hat sich herausgestellt, dass der Putzauftrag an den Wandflächen zwar nur partiell, aber dafür in diffuser Verbreitung asbesthaltig ist.
Die Eröffnung der Sonderausstellung „Konrad der Große“ ist jedoch gesichert.

RUND UM DEN PUNKT

Buchkunst aus der Sammlung Julia Vermes zu Punkt, Kreis, Loch

Kunst- und Museumsbibliothek

Die Ausstellung präsentiert annähernd 100 Künstlerbücher aus der Sammlung von Julia Vermes (Schweiz) rund um das Thema Punkt, Kreis, Loch. Ein überraschend unerschöpfliches Thema von über 60 Künstlerinnen und Künstlern umgesetzt in Künstlerbücher und Buchobjekte.

Black Power – Flower Power

Fotografien von Pirkle Jones und Ruth-Marion Baruch

Museum Ludwig

3. Februar – 3. Juni 2018

Mit Sympathie und beobachtender Distanz fing das Fotografenehepaar Pirkle Jones und Ruth-Marion Baruch das San Francisco der 1960er-Jahre ein, in dem die Black Panthers aus der Bürgerrechtsbewegung hervorgingen und Hippies im Stadtteil Haight-Ashbury neue Lebens und Arbeitsformen erprobten. Es war eine Zeit, in der gerade an der Westküste der USA die verschiedenen Strömungen von Bürgerrechtsbewegung und Counter Culture auf besondere Weise verdichtet waren. Die Politisierung und Radikalisierung nach der Ermordung von Malcolm X und den blutigen Aufständen in Watts, Los Angeles, standen neben anarchischem Hedonismus und die agitativen Plakate der Black Panther waren neben psychedelischen Postern der Hippiekultur im Stadtbild zu finden.

2017 war Erfolgsjahr für die Kölner Museen

Erstmals seit 2012 kamen wieder mehr als eine Million Besucher in die Museen der Stadt Köln

Museumsdienst Köln

Das Ausstellungsjahr 2017 ist im Vergleich mit den vorangehenden Jahren ein Rekordjahr für die Museen der Stadt Köln, denn erstmals wurde seit 2012 wieder die Millionengrenze geknackt. Insgesamt 1.008.047 Besucherinnen und Besucher zählten die neun städtischen Häuser und das Prätorium im vergangenen Jahr. Verglichen mit den insgesamt 906.089 Besuchern in 2016 ist das ein Zuwachs von 101.958 Besuchern und entspricht umgerechnet einer Steigerung von 11,25 Prozent. „Ich danke den Direktorinnen und Direktoren unserer städtischen Museen sowie den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in den Häusern für ihr Engagement, das sich – wie man an den Zahlen sieht – ausgezahlt hat. Die städtischen Museen in Köln sind wieder auf einem sehr guten Weg“, so Susanne Laugwitz-Aulbach, Beigeordnete für Kunst und Kultur der Stadt Köln.

Museumsdienst bietet türkischsprachige Führungen im Museum Ludwig an

Städtische Museen wollen neue Besucherinnen und Besucher für Kunst begeistern

Museumsdienst Köln

„Museen, Menschen, Medien – neue Strategien für den Standort Köln“ lautet der Titel eines der drei Leitprojekte, die in den nächsten Jahren in Köln umgesetzt werden sollen. Der Museumsdienst Köln hat nachhaltige Maßnahmen entwickelt, um die neun städtischen Museen für Zielgruppen zu öffnen, die die Museen bisher noch nicht oder nur selten besuchen. So wird es ab dem 14. Januar 2018 im Museum Ludwig türkischsprachige Führungen geben. 

Aufrüttelnde Dokumentation über die rechte Szene in NRW

Karin Richert: Ausstellung „IM RECHTEN LICHT“ im Kölnischen Stadtmuseum

Kölnisches Stadtmuseum

16. Dezember 2017 bis 25. März 2018

Die Kölner Künstlerin und Fotografin Karin Richert hat zehn Jahre lang die rechtsgerichtete Szene in Köln und NRW mit ihrer Kamera beobachtet und dokumentiert. Die Ergebnisse dieses Projektes sind jetzt im Kölnischen Stadtmuseum zu sehen. Die Fotos geben einen Einblick in Milieus, die ihren Hass und ihre Demokratiefeindlichkeit auf die Straße tragen. Begleitet werden die rund 150 Fotografien in der Ausstellung von Texttafeln, die über Ziele und Vorgehensweise der einzelnen Gruppen und Parteien informieren. Auch die Apelle der Gegendemonstranten für eine offene und tolerante Gesellschaft werden fotografisch präsentiert.

Trotzdem Alaaf! Kölner Rosenmontag 1991 + 2017

Kölnisches Stadtmuseum

16. Dezember 2017 bis 25. März 2018

Der Zweite Golfkrieg, der weltweit erste vom Fernsehen teilweise live übertragene Krieg der Geschichte, löste im Winter 1990/91 überall in Deutschland Angst und Betroffenheit aus. Die Menschen gingen auf die Straßen, um gegen die Kampfhandlungen zu demonstrieren. Immer mehr Städte sagten die geplanten Karnevalsumzüge ab. So auch in Köln: Nach anfänglichem Zögern verkündete das Festkomitee am 21. Januar 1991, dass der Rosenmontagszug in diesem Jahr nicht stattfinden würde.

Ausstellungsprogramm 2018

Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud

Wallrafs Erbe. Ein Bürger rettet Köln
Es war einmal in Amerika. 300 Jahre US-amerikanische Kunst
Der Brief und die Zeichnung.
Rubens, Jordaens & Co
Schatten im Blick?
Sonntag des Lebens. Lifestyle im Barock.

Ausstellungen 2018

Museum Ludwig

HIER UND JETZT im Museum Ludwig - Günter Peter Straschek. Emigration - Film - Politik
Haegue Yang ETA - 1994-2018 - Wolfgang-Hahn-Preis 2018
Doing the Document. Fotografien von Diane Arbus bis Piet Zwart - Die Schenkung Bartenbach
Gabriele Münter. Malen ohne Umschweife
Black Power - Flower Power: Fotografien von Pirkle Jones und Ruth-Marion Baruch
Name der Fotografin: Aenne Biermann
Alexander von Humboldt, die Fotografie und sein Erbe

Selbstbildnisse – Tremezza von Brentano

Zum 75. Geburtstag

Käthe Kollwitz Museum

15. Dezember 2017 – 25. Februar 2018

Wie kaum eine andere Künstlerin der Gegenwart hat Tremezza von Brentano ein malerisches OEuvre  erschaffen, das von einer intensiven Auseinandersetzung mit der Kunstgeschichte ebenso wie von aktuellen Bildern aus den Medien inspiriert ist. Vor allem in ihren Selbstbildnissen wird ihr ungebrochenes Interesse an den Themen unserer Zeit auf sehr persönliche Weise sichtbar.

Anlässlich ihres 75. Geburtstages widmet das Käthe Kollwitz Museum Köln Tremezza von Brentano eine Retrospektive mit Werken aus den 1970er Jahren bis heute.

James Rosenquist

Eintauchen ins Bild

Museum Ludwig

18. November 2017 – 4. März 2018

Mit der groß angelegten Ausstellung von James Rosenquist (1933-2017) stellt das Museum Ludwig die Werke dieses bedeutenden Künstlers der amerikanischen Pop Art dezidiert im Kontext ihrer kulturellen, sozialen und politischen Dimension vor. In der Zusammenschau mit teilweise noch nicht öffentlich präsentierten Archivunterlagen, vom Künstler als Quellenmaterial bezeichneten Collagen und vielen der zugrunde liegenden Originalanzeigen aus alten Life-Magazinen wird ein historischer Kosmos erschlossen. Denn die Bildfindungen von James Rosenquist resultierten in großem Maße aus seinem ausgesprochenen Interesse an den gesellschaftlichen und politischen Ereignissen seiner Zeit.

Exklusive Vorbesichtigung des umfangreich restaurierten Werks Horse Blinders von James Rosenquist

Am 18.10.2017 um 11 Uhr, Treffpunkt: Treppenaufgang, 1. OG

Museum Ludwig

Einen Monat vor Beginn der groß angelegten Ausstellung James Rosenquist. Eintauchen ins Bild (18.11.2017-4.3.2018) bietet das Museum Ludwig eine exklusive Vorschau auf eines der Hauptwerke der Ausstellung. Die monumentale Rauminstallation Horse Blinders von James Rosenquist (1933-201 7), die seit 2015 umfangreich restauriert wurde, wird nun erstmalig wieder der Öffentlichkeit präsentiert.

WÜSTE – MEER – SCHÖPFERMYTHEN

Aboriginal Art der Spinifex und Yolŋu

Rautenstrauch-Joest-Museum - Kulturen der Welt

10. 11. 2017 – 4. 3. 2018

„In den Werken der Spinifex und Yolŋu findet auf künstlerische Weise die Auseinandersetzung einer Jahrtausende alten Kultur mit der Moderne statt“, betonte Prof. Dr. Klaus Schneider, Direktor des Rautenstrauch-Joest-Museums. „Die Ausstellung greift unseren kulturvergleichenden Ansatz auf und stellt auf spannende Weise die Werke der beiden Kunstzentren einander gegenüber.“

LA FIN DE BABYLONE

Mich wundert, dass ich so fröhlich bin!
KölnSkulptur #9

Skulpturenpark Köln

Oktober 2017 - Juni 2019

ANDREA BÜTTNER, CLAUDIA COMTE, JAN KIEFER, EDUARDO NAVARRO, SOLANGE PESSOA, LIN MAY SAEED, TERESA SOLAR, PEDRO WIRZ

Die Ausgabe von KölnSkulptur #9 ist eine ganz besondere, da der Skulpturenpark Köln seinen 20. Geburtstag feiert. Unter dem Titel La Fin de Babylone. Mich wundert, dass ich so fröhlich bin! wurde diese Ausgabe von Chus Martínez kuratiert. Dazu sind acht künstlerische Arbeiten neu produziert worden. Zur Ausstellung erscheint ein Katalog.

Wolfgang-Hahn-Preis 2018 geht an Haegue Yang

Museum Ludwig

2018 zeichnet die Gesellschaft für Moderne Kunst am Museum Ludwig die Künstlerin Haegue Yang mit dem Wolfgang-Hahn-Preis aus. Seit 1994 wird der Preis jährlich für ein konsequent und substantiell weiterentwickeltes, in internationalen Expertenkreisen anerkanntes Oeuvre verliehen.
Die Preisverleihung findet im Rahmen der Art Cologne am 17. April 2018 statt. Der Preis sieht den Erwerb eines Werks oder einer Werkgruppe der Künstlerin für die Sammlung des Museum Ludwig vor. Zudem wird eine Ausstellung realisiert und eine Publikation erscheinen.
Haegue Yang wurde 1971 in Seoul, Südkorea, geboren. Sie lebt dort und in Berlin. Sie ist die erste asiatische Künstlerin, die mit dem Preis geehrt wird.

Wallraf erhält Meisterwerke aus dem Goldenen Zeitalter

Gemälde von Lievens und ter Borch kommen als Dauerleihgaben nach Köln

Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud

Zwei Gemälde aus dem ruhmreichen 17. Jahrhundert der Niederlande verstärken ab 5. September 2013 die ständige Sammlung des Wallraf-Richartz-Museums & Fondation Corboud. „Der Federschneider“ (1627) von Jan Lievens und „Heraklit“ (1648) von Gerard ter Borch sind beeindruckende Zeugnisse für die hohe Qualität der Malerei des sogenannten Goldenen Zeitalters. Deshalb werden die beiden Werke im Wallraf auch in direkter Nachbarschaft zu Meistern wie Rembrandt, Pieter de Hooch und Jan Steen ihren Platz finden. „Wir sind sehr dankbar diese wertvollen Dauerleihgaben zeigen zu können, die unsere eindrucksvolle Sammlung niederländischer Malerei hervorragend ergänzen“, betont Museumsdirektor Marcus Dekiert.

 

Langfristige Ausstellungsplanung

Hier finden Sie die die ständig aktualisierte, langfristige Ausstellungsplanung der Museen der Stadt Köln:

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