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Katharina Wahlefeld

Vita

1968   geboren in Chapel Hill, North Carolina, USA
1987   Abitur
    6 Monate Auslandsaufenthalt in Australien und Neuseeland
1989-1990   Maskenbildnerausbildung in München
1990-1991   Besuch der Malschule am Glockenbach in München bei Klaus Peter Frank
1992-1993   Studium der Szenographie an der Hochschule für Gestaltung in Karlsruhe
    bei Professor Johannes Schütz, Nebenfach Malerei bei Professor Günther Förg
2000   Diplom
    seitdem tätig als freischaffende Künstlerin in München
     
    seit jeher gilt meine große Liebe dem Reisen
    besonders Südostasien und Mexiko und der Natur
     
    www.Katharina-Wahlefeld.de
     
    Ausstellungen
     
2000   Kunstpark Ost München - Gruppenausstellung
2003, 2008   Projektraum 500 München - Gruppenausstellung
2004, 2019   Taubenturm Dießen
2004   Galerie am Gibacht
2005   Serono München
2006   MLP München 
2006   Galerie Schmidt Point Miesbach mit Pia Mühlbauer
2008   Sonderausstellung zur Handwerksmesse München - Gruppenausstellung
2008/2009   Kunst im Gut, Kloster Scheyern - Gruppenausstellung 
2012   Fridas Kammer München
     
2000-2019   regelmäßige Teilnahme an Atelierhausausstellungen in München und Berlin 
    regelmäßige Ausstellungen in meinem eigenen Atelier
     
     
    Ankäufe
     
    Deutsche Bank
    Bayerische Landeszentralbank
    BMW Group
    private Sammlungen in München und Berlin

 

 

Intention

"Das Persönlichste an einem Menschen ist die Haut, denn sie ist die "äußere"
Hülle, in der wir einander begegnen." (Paul Valery)
 
Bereits in den letzten Jahren an der Kunstakademie entwickelte sich mein
zentrales Thema in der Kunst: die Untersuchung der Haut als Schnittstelle
zwischen Selbst und Welt, zwischen Drinnen und Draußen, als Ort, an dem
Begegnung stattfindet. Die bildnerische Umsetzung von aktiven und passiven
Hautsinnen und Hautimaginationen, das "erspürte" Körperbewusstsein sowie
das Zusammenspiel von visuellen Wahrnehmungen und taktilen Erfahrungen
spielen dabei die Hauptrole.
 
Vor einigen Jahren stieß ich bei der Suche nach neuen Blickwinkeln und
Perspektiven in meiner Arbeit auf ein Gedicht von Joseph von Eichendorff:
"Schläft ein Lied in allen Dingen, die da träumen fort und fort und die Welt hebt
an zu singen, triffst du nur das Zauberwort". Es wurde zu einem weiteren, neuen
Wegbegleiter in meiner Arbeits- und Sichtweise, denn nun gesellte sich zur 
Erfahrung Mensch die Erfahrung Natur hinzu. Ich genieße, erlebe und entdecke
sie seit Langem als begeisterte Wanderin und Taucherin auf vielen Reisen und
natürlich auch direkt vor der Haustür. Auch die Natur hat sensible, feine Häute, in
der sie sich und uns begegnet, es existieren die feinstofflichen und sensitiven
Wahrnehmungen und Imaginationen. Ich finde den Raum und die Schnittstelle
zwischen Innen- und Aussenwelt.
 
Meine Perspektive geht zunächst vom großen Zusammenhang aus, um sich dann
langsam auf die immer kleiner werdenden "Bau- und Mosaiksteinchen" zu
fokussieren. So gehe ich auch in meiner Arbeitsweise vor. In vielen Arbeitsgängen
lege ich Farbschicht für Farbschicht übereinander und taste mich langsam von
den größeren Formen zu immer kleiner und feiner werdenden Mustern, Geweben
und Strukturen vor. Der Malprozess entwickelt dabei eine fast bildhauerische
Komponente. In ständigen Aktions- und Reaktionsmustern versuche ich die
einzelnen Partien herauszuarbeiten, um sie miteinander in Korrespondenz zu
setzen und immer kleiner werdende Welten entstehen zu lassen. Sie
funktionieren in sich genauso wie im "größer" gestellten Blickwinkel.
 
Mit der Collage habe ich für mich die stimmigste Technik gefunden, um sowohl
das langsame, imaginative Sehen als auch die stoffliche Sinnlichkeit miteinander
zu verbinden. Es ist mir sehr wichtig, dass ich als Collagematerial nur eigene
Fotografien und Zeichnungen verwende, einzige Ausnahme bilden manchmal 
Stoffe, die ich von meinen Reisen mitgebracht habe.
 


 
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