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ab sofort | Publikation | Museumsdienst Köln

Jetzt neu: museenkoeln – Das Magazin Nr. 1 2019

Erstmalig präsentieren sich alle Kölner Museen, städtische und nichtstädtische, in einem Magazin, das dreimal im Jahr auf Deutsch erscheint. Jede Ausgabe kommt zu einem neuen Schwerpunktthema heraus und ist ab sofort im Großraum Köln-Bonn-Düsseldorf kostenlos erhältlich – zum Beispiel in Museen, Theatern, Konzerthäusern, Volkshochschulen, Bürgerämtern, Bibliotheken, Cafés, Kinos sowie ausgewählten Hotels und Arztpraxen. Das erste Magazin beginnt also folgerichtig mit dem Thema „Aufbruch“.

Mit unterhaltsamen und teilweise überraschenden Beiträgen möchte das neue Magazin Ihnen, unseren Leserinnen und Lesern, nahe bringen, wie das, was in den Kölner Museen erarbeitet und auf vielfältige Weise präsentiert wird, immer auch etwas mit Ihrem eigenen Leben und unser aller Alltag zu tun hat. Und das auf kurzweilige und informative Weise.

Lesen Sie das ganze Magazin jetzt als Flipbook online.

ab Sa. 04.05. | Ausstellungen im Rahmen des Photoszene-Festivals

Artist meets Archive

Agfa Werbeaufnahme, 1950/60er Jahre
Archiv Museum Ludwig

Die Photoszene-Residency Artist meets Archive ist das zentrale Programm der kommenden Photoszene-Festivals, mit dem die bedeutende Vielfalt und Qualität der Fotografie in den Sammlungen und Archiven der Stadt durch den Austausch mit internationalen Künstlern sichtbar gemacht wird.

Köln ist international bekannt für seine hochkarätigen Fotografiebestände. In den Museen und Sammlungen der Stadt bildet sich Fotografiegeschichte ab. Die städtischen Institute bieten einen einzigartigen Überblick über die Diversität und Verbreitung des Mediums der Fotografie in Kunst, Geschichte und Gewerbe. Auf Einladung der Photoszene Köln öffnen das Kölnische Stadtmuseum, das MAKK - Museum für Angewandte Kunst Köln, das Museum Ludwig, das Rautenstrauch-Joest-Museum, das Rheinische Bildarchiv Köln und Die Photographische Sammlung / SK Stiftung Kultur ihre Sammlungen und Archive für ein gemeinsames Projekt: International agierende Künstler werden sich während des Photoszene-Festivals im Herbst 2018 den Konvoluten widmen und durch ihren spezifischen Blick und ihre eigene künstlerische Praxis neue Sichtweisen auf Teilbereiche der Sammlungen ermöglichen. Die Ergebnisse dieser Auseinandersetzung sind als Ausstellung oder Intervention während des diesjährigen Photoszene-Festivals in den jeweiligen Häusern zu sehen sein.

Mi. 22.05., 20:00 Uhr | Film | Museum Ludwig

Sunset Over Hollywood

Premiere mit dem Regisseur und weiteren Gästen

Trailer

D 2018, 97‘, DCP, OmU, Regie: Uli Gaulke

Versteckt am Ende des Mulholland Drive nördlich von Los Angeles liegt das Altersheim der US-Filmindustrie. Einst das Rückgrat des amerikanischen Showbiz bildend, verbringen hier SchauspielerInnen, Produzenten, Tonleute, Maskenbildner und Regisseure ihren Lebensabend. Aber das Alter kann den Schaffensdrang dieser vergessenen Hollywood-Helden nicht bremsen. Im hauseigenen Filmstudio schreiben und produzieren sie weiterhin.

Da ist zum Beispiel die älteste noch aktive Schauspielerin der Welt, Connie Sawyer, die mit ihren 105 Jahren noch immer zu Castings in Hollywood geht und an der Seite von Stars wie Frank Sinatra, Susan Hayward und Dean Martin in mehr als 70 Filmen mitspielte.

Oder Daniel Selznick, der Sohn des berühmten Hollywood Produzenten David O. Selznick, der George Lucas die Chance gab AMERICAN GRAFFITI zu drehen und ihm damit zum Durchbruch und zu einer beispiellosen Karriere verhalf. Es sind diese stillen, fast vergessenen Hollywoodhelden, von denen der Film erzählt und aus deren Perspektive die amerikanische Filmgeschichte noch einmal persönlich erlebbar wird.

Für: Erwachsene | Von: Kino Gesellschaft Köln in Zusammenarbeit mit Piffl Medien | Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig | Preis: € 7,00 | ermäßigt: € 6,00

Do. 23.05., 19:00 Uhr | Gespräch | NS-Dokumentationszentrum

Kein Ort. Nirgends?

Eine Geschichte der Flucht über die Kontinente vor dem NS-Regime, dem Ankommen und einem Leben in Deutschland

Gespräch mit dem Überlebenden und Autor Peter Finkelgruen und Lesung von Textauszügen aus der autobiografischen Erzählung „Erlkönigs Reich“.
Peter Finkelgruen wurde 1942 in Shanghai geboren, wohin seine Eltern vor dem Nazi-Regime geflüchtet waren. Dort starb sein Vater im Ghetto für „staatenlose Flüchtlinge“. Nach der Befreiung ging Peter Finkelgruen mit seiner Mutter zurück nach Prag, wo seine Großmutter lebte. Sie hatte die Konzentrationslager Ravensbrück, Auschwitz und Majdanek überlebt. Peter Finkelgruen besuchte zunächst in Prag die Schule und wanderte nach dem Tod seiner Mutter mit seiner Großmutter nach Israel aus. Dort absolvierte er das Abitur und ging nach Deutschland, wo er Politikwissenschaften, Soziologie und Geschichte studierte.
Die Lebensgeschichte von Peter Finkelgruen und das Schicksal seiner Familie zeigen anschaulich, dass Geschichte deutlich verworrener und komplexer sein kann, als sie sich uns oft darstellt. Die Schatten der NS-Zeit sind lang und reichen bis in die Gegenwart. Flucht, Vertreibung und Ermordung von Familienangehörigen haben ihre Spuren im Leben der Nachfahren hinterlassen und sind noch heute präsent.
Moderation: Alexandra Herzog, Textauszüge: Thomas Wissmann
Eine Veranstaltung von Die Pluralisten e.V. in Kooperation mit dem NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln
Für: Alle | Von: NS-Dokumentationszentrum | Mit: Alexandra Herzog | Treffpunkt: EL-DE-Haus | Teilnahme: kostenlos

So. 26.05., 15:00 - 16:15 Uhr | Lesung | Rautenstrauch-Joest-Museum - Kulturen der Welt

Das gutherzige Ungeheuer

In einem kleinen Land taucht plötzlich ein feuerspuckendes Ungeheuer auf und frisst alle Felder leer. Als ein Professor eine Maschine erfindet, die das Feuer des Ungeheuers in Strom umwandelt, ist das Tier für die Menschen schließlich von großem Nutzen und eine tiefe Freundschaft entsteht. Doch dann wird das Ungeheuer von einer Räuberbande entführt. Ob es sich befreien kann?
Lesung aus dem gleichnamigen Buch von Max Velthuijs. Mit anschließender Führung.
Eine Kooperation von Museumsdienst Köln und LeseWelten Köln/KFA e.V.
Für: Kinder ab 5 Jahren | Von: Museumsdienst Köln | Reihe: Lesewelten | Treffpunkt: Infotheke | Teilnahme: kostenlos

So. 26.05., 18:00 Uhr | Film | Museum Ludwig

Die Legende von Yaşar Kemal

TUR 2018, 113’, digital, OmU, Regie: Aydın Orak

Trailer

Im Anschluss Gespräch mit dem Filmemacher, Moderation Osman Okkan (KulturForum TürkeiDeutschland)

Ein dokumentarisches Porträt des mehrfach ausgezeichneten kurdisch-türkischen Schriftstellers Yaşar Kemal von seiner Geburt bis zu seinem Tod 2015. Der Film enthält bisher unveröffentlichte Archivaufnahmen und viele Interviews mit dem Autor, die in verschiedenen Jahren aufgezeichnet wurden. Ihm nahestehende Freunde wie Ara Güler, Arif Keskiner, Zülfü Livaneli, Orhan Pamuk, Türkan Şoray, Atıf Yılmaz und Aziz Nesin erzählen von der Legende Yaşar Kemal, der als ein kritischer und aktiver Beobachter der Politik in der Türkei gilt. Kemal setzte sich stets für die Einhaltung der Menschenrechte ein, auch für die Rechte der Kurdinnen und Kurden. Er veröffentlichte insgesamt 140 Romane und Gedichtbände, die in viele Sprachen übersetzt wurden.

Preise: IFF Antakya – Spezialpreis der Jury, Istanbul Film Festival, Seatle International Film Festival

Für: Erwachsene | Von: Allerweltskino in Zusammenarbeit mit dem Kulturforum | Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig | Preis: € 10,00 | ermäßigt: € 8,00

Mi. 29.05., 20:00 Uhr | Film | Museum Ludwig

Oray

Premiere mit dem Regisseur und weiteren Gästen

"Oray" - Mehmet Akif Büyükatalay & Zejhun Demirov im Berlinale Nighttalk

D 2019, 100‘, DCP, OmU, Regie: Mehmet Akif Büyükatalay

Oray, ein junger Muslim aus Hagen, lebt bei seiner Ehefrau Burcu. In einem Streit spricht er die islamische Scheidungsformel ‚talaq‘ aus. Der Imam seiner Heimatgemeinde klärt ihn über die Konsequenzen auf: Oray muss sich für drei Monate von Burcu trennen.

Er nutzt die Zwangspause für einen Neuanfang und zieht nach Köln. Hier findet er einen Job auf einem Trödelmarkt und eine neue Gemeinde, die vom jungen Imam Bilal geleitet wird. Bald fängt er an zu predigen und ist beliebt bei allen, was bei Bilal Neid auslöst. Als Burcu Oray überraschend besucht, merken sie, dass die Pause ihnen gutgetan hat. Sie lieben sich nach wie vor. Deshalb fragt er Bilal um Rat. Doch dieser vertritt eine strengere Auslegung des islamischen Rechts, nämlich, dass das Aussprechen von ‚talaq‘ nicht Pause, sondern endgültige Scheidung bedeutet.

Für: Erwachsene | Von: Kino Gesellschaft Köln in Zusammenarbeit mit déjà-vu Film | Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig | Preis: € 7,00 | ermäßigt: € 6,00 | Reservierung: info@kinogesellschaftkoeln.de

So. 02.06., 16:00 Uhr | Vortrag | Museum für Angewandte Kunst Köln

Vom Bauhaus an die Bühne

Marianne Ahlfeld-Heymann und ihr Frühwerk

Marianne Heymann, „Le Xylophone. Costume pour un ballett“, Mannheim, 1929 © Theaterwissenschaftliche Sammlung der Universität zu Köln

Vortrag von Rebekka Zajonc, Frankfurt
Bühnenbilder, Figurinen, Schminkmasken, Marionetten, Holzmasken und Puppen: Vielfalt zeichnet das künstlerische Œuvre von Marianne Ahlfeld-Heymann aus. Nach ihrem Studium am Bauhaus in Weimar wirkte die jüdische Künstlerin an der Oper Köln und am Nationaltheater Mannheim, bevor sie 1933 in Folge der Machtübernahme der Nationalsozialisten über Frankreich nach Israel emigrierte. Anhand ausgewählter Beispiele beleuchtet der Vortrag die Entwicklung in Ahlfeld-Heymanns Frühwerk, damals noch unter ihrem Mädchennamen Heymann bekannt. Zentrale Fragen sind dabei, inwiefern die Ausbildung am Bauhaus in ihrem Werk Spuren hinterlassen hat und welche Einflüsse darüber hinaus ihr künstlerisches Schaffen geprägt haben.
Für: Erwachsene | Von: Museum für Angewandte Kunst | Mit: Rebekka Zajonc M.A., Frankfurt | Treffpunkt: Overstolzensaal | Preis: € 3,00 | Eintritt frei für Studierende und Overstolzen | Rahmenprogramm zu: „2 von 14. Zwei Kölnerinnen am Bauhaus“, 12.04.2019 - 11.08.2019

Di. 04.06., 19:00 Uhr | Vortrag | Museum für Angewandte Kunst Köln

Open House! Kulturbauten, offen für alle?

Opernhaus Köln, Foto: © Christoph Seelbach Fotografie

Das klassische Bühnengebäude des 19. und frühen 20.Jahrhunderts war Teil der bürgerlichen Selbstrepräsentation, der auch immer eine exklusive Ausschließlichkeit zu eigen war. Die Neubauten der 1950/60er Jahre verkörpern dagegen einen gesellschaftlichen Aufbruch, für den bildlich die weitläufigen, großflächig verglasten Foyers stehen. An dem Abend werden zwei aktuelle Gebäude vorgestellt, die konzeptionell nicht nur ein Bühnengebäude in der Stadt, sondern ein zentraler Ort für das öffentliche Leben sind: das Opernhaus in Oslo und die Hamburger Elbphilharmonie.
Mit: Jette Hopp, Snøhetta, Oslo; Jörn Walter, Oberbaudirektor a. D., Hamburg. Moderation: Andrea Jürges / Yorck Förster (Deutsches Architekturmuseum, Frankfurt)
Für: Erwachsene | Von: Museum für Angewandte Kunst | Treffpunkt: Kasse | Teilnahme: kostenlos | Rahmenprogramm zu: „Grosse Oper - viel Theater?“, 30.03.2019 - 30.06.2019

Do. 06.06., 17:00 Uhr | Langer Donnerstag | Museum Ludwig

Fiona Tan und der AGFACOLOR-Film

Agfa Werbeaufnahme, 1950/60er Jahre
Archiv Museum Ludwig

Die Fotografin, Videokünstlerin und Filmemacherin Fiona Tan (*1966) arbeitet im Museum Ludwig mit dem Archiv der Agfa-Werbeabteilung, das in Kisten verpackt seit vierzig Jahren im Depot schlummerte. Es umfasst zehntausende Fotografien, Dias und Negative, die seit den 1920er Jahren gesammelt wurden. Aus diesen interessieren die Künstlerin insbesondere die Werbeaufnahmen mit dem legendären Agfacolor-Film. Der Titel der Ausstellung GAAF – ein Anagramm von Agfa – heißt im Niederländischen „makellos“ und spielt auf die bunte, gestellte Welt der Aufnahmen an, denen die Euphorie der Wirtschaftswunderjahre anzusehen ist. In Kooperation mit dem Residency-Programm Artist Meets Archive der Internationalen Photoszene Köln. Tauchen Sie am heutigen Tag ein in die Welt der Archive und der Werbefotografie und lassen Sie sich in die Zeit der 1950er und 1960er Jahre entführen…
Programm: ab 18h: Entdecken Sie an verschiedenen Orten im Museum die Welt der 1950/60er Jahre; 18–21.30h Interaktive Fotobox; 18 + 19 + 20h Kurzführungen in der Sonderausstellung
Für: Alle | Von: Museum Ludwig | Reihe: Langer Donnerstag | Rahmenprogramm zu: „Fiona Tan“, 04.05.2019 - 11.08.2019

 
 
 
 
 

Schließung Römisch-Germanisches Museum und Praetorium

Das Römisch-Germanische Museum zieht um! Das Haus am Roncalliplatz ist geschlossen für eine Generalsanierung! Bedeutende Funde zur Stadtgeschichte ziehen um und werden ab Sommer 2019 im Belgischen Haus (Cäcilienstaße 46, Nähe Neumarkt) zu sehen sein. Der Eröffnungstermin wird rechtzeitig bekannt gegeben.
Ebenso ist das Praetorium wegen Bauarbeiten geschlossen.

Schließung der Sammlungen des MAKK (Museum für Angewandte Kunst) und Kölnischen Stadtmuseums
Die Sammlungen der beiden Häuser sind zur Zeit wegen Sanierung und Neukonzeption geschlossen.

 
 
 

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