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Intensive Werbung für die HJ-Zeltlager

Aus dem Fotoalbum eines HJ-Führers: Zeltlager des Jungbanns 1/53 in Bielstein (27.-29.6.1936)

Der Westdeutsche Beobachter wendet sich gegen die scheinbar weit verbreitete Überzeugung, dass individuelle Fuß- und Fahrradwanderungen viel schöner seien als die Fahrten und Lager der HJ. Die NS-Zeitung argumentiert beispielsweise, dass die Erlebniswerte höher seien, weil man "in allem Geschauten die Forderung des kampfbereiten Einsatzes für die Gemeinschaft der Jugend und des ganzen Volkes" erkenne. Ob diese Logik die Jugendlichen überzeugen konnte, sei dahingestellt. Auf einem Elternabend sucht der Gebietsführer Wallwey darüber hinaus die Bedenken der Eltern zu zerstreuen. Er betont, dass das Zeltlager für die Pimpfen genauso ein Dienst sei wie der Heimabend oder der Staatsjugendtag. Er ermahnt die Eltern dringend, ihre Jungen an den diesjährigen Sommerlagern teilnehmen zu lassen. Dass die Teilnahme am Lager Pflicht sei, betont Wallwey auch auf einer Großkundgebung der HJ vor 3000 Hitlerjungen.



 
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Hitlerjugend (HJ)