Museum Ludwig

Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud

Römisch-Germanisches Museum

Rautenstrauch-Joest-Museum - Kulturen der Welt

NS-Dokumentationszentrum

Museum für Angewandte Kunst Köln

Kölnisches Stadtmuseum

Museum Schnütgen

Museum für Ostasiatische Kunst

Käthe Kollwitz Museum

Archäologische Zone, Jüdisches Museum

artothek - Raum für junge Kunst

Skulpturenpark Köln

 

Vorschau

Picasso Keramiken im Museum Ludwig

Museum Ludwig

ab 25. Mai

Ab dem 25. Mai zeigt das Museum Ludwig eine facettenreiche Präsentation der Unikat-Keramiken von Pablo Picasso. Zu sehen sind keramische Arbeiten, wie bemalte Platten, Schalen und Krüge, die Picasso zwischen 1947 und 1969 schuf. Ergänzt wird das Spektrum durch freiplastische Arbeiten aus Ton, wie die legendäre, 1952 entstandene Eule, sowie eine Reihe kleinformatiger Bronzen und figurativer Arbeiten aus farbig gefasstem Blech.

Heiter bis wolkig - Naturschauspiele in der niederländischen Malerei

Wallraf zeigt barocke Himmelsbilder

Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud

1. Juni 2017 bis 4. Februar 2018

Der Wind peitscht Wellen über das Meer, zerrt an den Segeln eines Schiffes und die Seeleute trotzen den Gewalten, während sich am Himmel riesige Wolken übereinander türmen. Ludolf Backhuyzen hielt diese dramatische Szene vor mehr als 350 Jahren mit Öl auf einer Holztafel fest. Der Maler war damals einer von vielen niederländischen Barockkünstlern, die den Himmel nicht mehr als bloße Hintergrundkulisse nutzten, sondern ihn zu einer großen Bühne machten. Zwanzig dieser faszinierenden „Himmelsbilder“ vereint  das Kölner Haus mit ausgesuchte Werke von Meistern wie Cuyp, Backhuyzen, Ruisdael oder Goyen in seiner Sonderausstellung. 

Tatort Kambodscha? Einer Fälschung auf der Spur

Rautenstrauch-Joest-Museum gibt Einblick in den globalen Kunstmarkt

Rautenstrauch-Joest-Museum - Kulturen der Welt

2. Juni bis 6. August 2017

Der internationale Markt mit Khmer-Kunst boomt. Teilweise werden Preise in Millionenhöhe erzielt. Inzwischen befinden sich die meisten Khmer- Skulpturen in Privatsammlungen und Museen außerhalb Kambodschas. Doch handelt es sich bei all diesen Objekten um Originale? In der Sonderschau „Tatort Kambodscha? Einer Fälschung auf der Spur“ wird anhand einer vermeintlich originalen Khmer-Skulptur deren Geschichte zurückverfolgt. Wie konnte eine Fälschung auf dem Kunstmarkt landen? Welches sind die Handlungen und wer die Täter, die eine Kopie in eine Fälschung verwandeln? Mit welchen technischen Hilfsmitteln werden solche Skulpturen hergestellt?

HIER UND JETZT im Museum Ludwig
Reena Spaulings. HER AND NO

Museum Ludwig

3. Juni – 27. August 2017

Wer – oder was – ist Reena Spaulings? Der Name steht seit 2004 für verschiedene kollektiv-künstlerische Aktivitäten: Zunächst betitelte Reena Spaulings ein Romanprojekt, an dem eine unbestimmte Anzahl anonymer Autorinnen und Autoren aus dem Umfeld des Künstlerkollektivs Bernadette Corporation mitwirkte. Fast zeitgleich entstand eine kommerzielle Galerie mit Ausstellungsräumen in New York. Ebenfalls in 2004 formierte sich ein Künstlerkollektiv, das seitdem unter dem Namen der fiktiven Künstlerin Reena Spaulings operiert und unter diesem eine systemreflexive sowie selbstironische, kollektive Malerei betreibt. Für Reena Spaulings stellt die Ausstellung HER AND NO die erste institutionelle Zusammenarbeit mit einem Museum dar. Die Präsentation fokussiert die künstlerische Arbeit des Kollektivs. Sie umfasst eine eigens für die Ausstellung entstandene Installation aus neuen, neuaufgelegten und bereits bestehenden Arbeiten, die sich im weitesten Sinn mit dem Stellenwert des Künstlers in der Gesellschaft befasst und zugleich mit dem Format der institutionellen Werkschau in einem Museum spielt.

Gustav Seitz – Ein Denkmal für Käthe Kollwitz

– parallel dazu: Portraits und Selbstportraits aus der Kölner Kollwitz Sammlung

Käthe Kollwitz Museum

13. Juni – 17. September 2017

Zum 150. Geburtstag von Käthe Kollwitz lenkt das Käthe Kollwitz Museum Köln die Aufmerksamkeit auf das bedeutendste Ehrenmal für seine Künstlerin: Das Kollwitz-Denkmal von Gustav Seitz, 1961 auf dem Berliner Kollwitz-Platz am Prenzlauer Berg aufgestellt.
Mit der Jubiläumsausstellung lädt das Museum dazu ein, die spannende Entwicklung des Denkmals anhand von Zeichnungen, Modellen und Werkstatt-Photographien nachzuvollziehen. Begleitend zur Schau stehen Portraits und Selbstportraits der wichtigsten deutschen Künstlerin des 20. Jahrhunderts im Fokus der Sammlungspräsentation.

 

IM SPIELRAUSCH

Von Drachentötern, Königinnen und Pixelmonstern

Museum für Angewandte Kunst Köln

19. August 2017 bis 4. Februar 2018

Die Welt des Spielens ist voll von Sieg und Niederlage, Jagd und Verfolgung oder Rätsel und Eroberung. Avatare, Puppen sowie Spielfiguren agieren als Stellvertreter auf Bildschirmen, Bühnen und Brettern. Die Ausstellung stellt genau diese Mechanismen aus, die sich durch Brett- und Gesellschaftsspiele ziehen, die sich in Videospielen ebenso zeigen wie im Marionetten- und Puppenspiel. Präsentiert wird die kulturelle Verortung von Spielen, ihre Funktion ebenso wie ihre historische Entwicklung anhand real erfahrbarer Exponate wie Masken, Puppen, Spielfiguren, Spielfeldern, Screenshots, Trailern, Requisiten oder Textbücher.

Die humane Kamera
Heinrich Böll und die Fotografie

Museum Ludwig

01. September 2017– 07. Januar 2018

Ein Jahr nach Heinrich Bölls Tod, im Jahr 1986, eröffnete das Museum Ludwig im neu errichteten Gebäude. Die Adresse lautet: Heinrich-Böll-Platz. In der Sammlung Fotografie des Museum Ludwig liegen zahlreiche Werke, die entweder Heinrich Böll zeigen oder die ihm vertraut waren. Bildbände wie Chargesheimers „Unter Krahnenbäumen“, „Im Ruhrgebiet“ (beide 1958) oder „Menschen am Rhein“ (1960) wurden von seinen Texten begleitet. 1964 verfasste Böll den Text „Die humane Kamera“, in dem er eine „Moral der Fotografie“ formuliert. Anlässlich des 100. Geburtstags von Heinrich Böll beleuchtet das Museum Ludwig in seinen neu eröffneten fotografischen Räumen der ständigen Sammlung Bölls Verhältnis zur Fotografie und dem Fotografieren.

 
 
 
 

Laufende Ausstellungen / Mitteilungen

60 Jahre Museumsbau

Jubiläumsfeier im Museum für Angewandte Kunst Köln

Museum für Angewandte Kunst Köln

Am 24. Mai 1957 wurde der erste große Museumsneubau, das heutige Museum für Angewandte Kunst Köln (MAKK), im Nachkriegsdeutschland in Anwesenheit von Bundespräsident Heuss eröffnet. Zu Ehren des 60-jährigen Jubiläums wird der renommierte Architekturhistoriker und -kritiker Prof. Dr. Wolfgang Pehnt am Samstag, 27. Mai 2017, um 15 Uhr einen Vortrag zum Œuvre des Architekten Rudolf Schwarz im Museum für Angewandte Kunst Köln, An der Rechtschule, Köln-Innenstadt halten. Zwei Architekturführungen runden den Jubiläumstag ab. Am Freitag, den 1. Juli 2017 wird das Jubiläum mit einer Open-Air-Party gefeiert.

Vielfältiges Programm zum 75. Jahrestag des „1.000-Bomber-Angriffs“

NS-DOK stellt Datenbank mit allen Kriegsgräbern in Köln online

NS-Dokumentationszentrum

Mit der Veranstaltungsreihe „Vor 75 Jahren: 1.000-Bomber-Angriff auf Köln“ widmet sich das NS-DOK der Geschichte und Wirkung des ersten Großangriffs während des Zweiten Weltkrieges auf Köln. Der Angriff, der in der Nacht vom 30. auf den 31. Mai 1942 erfolgte, forderte mehr als 450 Todesopfer, hinterließ Tausende Verletzte und Obdachlose und zerstörte die historische Silhouette Kölns.

Der Jahrestag ist zugleich der Anlass, eine neue und in dieser Form einzigartige Datenbank im Internet freizuschalten. Sie heißt „Die Gräber der Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft‘“ und enthält Informationen zu Grabstätten auf 44 Kölner Friedhöfen. Angehörige und Interessierte können hier Informationen zu rund 14.500 Männern, Frauen und Kindern finden, die vor allem in der Zeit von 1939 bis 1945 in Köln starben.

Forschung meets Digitalisierung im Kölnischen Stadtmuseum

Ein Projekt zu historischen Möbel- und Einrichtungsentwürfen stellt sich vor

Kölnisches Stadtmuseum

Schöner Wohnen mit Möbeln „Made in Cologne“? Das garantierte zwischen 1827 und 1959 die Kölner Möbel- und Einrichtungsfirma „Heinr. Pallenberg“. Das heute fast vergessene Unternehmen zählte einst zu den überregional führenden Adressen für hochwertige Inneneinrichtungen. Im Rahmen eines wissenschaftlichen Digitalisierungsprojektes befasst sich das Kölnische Stadtmuseum zurzeit mit über 360 Entwürfen aus dem Nachlass der Firma im eigenen Bestand und hebt damit einen bisher verborgenen Schatz aus seiner Sammlung.

„Russenlager“ und Zwangsarbeit

Bilder und Erinnerungen sowjetischer Kriegsgefangener

NS-Dokumentationszentrum

5. Mai bis 25. Juni 2017

Bei dem Begriff „Kriegsgefangenschaft“ wird im Zusammenhang mit dem Zweiten Weltkrieg zumeist das Leid deutscher Soldaten in sowjetischer Gefangenschaft assoziiert. Dagegen ist im Gedächtnis der bundesdeutschen Gesellschaft das millionenfache Leid der sowjetischen Kriegsgefangenen bis heute nicht verankert. Die Ausstellung des Vereins KONTAKTE-KOHTAKTbI widmet sich dieser vergessenen Opfergruppe. Gefangene Rotarmisten galten zunächst als „unnütze Esser“. Allein im Winter 1941/42 starben zwei Millionen von ihnen in Lagern der Wehrmacht an Auszehrung, Seuchen und Misshandlungen  der Nationalsozialisten.  Insgesamt starben bis zu 3,3 Millionen von über fünf Millionen sowjetischen Militärangehörigen in deutschem Gewahrsam.

Museum in der Box, gefälschte Khmer-Skulpturen und Aborigine-Kunst

Neuer Raum für vielseitige Formate im Rautenstrauch-Joest-Museum öffnet Ende April

Rautenstrauch-Joest-Museum - Kulturen der Welt

Die Umwidmung des ehemaligen JuniorMuseums bietet dem Rautenstrauch-Joest-Museum – Kulturen der Welt (RJM) und dem Museumsdienst ab Ende April 2017 die Möglichkeit, mit experimentellen Vermittlungs- und Ausstellungsformaten das Profil des Hauses zu erweitern.

Gerrit Frohne-Brinkmann

WE HAVE A T-REX

artothek - Raum für junge Kunst

28. April – 24 Juni 2017

Im vergangenen Jahr erhielt Gerrit Frohne-Brinkmann den ART COLOGNE Award for NEW POSITIONS, ermöglicht durch die Deutsche Telekom. In der mit dem Preis verbundenen Ausstellung realisiert er nun eine neue Arbeit in der artothek – Raum für junge Kunst. Für seine Ausstellung „WE HAVE A T-REX“ in der artothek folgt er auch dieses Mal wieder der Ambivalenz zwischen Schein und Sein. Es ist der ab dem Filmstart 1993 für fünf Jahre erfolgreichste Film aller Zeiten, „Jurassic Park“, auf den der T-Rex verweist.

Massenerschießungen. Der Holocaust zwischen Ostsee und Schwarzem Meer

NS-Dokumentationszentrum

7. April bis 25. Juni 2017

Zwischen 1941 und 1944 erschossen Angehörige der SS, der Wehrmacht und deutsche Polizeieinheiten zusammen mit einheimischen Helfern in der Sowjetunion über zwei Millionen Juden, etwa 30.000 Roma und 17.000 Patienten psychiatrischer Anstalten, oder töteten sie in sogenannten Gaswagen. Diese systematischen Morde standen lange Zeit im Schatten des Holocausts, der in den bekannten Vernichtungslagern wie Auschwitz, Treblinka oder Sobibor stattfand. Anhand historischer Dokumente und Fotografien beschreibt die Ausstellung die Entwicklung des Massenmords und die Aufarbeitung dieser Verbrechen nach 1945.

Paris erwacht! im Wallraf

Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud

7. April – 9. Juli 2017

Der Platz sah das Wüten der französischen Revolution, überstand die Wirren zweier Weltkriege, erlebte Massenjubel, Volkstrauer, Staatsfeierlichkeiten und steht damit wie kein zweiter öffentlicher Ort für die bewegte Geschichte einer ganzen Nation: Die Rede ist von der Place de la Concorde. Doch nur wenige wissen, dass es ein junger deutscher Architekt war, der diesen Platz Anfang des 19. Jahrhunderts in ein urbanes Juwel verwandelte. Sein Name lautet Jakob Ignaz Hittorff (1792-1867). Das Wallraf widmet dem Kölner Künstler und seiner Neuerfindung des geschichtsträchtigen Ortes nun eine große Sonderausstellung.

Neue Wege zur Erforschung der Geschichte der Jugend

NS-Dokumentationszentrum stellt von Fritz Thyssen Stiftung geförderte Projekte vor

NS-Dokumentationszentrum

Das Internetprojekt „Editionen zur Geschichte“ macht sonst nur schwer oder gar nicht zugängliche Materialien zur Erforschung der Geschichte der Jugend in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts frei zugänglich. Die Fritz Thyssen Stiftung, Finanzier des komplexen Redaktionssystems, trug auch erheblich zur Realisierung eines Teilprojekts der „Editionen zur Geschichte“ bei. Auf der Grundlage einer Kooperation zwischen dem „Bund Neudeutschland e.V.“ und dem NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln wurden wichtige Bestände dieses 1919 gegründeten katholischen Jugendverbandes im Rahmen der „Editionen zur Geschichte“ digitalisiert und transkribiert. Die Inhalte und weitere Einzelheiten der Projekte werden im Rahmen einer Präsentation erläutert.

Vorzeitgeschichte(n) – Köln in schriftlosen Zeiten

Römisch-Germanisches Museum

Ab 4. April 2017

Vor mehr als 10 000 Jahren endet die letzte Eiszeit und eine Warmzeit beginnt (Holozän). Dieser Klimawandel forderte von den Menschen damals ein radikales Umdenken. Den damit verbundenen kulturellen Wandel  können Archäologen heute an den materiellen Spuren der damaligen Menschen ablesen, auch hier in Köln.

In seiner neuen Foyer-Ausstellung zeigt das Römisch-Germanische Museum eine Auswahl größtenteils noch nie gezeigter Funde der eigenen Sammlung zur Kölner Vorzeit. Sie machen eindrücklich kaum bekannte Geschichte(n) aus schriftlosen Zeiten sichtbar und erfahrbar.

Henri Cartier-Bresson und Heinz Held
Menschen mit Bildern

Museum Ludwig

24. März – 20. August 2017

Das Museum Ludwig verwahrt eine hochkarätige Sammlung an Fotografien von den Anfängen im 19. Jahrhundert bis in die Gegenwart; sie umfasst etwa 70.000 Werke. In einem eigens eingerichteten Fotoraum innerhalb der ständigen Sammlung wird das Museum Ludwig ab dem 24. März die Sammlung Fotografie in Ausschnitten und fortlaufend sichtbar machen. Henri Cartier-Bresson und Heinz Held. Menschen mit Bildern lautet der Titel der ersten Präsentation, die bis zum 20. August zu sehen sein wird.

Die Kunst der Pause.

Transparenz und Wiederholung

Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud

24. März - 11. Juni 2017

Butterbrotpapier und einen dünnen Bleistift - mehr braucht es nicht, um ein interessantes Motiv abzupausen. Die älteste Kopiertechnik der Menschheit gehört aber in der zeichnerischen Praxis wohl auch wegen seiner Alltäglichkeit zu den künstlerischen Randerscheinungen. Dennoch und gerade deshalb widmet das Wallraf-Richartz-Museum dem Thema nun eine eigene Sonderausstellung. Mit Die Kunst der Pause. Transparenz und Wiederholung  rückt das Kölner Haus das fragile Medium in den Mittelpunkt des Interesses. Anhand von mehr als 30 Exponaten wird die Historie der Pause ergründet und ihre Aufgabenvielfalt im künstlerischen Schaffensprozess dargestellt.

AUFSTAND!

Renaissance, Reformation und Revolte im Werk von Käthe Kollwitz

Käthe Kollwitz Museum

10. März — 5. Juni 2017

Als Höhepunkt im Jubiläumsjahr KOLLWITZ 2017 | 150. GEBURTSTAG stellt das Käthe Kollwitz Museum Köln ein Schlüsselwerk seiner Künstlerin ins Zentrum einer umfassenden Ausstellung: Ihr Zyklus »Bauernkrieg« dokumentiert in mehrfacher Hinsicht den Aufbruch in eine neue Zeit. Die sieben Blätter der Druckfolge vergegenwärtigen nicht nur den Aufstand erniedrigter Bauern von 1524/25, sondern verbildlichen auch die künstlerische Revolte der späten Neuzeit – den Bruch der Moderne mit der akademischen Tradition. Die Schau rekonstruiert die spannende Genese des Zyklus, den Kollwitz in intensiver Auseinandersetzung mit Renaissance-Meistern und Größen der Moderne schuf.

Höhepunkte und Entdeckungen

Das Ausstellungsjahr 2017 in den Museen der Stadt Köln

Museumsdienst Köln

Das Ausstellungsjahr 2017 der städtischen Museen bietet Höhepunkte und Entdeckungen gleichermaßen. „Die städtischen Museen in Köln sind nicht nur in ihrer Vielfalt, sondern auch in ihrer Qualität einmalig. Freuen Sie sich schon jetzt darauf, auch 2017 wieder hochkarätige Ausstellungen mit einem außergewöhnlichen Themenpanorama in den berühmten Kölner Museen zu entdecken“, so Susanne Laugwitz-Aulbach, Kulturdezernentin der Stadt Köln. Eine Auswahl stellen wir hier vor.

KOLLWITZ 2017 | 150. GEBURTSTAG

Jahresprogramm 2017 im Käthe Kollwitz Museum Köln

Käthe Kollwitz Museum

Sie zählt zu den bedeutendsten deutschen Persönlichkeiten des 20. Jahrhunderts: Käthe Kollwitz (1867–1945). Mit seiner heute weltweit umfangreichsten Sammlung vermittelt das Käthe Kollwitz Museum Köln ein umfassendes Bild der Künstlerin, die in ihren Werken wie keine andere Themen wie Krieg, Armut und Tod, aber auch Liebe, Geborgenheit und das Ringen um Frieden in nachdrücklicher Weise zum Ausdruck brachte. Anlässlich ihres 150. Geburtstages widmet ihr das Kölner Haus ein ganzes Ausstellungsjahr mit hochkarätigem Programm.

Ausstellungen 2017

Museum Ludwig

Neben einer Reihe von kleineren und mittelgroßen Ausstellungen konzentriert sich das Museum Ludwig 2017 auf drei große Überblickspräsentationen. Anfang des Jahres eröffnet die Retrospektive des zu Unrecht bislang noch zu wenig bekannten Künstlers Otto Freundlich. Im Sommer begeben wir uns mit der Ausstellung zur Sammlung Wolfgang Hahn tief in die Geschichte unseres Hauses. Den abschließenden Höhepunkt des Jahres stellt die in mehrfacher Hinsicht große Ausstellung des Pop-Art-Künstlers James Rosenquist dar.

Jubiläumsschau zum 500. Geburtstag von Tintoretto in Köln

Wallraf-Richartz-Museum präsentiert Programm für 2017

Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud

Als erstes Museum startet das Wallraf-Richartz-Museum im kommenden Jahr den internationalen Reigen von hochkarätigen Ausstellungen zum 500. Geburtstag des Malergenies Jacopo Tintoretto (*1518/19 – 1594). In seiner großen Sonderschau „Tintoretto – A star was born“ widmet sich die Kölner Gemäldegalerie erstmals dem hinreißenden Frühwerk des italienischen Meisters, der zu den produktivsten und einflussreichsten Künstlern aller Zeiten gehört. Dafür holt das Wallraf zahlreiche kostbare Leihgaben aus den großen Museen, u.a. in Amsterdam, Budapest, London, Madrid, Mailand, Rom, Venedig, Washington und Wien, an den Rhein. Die Ausstellung läuft vom 6. Oktober 2017 bis zum 28. Januar 2018 in Köln und ist danach in Paris zu Gast.

Trisha Donnelly: Wolfgang-Hahn-Preis 2017

Museum Ludwig

25. April – 30. Juli 2017

Der seit 1994 jährlich vergebene Preis verfolgt zwei Ziele: Zum einen würdigt der Preis Künstlerinnen und Künstler für ihr konsequentes, international anerkanntes Schaffen. Zum anderen ist mit dem Preis der Erwerb eines Schlüsselwerks für die Sammlung des Museum Ludwig verbunden. Die Ausgezeichneten werden außerdem mit einer Ausstellung und einer Publikation geehrt.

FULL HOUSE: Design by Stefan Diez

Museum für Angewandte Kunst Köln

17. Januar bis 11. Juni 2017

Die Ausstellung „FULL HOUSE: Design by Stefan Diez“ ist als umfassende Werkschau eines der bedeutendsten deutschen Designer der jüngeren Generation konzipiert. Zeitgleich zur imm cologne 2017 gibt die Einzelschau einen detaillierten Einblick in die Werkstatt des Münchner Designers Stefan Diez. Sie deckt seine Entwurfshaltung auf und erklärt die entscheidenden Schlüsselmomente im Rahmen des Entwicklungsprozess von Möbeln, Leuchten, Accessoires und anderen Alltagsgegenständen.

Der museumsbus koeln kommt

Jungfernfahrt am 12. Januar zum Rautenstrauch-Joest-Museum

Museumsdienst Köln

Der Museumsdienst Köln führt das im Oktober 2013 ausgelaufene Projekt „Wallraf der Museumsbus“ ab 12. Januar 2015 unter dem Namen „museumsbus koeln“ als deutliche Weiterentwicklung fort. Der Vorgänger brachte von 2008 bis 2013 Schulklassen in das Wallraf-Richartz-Museum. Im Gegensatz zu diesem steuert der „museumsbus koeln“ alle städtischen Museen und das Käthe-Kollwitz-Museum an.

Wallraf erhält Meisterwerke aus dem Goldenen Zeitalter

Gemälde von Lievens und ter Borch kommen als Dauerleihgaben nach Köln

Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud

Zwei Gemälde aus dem ruhmreichen 17. Jahrhundert der Niederlande verstärken ab 5. September 2013 die ständige Sammlung des Wallraf-Richartz-Museums & Fondation Corboud. „Der Federschneider“ (1627) von Jan Lievens und „Heraklit“ (1648) von Gerard ter Borch sind beeindruckende Zeugnisse für die hohe Qualität der Malerei des sogenannten Goldenen Zeitalters. Deshalb werden die beiden Werke im Wallraf auch in direkter Nachbarschaft zu Meistern wie Rembrandt, Pieter de Hooch und Jan Steen ihren Platz finden. „Wir sind sehr dankbar diese wertvollen Dauerleihgaben zeigen zu können, die unsere eindrucksvolle Sammlung niederländischer Malerei hervorragend ergänzen“, betont Museumsdirektor Marcus Dekiert.

 

Langfristige Ausstellungsplanung

Hier finden Sie die die ständig aktualisierte, langfristige Ausstellungsplanung der Museen der Stadt Köln:

Newsletter

Der Presse-Newsletter „Kunst in Köln“ bietet eine zweimonatlichen Übersicht neuer und laufender Ausstellungen der Kölner Museen.

 

Anmeldung für akkreditierte Journalisten

 

Registrierung

Um unseren Presseservice nutzen zu können, müssen Sie sich einmalig bei uns registrieren. Zur Registrierung

 
 

Passwort vergessen?

Wenn Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie es hier erneut anfordern: