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So. 14.07. 15:00 Uhr

Exkursion | NS-Dokumentationszentrum

Das städtische Amt „Altstadtgesundung“ - Rassistische Ausgrenzung und Verfolgung über Bausachen -

1935 richtete die Stadt Köln das Amt Altstadtgesundung offiziell ein. Mehrere Ämter waren daran beteiligt. Kontinuierlich publizierte der Stadtkonservator über die Aktivitäten des Amtes. Dennoch ging es nicht um den Denkmalerhalt. Im Rheinviertel verschwanden alle, teilweise sehr schmalen Gassen. Die historische Bausubstanz musste weichen. Das Viertel wurde für das Auto gerecht gestaltet und private Höfe wurden öffentliche Plätze. Hauptziel der Maßnahme war der Austausch der Bevölkerung. Über die Bausachen erhielt die Stadt Zugang zu den Bewohnerinnen und Bewohnern, die der Verfolgung ausgesetzt waren. Ein Teil der missliebigen Bevölkerung wurde an den Stadtrand umgesiedelt. Die neu entstandenen Bauten zeigen nationalsozialistische Gestaltungsinteressen. Das Projekt fand in der Altstadt keinen Abschluss, doch einzelne Maßnahmen führte die Stadt bereits über die Stadt verteilt durch.

Stadtspaziergang mit Martin Vollberg, Architekt und Kunsthistoriker

Für: Erwachsene | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Martin Vollberg | Treffpunkt: Kasse des EL-DE-Hauses | Preis: € 6,00 | Anmeldung bis: 10.07.2019 | Rahmenprogramm zu: „Albert Speer in der Bundesrepublik. Vom Umgang mit deutscher Vergangenheit“, 07.06.2019 - 18.08.2019

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