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Di. 22.08. 05.09. 19.09., 15:30 Uhr | Führung | Römisch-Germanisches Museum

Vorzeitgeschichte(n) – Köln in schriftlosen Zeiten

Köln-Rath, Königsforst, eisenzeitliche Brandbestattung aus Grabhügel 2: Urne mit Deckel, Beigefäß und Steinsetzung aus Rheinkieseln. Foto: RGM/RBA, A. Wegner

Das Eis der Gletscher schmilzt, der Meeresspiegel hebt sich dramatisch – bereits vor 10 000 Jahren erlebte Europa einen Klimawandel, dem sich Mensch und Tier anpassen mussten. Den damit verbundenen kulturellen Wandel – den Übergang von der Altsteinzeit (Paläolithikum) zur Mittelsteinzeit (Mesolithikum) – können Archäologen heute an den materiellen Spuren der damaligen Menschen ablesen. Beiderseits des Rheins nutzen Menschen verschiedener vorgeschichtlicher Kulturen die günstigen Siedlungsmöglichkeiten im Kölner Raum. In seinem Foyer zeigt das Römisch-Germanische Museum eine Auswahl größtenteils noch nie gezeigter Funde der eigenen Sammlung zur Kölner Vorzeit. Sie machen eindrücklich kaum bekannte Geschichte(n) aus schriftlosen Zeiten sichtbar und erfahrbar.

Für: Familien | Von: Römisch-Germanisches Museum | Mit: Dr. Marion Euskirchen | Treffpunkt: Kasse | Preis: € 2,00 | zzgl. Eintritt | Rahmenprogramm zu: „Vorzeitgeschichte(n) – Köln in schriftlosen Zeiten“, 04.04.2017 - 30.11.2017

ab. Mi. 23.08. bis So. 27.08., | 19:00 uns 21:00 Uhr Film | Museum Ludwig

See the sound 2017

Das Filmprogramm der Soundtrack_Cologne 14

SoundTrack_Cologne findet 2017 zum 14. Mal statt. Es ist der größte deutsche Fachkongress für Musik und Ton in Film, Games und Medien und Impulsgeber der wachsenden europäischen Festival- und Kongresslandschaft. In rund 30 Diskussionsrunden, Panels, Workshops und Networking Events stehen aktuelle Entwicklungen in Kultur, Recht, Markt und Technik der Medienmusik im Fokus, sowie Business-Cases, Professionalisierung und Vernetzung.

Mit seinem Filmprogramm SEE THE SOUND zeigt SoundTrack_Cologne das breite Spektrum der Verbindung zwischen Bild und Ton und bringt außergewöhnliche Musikfilme, die sonst kaum im normalen Kinoprogramm zu finden sind, auf die große Leinwand. Die Filme des SEE THE SOUND Wettbewerbs sind vom 23. bis 27. August 2016 jeweils um 19:00 und 21:00 Uhr im Filmforum NRW im Museum Ludwig zu sehen.

Di. 29.08., 18:00 Uhr | Vortrag | Historisches Archiv der Stadt Köln

Junge Muslime ganz anders?

Islamischer Religionsunterricht an öffentlichen Schulen

Immer wieder stehen Jugendliche im Fokus der öffentlichen Wahrnehmung. Vor allem muslimische Jugendliche sind vielerlei Zuschreibungen ausgesetzt. Wie gehen sie damit um? Was trifft zu?
Dies ist Thema eines Vortrags im Historischen Archiv der Stadt Köln. Der Referent Bernd Ridwan Bauknecht ist Islam- und Sozialwissenschaftler und arbeitet seit 13 Jahren als Lehrer für Islamischen Religionsunterricht Im Rahmen seines Vortrags gibt er Einblicke in die Lebenswelt muslimischer Jugendlicher.
Darüber hinaus erfahren die Zuhörerinnen und Zuhörer etwas über die Rahmenbedingungen des Islamischen Religionsunterrichtes: Verbreitung, Lehrpläne, Religionspädagogik und Problemlagen. Ebenso wird das Phänomen Salafismus an diesem Abend aus der Perspektive einer extremistischen Ideologie aber auch als Jugendphänomen Beachtung finden.
Für: Erwachsene | Von: Historisches Archiv Köln | Mit: Bernd Ridwan Bauknecht | Teilnahme: kostenlos | Rahmenprogramm zu: „Hilliges Köln 2.0 – Toleranz im Update“, 06.04.2017 - 12.11.2017

Sa. 02.09., 14:30 Uhr | Kulturtrio | Museum Ludwig

Kultur Trio: "Rebellen"

Kunst, Kulinarik und Konzert

FotografIn unbekannt
Daniel Spoerri führt den Koffer vor, 1961
© VG Bild-Kunst, Bonn 2017 und mumok, Museum moderner Kunst Stiftung Ludwig Wien, ehemals Sammlung Hahn, Köln

Die Reihe »Kultur Trio« verbindet Kunst, Kulinarik und Konzert zu einem dreifachen Erlebnis für die Sinne.
Das »Kultur Trio: Rebellen« beginnt mit einer Führung durch die Ausstellung »Kunst ins Leben! Der Sammler Wolfgang Hahn und die 1960er Jahre«. Dort sehen Sie Werke von Künstlerinnen und Künstlern, die sich in den 1960er-Jahren als international vernetzte Gemeinschaft der traditionellen Kunst widersetzten.
Im Anschluss stärken Sie sich im »Ludwig im Museum« bei Kaffee und Kuchen, bevor Sie abschließend in der Kölner Philharmonie ein Konzert mit Werken von Béla Bartók, Claude Debussy und Luca Francesconi erleben. Deren Musik steht sinnbildlich für viele kleine Rebellionen gegen das Traditionelle. Dank ihnen ist und bleibt Musik lebendig.
Für: Erwachsene | Von: Museum Ludwig | Reihe: kulturtrio | Preis: € 69,00 | inkl. VVK-Gebühr, Führung, Museumseintritt, Kaffee und Kuchen, Konzertkarte in PG 2 oder 3, Fahrausweis und Programmheft für das Konzert | Rahmenprogramm zu: „Kunst ins Leben! Der Sammler Wolfgang Hahn und die 60er Jahre“, 24.06.2017 - 24.09.2017

Di. 05.09., 19:00 Uhr | Vortrag | Museum Ludwig

Köln 1959 bis 1964 und die Sammlung Hahn

Dr. Susanne Neuburger

Wolfgang Hahn hat die Entwicklung der Neoavantgarden mit großem und sachkundigem Interesse verfolgt. Ebenso wie ihm an einzelnen Werken gelegen war, bemühte er sich um Dokumentation und Zusammenhänge. Besonders die Rolle Kölns und des Rheinlandes war ihm ein Anliegen, so erschien es ihm wichtig, den in verschiedene Sammlungen verstreuten „Koffer“ Daniel Spoerris in seiner Sammlung wieder zu vereinen. Auch „Cityrama II“, ein Stadtprojekt von Wolf Vostell und Stefan Wewerka im Außenraum von Köln, das einmal mehr die Aufbruchssituation im Köln der frühen 1960er-Jahre deutlich macht, erwarb er für seine Sammlung. Auch nach dem Verkauf der Sammlung nach Wien war Hahn interessiert, künstlerische Phänomene zu kontextualisieren und mit Archiv und Bibliothek zu verbinden und abzurunden.
Dr. Susanne Neuburger ist leitende Kuratorin am mumok in Wien.
Für: Alle | Von: Freunde des Wallraf-Richartz-Museums und des Museums Ludwig | Mit: Dr. Susanne Neuburger | Treffpunkt: Filmforum, Kino im Museum Ludwig | Preis: € 2,50 | ermäßigt: € 1,50 | Rahmenprogramm zu: „Kunst ins Leben! Der Sammler Wolfgang Hahn und die 60er Jahre“, 24.06.2017 - 24.09.2017

So. 10.09., 13:00 Uhr | Lesung | Rautenstrauch-Joest-Museum - Kulturen der Welt

„Zeit der Pflaumen“

Patrice Nganang

In der Reihe stimmen afrikas liest Patrice Nganang aus seinem Roman, der das turbulente Schicksal von Dorfbewohnern im Süden Kameruns während des Zweiten Weltkrieges verfolgt. Der in Kamerun gebürtige Literaturwissenschaftler, Autor und Dozent Patrice Nganang lebt seit 2000 in den USA. Sein Roman „Hundezeiten“ wurde mit dem „Grand Prix de la Litérature Africaine“, dem wichtigsten Literaturpreis Afrikas, ausgezeichnet. Das Gespräch im RJM moderiert Stefan Barmann, Azizé Flittner liest Auszüge der Übersetzung aus dem Französischen von Gudrun und Otto Honke. (Foto: Herby Sachs)
Für: Erwachsene | Treffpunkt: Bibliothek | Preis: € 8,00 | ermäßigt: € 5,00

So. 10.09., 14:00 - 16:00 Uhr | Exkursion | Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud

„Wir sind alle wieder Nomaden geworden“

Lebensstationen der Luise Straus-Ernst

Luise Straus-Ernst, ca. 1916, Foto aus Nomadengut, Hannover 2000

Vielen ist sie als erste Frau von Max Ernst bekannt. Im Wallraf-Richartz-Museum wird nun ihre Ausstellung zu Kriegsdarstellungen in der Graphik des 15. bis 18. Jahrhunderts rekonstruiert, an ihrer ehemaligen Wirkungsstätte als Kuratorin und Interimsdirektorin. Ausgehend von dieser Sonderschau starten wir einen Stadtspaziergang der Spurensuche: Anhand von Passagen aus ihren Erinnerungen „Nomadengut“ begleiten wir sie auf ihrem Weg in die Emigration und spüren dem Schicksalsweg dieser beeindruckenden Zeitzeugin nach, die 1944 in Auschwitz von den Nationalsozialisten ermordet wurde.

Für: Erwachsene | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Dr. Katja Lambert | Reihe: Akademieprogramm | Treffpunkt: Foyer | Preis: € 8,00 | zzgl. Eintritt | Rahmenprogramm zu: „1917 - In Erinnerung an Luise Straus-Ernst“, 23.06.2017 - 10.09.2017

So. 10.09., 14:30 - 16:00 Uhr | Event | Museum für Angewandte Kunst Köln

Spiele der Welt: Asien

SpielArt(en)

Spiele in Malaysia "Congkak"

Überall auf der Welt wird gespielt! Doch wissen Sie welche Spiele in Asien, Afrika und Nordeuropa gespielt werden? Finden Sie es selbst heraus und katapultieren Sie sich für einen Abend in ein anderes Land. Vergessen Sie Ihren Reisepass und Koffer! Packen Sie stattdessen ihren Ehrgeiz und ihr strategisches Denken ein!
Unter Anleitung von Kennern der jeweiligen Kulturen versuchen Sie sich selbst an dem afrikanischen "MAU-MAU" oder dem asiatischen "Mensch ärger Dich nicht". Begeben Sie sich mit der im MAKK beheimateten Ausstellung "Im Spielrausch" auf eine spielerische Reise in ferne Kulturen.
Für: Alle | Von: Museum für Angewandte Kunst | Treffpunkt: Kasse | Teilnahme: kostenlos | zzgl. Eintritt | Rahmenprogramm zu: „IM SPIELRAUSCH: Von Königinnen, Pixelmonstern und Drachentötern“, 19.08.2017 - 04.02.2018

Di. 12.09. 10.10. 14.11., 18:00 Uhr | Führung | Kölnisches Stadtmuseum

Konrad Adenauer - die Kölner Jahre

Rheinlandbefreiungsfeier vor dem Kölner Dom in der Nacht zum 1. Februar 1926 anlässlich des Abzuges der britischen Besatzungstruppen, Fotografie von Wilhelm Matthäus (Kölnisches Stadtmuseum/ Foto: Kölnisches Stadtmuseum)

Diese Sonderausstellung zeigt das Kölnische Stadtmuseum anlässlich des 100. Jahrestages der Einsetzung Adenauers als Kölner Oberbürgermeister. In dieser Funktion prägte er von 1917 bis zu seiner Absetzung durch die Nationalsozialisten 1933 die Stadt nachhaltig auf den Gebieten Architektur, Wirtschaft und Kultur. Die Ausstellung konzentriert sich dabei nicht nur auf die Person Adenauer, sondern gibt auch einen lebendigen Einblick in das pulsierende Leben in der damaligen Rheinmetropole.
Für: Erwachsene | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Dr. Ulrich Bock | Reihe: AbendsImMuseum | Treffpunkt: Kasse | Preis: € 2,00 | zzgl. Eintritt | Rahmenprogramm zu: „Konrad der Große - Die Adenauer-Zeit in Köln 1917-1933“, 01.07.2017 - 19.11.2017

 
 
 

Hinweise

Das Museum für Ostasiatische Kunst ist bis Anfang September wegen Sanierungsmaßnahmen komplett geschlossen. Der Buchladen und die Cafeteria sind in dieser Zeit ebenfalls  geschlossen.

Wegen eines Wasserschadens bleibt die Dauerausstellung des Kölnischen Stadtmuseums bis voraussichtlich Anfang September geschlossen. Die Sonderausstellung „Konrad der Große“ ist regulär geöffnet.
Am KölnTag wird allen Kölnerinnen und Kölner freien Eintritt in die Sonderausstellung gewährt.

Das Museum für Angewandte Kunst Köln schließt ab 22. August bis voraussichtlich Ende Februar 2018 die Design-Abteilung wegen Renovierung. Sammlung und Sonderausstellungen sind regulär geöffnet.

 
 

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