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So. 25.02., 10:00 Uhr | Event | Rautenstrauch-Joest-Museum - Kulturen der Welt

Thementag Wasserwelten

Die einen haben zu viel, die anderen zu wenig davon – für nahezu alle Organismen unseres Planeten ist es lebensnotwendig: WASSER.
Einen ganzen Tag lang begeben wir uns auf Spurensuche, wie dieses Element unser Denken beeinflusst und unsere Kulturen und Umwelt prägt. Promovierende des Forschungsprojekts DELTA der Philosophischen Fakultät der Universität zu Köln stellen in kurzen Videos ihre ethnografischen Feldforschungen zum Leben von Bewohnern aus geographisch unterschiedlichen Flussdeltas vor. Welche Rolle spielen Wasserlöcher in der Malerei australischer Aboriginalgruppen? Wie thematisieren andere Kulturen Wasser in ihren Erzählungen? In einem kurzweiligen Quiz gehen wir Wasserrekorden auf den Grund. Das Kölner Duo KontraSax wird u.a. mit einer Glasharfe Wasser in Schwingung bringen und das Foyer musikalisch bespielen. Informations- und Verkaufsstände laden zum Bummeln und Verweilen ein, und für Kinder gibt es Wassermärchen und -workshops passend zum Thementag. In den drei Reise-Reportagen von GRENZGANG geht es um 10.30 Uhr in berauschende Meereswelten, um 14 Uhr dem Klimawandel auf die Spur und um 17.30 Uhr mit der Fotojournalistin Ulla Lohmann entlang des Feuergürtels.
(Foto: Huy Thoai)
Tageskarte Museum 10 €, erm. 8 € (inkl. Teilnahme an allen Angeboten außer Reise-Reportagen, Tickets nur an der Tageskasse); Tickets Reise-Reportage unter www.grenzgang.de oder 0221.71991515 erhältlich (VVK für alle Karten der Reise-Reportagen wird empfohlen, begrenztes Kontingent).
Für: Alle | Von: Museumsgesellschaft RJM e.V. grenzgang, Stiftung Asienhaus

Do. 01.03., ab 17:00 Uhr | Langer Donnerstag | Museum Ludwig

Jazz im Museum. Der weise Panda

18:00–21:00 Uhr kunst:dialoge in der Sammlung
20:00 Uhr Live-Jazz von Der weise Panda

Nicht nur Otto Dix, Max Beckmann, Henri Matisse, Jackson Pollock oder A.R. Penck waren fasziniert vom Jazz – auch wir lieben das Freie, die Improvisation und die Virtuosität der Jazzmusik. An diesem beschwingten Abend spielt Der weise Panda live in der Sammlung und die enge Beziehung und Wechselwirkung von Jazz und bildender Kunst wird erlebbar. Die vier Musiker der Band kommen aus vier Richtungen und verdeutlichen vier Linien, die impulsiv auseinanderstreben, um dann mal zärtlich, mal brachial wieder aufeinanderzutreffen. Der Reiz dieser Musik liegt letztlich genau in dieser Bewegung; und die Weisheit des Pandas besteht darin, damit zu spielen. Dabei schwingt er bisweilen sein Tanzbein, um ein anderes Mal andächtig aufzuhorchen und dabei dem leisen Puls einer Musik zu lauschen.

Der weise Panda hat 2015 den Sparda Jazz Award gewonnen, der jährlich im Rahmen der Düsseldorfer Jazz Rally vergeben wird. Unsere eigenen Nachwuchstalente der Kunstvermittlung, die beliebten kunst:dialoge werden an diesem Abend in der Sammlung Rede und Antwort stehen.

Eintritt: Für alle Kölner*innen freier Eintritt in die Sammlung (Sammlung + Sonderausstellung = 7€ ab 17h). Bitte bringt euren Ausweis mit. Für alle anderen gelten die vergünstigten 7€ ab 17h für das gesamte Museum.

So. 11.03., 11:00 Uhr | Podiumsdiskussion | Kölnisches Stadtmuseum

„Die Züge werden wieder schön!“

Magnusstraße, Rosenmontag, 27. 2. 2017, Fotografie © Leon Woermann

Podiumsdiskussion mit Jacques Tilly (Wagenbauer, Düsseldorf), Jürgen Becker (Kabarettist und 1991 Wagenbauer für Trecker und Hänger der Stunksitzung), Erich Hermans (1992 Initiator des Geisterzuges), Günter W. Schenk (Karnevalist und Journalist aus Mainz) sowie Vertretern des Festkomitees des Kölner Karnevals von 1823.

Moderation: Irene Schwarz (Schauspielerin)
Ort: VHS-Forum im Rautenstrauch-Joest-Museum/Museum Schnütgen, Cäcilienstr. 29-33, 50667 Köln

Für: Erwachsene | Von: Eusebius Wirdeier, DGPh | Eintritt: € 5,00 | Rahmenprogramm zu: „Trotzdem Alaaf! – Kölner Rosenmontag 1991 + 2017“, 16.12.2017 - 25.03.2018

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So. 11.03., 15:00 - 16:30 Uhr | Exkursion | NS-Dokumentationszentrum

Das jüdische Köln - Jüdischer Friedhof Bocklemünd

© Superbass / CC BY-SA 4.0 (via Wikimedia Commons), 2017-10-03-Jüdischer Friedhof Bocklemünd-4546, CC BY-SA 4.0

Der Jüdische Friedhof zeigt uns die einstige Größe der Jüdischen Gemeinde Kölns anhand bekannter Namen und imposanter Grabstätten, er gibt Einblick in die wechselhafte Geschichte und auch den Neuanfang der Kölner Gemeinde nach 1945.
Aaron Knappstein ist Mitglied der Jüdischen Liberalen Gemeinde Köln und Mitarbeiter des NS-Dokumentationszentrums.
Männliche Teilnehmer benötigen eine Kopfbedeckung beim Friedhofsbesuch.
Für: Erwachsene | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Aaron Knappstein | Reihe: Akademieprogramm | Treffpunkt: Vor dem Eingang des Jüdischen Friedhofs Bocklemünd (Haltestelle Bocklemünd) | Preis: € 8,00 | Anmeldung bis: 07.03.2018

Do. 15.03., 19:00 Uhr | Film | NS-Dokumentationszentrum

„Warsaw Uprising“

von Jan Komasa, PL 2014, 87 Min., mit deutschen Untertiteln

Mit einer Einführung von Dr. Karol Mazur, Leiter der pädagogischen Abteilung Museum des Warschauer Aufstands
„Warsaw Uprising“ erzählt die Geschichte des Warschauer Aufstands von 1944 aus der Perspektive zweier Kameramänner, die auf Befehl des Informationsbüros der Polnischen Heimatarmee im Untergrund durch die zunehmend zerbombten Straßen Warschaus streifen und den Aufstand dokumentieren. Sie filmen nicht nur die Geschichte der Aufständischen und ihrer Helfer, sondern auch den Alltag der Menschen in diesen Tagen. Aus dem Off hört man Kommentare über das Filmmaterial; die Kameraleute überlegen sich, welche Situationen sie dokumentieren sollen, bringen ihr Leben in Gefahr, um möglichst nah am Geschehen sein zu können.
Das stark beschädigte und ohne Ton aufgenommene originale Schwarz-Weiß-Material wurde unter großem Aufwand koloriert, mit Musik sowie Geräuschen unterlegt und mit Hilfe von Lippenlesern wurden stumme Szenen von Synchronsprechern hörbar gemacht. Auch die aufbereiteten Fotos lassen dank 3D-Effekten in die Vergangenheit blicken und die Realität des Aufstands erahnen.

Mitveranstalter: Generalkonsulat der Republik Polen in Köln
Für: Alle | Von: NS-Dokumentationszentrum | Mit: Dr. Karol Mazur | Treffpunkt: EL-DE-Haus | Preis: € 4,50 | ermäßigt: € 2,00 | Rahmenprogramm zu: „Der Warschauer Aufstand. 1944“, 07.03.2018 - 29.04.2018

So. 18.03., 10:00 Uhr | Event | Rautenstrauch-Joest-Museum - Kulturen der Welt

Thementag Asien

Erleben Sie einen Tag lang atemberaubendes Programm rund um den asiatischen Kontinent für die ganze Familie!

Foto: Erik Peters

Lassen Sie sich für kommende Reisen inspirieren und erfahren Sie mehr über die vielseitigen Traditionen und die religiöse Vielfalt Asiens – im Fokus das Königreich Thailand und Myanmar. Üben Sie sich in Tai Chi, entspannen Sie sich bei einer thailändischen Massage, lernen Sie mehr über Feng Shui und besuchen Sie einen Crash-Sprachkurs in Thailändisch. Lassen Sie sich von der Grazilität der thailändischen Tänzerinnen der Gruppe „Nunthaporn“ verzaubern und staunen Sie über die Akrobatik der thailändischen Khon-Maskentänzer. Besuchen Sie spannende Vorträge, (Bastel-) Workshops und Führungen und tauchen Sie in die kulturelle Vielfalt ein. Anschließend stärken Sie sich mit asiatischen Köstlichkeiten.
In drei Reise-Reportagen von GRENZGANG erzählen Fotografen live und ganz persönlich von ihren Erlebnissen in Asien: Um 10.30 Uhr geht es mit Erik Peters auf dem Motorrad durch Südostasien, um 14 Uhr berichtet Olaf Schubert aus Vietnam, dem Land der Drachen, und um 17.30 Uhr gibt es atemberaubende Bilder aus der Mongolei zu sehen, wenn Byambasuren Davaa ihre „Geschichte vom weinenden Kamel“ erzählt.

Tageskarte Museum 10 €, erm. 8 € (inkl. Teilnahme an allen Angeboten außer Reise-Reportagen, Tickets nur an der Tageskasse); Tickets Reise-Reportage unter www.grenzgang.de oder 0221.71991515 erhältlich (VVK für alle Karten der Reise-Reportagen wird empfohlen, begrenztes Kontingent).
Für: Alle | Von: Museumsgesellschaft RJM e.V. grenzgang

So. 18.03., 11:00 Uhr | Film | NS-Dokumentationszentrum

„Nacht und Nebel“. Der Film, mit dem alles anfing (1955/56)

Mit einem Vortrag mit Hannes Heer sowie dem Film „Nacht und Nebel“ von Alain Resnais, F 1956, 32 Min.

Alain Resnais’ 1955 in Auschwitz gedrehter und mit Archivmaterial ergänzter Film ließ keinen Zweifel daran, dass, trotz des Schweigens der Deutschen, die Todeslager, die Täter und deren Opfer nicht vergessen waren. Um einen internationalen Aufschrei und den bundesdeutschen Schock zu vermeiden, ließ die Bundesregierung den Film 1956 aus dem Programm der Filmfestspiele in Cannes entfernen – der Film behindere die Aussöhnung zwischen Deutschen und Franzosen. Weltweite Proteste führten aber dazu, dass »Nacht und Nebel« in der Bundesrepublik gezeigt wurde – allerdings nicht in den für alle zugänglichen Kinos, sondern nur auf Antrag von politischen und konfessionellen Gruppen in geschlossenen Veranstaltungen. Das jugendliche Publikum dieser von Geheimnis und Verbot umwitterten Vorführungen wurde später zu einer der Keimzellen der 1968er-Bewegung.

Eine Veranstaltungsreihe des NS-DOK in Kooperation mit dem Arbeitskreis für Intergenerationelle Folgen des Holocaust, ehem. PAKH e.V.

Filmreihe „Der Skandal aus vorlauter Bote“ | Sammelkarte für acht Veranstaltungen 58 €, erm. 38 €; Karten im Vorverkauf an der Museumskasse des NS-DOK und an der Tageskasse im Filmforum NRW | Für: Alle | Von: NS-Dokumentationszentrum | Mit: Hannes Heer | Treffpunkt: Filmforum NRW im Museum Ludwig, Bischofsgartenstraße 1, 50667 Köln | Preis: € 10,00 | ermäßigt: € 6,00

Mi. 21.03., 18:30 Uhr | Vortrag | Käthe Kollwitz Museum

Zeichnung, Plastik und Raum – Oder: Wie es Gerhard Marcks gelang, Adolf von Hildebrand und Auguste Rodin zu mischen

Sculpture: Gerhard Marcks, Photo: Andreas Praefcke, Marcks Hiob Nürnberg, als gemeinfrei gekennzeichnet, Details auf Wikimedia Commons

Über seinen Besuch beim Bildhauer Adolf von Hildebrand berichtet Marcks, dass sich der alte Künstler über sein Interesse sehr gefreut habe – bis er seine Begeisterung für Rodin zum Ausdruck brachte… Kaum bekannt, gibt diese Anekdote einen wichtigen Hinweis auf sein künstlerisches Selbstverständnis, verortet zwischen Hildebrand und Rodin: der deutschen Tradition zugehörig, der französischen gegenüber offen.
In seinem Vortrag spricht Arie Hartog über beide Traditionen: über das klassizistische Ideal Hildebrandts, wie Rodin diese Vorstellungen verwarf, indem er die Idee einer „bewegten“ Figur verfolgte, und wie Marcks beide scheinbar unvereinbaren Strategien in seiner Kunst verbindet.

Für: Alle | Von: Käthe Kollwitz Museum | Mit: Dr. Arie Hartog, Direktor des Gerhard-Marcks-Haus, Bremen | Reihe: Akademieprogramm | Treffpunkt: Forum im Museum | Preis: € 7,50 | ermäßigt: € 4,50 | inkl. Besuch der Ausstellung | Rahmenprogramm zu: „Gerhard Marcks – Der Bildhauer denkt! “, 02.03.2018 - 03.06.2018

Do. 22.03., 19:00 Uhr | Podiumsdiskussion | NS-Dokumentationszentrum

Bogdan Bartnikowski. Ein Aufständischer im Kampf gegen die Deutschen

Moderation Dr. Werner Jung

Bogdan Bartnikowski, geboren 1932 in Warschau, war als Kind während des Warschauer Aufstands Verbindungssoldat und kämpfte im Ochota-Bezirk. Er hatte den Decknamen „Mały“ – „Der Kleine“. Er war Freiwilliger in der Abteilung „Gustaw“, die zwischen dem 2. und 9. August 1944 mit der Armia Krajowa (Heimatarmee) eine Reihe von Angriffen deutscher Truppen abwehren konnte. Trotz der großen Überlegenheit des Feindes blockierten die den Weg ins Zentrum der Hauptstadt für neun Tage. Noch im August 1944 wurden er und seine Mutter im Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau interniert. Im Januar 1945 wurde er nach Blankenburg verlegt, später musste er – bis zur Befreiung im April 1945 – in Berlin bei der Beseitigung der Trümmer helfen.
Nach seiner Rückkehr nach Polen diente er bis 1968 als Berufsoffizier und Pilot. Er veröffentlichte 23 Bücher: Kurzgeschichten, Romane, Berichte und Gedichte. Er wurde mit dem Offizierskreuz des Ordens von Polonia Restituta ausgezeichnet.

Mitveranstalter: Generalkonsulat der Republik Polen in Köln
Für: Alle | Von: NS-Dokumentationszentrum | Mit: Dr. Werner Jung | Treffpunkt: EL-DE-Haus | Preis: € 4,50 | ermäßigt: € 2,00 | Rahmenprogramm zu: „Der Warschauer Aufstand. 1944“, 07.03.2018 - 29.04.2018

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Hinweis

Die Sammlung des Kölnischen Stadtmuseums bleibt bis auf Weiteres geschlossen. Dort sind bis 25. März die beiden Sonderausstellungen „Trotzdem Alaaf“ und „Im rechten Licht“ zu sehen (auch an den KölnTagen!).

 
 
 

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