Veranstaltungskalender

Ihre Auswahl: Wann: April | Wo: Keine Einschränkung | Was: Lesung | Vortrag | Tagung | Seminar | Für Wen: Keine Einschränkung |

Mi. 03.04.
18:00 Uhr

Vortrag | Museum Schnütgen

Vorstellung des neuen Museumskatalogs und Gesprächsrunde zum Thema „Warum sammeln Museen immer weiter?“

Das Museum Schnütgen stellt das neue „Handbuch zur Sammlung“ vor. Zu diesem Anlass lädt das Museum zu einer Gesprächsrunde mit der Kulturdezernentin Susanne Laugwitz-Aulbach und den Förderern des Museums ein.

Für: Erwachsene | Von: Museum Schnütgen | Mit: Susanne Laugwitz-Aulbach | Treffpunkt: Vortragssaal / VHS-Forum | Teilnahme: kostenlos

Do. 04.04.
18:30 Uhr

Lesung | Käthe Kollwitz Museum

»Die Bilderkriegerin« – Erinnerungen an Anja Niedringhaus

Autorenlesung am 5. Todestag der Fotografin mit Sonya & Yury Winterberg

Die Fotojournalistin und Pulitzer-Preisträgerin Anja Niedringhaus (1965–2014), aufgewachsen im ostwestfälischen Höxter, entdeckt die Fotografie für sich bereits früh. Von der Lokalzeitung über das Göttinger Tageblatt führt ihr Weg in die großen Agenturen, für die sie ab 1991 Weltereignisse dokumentiert, darunter die Kriege auf dem Balkan, im Irak und in Afghanistan. Dort fällt sie am 4. April 2014 während der Berichterstattung über den Präsidentschaftswahlkampf einem Attentat zum Opfer.

Am 5. Todestag von Anja Niedringhaus stellen Sonya und Yury Winterberg ihre Arbeit an Biografie und Werkkatalog der Fotografin im Käthe Kollwitz Museum Köln vor. Die Autoren berichten über Leben und Arbeit der ›Bilderkriegerin‹ ebenso wie von langjährigen Freundschaften und Herzensprojekten.

Zur Person: Sonya und Yury Winterberg sind bekannt durch zahlreiche Publikationen für Printmedien, Film und Fernsehen. Unter anderem veröffentlichten sie 2015 »Kollwitz. Die Biografie« und verantworteten die arte-Doku »Käthe Kollwitz – Ein Leben in Leidenschaft«.

Für: Alle | Von: Käthe Kollwitz Museum | Mit: Sonya und Yury Winterberg | Reihe: Akademieprogramm | Technik: Lesung | Treffpunkt: Forum im Museum | Preis: € 7,50 | ermäßigt: € 4,50 | Rahmenprogramm zu: „Anja Niedringhaus – Bilderkriegerin“, 29.03.2019 - 30.06.2019

Do. 04.04.
19:00 Uhr

Lesung | NS-Dokumentationszentrum

Rechts zum Leben, links zum Tod. Ein jüdischer Junge überlebt Litzmannstadt, Auschwitz und Buchenwald

mit Dr. Henry Oster (live oder per skype) und Dr. Karola Fings

Von den 2011 jüdischen Kölnerinnen und Kölnern, die im Oktober 1941 in das Ghetto Litzmannstadt deportiert wurden, haben nur 23 überlebt. Der 1928 in Köln geborene Henry Oster ist einer von ihnen. Er war vier Jahre alt, als er im März 1933 an der Hand seines Vaters die Straßen seiner Heimatstadt entlangspazierte, und ein 16-jähriges, dem Tode nahes Waisenkind, als er im Konzentrationslager Buchenwald im April 1945 befreit wurde. Die Erlebnisse dieser zwölf Jahre schildert er in seiner Autobiografie aus der Perspektive des Kindes, Jungen und Jugendlichen.

Die Publikation, erschienen in einer neuen Reihe des NS-Dokumentationszentrums, ist ein eindrückliches Zeugnis über den alltäglichen Antisemitismus, die Gewalterfahrungen, schließlich das Ausgeliefertsein des Jungen im Ghetto Litzmannstadt, im Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau und im KZ Buchenwald.

Sofern es möglich ist, wird der in den USA lebende Dr. Henry Oster persönlich an der Buchvorstellung teilnehmen. Dr. Karola Fings, die die Autobiografie aus dem Amerikanischen übersetzte, ergänzte und bearbeitete, führt in die Lebensgeschichte ein.

 

Für: Alle | Von: NS-Dokumentationszentrum | Mit: Dr. Karola Fings | Treffpunkt: EL-DE-Haus | Preis: € 4,50 | ermäßigt: € 2,00

Do. 11.04.
19:00 Uhr

Lesung | Rautenstrauch-Joest-Museum - Kulturen der Welt

"An einem Dienstag geboren"

In der Reihe stimmen afrikas liest Elnathan John (Nigeria) aus seinem Roman „An einem Dienstag geboren“ (Wunderhorn Verlag 2017).
(Foto: © Elnathan John)

Für: Erwachsene | Von: stimmen afrikas, Museumsgesellschaft RJM e.V. | Treffpunkt: Bibliothek | Preis: € 8,00 | ermäßigt: € 5,00

Do. 11.04.
19:00 Uhr

Vortrag | NS-Dokumentationszentrum

Terror und Recht: Roland Freisler und der Volksgerichtshof

mit Thomas Clausen, Cambridge

 Roland Freisler war der berüchtigtste Jurist der NS-Diktatur. Zwischen August 1942 bis zu seinem Tod im Februar 1945 war er als Präsident des „Volksgerichtshofes“ für mehr als 2.600 Todesurteile verantwortlich. Als politisches Gericht hatte der Volksgerichtshof jede Form von Widerstand mit größter Härte zu bestrafen. Dennoch versuchte das NS-Regime, den Eindruck einer formaljuristischen „Normalität“ aufrechtzuerhalten, um eine zwar harte, aber gerechte Justiz vorzutäuschen. Spätestens in den Prozessen gegen die „Verschwörer“ des 20. Juli 1944 zeigte sich die Willkür der NS-Justiz, indem Freisler die Angeklagten anbrüllte, demütigte und schließlich im Plötzenseer Gefängnis erhängen ließ.

Freisler, bereits in der Weimarer Republik als Anwalt und Politiker für die NSDAP aktiv und ab 1933 als Staatssekretär im Justizministerium tätig, prägte die NS-Umgestaltung des Rechtswesens in wesentlichen Zügen. Der Vortrag zeichnet Freislers Lebensweg nach und beleuchtet mithilfe neuer Forschungsergebnisse seine Rolle im NS-Justizapparat und am Volksgerichtshof. Auch die Bedeutung Freislers in vergangenheitspolitischen Diskussionen nach 1945 wird dargestellt.

Thomas Clausen promoviert über Roland Freisler an der Universität von Cambridge bei Christopher Clark. Zurzeit ist er JEV-Stipendiat am Max-Planck-Institut für europäische Rechtsgeschichte in Frankfurt am Main.

 Begleitprogramm zur Sonderausstellung „Der Volksgerichtshof 1934–1945“

 

Für: Alle | Von: NS-Dokumentationszentrum | Mit: Thomas Clausen | Treffpunkt: EL-DE-Haus | Preis: € 4,50 | ermäßigt: € 2,00 | Rahmenprogramm zu: „Volksgerichtshof 1934-1945 - Terror durch "Recht"“, 15.03.2019 - 26.05.2019

Do. 18.04.
15:00 Uhr

Vortrag | Museum Schnütgen

Eine Stunde Stadtgeschichte

Der ehrenamtliche Arbeitskreis Zeughaus im Stadtmuseum hat eine neue Veranstaltungsreihe ins Leben gerufen. Einmal monatlich sollen Vorträge zur Kölner Stadtgeschichte im Gartenzimmer des Museum Schnütgen stattfinden und damit die Brücke zur Sammlung mittelalterlicher Kunst schlagen. Es handelt sich um eine gemeinsame Veranstaltungsreihe des Stadtmuseums und des Museum Schnütgen.

Veranstaltungsort ist jeweils das Gartenzimmer im Museum Schnütgen

Thema: Die Pest in Köln

Veranstaltungsort ist jeweils das Gartenzimmer im Museum Schnütgen

Für: Erwachsene | Von: Museum Schnütgen | Mit: Gisela Esser | Treffpunkt: Foyer | Teilnahme: kostenlos | zzgl. Eintritt

Do. 18.04.
15:00 Uhr

Vortrag | Kölnisches Stadtmuseum

Eine Stunde Stadtgeschichte im Gartenzimmer des Museum Schnütgen

Thema diesmal: Die Pest in Köln

Ab Februar 2019 teilen die Ehrenamtlerinnen und Ehrenamtler des Arbeitskreises des Kölnischen Stadtmuseums ihr großes Wissen über die Stadtgeschichte auch mit den Besucherinnen und Besuchern des Museum Schnütgen – und zwar im stilvollen Gartenzimmer, mit Blick auf St. Cäcilien. In dieser Oase inmitten der Stadt berichten sie jeden dritten Donnerstag im Monat mit spannenden Vorträgen und Gesprächen über das Leben im mittelalterlichen Köln. Mit einem anschließenden gemeinsamen Besuch der Dauerausstellung schlägt die Veranstaltung die Brücke zu besonderen Exponaten des Museum Schnütgen (Cäcilienstraße 29-33, 50667 Köln).

Die Veranstaltung ist kostenlos, Teilnehmende müssen lediglich den Eintritt in die Dauerausstellung des Museum Schnütgen bezahlen (6 Euro, ermäßigt 3,50 Euro).

Eine wunderbare Gelegenheit, durch die reiche Kölner Vergangenheit zu reisen und das Gartenzimmer im denkmalgeschützten 1950er-Jahre-Anbau des Museum Schnütgen zu genießen!

Für: Erwachsene | Von: Arbeitskreis des Kölnischen Stadtmuseums Museum Schnütgen | Mit: Gisela Esser | Treffpunkt: Kasse Museum Schnütgen | Teilnahme: kostenlos | zzgl. Eintritt

Alle Termine anzeigen
So. 28.04.
15:00 Uhr

Lesung | Museum für Ostasiatische Kunst

Han Gan und das Wunderpferd

Der kleine Han Gan liebt es zu zeichnen, und am allerliebsten zeichnet er Pferde. Seine Zeichnungen sind so lebendig und gekonnt, dass er damit berühmt wird. Auch der Kaiser wird auf Han Gan aufmerksam. Bald erzählt man sich, dass Han Gans Zauberpinsel so lebendig zeichnet, dass die Zeichnungen zum Leben erweckt werden. Und tatsächlich entspringt eines Tages eines seiner Pferde der Leinwand. Was dann wohl noch geschieht?

Lesung aus dem gleichnamigen Buch von von Chen Jianghong. Mit anschließender Führung.

Eine Kooperation von Museumsdienst Köln und LeseWelten Köln/KFA e.V.

Für: Kinder ab 5 Jahren | Von: Museumsdienst Köln | Reihe: Lesewelten | Treffpunkt: Kasse | Teilnahme: kostenlos

 
 
 

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