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Sa. 23.02., 20:00 Uhr | Film | Museum Ludwig

Liebelei

D 1932, 87‘, 16mm, Regie: Max Ophüls

Liebelei, 1933, Schlussszene

Wien vor dem Ersten Weltkrieg. Der adlige Leutnant Fritz Lobheimer wird von Baron von Eggersdorf zum Duell gefordert, weil er ein Verhältnis mit dessen Gattin hatte. Doch längst ist Fritz verliebt in Christine, die Tochter des alten Kammermusikers Weyrig. Christine glaubt, dass Fritz sie  betrogen hat, und begeht Selbstmord. Ophüls verfilmt das Bühnenstück von Arthur Schnitzler, das den gesellschaftlichen Verfall und den falschen Ehrendünkel der Donaumonarchie kritisiert,  mit glänzender Besetzung - der jungen Magda Schneider, Wolfgang Liebeneiner und Gustav Gründgens.  Am 16. März 1933 in Berlin uraufgeführt, war es der letzte Film, den Ophüls in Deutschland drehen konnte, bevor er emigrieren musste.

Für: Erwachsene | Eine Veranstaltung von Edith Schönecker, Julia Schönecker-Roth und Joachim Steinigeweg | Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig | Preis: € 7,00 | ermäßigt: € 6,00 | Karten an der Kinokasse

So. 24.02., 10:00 Uhr | Event | Rautenstrauch-Joest-Museum - Kulturen der Welt

Thementag Südasien

Bild: Steffen Hoppe

Der Abschluss der Sonderausstellung „Fast Fashion. Die Schattenseiten der Mode“ steht ganz im Zeichen der farbenprächtigen Welten Indiens und Indonesiens. Beide Länder haben eine reiche Textiltradition, die Sie in einem vielfältigen Programm erkunden können. Kleine und große Besucherinnen und Besucher können lernen, wie man indische Turbane bindet und Tücher aus Indonesien mit wenigen Handgriffen zu Röcken, Kleidern und Kopfbedeckungen werden. In Upcycling-Workshops können Kinder kreativ werden und aus alten T-Shirts Neues zaubern. Vorträge eröffnen die Welt des Sari, geben einen Einblick in die restauratorische Arbeit mit historischen Textilien und nehmen die Menschenrechtssituation in Südostasien kritisch in den Blick.

So. 24.02., 15:00 - 16:15 Uhr | Lesung | Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud

Das Farbenmärchen

In einem grauen Reich leben graue Menschen in grauen Häusern, umgeben von grauen Blumen und grauen Bäumen. Auch das Königsschloss und die Gärten sind grau, und die Prinzessin wird auch immer grauer und trauriger. Ob wohl eines Tages etwas geschehen wird, was die Farben in diese Welt und jede Farbe an ihren ganz speziellen Platz bringt?
Lesung aus dem gleichnamigen Buch von Natalie Hafner-Lugschitz/Nina Dullek. Mit anschließender Führung.
Eine Kooperation von Museumsdienst Köln und LeseWelten Köln/KFA e.V.
Für: Kinder ab 5 Jahren | Von: Museumsdienst Köln | Reihe: Lesewelten | Treffpunkt: Kasse | Teilnahme: kostenlos

Mi. 06.03., 19:00 Uhr | Lesung | NS-Dokumentationszentrum

Kurt Holl. Ein unbequemer Kölner bis zum Schluss

Kurt Holl: Autobiografisches Portrait eines 68ers, editionfredebold, 2018

Vor vierzig Jahren, am 6. März 1979, versteckten sich Kurt Holl und der Fotograf Gernot Huber im Keller des EL-DE-Hauses, um über Nacht Fotografien von den Zellen und den Inschriften anzufertigen und diese anschließend der Öffentlichkeit zu präsentieren. Dadurch fiel die Forderung, in dem ehemaligen Hausgefängnis der Gestapo eine Gedenkstätte einzurichten, auf fruchtbaren Boden. Aber auch an vielen anderen erinnerungspolitischen Initiativen, wie den Stolpersteinen, hat Kurt Holl mitgewirkt.
In seiner Autobiographie beschreibt er seine politischen Aktionen von 1960 bis 2015 und zeigt die vielen Facetten eines Lebens als Berufsrevolutionär auf. In der Präsentation von Hannes Loh und Benjamin Küsters, die das Buch nach dem unerwarteten Tod ihres Vaters ergänzten und zur Veröffentlichung brachten, liegen die Schwerpunkte auf der Auseinandersetzung mit der NS-Vergangenheit. Auf der Lesung werden viele Fotos aus dem Leben Kurt Holls und bisher unveröffentlichte Filmaufnahmen aus einem Interview, das Martin Rüther mit ihm für das NS-DOK führte, gezeigt.
Für: Alle | Mit Hannes Loh und Benjamin Küsters | Von: NS-Dokumentationszentrum | Treffpunkt: EL-DE-Haus | Preis: € 4,50 | ermäßigt: € 2,00

Do. 07.03., 19:00 Uhr | Vortrag | Museum für Ostasiatische Kunst

Offene und versteckte Botschaften in moderner chinesischer Malerei

Von Mensch, Natur und der Schwierigkeit, ein Tier so zu sehen, wie es ist

Prof. Dr. Klaus Mäding (Herausgeber): China - Kaiserreich und Moderne

Das internationale Interesse an zeitgenössischer chinesischer Öl- und Acrylmalerei hat stark zugenommen. Diese zu Beginn des 20. Jahrhunderts vom Westen angeregte Malerei ist inzwischen zu einem kreativen Bestandteil moderner chinesischer Kultur geworden. Eine Vielzahl von Ausstellungen in China und in den wichtigen Zentren moderner Kunst in Europa und Amerika stellt künstlerisch hochrangige Werke vor. Es werden zehn Gemälde unterschiedlicher Künstler in Projektion vorgestellt und in gesellschaftlichen und politischen Bezügen analysiert. Sie wurden in Ausstellungen in Deutschland gezeigt und stammen aus dem Jahrzehnt nach der gewaltsamen Niederschlagung der Demokratiebewegung auf dem Tiananmen-Platz. Es wird gefragt, inwieweit sie trotz der Zensur, die die heutige chinesische Gesellschaft beherrscht, eine kritische Sicht politischer Verhältnisse und chinesischer Identität enthalten.
Dr. jur. Dr. phil. Klaus Mäding, Legationsrat a.D. ist Historiker und Sinologe mit Lehrtätigkeit, Auslandspraxis, Buchveröffentlichungen. Im Anschluss bis 22 Uhr Gelegenheit zum Austausch bei Snacks & Getränken (Museumscafé).
Für: Erwachsene | Treffpunkt: Kasse | Teilnahme: kostenlos

Di. 12.03., 18:00 Uhr | Vortrag | Historisches Archiv der Stadt Köln

Oskar und Otto

Ein Herz und eine Seele bleiben im Gedächtnis!

Otto Schwalge, 2012. Foto: Superbass

Die Kuratorin geht in ihrem Vortrag auf die einmalige Verbindung zwischen Oskar und seinem Vater Otto Schwalge ein. Als perfektes Team konnte man sie mit Sicherheit bezeichnen. Während Oskar nach außen hin erfolgreich war, konnte Otto Schwalge im Hintergrund den Erfolg seiner Kunstfigur beobachten, für die er sich immer wieder aufs Neue unterhaltsame Geschichten ausdenken konnte, ohne selbst zu sehr in den Fokus der Öffentlichkeit treten zu müssen.
Für: Alle | Von: Historisches Archiv Köln | Mit: Anke Wollenweber | Teilnahme: kostenlos | Rahmenprogramm zu: „Oskar, der freundliche Polizist“, 30.11.2018 - 14.04.2019

 
 
 

Öffnungszeiten zu Karneval

Kölnisches Stadtmuseum, Museum für Angewandte Kunst Köln, Museum Ludwig, Museum Schnütgen, NS-Dokumentationszentrum, Rautenstrauch-Joest-Museum - Kulturen der Welt, Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud: geschlossen am Donnerstag (28.2.), Sonntag und Montag (3.+4.3.), geöffnet am Freitag, Samstag und Dienstag (1., 2.+ 5.3.) 

Das Käthe Kollwitz Museum Köln und das Museum für Ostasiatische Kunst sind von Donnerstag bis inkl. Dienstag (28.2. bis 5.3.) geschlossen.

 
 

Schließung des Römisch-Germanischen Museums

Das Römisch-Germanische Museum zieht um! Zum 30.12.2018 schließt das Haus am Roncalliplatz für eine Generalsanierung! Bedeutende Funde zur Stadtgeschichte ziehen um und werden ab Frühjahr 2019 im Belgischen Haus (Cäcilienstaße 46, Nähe Neumarkt) zu sehen sein. Der Eröffnungstermin wird rechtzeitig bekannt gegeben.

 
 
 

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