Museum Ludwig

Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud

Römisch-Germanisches Museum

Rautenstrauch-Joest-Museum - Kulturen der Welt

NS-Dokumentationszentrum

Museum für Angewandte Kunst Köln

Kölnisches Stadtmuseum

Museum Schnütgen

Museum für Ostasiatische Kunst

Käthe Kollwitz Museum

Archäologische Zone, Jüdisches Museum

artothek - Raum für junge Kunst

Skulpturenpark Köln

 

Vorschau

„Kriegsenden in Köln – Stadt und Menschen zwischen 6. März und 8. Mai 1945“

Ausstellung im NS-DOK erzählt von den drei Kriegsenden in Köln

NS-Dokumentationszentrum

6. März bis 24. Mai 2020

In diesem Jahr jährt sich das Kriegsende zum 75. Mal. Anlässlich dieses Jahrestages widmet das NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln den letzten Kriegstagen in Köln eine Sonderausstellung und beschreitet dabei völlig neue Wege: Vom 6. März bis zum 24. Mai 2020 wird das Gewölbe des EL-DE-Hauses zu einer „Media-Box“. Gezeigt werden Kombinationen aus Licht- und Audioinstallationen sowie Film- und Bild-Projektionen. Das eröffnet neue Zugänge zu den Themen NS-Zeit, Krieg und Umgang mit der Vergangen-heit. Vertiefende historische Inhalte werden in Medienstationen vermittelt.

Hans Kotter / Licht – Farbe - Raum

Museum für Angewandte Kunst Köln

11. März bis 26. April 2020

Die Arbeiten des in Berlin lebenden Künstlers Hans Kotter konzentrieren sich auf die physikalisch-, künstlerischen Grundelemente Licht – Farbe – Raum. Sein Interesse gilt ihrem Erscheinen und ihrer Wirkung unter unterschiedlichen materiellen Bedingungen.

Licht fasziniert Kotter in besonderem Maße. Er beschäftigt sich seit Jahren mit dem Medium Licht, mit dessen Zusammensetzung, physikalischen Zusammenhängen, Farben, der Wahrnehmung und der kulturellen Geschichte. Dabei entstehen sowohl minimalistische Einzelobjekte als auch raumgreifende Installationen.

Die Bläck Fööss-Gondel kommt ins Kölnische Stadtmuseum

Erstes Großobjekt der Sonderausstellung „50 JOHR BLÄCK FÖÖSS“

Kölnisches Stadtmuseum

Seit nunmehr 50 Jahren gehören die Bläck Fööss zu den erfolgreichsten Kölner Mundart-Musikgruppen. Anlässlich dieses Jubiläums widmet das Kölnische Stadtmuseum der „Mutter aller kölschen Bands“ und ihrer Geschichte ab dem 21. März 2020 eine große Sonderausstellung: „50 JOHR BLÄCK FÖÖSS: Die Jubiläumsausstellung“.

Als erstes Großobjekt trifft am Dienstag, 11. Februar 2020, die „Bläck Fööss-Gondel“ der Kölner Seilbahn im Stadtmuseum ein. Die Gondel, die seit 2016 eingesetzt wird, ist nicht zuletzt eine Hommage an die vielen Konzerte der Bläck Fööss im Tanzbrunnen, einem Veranstaltungsort in direkter Nachbarschaft zur Seilbahnstation „Rheinpark“. Bandmitglieder und Management hatten die Grafik der Gondel damals mitentworfen.

Große Meister-Arnt-Ausstellung im Museum Schnütgen ab 2. April

Umfassende Restaurierung zweier zentraler Ausstellungsstücke abgeschlossen

Museum Schnütgen

2. April – 5. Juli 2020

Zwei Monate vor Eröffnung der Ausstellung „Arnt der Bilderschneider – Meister der beseelten Skulpturen“ stellt das Museum Schnütgen bei einem Pressetermin die aufwendige Restaurierung zweier Hauptwerke des zwischen circa 1460 und 1492 tätigen Künstlers vor. Eines der Werke konnte dabei sogar mit bislang verschollenen Fragmenten vervollständigt werden.

Betye Saar wird mit dem Wolfgang-Hahn-Preis 2020 ausgezeichnet

Museum Ludwig

22. April. - 26. Juli 2020

Betye Saar wird mit dem 26. Wolfgang-Hahn-Preis der Gesellschaft für Moderne Kunst am Museum Ludwig ausgezeichnet. Es ist mehr als an der Zeit, die 1926 in Los Angeles geborene, in Deutschland bisher wenig bekannte Künstlerin zu würdigen, entschied die Jury bestehend aus Yilmaz Dziewior, Direktor des Museum Ludwig, Christophe Cherix, Robert Lehman Foundation Chefkurator für Zeichnung und Grafik am Museum of Modern Art (MoMA) in New York sowie den Vorstandsmitgliedern des Fördervereins. Betye Saar schafft seit über 50 Jahren Assemblagen aus den verschiedensten gefundenen Objekten, die sie mit Zeichnung, Drucken, Malerei oder Fotografie kombiniert.

NS-DOK erweitert Bildungsangebot im Themenfeld Antisemitismus

: miteinander mittendrin. Für Demokratie – Gegen Antisemitismus und Rassismus

NS-Dokumentationszentrum

Die Stadt Köln hat die neue Fachstelle „: miteinander mittendrin. Für Demokratie – Gegen Antisemitismus und Rassismus“ geschaffen. entwickelt Bildungsfor-mate, vornehmlich für Jugendliche, junge Erwachsene sowie Multiplikatorinnen und Multiplikatoren. Dazu zählen der dreistündige Mitmach-Workshop, der vierstündige XL-Workshop und das Bildungsformat „Entkomme der Verschwörung!“ zu Verschwörungstheorien. Ziel ist es, unterschiedliche Facetten von Antisemitismus in den Blick zu nehmen, aber auch Handlungsmöglichkeiten für den Alltag zu entwickeln und Menschen in der Auseinandersetzung mit Antisemitismus stark zu machen.

 
 
 
 

Laufende Ausstellungen / Mitteilungen

Amorausstellung im Wallraf

Start einer Liebes-Trilogie

Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud

14.2. – 24.5.2020

Pünktlich zum Valentinstag startet das Wallraf-Richartz-Museum eine Ausstellung in deren Mittelpunkt niemand geringeres als der Liebesgott Amor steht. Mehr als 40 Amor-Darstellungen zeigt das Kölner Haus dafür in seinem Graphischen Kabinett. Die meisten Exponate von „Amor ist ewig“ stammen aus dem amourösen Barock-Bestseller Amorum Emblemata (Liebesembleme) von Rubenslehrer Otto van Veen. Die 1608 erschiene Publikation mischt Kupferstiche nach van Veen mit passenden Zitaten antiker Autoren wie Ovid oder Catull und erzählt dabei amüsant und geistreich vom frechen Liebesgott und seinem übermütigen Treiben.

Stille Ruinen

F. A. Oppenheim fotografiert die Antike

Museum Ludwig

15. Februar – 14. Juni 2020

Still scheinen die Ruinen der Akropolis dazuliegen als Felix Alexander Oppenheim sie 1853 fotografierte. Kein Mensch ist zu sehen, das zeitgenössische Athen bleibt ausgeblendet. 42 seiner Aufnahmen erschienen 1854 in dem großformatigen Bildband Atheniensische Alterthümer, bestehend aus zwei Heften: Die Akropolis und Details der Akropolis. Im Museum Ludwig befindet sich eines der zwei noch erhaltenen Exemplare; das zweite liegt im J. Paul Getty Museum, Los Angeles.

»Liebe und Lassenmüssen...«

Persönliche Momente im Werk von Käthe Kollwitz. Zwei Ausstellungen im 75. Todesjahr der Künstlerin

Käthe Kollwitz Museum

4. Februar – 22. März 2020 und 5. August – 27. September 2020

Käthe Kollwitz (1867–1945) gilt heute als die bedeutendste deutsche Künstlerin der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Bereits zu Lebzeiten besitzt ihr Werk weltweite Strahlkraft. Eine Vielzahl ihrer eindringlichen Zeichnungen, Druckgraphiken und Skulpturen entsteht in direkter Auseinandersetzung mit persönlichen Erfahrungen – Glücksmomenten ebenso wie Schicksalsschlägen. Im 75. Todesjahr der Künstlerin lenkt das Käthe Kollwitz Museum Köln den Blick auf die persönlichen Aspekte ihres Œuvres. In zwei Ausstellungen mit unterschiedlichen, ja gegensätzlichen Schwerpunkten wird deutlich, wie Kollwitz diese in Werken von emotionaler Schlagkraft zur Allgemeingültigkeit ausarbeitet. So thematisiert die Frühjahrsschau (4.2.–22.3.2020) Motive des Abschieds, des »Lassenmüssen«, während die Sommerausstellung (5.8.–27.9.2020) die »Liebe« in den Fokus stellt.

Inselwelt

Buchkunst aus der Sammlung Julia Vermes

Kunst- und Museumsbibliothek

8. Februar bis 22. März 2020

Vom 08. Februar bis zum 22. März 2020 zeigt die Kunst- und Museumsbibliothek die Ausstellung „Inselwelt, Buchkunst aus der Sammlung Vermes“, über 100 künstlerisch bearbeitete Inselbücher von 42 internationalen Künstlerinnen und Künstlern aus zwölf Ländern.

Das Ausstellungsjahr 2020 im Käthe Kollwitz Museum Köln

Käthe Kollwitz Museum

Grafikdesign der Art Déco, die Malerin Maria Lassnig und selbstverständlich – im 75. Todesjahr der Künstlerin – Käthe Kollwitz stehen im Fokus der Ausstellungen 2020 im Käthe Kollwitz Museum Köln.

Urlaub für die Augen: Wallraf-Programm 2020

Mit Ausstellungen von Holland über Frankreich bis an den Bosporus reisen

Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud

Im Winter 2020/21 lädt das Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud zu einer impressionistischen Reise durch die eigene Sammlung. Mit „Bon Voyage, Signac!“ begrüßt das Museum nämlich einen kostbaren Neuzugang in seinen Reihen: Von der Stiftung Kunst im Landesbesitz (NRW) erhält das Wallraf als Dauerleihgabe Paul Signacs Hafenansicht Konstantinopel: Yeni Djami von 1909. Um dieses Hauptwerk aus dem späteren OEuvre des Künstlers versammeln sich rund sechzig Gemälde von Malern wie Monet, Manet, Caillebotte, Courbet, Gauguin, Cézanne van Gogh und Matisse und nehmen die Besucher mit auf eine Reise von der Normandie über die Bretagne durch Südfrankreich ans Mittelmeer bis nach Istanbul.

Die BAUSTELLE

Der Open Space des Rautenstrauch-Joest-Museum – Kulturen der Welt (RJM)

Rautenstrauch-Joest-Museum - Kulturen der Welt

Wie kann sich das Rautenstrauch-Joest-Museum (RJM) in ein transkulturelles, demokratisches Diskussionsforum verwandeln, in dem Geschichten auf neue Weise vermittelt werden und Sammlungs-Objekte einen Bezug zum heutigen geopolitischen und gesellschaftlichen Wandel gewinnen? Wie reagiert das RJM auf die aktuellen Debatten rund um das koloniale Erbe von ethnologischen Museen? Wie kann es die Stadtgesellschaft aktiv mitdenken und mitgestalten lassen? Um diese Idealvorstellung eines Museums als transkulturelles demokratisches Forum des Austauschs und der Diskussion zu verwirklichen, ist es notwendig, seine musealen Methoden neu zu denken.

Ausstellungen 2020

Museum Ludwig

18.1.2020–3.5.2020 | Blinky Palermo: Die gesamten Editionen. Schenkung Ulrich Reininghaus
ab 22.4.2020 – 26.7.2020 | Betye Saar. Wolfgang-Hahn-Preis 2020
25.4.2020–23.8.2020 | Mapping the Collection
6.6.2020–30.8.2020 | HIER UND JETZT im Museum Ludwig. Dynamische Räume
26.9.2020–3.1.2021 | Russische Avantgarde im Museum Ludwig – Original und Fälschung. Fragen, Untersuchungen, Erklärungen
10.10.2020–21.2.2021 | Andy Warhol Now
Präsentationen im Fotoraum:
15.2.2020–14.6.2020 | Stille Ruinen. F. A. Oppenheim fotografiert die Antike
27.6.2020–27.9.2020 | Joachim Brohm. Ruhrlandschaften
24.10.2020–24.1.2021 | Sisi privat. Die Fotoalben der Kaiserin

Vom „Mobilen Museum“ zu „museenkoeln IN DER BOX“

Museumsdienst Köln erweitert sein Angebot und geht in die Stadtviertel

Museumsdienst Köln

Der Museumsdienst Köln geht neue Wege, um Besuchergruppen, die bisher nicht angesprochen wurden, zu erreichen. Mit dem „Mobilen Museum“ startete im Mai 2019 ein Pilotprojekt, das sich gezielt an Bürgerinnen und Bürger in den Kölner Sozialräumen wendet, vor Ort neue Möglichkeiten der Teilhabe an kulturellen Angeboten schafft und die Kölner Museen als Teil der Lebenswirklichkeit präsentiert. Ab Mai 2020 soll das „Mobile Museum“ als „museenkoeln IN DER BOX“ im Elektroauto in und um Köln auf Tour sein.

Blinky Palermo. Die gesamten Editionen

Schenkung Ulrich Reininghaus

Museum Ludwig

18. Januar–3. Mai 2020

Der deutsche Künstler Peter Heisterkamp (1943–1977), der sich nach dem Mafioso Frank „Blinky“ Palermo nannte, ist bekannt für seine Objekte, für seine Raumarbeiten, vor allem aber für die leuchtenden Farbfelder seiner Stoff- und Metallbilder, die vermeintlich unmittelbar vor Augen führen, was sie konzeptuell in Frage stellen: die sinnlichen Qualitäten zeitgenössischer Malerei. Weniger bekannt, aber nicht minder klug und anregend sind Werke, die in Auflagen erschienen sind: Sieb- und Offsetdrucke, Lithografien, Objekte und eine Schablone zum Selbstmalen. Palermo hat diese Editionen während nahezu seiner gesamten Laufbahn angefertigt. In ihnen spiegelt sich nicht nur seine Entwicklung von den Sechzigerjahren bis zu seinem frühen Tod 1977, mit ihnen hat er sein Werk bewusst erweitert.

Trunken an Nüchternheit

Wein und Tee in der chinesischen Kunst

Museum für Ostasiatische Kunst

13. November 2019 bis 3. Mai 2020

Vom 13. November 2019 bis 3. Mai 2020 zeigt das Museum für Ostasiatische Kunst Köln die Kabinettausstellung „Trunken an Nüchternheit. Wein und Tee in der chinesischen Kunst“. Im Zentrum der Ausstellung stehen Keramiken und Lacke sowie Malerei und Kalligrafie, die von der Wertschätzung des Tee- und Weintrinkens in China zeugen. Doch während der Wein berauschte, machte der Genuss vieler Schalen Tees „trunken an Nüchternheit“.

WADE GUYTON: ZWEI DEKADEN MCMXCIX–MMXIX

Museum Ludwig

16. November 2019 – 1. März 2020

Der 1972 geborene US-amerikanische Künstler Wade Guyton hat über zwei Jahrzehnte ein konsequentes und zugleich eigenständiges Werk geschaffen. Bekannt ist er vor allem für seine mit einem herkömmlichen Tintenstrahldrucker hergestellten großformatigen Leinwandbilder mit ikonischen Motiven wie Flammen, den Buchstaben „X“ und „U“ oder der Website der New York Times. Nachdem das Museum Ludwig bereits mehrere Werke des Künstlers für die Sammlung erwerben konnte, richtet es ihm nun eine große Überblicksausstellung aus, die sein künstlerisches Schaffen von den Anfängen bis hin zu jüngsten Arbeiten vorstellt.

Schultze Projects #2: Avery Singer

Museum Ludwig

Anlässlich der zweiten Ausgabe der Reihe Schultze Projects hat die US-amerikanische Künstlerin Avery Singer ein neues, ortsspezifisches Werk für das Treppenhaus des Museum Ludwig geschaffen. Die siebenteilige Arbeit ist über siebzehn Meter lang und dreieinhalb Meter hoch. Der Name der Reihe bezieht sich auf Bernard Schultze und seine Ehefrau Ursula (Schultze-Bluhm), deren Nachlass das Museum Ludwig verwaltet und zu deren Gedenken seit 2017 alle zwei Jahre eine Künstlerin oder ein Künstler eingeladen wird, ein großformatiges Werk für die prominente Stirnwand im Treppenhaus anzufertigen.

Denkmal für die Opfer der NS-Militärjustiz in Dünnwald wird eingeweiht

Neuer Erinnerungsort entstanden: Entwurf von Ruedi und Vera Baur realisiert

NS-Dokumentationszentrum

Norbert Fuchs, der Bezirksbürgermeister der Bezirksvertretung Mülheim, wird am kommenden Sonntag, 29. September 2019, ein Denkmal am ehemaligen Schießplatz in Dünnwald einweihen. Gestaltet hat das Denkmal das Künstlerpaar Ruedi und Vera Baur aus Paris, die an der Einweihung teilnehmen werden. Dünnwald war nach der Hinrichtungsstätte im Gefängnis Klingelpütz der bedeutendste Schauplatz von Erschießungen von Wehrmachtsoldaten in Köln während des Zweiten Weltkrieges. Mit dem Denkmal entsteht nun an diesem historischen Ort von NS-Verbrechen ein neuer Erinnerungsort.

Bild und Gegenbild: Zur Revision der Sammlung

Museum Ludwig

2. November 2019 bis 29. März 2020

Otto Muellers Zwei Zigeunerinnen** mit Katze (1926/27) gehört zu den bekanntesten Gemälden in der Sammlung des Museum Ludwig. In ihm wird ein Blick eingenommen, den westliche Gesellschaften über Jahrhunderte eingeübt haben: der Blick auf „Zigeunerinnen“ als das schlechthin Andere, exotisch Weibliche, animalisch Aufreizende, das der Zivilisation gegenüber gestellt ist und von ihren Errungenschaften so wenig weiß wie von ihren Zwängen. Dieser Blick – und der Blick heutiger Betrachter*innen auf das Bild – hat eine gewisse Unschuld auch deshalb bewahren können, weil Muellers Kunst von den Nazis verfemt wurde und der deutsche Völkermord an den Sinti*zze und Rom*nja Muellers wohlmeinende Exotisierung vergleichsweise harmlos erscheinen ließ.

Norman Seeff: The Look of Sound

Museum für Angewandte Kunst Köln

13. September 2019 bis 8. März 2020

„The Look of Sound“ vereint mehr als 170 Fotografien, darunter größtenteils originale Vintage Prints, aber auch Entwürfe und Collagen. Seeff fotografierte Musiklegenden wie Patti Smith, Tina Turner, Rolling Stones, Johnny Cash, Ray Charles, Miles Davis und Frank Zappa; zudem setzte er Stars wie den Pop Art-Künstler Andy Warhol, Apple-Mitbegründer Steve Jobs und den Dirigenten Zubin Mehta in Szene – um nur einige zu nennen. Seine Bilder zeigen die Künstlerinnen und Künstler in privater Umgebung oder dem Studio
– offen, spontan und mit ihrer ganzen Persönlichkeit – und schenken uns in der Rückschau einen tiefen Einblick in die Bild und Musikkultur der 1960er- bis 1980er-Jahre.

Gruppe Pentagon

Museum für Angewandte Kunst Köln

13. Januar bis 26. April 2020

Das Museum für Angewandte Kunst Köln zeigt mit „Design Gruppe Pentagon“ – 35 Jahre nach ihrer Gründung – eine erste monografische Museumsschau der Kölner Gruppe Pentagon (1985-1991), die zu den Protagonisten des Neuen Deutschen Designs zählt.

Inside Rembrandt • 1606-1669

Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud

Meister, Virtuose, Genie oder Star – die Synonyme für Rembrandt sind so vielfältig wie seine Kunst, die die Menschen weltweit begeistert. Aber warum ist das so? Dieser Frage geht das Wallraf-Richartz-Museum mit seiner großen Sonderausstellung „Inside Rembrandt • 1606-1669“ nach, einer Hommage an den Maler zu seinem 350. Todestag († 4. Oktober 1669). Die Schau taucht ein in die Welt des Niederländers und erzählt bildgewaltig von einem dramatischen Künstlerleben zwischen Tragödie und Komödie. Dazu zeigt das Wallraf neben eigenen Rembrandt-Werken auch hochkarätige Leihgaben aus zahlreichen renommierten Häusern wie zum Bespiel Amsterdamer Rijksmuseum, Getty Collection Los Angeles, MOMA New York, Münchner Pinakothek, Nationalmuseum Stockholm und Staatsgalerie Stuttgart. 

Wallraf erhält Meisterwerke aus dem Goldenen Zeitalter

Gemälde von Lievens und ter Borch kommen als Dauerleihgaben nach Köln

Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud

Zwei Gemälde aus dem ruhmreichen 17. Jahrhundert der Niederlande verstärken ab 5. September 2013 die ständige Sammlung des Wallraf-Richartz-Museums & Fondation Corboud. „Der Federschneider“ (1627) von Jan Lievens und „Heraklit“ (1648) von Gerard ter Borch sind beeindruckende Zeugnisse für die hohe Qualität der Malerei des sogenannten Goldenen Zeitalters. Deshalb werden die beiden Werke im Wallraf auch in direkter Nachbarschaft zu Meistern wie Rembrandt, Pieter de Hooch und Jan Steen ihren Platz finden. „Wir sind sehr dankbar diese wertvollen Dauerleihgaben zeigen zu können, die unsere eindrucksvolle Sammlung niederländischer Malerei hervorragend ergänzen“, betont Museumsdirektor Marcus Dekiert.

 

Langfristige Ausstellungsplanung

Hier finden Sie die die ständig aktualisierte, langfristige Ausstellungsplanung der Museen der Stadt Köln:

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