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So. 19.08., 15:00 - 16:30 Uhr | Exkursion | NS-Dokumentationszentrum

Rund um den Rathenauplatz

Wir entdecken das jüdische Köln rund um den Rathenauplatz: die beeindruckende Synagoge der orthodoxen Gemeinde und viele heute unsichtbare Stätten der ehemals reichhaltigen jüdischen Geschichte Kölns. (Eine Besichtigung des Innenraumes der Synagoge findet in diesem Rahmen nicht statt.)
Gregor Aaron Knappstein ist Mitglied der Jüdischen Liberalen Gemeinde Köln und Mitarbeiter des NS-Dokumentationszentrums. Sein Schwerpunkt ist die Recherche von sogenannten "Stillen Helden" - nichtjüdische Kölnerinnen und Kölner, die Juden während der NS-Zeit unterstützt und gerettet haben.
Achtung: Dieser Termin wurde vom 26.8. um eine Woche vorverlegt!!
Für: Erwachsene | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Aaron Knappstein | Reihe: Akademieprogramm | Treffpunkt: Vor der Synagoge Roonstraße | Preis: € 8,00 | Anmeldung bis: 15.08.2018

Mi. 22.08., 19:00 Uhr | Film | Museum Ludwig

George Michael: Freedom – Director’s Cut

SEE THE SOUND – das Filmprogramm der SoundTrack_Cologne 15

GB 2018, 109', DCP, OF, Regie: George Michael, David Austin Dokumentarfilm über den WHAM!-Sänger

Ob Superstars wie Madonna oder Michael Jackson heute noch entstehen könnten, wird in „Freedom“ zur Diskussion gestellt. Wenn man sich den Streit mit SONY und das aufsehenerregende Coming-out ansieht, scheint der titelgebende Hit tatsächlich der Hauptmotor des tragisch früh verstorbenen George Michael gewesen zu sein, der hier in Co-Regie dem eigenen Ikonen-Status nachspürt.

Reservierung: www.seethesound.de

Für: Erwachsene | Von: SoundTrack_Cologne | Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig | Preis: € 7,00

Di. 28.08., 18:00 Uhr | Vortrag | Historisches Archiv der Stadt Köln

Von Schokoladenschiffen, Wohnwerften und Kränen - Zur Architektursymbolik im Kölner Rheinauhafen

Der Kölner Rheinauhafen gilt als neues It-Viertel Kölns. Die ehemalige Hafenanlage stellt heute eine Mischung aus Wohn-, Dienstleistung- und Erlebnisgebiet dar, in dem der Flanierer auf schicke Restaurants, extravagante Galerien und eine interessante Museumslandschaft trifft.
Er ist die Heimat von global agierenden Unternehmen, der bekannten Wurstbude aus dem Kölner Tatort, Europas längster Tiefgarage und zugleich hunderter Kölner Bürgerinnen und Bürger. Seine Bebauung ist über Köln hinaus bekannt und erschuf ein völlig neues Stadtpanorama, das neben dem Dom zu einem der meisten gedruckten Postkartenmotive in den Kölner Souvenir- und Andenkenläden wurde.
Doch was macht diese einzigartige Architektur aus, die gekonnt das Moderne mit der Hafentradition verbindet? Rückgriffe auf bekannte Motive der Schifffahrt und der Nautik durchziehen einzelne Bauten und schaffen ein historisches sowie auch modernes Ambiente, das zugleich die heutige Funktion der Gebäude unterstreicht und dem geschichtlichen Ort würdigt. In diesem Vortrag sollen einige dieser bekannten Motive und Symbole vorgestellt und analysiert und in einen direkten Zusammenhang zur Gebäude- und Kölner Hafengeschichte gestellt werden. Zur Gänze sollen hierbei die Architektursymbolik des Schokoladenmuseums, der Kranhäuser, verschiedener Wohnbauten und des RheinauArtOffice betrachtet werden.
Für: Erwachsene | Von: Historisches Archiv Köln | Mit: Tanja Kilzer, Doktorandin am Kunsthistorischen Institut der Universität zu Köln | Rahmenprogramm zu: „einFLUSSreich. Köln und seine Häfen“, 11.04.2018 - 16.11.2018

Do. 30.08., 19:00 Uhr | Film | Museum Ludwig

Lady Snowblood

FILMGESCHICHTEN: Rache-Schuld-Vergebung

Lady Snowblood, Trailer

J 1973, 97’, DCP, OmU, Regie: Toshiya Fujita, mit Meiko Kaji, Toshio Kurosawa, Masaaki Daimon, Myoko Akaza Einführung: Stephan Holl (Rapid Eye Movies)

Geboren, um zu töten: Yukis Leben ist einzig der Rache an den Peinigern ihrer Mutter gewidmet. Basierend auf dem gleichnamigen Manga erzählt LADY SNOWBLOOD in komplexen Rückblenden von einem unschuldigen Racheengel, dessen Ambivalenz sich kongenial in den Kontrasten von Licht und Schatten, Schneeflocken und Blutspritzern, sentimentalem Schlager und Jazzfunk widerspiegelt.

Für: Erwachsene | Von: Filmforum NRW e.V. | Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig | Preis: € 6,50 | ermäßigt: € 5,50 | Karten nur an der Abendkasse

Sa. 01.09., 12:00 Uhr Event | Rautenstrauch-Joest-Museum - Kulturen der Welt

AKWAABA 2018 – Afrika in Köln. Nachhaltig fair in Köln

Ein Tag rund um Afrika in Köln in all seiner Vielfalt - zum Zuschauen, Mitmachen, Mitdiskutieren, Vernetzen - und natürlich auch zum Genießen!

Foto: Guenther Meisenberg. Quelle: Kölnische Rundschau

Kölner Bürgerinnen und Bürger mit afrikanischem Hintergrund gestalten das Lebenswerte an unserer Stadt mit – und zwar für alle Menschen. Brücken zwischen den Kontinenten und den Kulturen werden gebaut. Positive Beispiele und gute Impulse für ein bewussteres und nachhaltiges Stadtleben werden in afrikanische Städte getragen. Umgekehrt können gute Beispiele aus Afrika in Köln Anstöße zu neuem Denken liefern: ob bei Städtepartnerschaften, bei Themen wie Plastiknutzung und grünem Leben - oder aber schlicht im individuellen Austausch von Ideen – so auch auf dem AKWAABA-Festival. Wir zeigen Möglichkeiten des Engagements auf und diskutieren miteinander, wie künftig noch mehr Menschen in Köln für eine lebenswerte und nachhaltige Stadt aktiv werden können. 

Für: Alle | Eine Kooperation von Bündnis14 Afrika, Dako. e.V., Volkshochschule Köln, Rautenstrauch-Joest-Museum und zahlreichen Kölner Afrikavereinen und -initiativen | Treffpunkt: Kulturquatier am Neumarkt | Teilnahme: kostenlos

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Di. 04.09., 18:00 Uhr | Vortrag | Historisches Archiv der Stadt Köln

Raum13 – Deutzer Zentralwerk der Schönen Künste

Ein Stadtkunstobjekt oszilierend zwischen Stadtgeschichte und Stadtentwicklung

Ursprünglich aus der klassischen Theater- Blackbox stammend, agiert raum13 seit nunmehr zehn Jahren in Interaktion mit dem öffentlichen Raum und setzt sich mit brisanten stadtgesellschaftlichen Themen auseinander. Dort schafft das Kollektiv immer wieder temporäre Zwischenräume als Denkräume, Topoi, aber auch Utopien und Heterotopien. Ein Merkmal der ortsspezifischen Performances und Inszenierungen von raum13 ist die künstlerische Auseinandersetzung mit politisch brisanten Fragestellungen.
In den letzten Jahren ist ein lebhaftes Stadtkunstobjekt im rechtsrheinischen Köln zwischen dem Deutzer - und Mülheimer Hafen entstanden. Das Deutzer Zentralwerk der Schönen Künste, einst erste Gasmotorenfabrik der Welt mit dem technischem Vorstand Daimler, Wiege des Ottomotors und Ausgangspunkt der Weltmotorisierung und somit auch der modernen Auto-Mobilität und später bekannt unter dem Namen Klöckner-Humboldt-Deutz AG ein globales Unternehmen mit 36.000 Mitarbeitern, erscheint wie prädestiniert, um über die Zukunft von Industrialisierung, Globalisierung und Mobilität zu reflektieren. Vom Goethe-Institut auf der Liste der 10 nennenswerten, kulturell genutzten historischen Industrieanlagen gekürt, verfügt das Deutzer Zentralwerk der Schönen Künste über zahlreiche Räumlichkeiten für einen inspirierenden Dialog.

Für: Erwachsene | Mit: Anja Kolacek und Marc Leßle, Gründer des Labels raum13 | Rahmenprogramm zu: „einFLUSSreich. Köln und seine Häfen“, 11.04.2018 - 16.11.2018

So. 09.09., 11:00 Uhr | Film | NS-Dokumentationszentrum

Die Konfrontation mit dem Massenmord an den Juden

Die „Holocaust“-Serie mit Hannes Heer und Filmausschnitten der Serie „Holocaust“ von Martin Chomsky, USA 1978

Die im Januar 1979 in den Dritten Programmen der ARD ausgestrahlte US-Serie „Holocaust“ erzählte die Geschichte zweier deutscher Familien in Berlin, die sich kannten: Im Schicksal der Familie des jüdischen Arztes Dr. Josef Weiss konnte man alle Stationen der „Endlösung“ nachvollziehen, und die Gegenfigur des Erik Dorf zeigte einen Juristen, der als einer der Vollstrecker des Völkermordes Karriere machte. Die Serie wurde ein „Straßenfeger“ und für die deutsche Gesellschaft zum Schock: 20 Millionen saßen vor den Fernsehern, 70 Prozent von ihnen urteilten positiv und berichteten von Erschütterung, Scham und Tränen. Der Holocaust war in den deutschen Wohnzimmern angekommen: Aus einer abstrakten Opferzahl wurden Menschen mit Gesichtern und Namen. Die Serie markierte in der BRD den Beginn der Erforschung des Holocaust und einer Kultur der Erinnerung.
Filmreihe „Der Skandal als vorlauter Bote“, eine Veranstaltungsreihe des NS-DOK in Kooperation mit dem Arbeitskreis für Intergenerationelle Folgen des Holocaust, ehem. PAKH e.V. In Kooperation mit der VHS Köln und dem Filmforum NRW. Medienpartner sind Köln im Film und choices. Mit Unterstützung der Bundeszentrale für politische Bildung.

Für: Erwachsene | Von: NS-Dokumentationszentrum | Treffpunkt: Forum Volkshochschule im Museum am Neumarkt, Cäcilienstraße 29-33, 50676 Köln | Teilnahme: kostenlos

So. 16.09., 15:00 - 16:15 Uhr | Lesung | Museum Ludwig

Linas Reise ins Land Glück

Zum Einschlafen erzählt Lina dem kleinen Daniel eine märchenhafte Geschichte aus ihrer Vergangenheit: Als kleines Mädchen landet sie auf der Suche nach ihrem verschwundenen Bruder in einer wundersamen Welt: dem Land Glück. Dort trifft sie auf sprechende Insekten und einen höflichen Käfer in Frack und mit Fliege, der sie an die wundervollsten Orte führt. Doch schon bald muss Lina erfahren, dass auch im Land Glück nicht alles so unbeschwert ist, wie es scheint.

Lesung aus dem gleichnamigen Buch von Martin Widmark/Emilia Dziubak/Übersetzung: Maike Dörries.
Mit anschließender Führung. Eine Kooperation von Museumsdienst Köln und LeseWelten Köln/KFA e.V.
Für: Kinder ab 6 Jahren | Von: Museumsdienst Köln | Reihe: Lesewelten | Treffpunkt: Kasse | Teilnahme: kostenlos

 
 
 
 
 

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