Museum Ludwig

Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud

Römisch-Germanisches Museum

Rautenstrauch-Joest-Museum - Kulturen der Welt

NS-Dokumentationszentrum

Museum für Angewandte Kunst Köln

Kölnisches Stadtmuseum

Museum Schnütgen

Museum für Ostasiatische Kunst

Käthe Kollwitz Museum

Archäologische Zone, Jüdisches Museum

artothek - Raum für junge Kunst

Skulpturenpark Köln

 

Vorschau

Vom „Mobilen Museum“ zu „museenkoeln IN DER BOX“

Museumsdienst Köln erweitert sein Angebot und geht in die Stadtviertel

Museumsdienst Köln

Der Museumsdienst Köln geht neue Wege, um Besuchergruppen, die bisher nicht angesprochen wurden, zu erreichen. Mit dem „Mobilen Museum“ startete im Mai 2019 ein Pilotprojekt, das sich gezielt an Bürgerinnen und Bürger in den Kölner Sozialräumen wendet, vor Ort neue Möglichkeiten der Teilhabe an kulturellen Angeboten schafft und die Kölner Museen als Teil der Lebenswirklichkeit präsentiert. Ab Mai 2020 soll das „Mobile Museum“ als „museenkoeln IN DER BOX“ im Elektroauto in und um Köln auf Tour sein.

Ausstellungen 2020

Museum Ludwig

18.1.2020–3.5.2020 | Blinky Palermo: Die gesamten Editionen. Schenkung Ulrich Reininghaus
ab 22.4.2020 – 26.7.2020 | Betye Saar. Wolfgang-Hahn-Preis 2020
25.4.2020–23.8.2020 | Mapping the Collection
6.6.2020–30.8.2020 | HIER UND JETZT im Museum Ludwig. Dynamische Räume
26.9.2020–3.1.2021 | Russische Avantgarde im Museum Ludwig – Original und Fälschung
10.10.2020–21.2.2021 | Andy Warhol. Now
Präsentationen im Fotoraum:
15.2.2020–14.6.2020 | Stille Ruinen. F. A. Oppenheim fotografiert die Antike
27.6.2020–27.9.2020 | Joachim Brohm. Ruhrlandschaften
24.10.2020–24.1.2021 | Sisi privat. Die Fotoalben der Kaiserin

Gruppe Pentagon

Museum für Angewandte Kunst Köln

13. Januar bis 26. April 2020

Das Neue Deutsche Design revolutionierte in den 1980er-Jahren das funktionale Designverständnis und schlug eine Brücke zu Kunst und Musik. Einer der Protagonisten war die Kölner Designergruppe Pentagon, 1985 gegründet von Gerd Arens, Wolfgang Laubersheimer, Reinhard Müller, Ralph Sommer und Meyer Voggenreiter. 35 Jahre nach der Gründung widmet das Museum für Angewandte Kunst Köln (MAKK) zeitgleich zur imm cologne und den PASSAGEN 2020 dem Kollektiv eine erste Retrospektive.

Blinky Palermo. Die gesamten Editionen

Schenkung Ulrich Reininghaus

Museum Ludwig

18. Januar–3. Mai 2020

Der deutsche Künstler Peter Heisterkamp (1943–1977), der sich nach dem Mafioso Frank „Blinky“ Palermo nannte, ist bekannt für seine Objekte, für seine Raumarbeiten, vor allem aber für die leuchtenden Farbfelder seiner Stoff- und Metallbilder, die vermeintlich unmittelbar vor Augen führen, was sie konzeptuell in Frage stellen: die sinnlichen Qualitäten zeitgenössischer Malerei. Weniger bekannt, aber nicht minder klug und anregend sind Werke, die in Auflagen erschienen sind: Sieb- und Offsetdrucke, Lithografien, Objekte und eine Schablone zum Selbstmalen. Palermo hat diese Editionen während nahezu seiner gesamten Laufbahn angefertigt. In ihnen spiegelt sich nicht nur seine Entwicklung von den Sechzigerjahren bis zu seinem frühen Tod 1977, mit ihnen hat er sein Werk bewusst erweitert.

Betye Saar wird mit dem Wolfgang-Hahn-Preis 2020 ausgezeichnet

Museum Ludwig

22. April. - 26. Juli 2020

Betye Saar wird mit dem 26. Wolfgang-Hahn-Preis der Gesellschaft für Moderne Kunst am Museum Ludwig ausgezeichnet. Es ist mehr als an der Zeit, die 1926 in Los Angeles geborene, in Deutschland bisher wenig bekannte Künstlerin zu würdigen, entschied die Jury bestehend aus Yilmaz Dziewior, Direktor des Museum Ludwig, Christophe Cherix, Robert Lehman Foundation Chefkurator für Zeichnung und Grafik am Museum of Modern Art (MoMA) in New York sowie den Vorstandsmitgliedern des Fördervereins. Betye Saar schafft seit über 50 Jahren Assemblagen aus den verschiedensten gefundenen Objekten, die sie mit Zeichnung, Drucken, Malerei oder Fotografie kombiniert.

NS-DOK erweitert Bildungsangebot im Themenfeld Antisemitismus

: miteinander mittendrin. Für Demokratie – Gegen Antisemitismus und Rassismus

NS-Dokumentationszentrum

Die Stadt Köln hat die neue Fachstelle „: miteinander mittendrin. Für Demokratie – Gegen Antisemitismus und Rassismus“ geschaffen. entwickelt Bildungsfor-mate, vornehmlich für Jugendliche, junge Erwachsene sowie Multiplikatorinnen und Multiplikatoren. Dazu zählen der dreistündige Mitmach-Workshop, der vierstündige XL-Workshop und das Bildungsformat „Entkomme der Verschwörung!“ zu Verschwörungstheorien. Ziel ist es, unterschiedliche Facetten von Antisemitismus in den Blick zu nehmen, aber auch Handlungsmöglichkeiten für den Alltag zu entwickeln und Menschen in der Auseinandersetzung mit Antisemitismus stark zu machen.

 
 
 
 

Laufende Ausstellungen / Mitteilungen

Die BAUSTELLE

Der Open Space des Rautenstrauch-Joest-Museum – Kulturen der Welt (RJM)

Rautenstrauch-Joest-Museum - Kulturen der Welt

Wie kann sich das RJM in ein transkulturelles, demokratisches Diskussionsforum verwandeln, in dem Geschichten auf neue Weise vermittelt werden und Sammlungs-objekte einen Bezug zum heutigen geopolitischen und gesellschaftlichen Wandel gewinnen? Wie reagiert das RJM auf die aktuellen Debatten rund um das koloniale Erbe von ethnologischen Museen? Wie kann es die Stadtgesellschaft aktiv mitdenken und mitgestalten lassen? Um diese Idealvorstellung eines Museums als transkulturelles demokratisches Forum des Austauschs und der Diskussion zu verwirklichen, ist es notwendig, seine musealen Methoden neu zu denken.

Gerhard Rühm

Am Anfang war das Wort, Bücher der besonderen Art

Kunst- und Museumsbibliothek

23. November bis zum 2. Februar 2020

Gerhard Rühm ist ein Grenzgänger zwischen Kunst, Literatur, Musik und Schauspiel – zu seinem 90. Geburtstag widmet die Kunst- und Museumsbibliothek dem Wahlkölner diese Ausstellung. Der programmatische Titel: "Am Anfang war das Wort". Das Schaffen Rühms, der im Februar 90 Jahre alt wird, kreist fast immer um das Wort, und das in seinen unterschiedlichsten Erscheinungsformen.
Zweifellos ist der in Wien geborene Rühm einer der letzten großen Universalkünstler unserer Zeit. Wichtige Werke Rühms sind in der Ausstellung zu sehen, insbesondere seine Künstlerbücher.

„Vergiss deinen Namen nicht – Die Kinder von Auschwitz“

Ausstellung erzählt Lebensgeschichten von Kindern, die Auschwitz überlebt haben

NS-Dokumentationszentrum

15. November 2019 bis zum 23. Februar 2020

Vom 15. November 2019 bis zum 23. Februar 2020 zeigt das NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln die Ausstellung „Vergiss deinen Namen nicht – Die Kinder von Auschwitz“, in der auf großformatigen Tafeln Lebensgeschichten von Kindern und Jugendlichen erzählt werden, die Auschwitz überlebt haben. Die Ausstellung zeigt, dass Auschwitz sie Zeit ihres Lebens nicht mehr loslässt. Dass zum Beispiel Schuldgefühle sie plagen, weil sie überlebten, während so viele andere Kinder ermordet wurden. Sie müssen damit leben, dass Auschwitz immer wieder Gegenwart ist: in Alpträumen, in Alltagsszenen, in Reaktionen von Menschen, in Gerüchen und in vielem mehr.

Trunken an Nüchternheit

Wein und Tee in der chinesischen Kunst

Museum für Ostasiatische Kunst

13. November 2019 bis 3. Mai 2020

Vom 13. November 2019 bis 3. Mai 2020 zeigt das Museum für Ostasiatische Kunst Köln die Kabinettausstellung „Trunken an Nüchternheit. Wein und Tee in der chinesischen Kunst“. Im Zentrum der Ausstellung stehen Keramiken und Lacke sowie Malerei und Kalligrafie, die von der Wertschätzung des Tee- und Weintrinkens in China zeugen. Doch während der Wein berauschte, machte der Genuss vieler Schalen Tees „trunken an Nüchternheit“.

WADE GUYTON: ZWEI DEKADEN MCMXCIX–MMXIX

Museum Ludwig

16. November 2019 – 1. März 2020

Der 1972 geborene US-amerikanische Künstler Wade Guyton hat über zwei Jahrzehnte ein konsequentes und zugleich eigenständiges Werk geschaffen. Bekannt ist er vor allem für seine mit einem herkömmlichen Tintenstrahldrucker hergestellten großformatigen Leinwandbilder mit ikonischen Motiven wie Flammen, den Buchstaben „X“ und „U“ oder der Website der New York Times. Nachdem das Museum Ludwig bereits mehrere Werke des Künstlers für die Sammlung erwerben konnte, richtet es ihm nun eine große Überblicksausstellung aus, die sein künstlerisches Schaffen von den Anfängen bis hin zu jüngsten Arbeiten vorstellt.

500 Jahre Eroberung Lateinamerikas: Kolonialismus und Überlebensstrategien

Intervention im Rautenstrauch-Joest-Museum – Kulturen der Welt

Rautenstrauch-Joest-Museum - Kulturen der Welt

Zum 500. Jahrestag der Ankunft des spanischen Eroberers Hernán Cortés in Mexiko re-flektieren die Universität Bonn und das Rautenstrauch-Joest-Museum – Kulturen der Welt aus postkolonial kritischer Sicht die brutale Eroberung Lateinamerikas und seine bis heute spürbaren Folgen in einer kleiner Intervention. Sie ist vom 1. November 2019 bis 5. Januar 2020 im Bereich „Tod und Jenseits“ der Dauerausstellung zu sehen, da mit der gewaltsamen spanischen Invasion auch viele der Totentraditionen des heutigen Latein-amerika als kreative Überlebensstrategien ihren Anfang nahmen.

Schultze Projects #2: Avery Singer

Museum Ludwig

Anlässlich der zweiten Ausgabe der Reihe Schultze Projects hat die US-amerikanische Künstlerin Avery Singer ein neues, ortsspezifisches Werk für das Treppenhaus des Museum Ludwig geschaffen. Die siebenteilige Arbeit ist über siebzehn Meter lang und dreieinhalb Meter hoch. Der Name der Reihe bezieht sich auf Bernard Schultze und seine Ehefrau Ursula (Schultze-Bluhm), deren Nachlass das Museum Ludwig verwaltet und zu deren Gedenken seit 2017 alle zwei Jahre eine Künstlerin oder ein Künstler eingeladen wird, ein großformatiges Werk für die prominente Stirnwand im Treppenhaus anzufertigen.

Rembrandts graphische Welt

Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud

Am 4. Oktober 2019 jährt sich der Todestag von Rembrandt (1606 bis 1669) zum 350. Mal. Deshalb feiert das Wallraf-Richartz-Museum den weltberühmten Künstler in diesem Herbst mit gleich zwei Ausstellungen als Maler und als Radierer. Den Auftakt macht ab 3. Oktober die Sonderschau „Rembrandts graphische Welt“ mit einer feinen Auswahl von dreißig Radierungen aus der Hand des niederländischen Meisters. Die Ausstellung läuft bis zum 12. Januar 2020 exklusiv in Köln. Am Todestag selbst (4. Oktober 2019) haben alle Besucherinnen und Besucher freien Eintritt ins Wallraf.

Denkmal für die Opfer der NS-Militärjustiz in Dünnwald wird eingeweiht

Neuer Erinnerungsort entstanden: Entwurf von Ruedi und Vera Baur realisiert

NS-Dokumentationszentrum

Norbert Fuchs, der Bezirksbürgermeister der Bezirksvertretung Mülheim, wird am kommenden Sonntag, 29. September 2019, ein Denkmal am ehemaligen Schießplatz in Dünnwald einweihen. Gestaltet hat das Denkmal das Künstlerpaar Ruedi und Vera Baur aus Paris, die an der Einweihung teilnehmen werden. Dünnwald war nach der Hinrichtungsstätte im Gefängnis Klingelpütz der bedeutendste Schauplatz von Erschießungen von Wehrmachtsoldaten in Köln während des Zweiten Weltkrieges. Mit dem Denkmal entsteht nun an diesem historischen Ort von NS-Verbrechen ein neuer Erinnerungsort.

Bild und Gegenbild: Zur Revision der Sammlung

Museum Ludwig

2. November 2019 bis 1. März 2020

Otto Muellers Zwei Zigeunerinnen** mit Katze (1926/27) gehört zu den bekanntesten Gemälden in der Sammlung des Museum Ludwig. In ihm wird ein Blick eingenommen, den westliche Gesellschaften über Jahrhunderte eingeübt haben: der Blick auf „Zigeunerinnen“ als das schlechthin Andere, exotisch Weibliche, animalisch Aufreizende, das der Zivilisation gegenüber gestellt ist und von ihren Errungenschaften so wenig weiß wie von ihren Zwängen. Dieser Blick – und der Blick heutiger Betrachter*innen auf das Bild – hat eine gewisse Unschuld auch deshalb bewahren können, weil Muellers Kunst von den Nazis verfemt wurde und der deutsche Völkermord an den Sinti*zze und Rom*nja Muellers wohlmeinende Exotisierung vergleichsweise harmlos erscheinen ließ.

Delta Welten: Leben im unsteten Wandel

Neue Intervention im Rautenstrauch-Joest-Museum

Rautenstrauch-Joest-Museum - Kulturen der Welt

27. September 2019 bis 5. Januar 2020

Flussdeltas sind besonders gefährdete Ökosysteme. Sie sind Brennpunkte des globalen Wandels und gleichzeitig Heimat vieler Menschen. Eine neue Intervention in der Dauer-ausstellung des Rautenstrauch-Joest-Museums (RJM) thematisiert das alltägliche Leben heutiger Bewohnerinnen und Bewohner von ausgewählten Flussdeltas. Der einem histori-schen europäischen Salon nachempfundene Raum in der Dauerausstellung wird dazu umgestaltet. Vom 27. September 2019 bis 5. Januar 2020 werden politische, soziale, kul-turelle und materielle Verflechtungen verschiedener Lebenswelten innerhalb eines Flussdeltas sowie mit der europäischen Kolonialgeschichte gezeigt.

Heilige und Asketen – Miniaturmalerei der Jaina aus Indien

Rautenstrauch-Joest-Museum - Kulturen der Welt

11. Oktober 2019 bis 16. Februar 2020

Die aus Indien stammende Glaubensgemeinschaft der Jainas vermeidet strikt alles, was anderen Lebewesen – Mensch, Tier, Pflanze – schadet. Ihre Anhänger ernähren sich vegan und leben nach einem disziplinierten Verhaltenskodex. Doch was steckt hinter dieser im westlichen Kontext nahezu unbekannten Lehre der Gewaltlosigkeit?

Große Doppelausstellung im Kölnischen Stadtmuseum

„KÖLN AM RHEIN“ und „KÖLN AN DER SEINE“

Kölnisches Stadtmuseum

Die Ausstellung „KÖLN AM RHEIN. Oder: Von Zeit zu Zeit“ (in Kooperation mit dem Rheinischen Bildarchiv) hält auf eindringliche Weise den Wandel Kölns seit den 1920er-Jahren fest.

Die Ausstellung „KÖLN AN DER SEINE. Der Pavillon der Stadt Köln auf der Pariser Weltausstellung 1937“ zeigt mit faszinierenden Fotografien und Objekten eine heute vergessen Episode der deutsch-französischen Geschichte – mit Köln im Mittelpunkt des Geschehens!

BERLINER REALISMUS

Von Käthe Kollwitz bis Otto Dix

Käthe Kollwitz Museum

10. Oktober 2019 – 5. Januar 2020

Rau, ruppig, politisch unbequem: Die Berliner Kunst um 1900 besitzt Sprengkraft! Vom Kaiser mit dem Verdikt der ›Rinnsteinkunst‹ belegt, widmet sich die Berliner Secession erstmals dezidiert sozialen Themen und begründet eine spezifische Tradition des sozialkritischen Realismus, die in der Weimarer Republik ihre Fortsetzung findet. Die Ausstellung vereint mehr als 120 Werke – von Ölmalerei, Zeichnung und Druckgraphik über Plakatkunst und Photographie bis hin zum Film – und spannt gleichzeitig einen Bogen von den 1890er bis in die 1930er Jahre.

Norman Seeff: The Look of Sound

Museum für Angewandte Kunst Köln

13. September 2019 bis 8. März 2020

„The Look of Sound“ vereint mehr als 170 Fotografien, darunter größtenteils originale Vintage Prints, aber auch Entwürfe und Collagen. Seeff fotografierte Musiklegenden wie Patti Smith, Tina Turner, Rolling Stones, Johnny Cash, Ray Charles, Miles Davis und Frank Zappa; zudem setzte er Stars wie den Pop Art-Künstler Andy Warhol, Apple-Mitbegründer Steve Jobs und den Dirigenten Zubin Mehta in Szene – um nur einige zu nennen. Seine Bilder zeigen die Künstlerinnen und Künstler in privater Umgebung oder dem Studio
– offen, spontan und mit ihrer ganzen Persönlichkeit – und schenken uns in der Rückschau einen tiefen Einblick in die Bild und Musikkultur der 1960er- bis 1980er-Jahre.

Lucia Moholy. Fotogeschichte schreiben

Museum Ludwig

12. Oktober 2019 – 2. Februar 2020

Anlässlich des Bauhaus-Jubiläums widmet sich das Museum Ludwig mit einer kleinen Präsentation im Fotoraum der Fotografin und Fotohistorikerin Lucia Moholy. In diesem Rahmen werden auch drei neuerworbene Vintage Prints von Lucia Moholy erstmals gezeigt. Neben ihren fotografischen Werken werden auch Briefe aus dem Archiv des Museum Ludwig präsentiert, die einen regen Austausch zwischen Moholy und dem Fotosammler und -historiker Erich Stenger belegen. Gemeinsam hatten sie um 1932 vor, ein Buch über die Geschichte der Fotografie zu schreiben. Der Aufstieg der Nationalsozialisten trieb Moholy jedoch in die Emigration, während Stenger in Deutschland zum gefragten Experten auf dem Gebiet avancierte. Moholy veröffentlichte schließlich selbstständig in London 1939 A Hundred Years of Photography 1839–1939.

HIER UND JETZT im Museum Ludwig

Transcorporealities

Museum Ludwig

21. September 2019 – 19. Januar 2020

Ausgangspunkt der Ausstellung Transcorporealities ist das Konzept der Durchlässigkeit von Körpern. Posthumanistische und neue materialistische Theorien begreifen menschliche wie nichtmenschliche Körper als offene Systeme, die sich im dauerhaften Austausch mit ihrer Umwelt befinden – jenseits von Dualismen wie Natur und Kultur, Mensch und Maschine, Subjekt und Objekt oder Individualität und Gemeinschaft. Die Idee der Transkorporalität lässt sich auch auf das Museum anwenden: In stetigen Stoffwechselprozessen fließen darin diverse soziale, biologische, technologische, wirtschaftliche und politische Realitäten ineinander.

Inside Rembrandt • 1606-1669

Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud

Meister, Virtuose, Genie oder Star – die Synonyme für Rembrandt sind so vielfältig wie seine Kunst, die die Menschen weltweit begeistert. Aber warum ist das so? Dieser Frage geht das Wallraf-Richartz-Museum mit seiner großen Sonderausstellung „Inside Rembrandt • 1606-1669“ nach, einer Hommage an den Maler zu seinem 350. Todestag († 4. Oktober 1669). Die Schau taucht ein in die Welt des Niederländers und erzählt bildgewaltig von einem dramatischen Künstlerleben zwischen Tragödie und Komödie. Dazu zeigt das Wallraf neben eigenen Rembrandt-Werken auch hochkarätige Leihgaben aus zahlreichen renommierten Häusern wie zum Bespiel Amsterdamer Rijksmuseum, Getty Collection Los Angeles, MOMA New York, Münchner Pinakothek, Nationalmuseum Stockholm und Staatsgalerie Stuttgart. 

Wiedereröffnung Dauerausstellung „Kunst + Design im Dialog“

Museum für Angewandte Kunst Köln

Eröffnungswochenende: 10. & 11. August 2019, 10–18 Uhr

Es ist so weit: Die Designausstellung des Museums für Angewandte Kunst Köln (MAKK) wird nach abgeschlossenen Sanierungsarbeiten am 10. August wiedereröffnet. Zur Feier lädt das Museum zusammen mit dem Museumsdienst Köln am Wochenende 10. & 11. August ein, bei freiem Eintritt und kostenlosem Workshop- und Führungsprogramm das Kölner Designmuseum neu- und wiederzuentdecken.

Skulptur im Blick der Kamera

Alfred Tritschlers Fotografien der Sammlung Schnütgen

Museum Schnütgen

9. November 2019 – 16. Februar 2020

Das Museum Schnütgen zeigt seine erste Ausstellung zum Thema Fotografie. Sie folgt dem Blick des Frankfurter Fotografen Alfred Tritschler (1905 bis 1970) auf die Sammlung: Zwischen den Fotos, die das Museum Schnütgen zu seinen Kunstwerken bewahrt, schlummerte lange unbeachtet ein Überraschungsfund: ein Konvolut von Fotoabzügen aus dem Jahr 1948. Der Fotograf Alfred Tritschler war viele Jahre Teilhaber der in den 1930er und 1940er Jahren höchst erfolgreichen Frankfurter Bildagentur Dr. Paul Wolff & Tritschler.

Interimsquartier für das Kölnische Stadtmuseum

Rat beschliesst Umzug in das ehemalige Kaufhaus Franz Sauer

Kölnisches Stadtmuseum

Das Kölnische Stadtmuseum wird übergangsweise in das ehemalige Kaufhaus Franz Sauer umziehen. Das hat der Rat der Stadt Köln in seiner Sitzung am Dienstag, 18. Dezember 2018, beschlossen. Der bisherige Standort des Museums, das Zeughaus, ist seit Juni 2017 durch einen großen Wasserschaden in beiden Etagen der Ständigen Ausstellung nicht mehr museal nutzbar. Alle Exponate mussten kurzfristig ausgelagert und das zerstörte Mobiliar entfernt werden.

Buddhismus und Neo-Konfuzianismus in der koreanischen Kunst

Museum für Ostasiatische Kunst

In seiner neugestalteten Korea-Galerie zeigt das Museum für Ostasiatische Kunst eine Auswahl von etwa 30 Werken, darunter Bronzen und Lackarbeiten, Porzellane und Steinzeug, Bilder und Hängerollen. Sie verdeutlichen den Einfluss des Buddhismus und Neo-Konfuzianismus auf die koreanische Kunst seit der Goryeo-Dynastie (918-1392).

Wallraf erhält Meisterwerke aus dem Goldenen Zeitalter

Gemälde von Lievens und ter Borch kommen als Dauerleihgaben nach Köln

Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud

Zwei Gemälde aus dem ruhmreichen 17. Jahrhundert der Niederlande verstärken ab 5. September 2013 die ständige Sammlung des Wallraf-Richartz-Museums & Fondation Corboud. „Der Federschneider“ (1627) von Jan Lievens und „Heraklit“ (1648) von Gerard ter Borch sind beeindruckende Zeugnisse für die hohe Qualität der Malerei des sogenannten Goldenen Zeitalters. Deshalb werden die beiden Werke im Wallraf auch in direkter Nachbarschaft zu Meistern wie Rembrandt, Pieter de Hooch und Jan Steen ihren Platz finden. „Wir sind sehr dankbar diese wertvollen Dauerleihgaben zeigen zu können, die unsere eindrucksvolle Sammlung niederländischer Malerei hervorragend ergänzen“, betont Museumsdirektor Marcus Dekiert.

 

Langfristige Ausstellungsplanung

Hier finden Sie die die ständig aktualisierte, langfristige Ausstellungsplanung der Museen der Stadt Köln:

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