Veranstaltungskalender

Ihre Auswahl: Wann: 25. März 2019 | Wo: Keine Einschränkung | Was: Keine Einschränkung | Für Wen: Keine Einschränkung |

Mo. 25.03.
19:00 Uhr

Vortrag | NS-Dokumentationszentrum

Der Friede, der kein Friede war. - Versailles nach hundert Jahren

Dem Versuch der Pariser Konferenz 1919, nach dem Ende des Ersten Weltkriegs eine friedliche internationale Ordnung zu schaffen, widmet sich der Vortrag von Professor Eckart Conze (Philipps-Universität Marburg). Nach über vier Jahren eines technisch-industriellen Massenvernichtungskriegs, wie ihn die Menschheit bis dahin noch nicht erlebt hatte, standen Sieger und Besiegte vor der Herausforderung, Frieden zu schließen. Gewaltige Erwartungen und große Hoffnungen hatten sich auf allen Seiten angesammelt – und sie wurden bitter enttäuscht. Der Frieden, der den Krieg für immer beenden sollte, er blieb eine große Illusion. In seinem Vortrag analysiert Eckart Conze den Zusammenhang und die Dynamiken von Erwartung und Enttäuschung. Er begreift den Friedensschluss nach dem Ersten Weltkrieg als einen globalen Moment, dessen Wirkungen bis in die Gegenwart reichen. Zugleich betont er die Offenheit der Entwicklungen in der Wahrnehmung der Zeitgenossen und wendet sich gegen einen Determinismus, der – in deutscher Perspektive – im Versailler Vertrag die Zerstörung der Weimarer Republik, den Aufstieg des Nationalsozialismus und den Zweiten Weltkrieg bereits angelegt sieht.

Anschließend diskutiert Professor Conze mit Jost Dülffer, Professor am Historischen Institut der Universität zu Köln, zu dessen Forschungsgebieten im Rahmen der Historischen Friedens- und Konfliktforschung insbesondere die Internationale Geschichte gehört.

Anmeldung bitte hier.

Für: Alle | Von: NS-Dokumentationszentrum | Mit: Prof. Eckart Conze | Treffpunkt: Fritz Thyssen Stiftung --- Apostelnkloster 13-15 --- 50672 Köln | Teilnahme: kostenlos

Mo. 25.03.
22:00 Uhr

Vortrag | Museum Ludwig

Kunst im Kontext 39 – An Examination of Modernity

Kunst im Kontext #39 – An Examination of Modernity

Michael Bracewell über Richard HamiltonVortrag in englischer Sprache 

Richard Hamilton (192–2011) gilt als Urvater der britischen Pop Art und ist einer der großen Interpreten der modernen Gesellschaft. Sein Schaffen war von einer subversiven Auseinandersetzung mit der modernen Konsum- und Populärkultur aber auch mit aktuellen politischen Ereignissen geprägt. In seinem Vortrag diskutiert Michael Bracewell Hamiltons „Untersuchung“ der Moderne in Bezug auf Ästhetik, Technologie, Massen- und Populärkultur, Design und als gesellschaftlichen Kommentar.

Der britische Schriftsteller und Kritiker Michael Bracewell hat vielfach im Themenfeld moderne und zeitgenössische Kunst publiziert und ist ein herausragender Kenner von Hamiltons Werk. Der Künstler selbst hat ihn mehrfach eingeladen, über seine Arbeit zu schreiben.

Der Vortrag findet anlässlich der Ausstellung Hockney/Hamilton: Expanded Graphics statt, die noch bis zum 14. April 2019 im Museum Ludwig zu sehen ist.

Weitere Informationen zum Vortrag finden Sie hier: https://gesellschaft-museum-ludwig.de/programm/kunst-im-kontext]. 

Wir freuen uns auf Ihre Anmeldung bis zum 20. März 2019 online über unser Anmeldeformular oder per E-Mail an anmeldung@gesellschaft-museum-ludwig.de.

Für: Erwachsene | Von: Gesellschaft für Moderne Kunst | Teilnahme: kostenlos | Rahmenprogramm zu: „Hockney/Hamilton. Expanded Graphics“, 19.01.2019 - 14.04.2019

 
 
 

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