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Di. 19.06., 19:00 Uhr | Vortrag | Museum Ludwig

Yasmil Raymond: Haegue Yang’s Wager (engl.)

Aus der Reihe KunstBewusst

Yasmil Raymond

Die in Berlin lebende Bildhauerin Haegue Yang ist auch bekannt für ihre Ausflüge in Zeichnung, Collage, Fotographie, Video, Tapeten und Schriftstellerei – so dass sie wenige Medien nicht berührt. Wenn sie gefragt wird, welche Aspekte ihrer Arbeit kaum diskutiert werden, antwortet Yang ohne zu Zögern: „Was auf dem Spiel steht“. Yasmil Raymond wird in ihrem Vortrag darauf eingehen, was es bedeutet, in der Kunst etwas zu riskieren und inwiefern Yang’s Kunst Unsicherheit nutzt, um mutig die Spielregeln zu ändern.
Yasmil Raymond ist Kuratorin am MoMA in New York und arbeitet dort in der Abteilung für Malerei und Skulptur.

Für: Alle | Von: Freunde des Wallraf-Richartz-Museums und des Museums Ludwig | Preis: € 2,50 | ermäßigt: € 1,50 | Rahmenprogramm zu: „Haegue Yang. ETA 1994-2018. Wolfgang Hahn Preis 2018“, 18.04.2018 - 12.08.2018

Do. 21.06., Do. 19.07., Do. 09.08. 18:00 Uhr | Führung | Museum Schnütgen

Der Samsonmeister und seine Zeit

Samson, Samsonmeister, um 1220, Benediktinerabtei Maria Laach, © Rheinisches Bildarchiv, Köln/M. Mennicken, E. Bauer

Kuratorenführungen mit Dr. Karen Straub bzw. Dr. Adam Stead

Der „Samsonmeister“ ist eine herausragende Künstlerpersönlichkeit im Rheinland aus der Zeit um 1200, benannt nach der Samsonfigur aus dem Kloster Maria Laach. Für ein halbes Jahr werden diese ausdrucksstarke Steinskulptur und einige besondere Kapitelle aus Maria Laach zu Gast sein. Dort treffen sie auf zwei andere prominente Leihgaben, die steinernen Wangen des Chorgestühls der Bonner Münsterkirche, und stehen zudem im Kreis der bedeutenden romanischen Skulpturen dieser Zeit.

Für: Erwachsene | Von: Museum Schnütgen | Treffpunkt: Kasse | Teilnahme: kostenlos | zzgl. Eintritt | Rahmenprogramm zu: „Der Samson-Meister und seine Zeit. Skulptur der Romanik im Rheinland“, 06.06.2018 - 06.01.2019

Do. 21.06. | 19:00 Uhr | Vortrag | NS-Dokumentationszentrum

Amsterdam 1940–1945: Heimat und Hölle

Barbara Beuys

Vom Mai 1940 bis Mai 1945 war die Bevölkerung in Amsterdam der Willkür und den Befehlen deutscher SS-Führer, Soldaten und Polizisten ausgeliefert. Anfangs versuchten die Amsterdamer, das bunte und tolerante Leben ihrer Metropole durch Anpassung an den Feind zu bewahren. Doch schon 1941 wurden die Juden isoliert und entrechtet, bis Ende 1943 über 100.000 von ihnen aus ihren Wohnungen vertrieben und in Vernichtungslagern im Osten ermordet. Immer brutaler wurde der Terror der Besatzer, die zur Abschreckung Widerständler am helllichten Tag in den Straßen der Stadt erschossen. Im Winter 1944/45 kannten die Amsterdamer nur noch den Hunger und den Hass.
Barbara Beuys, Promotion in Geschichte an der Kölner Universität, arbeitete als Redakteurin beim „Stern“ und der „Zeit“. Sie veröffentlichte rund 20 Bücher, darunter „Sophie Scholl. Eine Biografie“, „Vergeßt uns nicht. Menschen im Widerstand 1933-1945“, im März 2018 „Sophie Charlotte, Preußens erste Königin“.

Für: Alle | Von: NS-Dokumentationszentrum | Mit: Barbara Beuys | Treffpunkt: EL-DE-Haus | Preis: € 4,50 | ermäßigt: € 2,00 | Rahmenprogramm zu: „Deine Anne. Ein Mädchen schreibt Geschichte“, 10.05.2018 - 01.07.2018

So. 24.06., 15:00 - 22:00 Uhr | Event | Museum Ludwig

Isang Yun

Konzert, Vortrag und Filmabend zum Komponisten

Dieser interdisziplinäre Thementag ist dem Komponisten Isang Yun (1917–1995) gewidmet, dessen Leben und Werk Haegue Yang nachhaltig beeinflusst haben. Yun hat Eindrücke seiner bewegten transnationalen Biografie und politischen Gegenwart in eine unverwechselbare musikalische Sprache übersetzt und dabei ostasiatische Musiktraditionen und Techniken der europäischen Avantgarde verbunden.

15 Uhr Konzert der Akademiemusiker des Gürzenich-Orchester Köln in der Ausstellung (OstWest-Miniaturen, Piri, Contemplation, Duo für Cello und Harfe)
16 Uhr Einführungsvortrag zu Isang Yun von der Musikjournalistin Martina Seeber
17 Uhr Wiederholung des Konzerts
18 Uhr Dokumentarfilmabend zu Isang Yun im Kino des Museums:
1. November-Elegie: Isang Yun in memoriam (rbb-Sendung, 1996, 59 Min., dt.)
2. Wege zur neuen Musik: Gesprächskonzert mit dem Komponisten Isang Yun (rbb-Sendung, 1992, 63 Min., dt.)
3. Isang Yun – INBETWEEN North and South Korea von Maria Stodtmeier (2014, 60 Min., mehrsprachig mit dt. UT)

Für: Alle | Von: Museum Ludwig In Kooperation mit dem Gürzenich-Orchester Köln und dem Filmforum NRW | Rahmenprogramm zu: „Haegue Yang. ETA 1994-2018. Wolfgang Hahn Preis 2018“, 18.04.2018 - 12.08.2018

Do. 28.06., 19:00 Uhr Vortrag | NS-Dokumentationszentrum

„Peter-und Paul-Angriff“ in der Nacht vom 28./29. Juni 1943

Vortrag mit Dr. Martin Rüther

In einem einführenden Vortrag wird in einer kurzen „Vorgeschichte“ zunächst die Änderung der alliierten Luftkriegsstrategie im Frühjahr 1943 skizziert, um danach den bis dahin mit Abstand schwersten Angriff auf Köln in der Nacht zum 29. Juni 1943 zu beschreiben und seine Folgen sowie jene der unmittelbar darauf erfolgten Angriffe vom 4. und 9. Juli zu veranschaulichen. Dabei werden nicht nur die direkten Auswirkungen der Angriffe betrachtet, sondern auch danach gefragt, welche Konsequenzen die zunehmende Zerstörung der Stadt in anderen Bereichen für deren Bewohner nach sich zog.
Ergänzt wird der Vortrag durch umfangreiches Bildmaterial sowie Ausschnitte aus historischen Filmaufnahmen, die unmittelbar nach dem Angriff in Köln aufgenommen wurden. Außerdem kommen in Form von Videosequenzen Kölnerinnen und Kölner zu Wort, die die für ihre Heimatstadt so einschneidenden Ereignisse im Sommer 1943 selbst miterlebten und ihre Erlebnisse und Eindrücke rückblickend schildern.
Für: Alle | Von: NS-Dokumentationszentrum | Mit: Dr. Martin Rüther | Treffpunkt: EL-DE-Haus | Preis: € 4,50 | ermäßigt: € 2,00

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Di. 03.07., 18:00 Uhr Vortrag | Historisches Archiv der Stadt Köln

Ausflügler, Motoren und Chemie - Die Kölner Häfen im 20. Jahrhundert

Ulrich Soénius. Foto: Matthias Heinekamp – Quelle: https://www.ksta.de/29858180 ©2018

Die Kölner Häfen waren im 20. Jahrhundert für die Entwicklung der regionalen Wirtschaft von elementarer Bedeutung. Mit dem Aufkommen des Massentourismus auf dem Rhein waren sie einerseits für die Beförderung von Personen unverzichtbar, andererseits haben sie beim wachsenden Güterumschlag der Industrie und des Handels eine wichtige Rolle eingenommen. Die zentrale Lage an Europas größtem Fluss, die Verbindung mit Straße und Schiene sowie die jahrhundertealte Tradition als Handelsstandort prägten die Hafenentwicklung. Nach der Anlage des Rheinauhafens Ende des 19. Jahrhunderts folgten die Häfen in Godorf, Mülheim und Niehl. Die Entwicklung aller Häfen wird in dem Vortrag dargestellt.

Für: Erwachsene | Von: Historisches Archiv Köln | Mit: Dr. Ulrich Soénius, Stellv. Hauptgeschäftsführer der IHK zu Köln, Direktor der Stiftung Rheinisch-Westfälisches Wirtschaftsarchiv | Rahmenprogramm zu: „einFLUSSreich. Köln und seine Häfen“, 11.04.2018 - 16.11.2018

Do. 05.07., ab 17:00 Uhr | Langer Donnerstag | Museum Ludwig

Zukunftsmusik

Aenne Biermann, Porträt, um 1929, Museum Ludwig, Köln. Repro: Rheinisches Bildarchiv Köln

Aenne Biermann (1898–1933) war zu Lebzeiten in wegweisenden Ausstellungen vertreten und galt als Avantgardefotografin ersten Ranges. Mit ihren Fotografien war sie ihrer Zeit weit voraus und eine der ersten Fotografinnen der Neuen Sachlichkeit. An diesem Abend wird die Kuratorin der Präsentation, Miriam Halwani, Ihnen Leben und Schaffen der Künstlerin näher bringen. „Name der Fotografin: Aenne Biermann“ ist die vierte Präsentation im Fotoraum, in dem seit März 2017 Ausschnitte aus der rund 70.000 Werke umfassenden Sammlung Fotografie des Museum Ludwig gezeigt werden.

Der Ursprung des Kölner Duos Amajour liegt in einer längst vergessenen Zukunft und fand seine Anfänge auf dem Planeten Venus. Da alle belegenden Papiere auf ihren interplanetaren Reisen von Zeitlöchern verschluckt wurden, fanden sich ihre Seelen schließlich auf der Erde wieder, um ihren Bewohner*innen die Natürlichkeit und Fantasie auf „eleganzheitliche“ Art und Weise zurückzubringen. Der Wunsch nach Vereinigung findet Ausdruck im Klang, der sich mal leicht, mal schwer, aber stets sinnlich und warm manifestiert. Musik, die inspirieren will und die wie der Wind die Möglichkeiten der Vielfalt malt. Amajour lässt das Kinderaugenleuchten fernab von Zeit und Raum wieder tanzen. Begegnung im Jetzt.

18.30h / 19h Kuratorinnenführungen , Fotoraum im 2. OG
20h Konzert von Amajour, Ort wird noch bekannt gegeben

Für: Alle | Von: Museum Ludwig | Reihe: Langer Donnerstag | Preis: € 7,00 | Rahmenprogramm zu: „Name der Fotografin: Aenne Biermann“, 16.06.2018 - 30.09.2018

So. 08.07., 18:30 Uhr | Film | Käthe Kollwitz Museum

Kollwitz – Ein Leben in Leidenschaft

Dokumentarfilm, Regie: Henrike Sandner u. Yury Winterberg, Drehbuch: Sonya Winterberg, D 2016, 52 Min

»Kollwitz – Ein Leben in Leidenschaft«, erschienen zum 150. Geburtstag der Künstlerin im Jahr 2017, erzählt in eindringlichen Bildern die Biographie und den künstlerischen Werdegang ebenso wie die Rezeptionsgeschichte und Wirkung ihres Werkes bis heute - der Film begibt sich auf Spurensuche nach einer der charismatischsten Frauenpersönlichkeiten des 20. Jahrhunderts, auf Spurensuche in einem Leben, dass vor allem geprägt war von unbändiger, nie nachlassender Leidenschaft. Zu Wort kommen Kollwitz-Experten, Wegbegleiter und Nachfahren wie die Enkelinnen der Künstlerin, die ihre Großmutter während der letzten Tage in Moritzburg begleitet hatten.

Eine Produktion von LOOKS in Koproduktion mit rbb in Zusammenarbeit mit ARTE

Für: Erwachsene | Von: Käthe Kollwitz Museum | Reihe: Akademieprogramm | Treffpunkt: Forum im Museum | inkl. Besuch der Ausstellung | Rahmenprogramm zu: „ZEITENWENDE(N) “, 19.06.2018 - 16.09.2018

Di. 17.07., 18:00 Uhr | Vortrag | Historisches Archiv der Stadt Köln

„Schwarze Seele des hilligen Kölle“ - Das sündige Hafenviertel in der Nachkriegszeit

Mario Kramp, 2017

Wo Hafen ist, ist Sünde. Im Kölner Hafenviertel fand man dicht gedrängt und in geballter Form jene vom Bürgertum moralisch verdammten (und dennoch zuweilen heimlich aufgesuchten) Vergnügungsstätten, „zwielichtige Bars“, offiziell bekannte oder inoffiziell geduldete Bordelle, kurz: die Orte des „Lasters“.
Es geht um Sozialkontrolle, um Trümmer und Besatzungszeit und um die „Gangsterzentrale am Rhein“. Ein energischer Stadtverordneter versucht aufzuräumen, eine enttäuschte Stadtkonservatorin muss sich fügen. Es folgt die systematische Erfassung und Bekämpfung von Prostitution und Homosexualität. Zwei besonders umtriebige Kneipen, andere Gastwirtschaften, Bars und Animierlokale geraten in den Fokus der Moralapostel der 1950er und 1960er Jahre bis zur Stadtsanierung und zum Wiederaufbau rund um die Severinsbrücke, schließlich zum Auszug der Huren aus dem Hafenviertel 1964.

Für: Erwachsene | Von: Historisches Archiv Köln | Mit: Dr. Mario Kramp, Direktor des Kölnischen Stadtmuseums | Rahmenprogramm zu: „einFLUSSreich. Köln und seine Häfen“, 11.04.2018 - 16.11.2018

Sonntags 11:30 Uhr | Führung | Römisch-Germanisches Museum

Das Beste aus dem römischen Köln - Führung durch die Dauerausstellung

Dionysos-Mosaik, Poblicius-Denkmal und die größte Sammlung an römischen Glas weltweit – das Römisch-Germanische Museum zeigt diese Prunkstücke und noch einiges mehr aus dem römischen Köln. Wie seine Bewohner hier lebten, arbeiteten und feierten zeigt ein Rundgang durch die Sammlung.

Für: Erwachsene | Von: Museumsdienst Köln | Treffpunkt: Kasse | Teilnahme: kostenlos | zzgl. Eintritt

 
 
 
 
 

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