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Sa. 14.04., bis So. 29.04. | Ausstellung | DEG Kunsthaus

+thecolognebiennial

Installation von Julia Gruner anlässlich der New Talents Biennale Cologne 2016 an der Hausfassade am DEG Kunsthaus, Großen Griechenmarkt 2. Foto: © Jonas Gerhard

2018 findet unter dem Titel +thecolognebiennial eine ausschließlich auf die Sparte Bildende Kunst/ Medienkunst fokussierte Ausstellung mit 12 jungen Teilnehmern *innen vorwiegend aus Köln und Düsseldorf statt. Diesen werden parallel Arbeiten von elf heute bekannten Künstlern aus ihrer damaligen new talents-Zeit (bis fünf Jahre nach Studiumsende) gegenüber gestellt.
Gezeigt werden Arbeiten von Christo, Tim Eitel, Lutz Fritsch, Claus Goedicke, Andreas Gursky, Eberhard Havekost, Imi Knoebel, Sigmar Polke, Neo Rauch, Tata Ronkholz, Thomas Scheibitz.
Die Arbeiten der genannten sind Bestandteil der Kunstsammlung des Hauses Sal. Oppenheim und werden dankenswerterweise für die +thecolognebiennial in dieser Konstellation erst- und einmalig der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.
Die new talents aus 2018 sind: Jonas Blum, Julius Brauckmann, Domingo Chaves, Inessa Emmer, Alexander Föllenz, Stefani Glauber, Paul Hempt, Isabelle Heske, Ke Li, Salvatore Picone, Rahel Pötsch, Şirin Şimşek.
Kuratiert wird die Doppelausstellung von Jochen Heufelder (Direktor new talents – biennale cologne) und Wilko Austermann (Kurator am Kunstverein Mönchengladbach).

Geöffnet: Mi., Do., Fr.: 14.00-19.00 Uhr, Sa., So.: 12.00- 18.00 Uhr | Ausstellungsort: DEG Kunsthaus, Großer Griechenmarkt 2, 50676 Köln | Eintritt: 7,50 € | ermäßigt 5,00 €

Do. 03.05., 18:00 Uhr | Vortrag | Rautenstrauch-Joest-Museum - Kulturen der Welt

Tanz im postkolonialen Raum: Chombotrope

Prof. Alexandra Karentzos

Tanz war seit Jahrhunderten eine Form des Widerstands gegen den Kolonialismus. Das Jitta-Tanzkollektiv greift solche Strategien spielerisch-ironisch auf und wendet sie postkolonial. In seinen Performances stellt das Kollektiv die Frage nach kulturellen Aneignungen im Kontext der afrikanisch-europäischen Kolonialgeschichte neu und nimmt einen Perspektivwechsel vor: Wer nimmt sich etwas, von wem? Solche Zuordnungen geraten in der Tanzperformance „Chombotrope“ in Bewegung und werden in einem rasanten Mix aus Mode, Tanz und Musik umgestülpt.
Vortrag von: Prof. Alexandra Karentzos (TU Darmstadt)
Für: Erwachsene | Treffpunkt: Bibliothek | Teilnahme: kostenlos

Do. 03.05., 19:30 Uhr | Vortrag | NS-Dokumentationszentrum

Beate Zschäpe – das Gesicht des NSU?

Vortrag mit der Rechtsanwältin Edith Lunnebach und der Autorin Charlie Kaufhold

Das Verfahren gegen Beate Zschäpe, Ralf Wohlleben, André Eminger, Holger Gerlach und Carsten Sch. begann am 6. Mai 2013 am Münchner Oberlandesgericht. Nach etwa fünf Jahren ist das Ende des sogenannten NSU-Prozesses in Sicht.
Charlie Kaufhold beobachtet seit Beginn den NSU-Prozess aus der Gender-Perspektive. Sie referiert über die mediale Darstellung der Frau. Die Hauptangeklagte Beate Zschäpe wird entweder verharmlost und etwa als unpolitische Hausfrau dargestellt – oder sie wird dämonisiert, als personifiziertes Böses, als „Teufel“. Wozu dient diese gegenderte Darstellung?
Edith Lunnebach, seit 1978 auch Strafverteidigerin in OLG-erstinstanzlichen Großverfahren, vertritt von Beginn an Opfer des NSU-Bombenanschlags im Prozess. Sie blickt auf den Prozess zurück.
Beide Referentinnen diskutieren mit dem Publikum, wie die Auseinandersetzung mit dem NSU-Komplex nach der Urteilsverkündung aussehen könnte.
Sollte am Tag der Veranstaltung oder am folgenden Tag das Gericht in München tagen, wird die Veranstaltung verschoben. Informationen darüber erhalten Sie auf der Webseite des NS-DOK.
Eine Veranstaltung des Kölner Frauengeschichtsvereins in Kooperation mit dem NS-DOK.
Für: Erwachsene | Von: NS-Dokumentationszentrum | Treffpunkt: EL-DE-Haus | Preis: € 7,00 | ermäßigt: € 5,00

Di. 08.05., 18:00 Uhr | Vortrag | Historisches Archiv der Stadt Köln

Hafenlogistik im römischen Köln

Am Fallbeispiel des römischen Köln, das bis zu seiner rechtlichen Erhebung zur Colonia Claudia Ara Agrippinensium (CCAA) im Jahre 50 n. Chr. als oppidum Ubiorum angesprochen wurde, soll das enge räumliche Verhältnis von Stadtzentrum und Hafen erörtert werden. Inwiefern prägte die Lage am Rhein die Raumordnung der antiken Innenstadt von Köln? Ergaben sich aus der Ordnung der Stadt bauliche Konsequenzen für den Rheinhafen? Auf mikroregionaler Ebene soll untersucht werden, ob die Stadtplanung der CCAA inhaltliche Parallelen zum nahe gelegenen Standlager der römischen Rheinflotte in Köln-Marienburg aufweist. Wurde der Ausbau der Stadt und des unmittelbar benachbarten militärischen Stützpunktes gleichermaßen von der Orientierung auf einen Anlandeplatz am Rhein bestimmt? Im Fokus steht die Qualität der Verkehrsverbindungen, die Konnektivität zwischen Zentrum und Hafen.
Für: Erwachsene | Von: Historisches Archiv Köln | Mit: Dr. Alfred Schäfer, Römisch-Germanisches Museum Köln | Teilnahme: kostenlos | Rahmenprogramm zu: „einFLUSSreich. Köln und seine Häfen“, 11.04.2018 - 16.11.2018

Di. 08.05., 19:00 Uhr | Vortrag | Museum Ludwig

Bart van der Heide: About Haegue Yang (engl.)

KunstBewusst

Bart van der Heide. Photo: Catharina Hess

Bart van der Heide wird wesentliche künstlerische Intentionen und Perspektiven von Yangs Schaffen der letzten Jahre beleuchten und diese in einen Zusammenhang aktueller Kunst setzen. Dabei wird er insbesondere auf Haegue Yangs Bedeutung für eine neue Formsprache und eine breit aufgefasstes Kunstverständnis eingehen.
Bart van der Heide ist Chefkurator am Stedelijk Museum in Amsterdam.
Für: Alle | Von: Freunde des Wallraf-Richartz-Museums und des Museums Ludwig | Preis: € 2,50 | ermäßigt: € 1,50 | Rahmenprogramm zu: „Haegue Yang. ETA 1994-2018. Wolfgang Hahn Preis 2018“, 18.04.2018 - 12.08.2018

Mi. 09.05., 18:30 Uhr | Vortrag | Käthe Kollwitz Museum

Gerhard Marcks und Köln

Gerhard Marcks in seinem Atelier, 1970er Jahre. © Gerhard-Marcks-Stiftung Bremen / VG Bild 2018

Nach der Katastrophe 1945, noch in seinem „Kriegsversteck“ auf dem Darß, erhält Gerhard Marcks den Ruf an die Kunsthochschule Hamburg. Aber nur wenige Zeit später wird er von Josef Haubrich mit bedeutenden Aufträgen für die Universität zu Köln und für St. Maria im Kapitol in die Domstadt eingeladen. Der Kölner Rat lässt für Gerhard Marcks von dem Architekten Riphan ein Atelierhaus in Müngersdorf errichten. Hier bleibt er bis zu seinem Tod 1981.
Prof. Henrik Hanstein, ein Freund des Künstlers und ausgewiesener Kenner des Marcks'schen Œuvres, thematisiert in seinem Vortrag das Verhältnis von Gerhard Marcks zur Domstadt.
Für: Erwachsene | Von: Käthe Kollwitz Museum | Mit: Prof. Henrik Hanstein, Kunsthaus Lempertz, Honorarprofessor am Kunsthistorischen Institut der Universität zu Köln | Reihe: Akademieprogramm | Treffpunkt: Forum im Museum | Preis: € 7,50 | ermäßigt: € 4,50 | inkl. Besuch der Ausstellung | Rahmenprogramm zu: „Gerhard Marcks – Der Bildhauer denkt! “, 02.03.2018 - 03.06.2018

So. 13.05., 10:00 - 18:00 Uhr | Event

Museumsfest 2018

Die Kölner Museen und andere Kultureinrichtungen laden am Sonntag, 13. Mai 2018, von 10 bis 18 Uhr wieder zum Kölner Museumfest ein.

Unter dem Motto „Netzwerk Museum: Neue Wege, neue Besucher“ präsentieren sich am Internationalen Museumstag rund 30 Einrichtungen und erwarten die Besucherinnen und Besucher mit einem bunten und abwechslungsreichen Programm für jede Altersgruppe. Zu den diesjährigen Highlights zählen die Aktionen rund um die Sonderausstellungen in den Museen der Stadt Köln – beginnend bei Gesellschaftsspielen mit Kölner Thematik (Kölnisches Stadtmuseum) und Kolonialzeitlichen Europäer-Darstellungen (Rautenstrauch-Joest-Museum) über die Designerikone Peter Behrens (Museum für Angewandte Kunst) und japanische Holzschnitzkultur (Museum für Ostasiatische Kunst) bis hin zur Preisträgerin des Wolfgang-Hahn-Preises, Haegue Yang, (Museum Ludwig) und den Kölner Ehrenbürger Ferdinand Franz Wallraf (Wallraf-Richartz-Museum). Das NS-Dokumentationszentrum widmet sich der Geschichte von Anne Frank.

Sonntags 11:30 Uhr | Führung | Römisch-Germanisches Museum

Das Beste aus dem römischen Köln - Führung durch die Dauerausstellung

Dionysos-Mosaik, Poblicius-Denkmal und die größte Sammlung an römischen Glas weltweit – das Römisch-Germanische Museum zeigt diese Prunkstücke und noch einiges mehr aus dem römischen Köln. Wie seine Bewohner hier lebten, arbeiteten und feierten zeigt ein Rundgang durch die Sammlung.

Für: Erwachsene | Von: Museumsdienst Köln | Treffpunkt: Kasse | Teilnahme: kostenlos | zzgl. Eintritt

 
 
 

Hinweise

Das Kölnische Stadtmuseum ist bis 4. Mai wegen Umbau geschlossen!

Im Museum für Angewandte Kunst sind wegen Fenstersanierungsarbeiten die Ständigen Sammlungen geschlossen. Die Sonderausstellungen laden zum Besuch ein!

 
 

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