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Der Wolf zwischen Mythos und Märchen

Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud

Der Mensch hat seit jeher kein sachliches Verhältnis zu Tieren, aber einem haben menschliche Fantasien besonders zu schaffen gemacht: dem Wolf. In einer Welt, die den Wert der Natur nach ihrem Nutzen für den Menschen bemaß, sprach nicht viel für ihn, und diese Ablehnung spiegelt sich in  Kultur- und Kunstgeschichte wieder. Nun kehrt der Wolf ganz real zurück, in eine andere Welt als die, die ihn fast ausgerottet hätte – eine, die Tieren Schutz zugesteht und Natur als bedroht und bewahrenswert empfindet. Auch für den Wolf deutet sich eine neue Rolle an: Zum Bösewicht gesellt sich der Sinnstifter. Nur, wo bleibt dabei der echte Wolf?

Die Ausstellung „Der Wolf“ widmet sich nicht nur diesen literarischen Quellen, sondern vor allem ihrer druckgraphischen Veranschaulichung vom 16. bis ins 19. Jahrhundert. Künstler wie Raffael, Giovanni Benedetto Castiglione, Peter Paul Rubens, Johann Elias Ridinger, Gustav Doré, Lovis Corinth und Max Klinger setzten sich in ihren Werken intensiv mit dem Wolf und den sich um ihn rankenden Legenden auseinander. Damit schufen sie wiederum neue, nicht minder imaginäre ‚Bilder‘ von ihm und setzten diese in die Welt. Die Ausstellung folgt somit auch den Spuren in die Abgründe der menschlichen Phantasie.

Dauer: 60 Minuten | Gruppengröße: max. 25 | Preis pauschal: Erwachsene € 75 | ermäßigt € 50 | Wochenende / Feiertag: zzgl. € 10 | Eintritt pro Person: Erwachsene € 8,00 | ermäßigt € 4,50 | Gruppen parallel: nicht möglich

Ein Angebot zur Sonderausstellung. Laufzeit: 01.02.2019 – 28.04.2019

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