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Di. 27.06.
14:30 Uhr

Führung | Museum für Angewandte Kunst Köln

Auf Biegen und Brechen? Bug- und Formholz Gestaltung

Die Technik, Holz zu biegen und zu formen ist vergleichsweise neu. In unserem Rundgang, der uns von den Caféhausstühlen der Firma Thonet über Ray und Charles Eames bis Alvar Aalto führt, stellen wir das Verfahren und die entstandenen Designobjekte vor.

Für: Erwachsene | Von: Museumsdienst Köln | Treffpunkt: Kasse | Teilnahme: kostenlos | zzgl. Eintritt

Di. 27.06.
15:30 Uhr

Führung | Römisch-Germanisches Museum

Vorzeitgeschichte(n) – Köln in schriftlosen Zeiten

Das Eis der Gletscher schmilzt, der Meeresspiegel hebt sich dramatisch – bereits vor 10 000 Jahren erlebte Europa einen Klimawandel, dem sich Mensch und Tier anpassen mussten. Den damit verbundenen kulturellen Wandel – den Übergang von der Altsteinzeit (Paläolithikum) zur Mittelsteinzeit (Mesolithikum) – können Archäologen heute an den materiellen Spuren der damaligen Menschen ablesen. Beiderseits des Rheins nutzen Menschen verschiedener vorgeschichtlicher Kulturen die günstigen Siedlungsmöglichkeiten im Kölner Raum. In seinem Foyer zeigt das Römisch-Germanische Museum eine Auswahl größtenteils noch nie gezeigter Funde der eigenen Sammlung zur Kölner Vorzeit. Sie machen eindrücklich kaum bekannte Geschichte(n) aus schriftlosen Zeiten sichtbar und erfahrbar.

Für: Erwachsene | Von: Museumsdienst Köln | Treffpunkt: Kasse | zzgl. Eintritt | Rahmenprogramm zu: „Vorzeitgeschichte(n) – Köln in schriftlosen Zeiten“, 04.04.2017 - 30.11.2017

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Di. 27.06.
18:00 Uhr

Vortrag | Historisches Archiv der Stadt Köln

Die bedrängte Toleranz. Zur Philosophie eines umstrittenen Begriffs

Der Journalist und Autor Dr. Markus Schwering nähert sich in einem Vortrag der Begrifflichkeit der „Toleranz“. In der westlich-aufgeklärten Moderne gilt Toleranz politisch und persönlich als Tugend. Was dabei oft übersehen wird: Diese Tugend versteht sich nicht von selbst, sondern ist in hohem Maße begründungsbedürftig. Warum eigentlich sollen wir tolerant sein? Und: Indem wir definieren, worauf sich Toleranz bezieht (beziehen soll), schließen wir zugleich dasjenige aus, dem sie nicht gelten kann oder soll. Wo aber verläuft die Grenze, und wie lässt sich diese Grenzziehung ihrerseits begründen?

Gerade angesichts der vielen religiös fundierten Konflikte in der modernen Lebenswelt brennen uns diese Fragen buchstäblich auf den Nägeln. Sie führen zwangsläufig auf das Problem, ob ein von seiner religiösen Überzeugung zutiefst durchdrungener Mensch überhaupt tolerant sein kann. Und was muss geschehen, damit er dies kann?

Dr. Markus Schwering studierte in Köln, Bonn und München Germanistik, Geschichte, Philosophie und Musikwissenschaft. Seit 1990 ist er Kulturredakteur beim „Kölner Stadt-Anzeiger“, seit 2004 hauptamtlicher Musikkritiker dieser Zeitung. Schwering veröffentlichte zahlreiche Aufsätze, Rundfunkessays, Handbuchbeiträge und Vorträge zu historischen, literaturwissenschaftlichen, philosophischen und musikgeschichtlichen Themen.

Die Ausstellung „Hilliges Köln 2.0 – Auf dem Weg zur religiösen Toleranz?“ ist vor dem Vortrag geöffnet.

Bild: Warum überhaupt tolerant sein? Pieperwaldsänger sitzen gemeinsam auf einem Ast.

Für: Erwachsene | Von: Historisches Archiv Köln | Mit: Dr. Markus Schwering | Teilnahme: kostenlos | Rahmenprogramm zu: „Hilliges Köln 2.0 – Toleranz im Update“, 06.04.2017 - 12.11.2017

Di. 27.06.
19:00 Uhr

Vortrag | Museum Ludwig

"Von elementarer Neugier getrieben" - der Sammler Wolfgang Hahn

Vortrag anlässlich der Ausstellung „Kunst ins Leben!“. Gemeinsam veranstaltet mit der Fritz Thyssen Stiftung.

Als 1968 die Sammlung Wolfgang Hahns im Wallraf-Richartz-Museum ausgestellt wurde, hielt erstmals zeitgenössische Kunst Einzug. Die Ausstellung des Kölner Gemälde- und Chefrestaurators des Wallraf-Richartz-Museum und Museum Ludwig löste große Resonanz aus und hatte nachhaltige Wirkung auf andere Sammler wie zum Beispiel Peter und Irene Ludwig. Ausgehend von dieser Ausstellung von 1968 wird die intensive Sammeltätigkeit Hahns vorgestellt. Er entwickelte sie stetig weiter, lebte mit und ihr bis er sie 1978 an das mumok in Wien verkaufte. Dort bildet sie heute eine Zeitkapsel, die an das dichte kulturelle Leben im Rheinland um 1960 erinnert.
Barbara Engelbach ist Kuratorin für Zeitgenössische Kunst, Fotografie und Medienkunst am Museum Ludwig und verantwortlich für die Wolfgang Hahn-Ausstellung.

Für: Erwachsene | Von: Freunde des Wallraf-Richartz-Museums und des Museums Ludwig | Mit: Dr. Barbara Engelbach | Treffpunkt: Kino im Museum, 1. Etage | Rahmenprogramm zu: „Kunst ins Leben! Der Sammler Wolfgang Hahn und die 60er Jahre“, 24.06.2017 - 24.09.2017

Mi. 28.06.
11:00 Uhr

Führung | Museum für Angewandte Kunst Köln

Das perfekte Weiß des Porzellans

Für: Erwachsene | Von: Arbeitskreis Museum für Angewandte Kunst | Mit: Carola Horster | Treffpunkt: Kasse | Teilnahme: kostenlos | zzgl. Eintritt

Mi. 28.06.
14:30 Uhr

Führung | Museum Schnütgen

Wege durch die Sammlung: Kunst für Bürgerschaft und Kirche um 1400

Für: Erwachsene | Von: Ehrenamtlicher Arbeitskreis des Museum Schnütgen | Mit: Paul G. Wachten | Treffpunkt: Kasse | Teilnahme: kostenlos | zzgl. Eintritt

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Mi. 28.06.
15:00 Uhr

Führung | Rautenstrauch-Joest-Museum - Kulturen der Welt

Tatort Kambodscha? Einer Fälschung auf der Spur

Bereits seit Mitte des 19. Jahrhunderts faszinieren die Architektur und Kunst des alten Khmer-Reichs in Kambodscha ein westliches Publikum. Bis heute ist diese Faszination nicht gewichen, und der internationale Markt mit Khmer-Kunst boomt. Doch handelt es sich bei diesen Objekten um Originale? In der Ausstellung wird anhand einer vermeintlich originalen Khmer-Skulptur deren Geschichte zurückverfolgt.

Foto © Jörg Hauser

Für: Erwachsene | Von: Museumsdienst Köln | Treffpunkt: Kasse | Preis: € 2,00 | Rahmenprogramm zu: „Tatort Kambodscha? Einer Fälschung auf der Spur“, 02.06.2017 - 06.08.2017

Mi. 28.06.
16:30 Uhr

Führung | Museum Ludwig

Picasso und Beckmann - Frankreich und Deutschland

Für: Erwachsene | Von: Arbeitskreis Wallraf-Richartz-Museum / Museum Ludwig | Mit: Susanne Neuerburg M.A. | Treffpunkt: Kasse | Teilnahme: kostenlos | zzgl. Eintritt

Mi. 28.06.
16:30 Uhr

Führung | Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud

Heiter bis wolkig. Naturschauspiele in der niederländischen Malerei

Für: Erwachsene | Von: Arbeitskreis Wallraf-Richartz-Museum / Museum Ludwig | Mit: Ilse Schmidt | Treffpunkt: Kasse | Teilnahme: kostenlos | zzgl. Eintritt | Rahmenprogramm zu: „Heiter bis wolkig. Naturschauspiele in der niederländischen Malerei“, 01.06.2017 - 05.02.2018

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Mi. 28.06.
18:30 Uhr

Vortrag | Käthe Kollwitz Museum

» …in Anbetracht der Einfachheit dieser großen, unvergesslichen Frau«. Entstehung und Kontext des Kollwitz-Denkmals von Gustav Seitz

KOLLWITZ 2017 | 150. GEBURTSTAG

Das von Gustav Seitz (1906–1969) geschaffene Denkmal für den Kollwitz-Platz am Prenzlauer Berg in Berlin, 1956 vom Magistrat der Stadt in Auftrag gegeben und 1961 errichtet, ist Ausdruck seiner bildnerischen und kulturpolitischen Integrität in den vom Kalten Krieg geprägten Jahren. Das Denkmal vermittelt ein Bild der Künstlerin in klarer, lakonischer Formensprache: Seitz erstrebt Allgemeingültigkeit statt der geforderten Repräsentationsform.

In seinen Vortrag vermittelt der Berliner Kunsthistoriker Dr. Jens Semrau, wie der weitreichende zeithistorische Kontext des Denkmals bis in die Gegenwart wirkt.

Für: Erwachsene | Von: Käthe Kollwitz Museum | Mit: Dr. Jens Semrau, Berlin | Preis: € 7,50 | ermäßigt: € 4,50 | inkl. Besucher der Ausstellung | Rahmenprogramm zu: „Gustav Seitz: Ein Denkmal für Käthe Kollwitz“, 13.06.2017 - 17.09.2017

Mi. 28.06.
19:00 Uhr

Film | NS-Dokumentationszentrum

Köln im Krieg 1942 bis 1945

Aus der Filmreihe „Köln im Dritten Reich“ von Hermann Rheindorf

Einführung von Hermann Rheindorf

Als der Bombenkrieg 1942 Köln erreichte, veränderte sich das Antlitz der Stadt. Die einzigartige Filmdokumentation von Hermann Rheindorf mit zahlreichen Farbaufnahmen dokumentiert, wie die Rheinmetropole zu einer sterbenden Stadt wurde. Die Menschen in Köln lebten zunehmend in einer Trümmerwüste.

Zahlreiche urkölsche Zeitzeugen berichten aus unterschiedlichen Perspektiven über ihre Erlebnisse: vom alltäglichen Leben, von Krieg und Verfolgung, aber auch von kurzen Atempausen und privatem Glück. Es erzählen: die LKW-Fahrerin Agathe Hartfeld geborene Herr; Hannelore Hausmann, Tochter eines jüdischen Vaters; Ludwig Sebus, gläubiger Katholik und zugleich Führer einer HJ-Gruppe; der damals begeisterte Hitler-Verehrer Albert Michel, der Kameramann Hans-Gerd-Füngeling, der Edelweißpirat und Ford-Lehrling Fritz Theilen und viele andere Zeitzeuginnen und Zeitzeugen.

Für: Alle | Von: NS-Dokumentationszentrum | Mit: Hermann Rheindorf | Treffpunkt: Volksbühne am Rudolfplatz - Aachener Straße 5 - Köln | Preis: € 7,00 | ermäßigt: € 5,00

Mi. 28.06.
19:15 Uhr

Film | Museum Ludwig

homochrom zum Kölner CSD

Catfight (deutsche Erstaufführung)

USA 2016, 95‘, DCP, R: Onur Tukel, D: Sandra Oh, Anne Heche, Alicia Silverstone

Die wohlhabend verheiratete Veronica und die erfolglose, lesbische Künstlerin Ashley waren sich schon auf dem College nicht grün. Viele Jahre später begegnen sich die beiden narzisstischen und egozentrischen Frauen auf einer Party und lassen ihre Aversionen aneinander aus – ein blutig-brutaler Kampf, bei dem alle Mittel recht sind.

Mit seiner kompromisslosen Satire über zwei hasserfüllte Karrierefrauen liefert Regisseur Onur Tukel einen filmischen Kommentar auf das Amerika der heutigen Zeit ab. Dabei ist CATFIGHT nicht nur dank seiner bis aufs Blut ausgefochtenen Seitenhiebe auf etliche amerikanische Missstände sehenswert, sondern auch als sensationell gespieltes Aufeinandertreffen der Stars Anne Heche (SECHS TAGE, SIEBEN NÄCHTE) und Sandra Oh (GREY’S ANATOMY).

Im Juli zeigt homochrom weitere Filmprogramme zum Kölner CSD
Infos unter www.homochrom.de

Für: Erwachsene | Von: homochrom | Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig | Preis: € 8,00 | ermäßigt: € 6,00 | Tickets & weitere Infos: www.homochrom.de

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Mi. 28.06.
21:00 Uhr

Film | Museum Ludwig

homochrom zum Kölner CSD

Tickled

NZ 2017, 92‘, DCP, DF, R: David Farrier & Dylan Reeve

Der neuseeländische Fernsehjournalist David Farrier will einen Dokumentarfilm über ein eigenartiges, aber unterhaltsames Thema drehen: Wettbewerbskitzeln. Er ist über Videos gestoßen, in denen sich Menschen wettkampfmäßig kitzeln lassen, und beginnt nachzuforschen. Aber je tiefer er in die Thematik vorstößt, desto weniger gibt es für Farrier zu lachen: Hinter den Kitzelwettbewerben steht ein Imperium, welches Farrier mit homophoben Attacken begegnet, obwohl die Videos selbst vor Homoerotik nur so strotzen. Farrier lässt trotz Drohungen nicht locker und trifft sich in den USA mit ehemaligen Kitzelteilnehmern.

TICKLED ist ein Doku-Thriller. Was amüsant beginnt, wird durch mehrere Wendungen immer mysteriöser und düsterer. Der Film entwickelt sich zusehends zu einer erschreckenden Veranschaulichung, wie ein Tyrann mit genügend Geld und Gemeinheit weitgehend unbestraft manipulieren, bedrohen und ausbeuten kann. Aber trotz aller Schikane treffen die Filmemacher auch aufrichtige Kitzler und bewahren sich ihren Sinn für Humor.

Im Juli zeigt homochrom weitere Filmprogramme zum Kölner CSD
Infos unter www.homochrom.de

Für: Erwachsene | Von: homochrom | Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig | Preis: € 8,00 | ermäßigt: € 6,00

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Do. 29.06.
15:00 Uhr

Führung | Römisch-Germanisches Museum

Das Ubiermonument - der verborgene Turm

Wie so oft in Köln stießen Bauarbeiter auf römische Überreste, als sie1965 an der Malzmühle 1 mit Ausschachtungsarbeiten beschäftigt waren. Der Turm aus Steinquadern, die über sechs Meter akkurat übereinander geschichtet sind, erwies sich als sensationeller Fund: Er war Bestandteil der ersten Stadtbefestigung des römischen Köln und gilt als ältestes Bauwerk aus behauenen Steinquadern in mediterraner Bauweise nördlich der Alpen. Unweit des Heumarktes erzählt das Ubiermonument eindrucksvoll von den Anfängen der römischen Stadt direkt am Rhein, den logistischen Herausforderungen am Beginn der römischen Herrschaft in Germanien und den technischen Fähigkeiten seiner Erbauer.

Für: Senioren | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Dr. Kathrin Jaschke | Reihe: SeniorenTreff | Treffpunkt: Ubiermonument, An der Malzmühle 1 | Teilnahme: kostenlos

Do. 29.06.
17:00 Uhr

Führung | Käthe Kollwitz Museum

Gustav Seitz: Ein Denkmal für Käthe Kollwitz

KOLLWITZ 2017 | 150. GEBURTSTAG

Das wohl bekannteste Werk von Gustav Seitz, das überlebensgroße Denkmal für Käthe Kollwitz auf dem Berliner Kollwitzplatz am Prenzlauer Berg, zeigt die Künstlerin in hohem Alter, sitzend, mit großer Zeichenmappe an ihrer Seite und einem Kohlestift in der Hand. 1961 wurde es als Denkmal und Mahnmal zugleich der Öffentlichkeit übergeben. Die Sonderausstellung rund um den 150. Geburtstag von Käthe Kollwitz (8.7.1867 - 22.4.1945) dokumentiert die Entwicklung der Plastik und stellt die Frage nach dem Menschenbild in unserer Zeit.

Für: Alle | Von: Käthe Kollwitz Museum | Treffpunkt: Foyer im Museum | Teilnahme: kostenlos | zzgl. Eintritt | Rahmenprogramm zu: „Gustav Seitz: Ein Denkmal für Käthe Kollwitz“, 13.06.2017 - 17.09.2017

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Do. 29.06.
19:00 Uhr

Film | Museum Ludwig

Filmgeschichten: Revolution

Schlacht um Algier

I/AL 1966, 117’, 35mm, DF, R: Gillo Pontecorvo, mit Brahim Haggiag, Jean Martin Mit einer Einführung von Prof. Dr. Nanna Heidenreich, ifs internationale filmschule köln

Appelle an die islamische Moral, Radikalisierung und Bombenattentate auf der einen, Checkpoints, Schikane und Folter auf der anderen Seite: In neorealistischer Manier erzählt SCHLACHT UM ALGIER vom algerischen Unabhängigkeitskrieg gegen Frankreich – und ist in seiner Darstellung von Terror und Gegenterror erschreckend aktuell.

Für: Erwachsene | Von: Filmforum NRW | Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig | Preis: € 6,50 | ermäßigt: € 5,50

Do. 29.06.
19:30 Uhr

Vortrag | NS-Dokumentationszentrum

„Reichsbürger“ – Verschwörungsideologie mit deutscher Spezifik

Das Phänomen „Reichsbürger“ – zumeist belächelt und in den Rubriken „Skurriles/Verrückte“, „Sekten“ und „Verschwörungstheoretiker“ abgelegt – ist nicht neu. „Reichsbürger“ bilden eigene Regierungen und gründen eigene „Staaten“ – beispielsweise den Staat „Germanitien“. Sie halten an der vermeintlichen Größe und am Fortbestand des „Deutschen Reiches“ fest, nicht wenige auch am Nationalsozialismus. Die BRD existiert für sie staatsrechtlich nicht. Man nimmt deshalb das „Recht“ wahr, sich unter „Selbstverwaltung“ zu stellen und „kommissarische Reichsregierungen“ zu bilden.

Erst nach den tödlichen Schüssen auf einen Polizeibeamten im Herbst 2016 in Georgensgmünd (bei Nürnberg) kamen in der Öffentlichkeit Zweifel daran auf, dass die „Reichsbürgerbewegung“ tatsächlich zu ignorieren bzw. ausschließlich zu belächeln sei. Seitdem ist in der medialen Berichterstattung häufig von einer nötigen „Entwaffnung“ der Akteur_innen zu hören sowie von der Bereitschaft der „Reichsbürger“, ihre Waffen auch einzusetzen. Und nicht selten auch von polizeilichen Razzien und von „Reichsbürgern“ im Polizeidienst.

Die Vortragsveranstaltung möchte Auskunft über die Geschichte dieses uneinheitlichen Milieus und über dessen Ideologie, Handlungsformen und Wirkmächtigkeit geben. Ist die „Reichsbürgerbewegung“ auch von gegen die extreme Rechte aktiven Menschen unterschätzt worden? Und was würde daraus folgen?

Referent: Jan Rathje, Projektleiter „No World Order. Handeln gegen Verschwörungsideologien“ der Amadeu Antonio Stiftung

Eine Veranstaltung der ibs und des Antirassistischen Bildungsforums Rheinland

Für: Alle | Von: NS-Dokumentationszentrum | Mit: Jan Rathje | Treffpunkt: EL-DE-Haus | Preis: € 4,50 | ermäßigt: € 2,00

Fr. 30.06.
18:30 Uhr

Film | Rautenstrauch-Joest-Museum - Kulturen der Welt

9. Kölner Indienwoche: "Brown Angels"

In den 1960er Jahren kamen die ersten indischen Krankenschwestern nach Deutschland, das ihnen nicht nur wegen der Sprache fremd erschien. 50 Jahre nach ihrer Migration erzählen sie von ihren Erfahrungen, Freuden und Ängsten der damaligen Zeit und den heutigen Lebenswelten, die sich im Laufe der Zeit herausbildeten. Der Film „Brown Angels“ begleitet diese Krankenschwestern auf eine Reise in ihre Vergangenheit. Dabei sind Trauer und Komik, Tragik und Freude stetige Begleiter.  

Foto: © Manoj Kallupurackal

Parallel werden während der Indienwoche im Museumsfoyer Fotos zum Thema gezeigt. Die kleine Ausstellung „Indische Krankenschwestern in Deutschland“ wird vom Eröffnungsabend an bis 30.06. im Foyer des Museums zu sehen sein.

Eine Veranstaltung im Rahmen der 9. Kölner Indienwoche vom 21. Juni bis 3. Juli | Aktuelle Angaben zu Programm, Anmeldung und Tickets auf der offiziellen Website der Veranstalter unter www.india.uni-koeln.de.

Eintritt 7,50 €, erm. 6 € | Forum VHS

Für: Erwachsene

Sa. 01.07.
11:00 - 17:00 Uhr

Event | Historisches Archiv der Stadt Köln

Tag der offenen Tür im Historischen Archiv der Stadt Köln

Wie können aus Millionen Papierfetzen wieder ganze Seiten entstehen? Wie können wertvolle Archivalien, die über ein Jahr im Grundwasser lagen, wieder nutzbar gemacht werden? Wie kann man ein zersprengtes Siegel wieder rekonstruieren? Diese und viele andere Fragen beantworten Fachleute des Historischen Archivs der Stadt Köln im Rahmen des „Tags der offenen Tür“ des Historischen Archivs. Wie können aus Millionen Papierfetzen wieder ganze Seiten entstehen? Wie können wertvolle Archivalien, die über ein Jahr im Grundwasser lagen, wieder nutzbar gemacht werden? Wie kann man ein zersprengtes Siegel wieder rekonstruieren? Diese und viele andere Fragen beantworten Fachleute des Historischen Archivs der Stadt Köln im Rahmen des „Tags der offenen Tür“ des Historischen Archivs. 

Für: Alle | Von: Historisches Archiv Köln | Treffpunkt: Restaurierungs- und Digitalisierungszentrum (RDZ) des Archivs in der Frankfurter Str. 50, 51147 Köln Porz-Lind | Teilnahme: kostenlos

Sa. 01.07.
14:00 - 16:00 Uhr

Führung | Römisch-Germanisches Museum

Von der Quelle bis in die Stadt – Wasser im römischen Köln

Schon die Römer legten Wert auf frisches Quellwasser. Sie mieden das Flusswasser und nahmen die Mühe auf sich, eine Wasserleitung aus der Eifel bis an den Rhein zu bauen. Unaufhörlich floss das Wasser in die Stadt, speiste die Thermen und manch privates Haus. Aber auch der Rhein war wichtig für die Bewohner, denn er sorgte als Verkehrsader für die Versorgung der Stadt. Auf dem Museumsrundgang zeigt sich die vielfältige Bedeutung des Wassers für die Römer, ein Gang zur Wasserleitung und dem Abwasserkanal runden den Überblick ab.

Für: Erwachsene | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Dr. Kathrin Jaschke | Reihe: Akademieprogramm | Treffpunkt: Kasse | Preis: € 8,00 | zzgl. Eintritt | Anmeldung bis: 26.06.2017

Anmeldung (Nur Anfrage, Anmeldeschluss abgelaufen)
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