RÖMISCH-GERMANISCHES MUSEUM
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40 Jahre Römisch-Germanisches Museum Köln (1974 – 2014)

Römisch-Germanisches Museum: 11. April bis 7. Juni 2014

Am 4. März 1974, vor vierzig Jahren, wurde das Römisch-Germanische Museum in unmittelbarer Nähe des Domes eröffnet. Es steht an prominenter Stelle über den Bauresten der römischen Stadtvilla mit dem Dionysosmosaik. Nach der Gründung eines eigenständigen Museums im Herbst 1946, wurden die Sammlungen zunächst an mehreren provisorischen Standorten präsentiert. Den Grundstock der Museumssammlung bildeten die bis in den Zweiten Weltkrieg im Museum für Vor- und Frühgeschichte ausgestellten prähistorischen Artefakte sowie römische, völkerwanderungszeitliche und fränkische Funde der römischen und germanischen Abteilung des Wallraf-Richartz Museums. Ein internationaler Ideenwettbewerb zur Domumgebung war der Startschuss auch für den Museumsneubau. Nach den Plänen der Architekten Professor Heinz Röcke und Klaus Renner wurde das neue Museum 1970 bis 1974 errichtet. Der innovative Entwurf sah große Panoramascheiben zur Domplatte vor, die bereits den Blick auf das Dionysosmosaik und das Pobliciusgrabmal frei gaben. Die Großraumarchitektur im Gebäudeinneren erlaubte es, bei wohlüberlegter Anordnung Vielfalt statt Auswahl zu zeigen. Das Museum zählt bis heute zu den bekanntesten und bestbesuchten Archäologiemuseen im Westen Deutschlands. Seit der Eröffnung haben die Bestände reichen Zuwachs erhalten, zum einen durch die Funde aus den Ausgrabungen, die alljährlich von der Archäologischen Bodendenkmalpflege im Stadtgebiet unternommen werden, zum anderen durch Erwerbungen und Schenkungen großzügiger Sponsoren, darunter die Archäologische Gesellschaft Köln e.V., die Kölner Kulturstiftung der Kreissparkasse Köln, die Stadtsparkasse und die Börner-Stiftung. Zum Jubiläum werden vierzig Funde, Schenkungen und Erwerbungen aus den Jahren 1974 bis 2014 vorgestellt, die überwiegend der Öffentlichkeit noch nicht präsentiert wurden. Dazu zählen Bildnisse römischer Kaiser ebenso wie vielseitige Grabinventare, fränkische Schmuckensembles oder mittelalterlicher Hausrat. „Fundgeschichten“ helfen, die Denkmäler zu erschließen.

 

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