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Museumsdienst Köln

Die neuen Programme 2019 sind da!

Setzen Sie doch einmal die Eindrücke Ihres Ausstellungsbesuchs kreativ in unseren Kursen um. Diskutieren Sie Ihre individuellen Gedanken zu einem Bild in unseren Veranstaltungen Bild| er|leben. Nutzen Sie die gemeinsame Zeit mit Gleichgesinnten im SeniorenTreff oder in unseren Zeitzeugenveranstaltungen. Möchten Sie Ihr Wissen vertiefen oder ein besonderes Event erleben, besuchen Sie unsere Angebote des Akademieprogramms.

Auch für unser jüngeres Publikum gibt es wieder ein unglaublich umfangreiches Programm, wie Ferienkurse, Familienführungen, Entdeckerrucksäcke und -taschen, Hörtouren, Lesungen, Kindergeburtstage...

So wird der Museumsbesuch zu einer bleibenden Erinnerung! 

 

Römisch-Germanisches Museum und Kölnisches Stadtmuseum

Zwei Interimsquartiere für die Stadtgeschichte

Das Belgische Haus. Quelle: Wikipedia. Foto: Raimond Spekking

Vom Renovierungsstau gebeutelt und vom Wasserschaden lahmgelegt: Die Sammlungen des Römisch-Germanischen Museums und des Kölnischen Stadtmuseums sind derzeit leider nicht zu sehen. Im Jahr 2019 werden beide jedoch in spannende Interimsquartiere umziehen. Im Herzen der Stadt, im Belgischen Haus am Neumarkt, bezieht das RGM sein Quartier. Auf rund 1.000 Quadratmetern wird in der Cäcilienstraße zu den wichtigsten Themen der antiken Stadtgeschichte Kölns eine umfangreiche Interims-Ausstellung eingerichtet. Im alten Museumsgebäude am Roncalliplatz müssen die gesamten baulichen und haustechnischen Anlagen saniert und den gesetzlichen Normen und Anforderungen an einen modernen Museumsbetrieb angepasst werden. 2025 ist die Neueröffnung des sanierten Hauses geplant.
Und auch das Kölnische Stadtmuseum wird im Jahr 2019 umziehen: In das Gebäude des ehemaligen Kaufhaus Franz Sauer, direkt am Museum für Angewandte Kunst. Der bisherige Standort des Museums, das Zeughaus, ist seit Juni 2017 durch einen großen Wasserschaden in beiden Etagen der ständigen Ausstellung nicht mehr nutzbar. Hier wird der Umzug wohl noch etwas Zeit in Anspruch nehmen: man rechnet mit einer Eröffnung im nächsten Jahr. Am alten Standort, dem Zeughaus, bespielt das Team des KSM jedoch weiterhin die Räume der Alten Wache mit interessanten Sonderausstellungen. 

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Do. 24.01., 19:30 Uhr | Film | Rautenstrauch-Joest-Museum - Kulturen der Welt

Mode schlägt Moral - Wie fair ist unsere Kleidung?

Filmvorführung und Diskussion

Mode schlägt Moral - Wie fair ist unsere Kleidung - DOKU 2017 | HD

Die Filmemacherin und Journalistin Sarah Zierul wollte nach den Unglücken in den Textilfabriken Indiens und Bangladeschs herausfinden, ob all die Initiativen und Aufforderungen, nun etwas zu verbessern, auch Wirkung haben. Entstanden ist die ARD-Dokumentation Mode schlägt Moral. Der Film trifft junge Designer und begleitet große Modekonzerne bei ihrem Einsatz für fair hergestellte Kleidung. Anschließende Diskussion mit Sarah Zierul.

Für: Erwachsene | Von: Rautenstrauch-Joest-Museum | Treffpunkt: Kasse | Preis: € 5,00 | ermäßigt: € 3,00 | Rahmenprogramm zu: „Fast Fashion. Die Schattenseiten der Mode“, 12.10.2018 - 24.02.2019

Fr. 25.01., 19:00 Uhr | Event | Kölnisches Stadtmuseum

„Aufbruch in die Freiheit“

Ein Abend mit der Künstlerin und Fluxus-Mitbegründerin Mary Bauermeister

Mary Bauermeister

Die charismatische Avantgarde-Künstlerin Mary Bauermeister (*1934) war in den 1960er-Jahren eine Schlüsselfiguren der sich formierenden Fluxus-Bewegung. Ihr Kölner Atelier wurde zum Zentrum der künstlerischen Avantgarde und zog kreative Köpfe aus der ganzen Welt an. Hier trafen sich experimentelle Künstler u.a. wie John Cage, Silvano Bussotti, Nam June Paik, Ben Patterson und Otto Piene – Namen, die später eine bedeutende Position in der Welt der Kunst einnehmen sollten. Die in ihrem Atelier stattfindenden Ausstellungen, Konzerte, Performances, Lesungen und Aufführungen wurden zu einem Katalysator nicht nur in der Kölner Kunst- und Musikszene. 1962 hatte Mary Bauermeisters ihre erste internationale Ausstellung mit Karlheinz Stockhausen im Stedelijk Museum (Amsterdam). Bald darauf feierte sie hervorragende avandgardistische Erfolge in der Galleria Bonino in New York, die sie auf die Titelseite der New York Times brachte. Bauermeisters Werke befinde sich in bedeutenden Sammlungen, so u.a. im Museum Ludwig (Köln), im Museum of Modern Art (New York), im Solomon R. Guggenheim Museum (New York) und im Hirshhorn Museum in Washington D.C.

Den weltbekannten Komponisten und Wegbereiter der Elektronischen Musik Karlheinz Stockhausen begegnete Mary Bauermeister in den 1960er Jahren in Köln. Sie lebte später mit ihm und seiner damaligen Frau Doris in einer Menage a trois, einer Ehe zu dritt. Aus dieser Ehe kommt der gemeinsame Sohn Simon und die gemeinsame Tochter Julika hervor. Simon Stockhausen, lernte als Kind zu komponieren und spielte als Teenager Saxophon im Ensemble seines Vaters. Simon ist ein beliebter zeitgenössischer Musiker und Sounddesigner
Im Rahmen der Sonderausstellung „KÖLN 68! Protest. Pop. Provokation.“ treten Mary Bauermeister und ihr Sohn Simon Stockhausen gemeinsam auf die Bühne. Mit dabei auch der Künstler Gregor Zootzyk mit seinem Zeichentrick-Kurzfilm „Psst pp Piano – Hommage à Mary Bauermeister“, der von den Anfängen des Dadaismus (1916) bis hin zur Prä-Fluxus-Bewegung (1960–1962) durch die Kunstgeschichte des Rheinlands führt.

Für: Alle | Von: Kölnisches Stadtmuseum | Mit: Mary Bauermeister, Simon Stockhausen + Gregor Zootzky | Preis: € 7,00 | ermäßigt: € 5,00 | Rahmenprogramm zu: „KÖLN 68! Protest. Pop. Provokation“, 20.10.2018 - 24.02.2019

Fr. 25.01., 15:00 Uhr | Führung | Rautenstrauch-Joest-Museum - Kulturen der Welt

Mode - Frauen - Macht

Nanette Jacomijn Snoep übernimmt zum 1. Januar die Leitung des Rautenstrauch-Joest-Museums

Näherin in Dhaka, Foto: © Gisela Burckhardt/FEMNET e.V.

Frauen geben für ihre Kleidung doppelt so viel Geld aus wie Männer. Und Frauen kaufen häufig auch die Kleidung für ihre Kinder und Männer. Sie haben also als Konsumentinnen durch ihr Kaufverhalten durchaus Macht über die Entwicklung in der Welt der Mode. In Bangladesch kommen viele wenig gebildete Frauen vom Land in die Städte, um durch ihre Arbeit in Textilfabriken ihr Leben zu verbessern. Einige in der Ausstellung vorgestellte Initiativen zeigen, wie Frauen in verschiedenen außereuropäischen Ländern zum Teil sehr alte traditionelle und nachhaltige textile Techniken verwenden, um mit den daraus entstehenden Produkten ihre soziale und ökonomische Situation zu verbessern. In der Fotoausstellung "Ich mache deine Kleidung!" von FEMNET e. V. werden Textilarbeiterinnen porträtiert, die sich mit Selbstbewusstsein für ihre Rechte einsetzen.
Für: Erwachsene | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Hanna Petri-Böhnke M.A. | Reihe: Akademieprogramm | Treffpunkt: Kasse | Preis: € 6,00 | zzgl. Eintritt | Anmeldung bis: 20.01.2019 | Rahmenprogramm zu: „Fast Fashion. Die Schattenseiten der Mode“, 12.10.2018 - 24.02.2019

Fr. 25.01., 20:00 Uhr | Film | Museum Ludwig

Stranger Than Fiction #21

Eröffnungsfilm: MAMACITA

Auch die 21. Ausgabe des Dokumentarfilmfestivals findet in zahlreichen Städten in NRW statt und präsentiert aufregende, spannende und poetische Dokumentarfilme, über Kunst, Musik, Migration, Vergangenheitsbewältigung und Identität.

MEX/D 2018, 75‘, DCP, span. OmU, Regie: José Pablo Estrada Torrescano Zu Gast: Regisseur José Pablo Estrada Torrescano & Produzent Arne Birkenstock
Als extravagante Beauty-Queen residiert „Mamacita“ in ihrem Anwesen, umgeben von treuen Hausangestellten, die der 95-Jährigen rund um die Uhr zu Diensten stehen. Durch effiziente Selbstvermarktung gelang es ihr aus dem Nichts ein Beauty-Imperium aufzubauen, dem auch ihre acht Kinder ihr ganzes Leben widmeten. Als ihr Enkel José Pablo nach Europa ging, um Film zu studieren, ließ sie sich von ihm versprechen, eines Tages einen Film über ihr Leben zu drehen. Jetzt ist José Pablo zurück in seiner Heimat, um sein Versprechen einzulösen. Doch bald entdeckt er unter der glattgebügelten Oberfläche längst verdrängte Familiengeheimnisse, die noch heute fünf Generationen der großbürgerlichen mexikanischen Familie prägen.
Für: Erwachsene | Von: Kino Gesellschaft Köln, unterstützt von der Film- und Medienstiftung NRW und der Stadt Köln | Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig | Preis: € 7,00 | ermäßigt: € 6,00

So. 27.01., 10:00 Uhr | Event | Rautenstrauch-Joest-Museum - Kulturen der Welt

Thementag Afrika

Foto: Heinrich Geuther

Mit einem abwechslungsreichen Veranstaltungsprogramm und attraktiven Markt- und Infoständen präsentieren das Rautenstrauch-Joest-Museum und der Kulturveranstalter GRENZGANG einen ganzen Tag lang die Vielfalt Afrikas. Erleben Sie unseren südlichen Nachbarkontinent mit allen Sinnen.
Vorträge, Workshops, Live-Musik, Sonderführungen, Kulinarisches, Informations- und Verkaufsstände und viele weitere Programmpunkte laden kleine und große Besucherinnen und Besucher zu einem erlebnisreichen Tag ein.
Singen Sie im Gospelworkshop mit, erhalten Sie in nur einer Stunde erste Einblicke ins Swahili oder lassen Sie sich von der mitreißenden Musik der Steven Ouma Band begeistern!
Familien können diverse afrikanische Spiele ausprobieren, Kinder afrikanischen Geschichten lauschen, während sich ihre Eltern Tipps für gute Kinderbücher holen oder den Film „Afro. Deutschland“ schauen. Nutzen Sie die Möglichkeit zum Austausch mit den afrikanischen Communities in Köln!
In drei Reise-Reportagen von GRENZGANG berichten Weltreisende mit spektakulären Bildern auf Großleinwand und ganz persönlich von ihren Erlebnissen in Afrika: Um 10:30 Uhr geht es mit Christian Sefrin nach Äthiopien, ins Land der Vielfalt. Um 15:30 Uhr erzählt Hardy Fiebig von seiner faszinierenden Reise durch Ostafrika und um 19:00 Uhr berichtet er von seinem Bike-Solo-Abenteuer, bei dem er 18.620 km durch 21 Länder radelte.
Tageskarte Museum 10 €, erm. 8 € (inkl. Teilnahme an allen Angeboten außer Reise-Reportagen, Tickets nur an der Tageskasse) | Tickets Reise-Reportage Einzelreportage ab 16 €, Tagesticket für alle drei Reportagen ab 33 €. Inkl. Teilnahme an allen Veranstaltungen des Thementages, Karten unter www.grenzgang.de oder 0221.71991515 erhältlich (VVK wird empfohlen). Detailliertes Veranstaltungsprogramm unter www.grenzgang.de. Für: Alle | Von: Museumsgesellschaft RJM e.V. und Grenzgang | Treffpunkt: RJM

So. 27.01., 15:00 - 16:15 Uhr | Lesung | Museum Ludwig

Der Paradiesvogel

Das haben die Raben noch nie erlebt: Ein knallbunter Vogel rauscht mitten in ihre Langeweile und bringt sie kräftig auf Trab. Zu Beginn, da hocken sie noch lahm und reichlich genervt auf ihrem Ast. Ob der Paradiesvogel das ändert und sie am Ende mit seiner unerschütterlichen guten Laune anstecken kann?
Lesung aus dem gleichnamigen Buch von Marcus Pfister. Mit anschließender Führung.
Eine Kooperation von Museumsdienst Köln und LeseWelten Köln/KFA e.V.
Für: Kinder ab 5 Jahren | Von: Museumsdienst Köln | Reihe: Lesewelten | Treffpunkt: Kasse | Teilnahme: kostenlos

Di. 29.01., 19:00 Uhr | Vortrag | Museum Ludwig

From the global museum to the local sphere

Marcelo Rezende (Foto: Eduardo Moraes/VEJASP)

Vortrag (engl.) in der Reihe „Museum und Sammlung“.
Die Globalisierung hat den Diskurs für und über die Museen um Aspekte wie Dekolonialisierung, globale Kunstgeschichte und einen kritischen Blick auf Formen des Orientalismus erweitert. Doch in diesem Zusammenhang stellt sich die Frage, wie sich diese musealen Institutionen in Bezug auf Ihre Arbeitsmodelle und -weisen reformieren und neu orientieren. Wenn sich ein modernes Museum als Ort für das Gemeinwesen sowie für eine neue Kunsterfahrung versteht, warum ist seine Struktur dann weiterhin hierarchisch? Könnte es sein, dass Aspekte der aktuellen Globalisierung über Kunstgeschichte, Künstler, Sammlungen und Ausstellungen hinausgehen und ein Werkzeug und eine Chance für das Museum werden können, um sich aus sich selbst heraus zu verändern?
Marcelo Rezende ist Kritiker, Researcher und Ausstellungsmacher.

Für: Erwachsene | Von: Freunde des Wallraf-Richartz-Museums und des Museums Ludwig | Mit: Marcelo Rezende | Treffpunkt: Kino im Museum, 1. Etage

Mi. 30.01., 19:00 Uhr | Film | Museum Ludwig

Hedi Schneider steckt fest

»ifs-Begegnung« mit Sonja Heiss

Trailer

D/NOR 2015, 92‘, DCP, Regie: Sonja Heiss, Produktion: Komplizen Film, Mer Film, FilmCamp, ZDF Das Kleine Fernsehspiel, dcp

Anschließend Gespräch mit der Regisseurin Sonja Heiss über ihre Arbeit, moderiert von Jattina von Puttkamer (ifs)

Hedi, Uli und ihr Sohn Finn haben sich ihr Leben gut eingerichtet – sie nehmen den Alltag, wie er kommt und träumen von dem, was sein könnte. Doch plötzlich steckt Hedi fest. Erst mal nur im Aufzug, aber dann auch im Kopf. Und mit einem Mal ist nichts mehr, wie es war. Obwohl sie versuchen, aneinander festzuhalten, gerät Hedis und Ulis Welt aus den Fugen. Um ihrer Liebe eine letzte Chance zu geben, beschließen sie, nach Norwegen zu reisen und noch einmal glücklich zu sein – zumindest für 24 Stunden.

Nach HOTEL VERY WELCOME beweist Regisseurin Sonja Heiss erneut ihr besonderes Gespür für den schmalen Grat zwischen Tragik und Komik. Mit großer Liebe zu ihren Figuren erzählt sie davon, was passiert, wenn das gewohnte Leben plötzlich verschwindet.

HEDI SCHNEIDER STECKT FEST ist Sonja Heiss’ zweiter Langfilm, der seine Premiere im Rahmen der Berlinale feierte. Der Film wurde mit dem Hessischen Filmpreis in der Kategorie »Bester Film« ausgezeichnet, darüber hinaus erhielt Hauptdarstellerin Laura Tonke für ihre Rolle diverse Auszeichnungen, darunter den Deutschen Filmpreis. 

Für: Erwachsene | Von: ifs internationale filmschule köln | Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig | Teilnahme: kostenlos

 
 
 

Öffnungszeiten zu Karneval

Kölnisches Stadtmuseum, Museum für Angewandte Kunst Köln, Museum Ludwig, Museum Schnütgen, NS-Dokumentationszentrum, Rautenstrauch-Joest-Museum - Kulturen der Welt, Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud: geschlossen am Donnerstag (28.2.), Sonntag und Montag (3.+4.3.), geöffnet am Freitag, Samstag und Dienstag (1., 2.+ 5.3.) 

Museum für Ostasiatische Kunst: geschlossen von Donnerstag bis inkl. Dienstag (28.2. bis 5.3.)

 
 

Schließung des Römisch-Germanischen Museums

Das Römisch-Germanische Museum zieht um! Zum 30.12.2018 schließt das Haus am Roncalliplatz für eine Generalsanierung! Bedeutende Funde zur Stadtgeschichte ziehen um und werden ab Frühjahr 2019 im Belgischen Haus (Cäcilienstaße 46, Nähe Neumarkt) zu sehen sein. Der Eröffnungstermin wird rechtzeitig bekannt gegeben.

 
 
 

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