Veranstaltungskalender

Ihre Auswahl: Wann: Keine Einschränkung | Wo: Keine Einschränkung | Was: Film | Langer Donnerstag | Ausstellung | Für Wen: Keine Einschränkung |

zurück
Seite 1 / 2
vor
Do. 27.06.
19:00 Uhr

Film | Museum Ludwig

FILMGESCHICHTEN: Mythen der Wildnis

In der Reihe FILMGESCHICHTEN präsentiert das Filmforum regelmäßig filmhistorische Programme, in denen ausgewählte Motive durch die internationale Filmgeschichte verfolgt werden. Von März bis Dezember 2019 steht das Thema „Mythen der Wildnis“ im Zentrum der Reihe. Mit elf Filmen von 1925 bis 2018 schlägt das Programm dabei einen Bogen von der Stummfilm-Komödie GOLDRAUSCH bis hin zur apokalyptischen Robinsonade IN MY ROOM. 

Jeremiah Johnson

USA 1972, 108’, 35mm, DF, Regie: Sydney Pollack, mit Robert Redford, Will Geer, Delle Bolton Einführung: Sven von Reden, Filmkritiker

The one and only Robert Redford als einsamer Trapper, der zwischen Fallenstellern, Indianern und Grizzlies stets eine gute Figur macht – stilsicher und erstaunlich kritiklos verbeugt sich Sydney Pollack vor einem Genre, das wie kein anderes den Mythos vom Wilden Westen geprägt hat.

Weitere Informationen zum gesamten Programm unter www.filmforumnrw.de und www.facebook.com/FilmforumNRW

Für: Erwachsene | Von: Filmforum NRW | Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig | Preis: € 6,50 | ermäßigt: € 5,50

Alle Termine anzeigen
So. 30.06.
11:00 Uhr

Film | Museum Ludwig

Matinee

Kulenkampffs Schuhe

D 2018, Ausschnitte, Produktion: zero one film, entstanden im Auftrag des Südwestdeutschen Rundfunks in Koproduktion mit dem Hessischen Rundfunk, Buch und Regie: Regina Schilling Anschließend Diskussion mit Regina Schilling, Moderation: Dr. Karola Fings

Als KULENKAMPFFS SCHUHE am 8. August 2018 erstmals in der ARD gesendet wurde, bewegte die Dokumentation, fast wie der gleichnamige Showmaster, ein Millionenpublikum. Es folgten mehrere Auszeichnungen: Grimme-Preis 2019 in der Kategorie Information und Kultur, Deutscher Fernsehpreis 2019 als beste Dokumentation.

Die Kölner Regisseurin und Drehbuchautorin Regina Schilling hat mit ihrer autobiographisch angelegten Erzählung augenscheinlich einen Nerv getroffen. Der Film KULENKAMPFFS SCHUHE, der vollständig aus Archivmaterial besteht, zeigt Nachkriegsgeschichte auf überraschende, ungewöhnliche und berührende Art und Weise. Hans-Joachim Kulenkampff und Peter Alexander waren die großen Fernsehhelden der Familie von Regina Schilling, und natürlich, etwas später, Hans Rosenthal mit »Dalli Dalli«. Die Quizshows verhießen leichte Unterhaltung, Entspannung, heile Welt – das Unterhaltungsfernsehen der Bundesrepublik trat dazu an, eine ganze Nation von ihren Kriegstraumata zu therapieren.

Schillings Vater arbeitete rund um die Uhr in seiner eigenen Drogerie in Köln. Kaum etwas wurde mehr gebraucht: aufräumen, Wunden heilen, reparieren, saubermachen, Schädlinge bekämpfen. Was sahen die Väter der Kinder, die da im Schlafanzug vor dem Fernseher saßen, in den Showmastern? Wussten sie, dass Kulenkampff sich an der Ostfront vier Zehen eigenhändig amputiert hatte? Fragten sie sich, ob Peter Alexander wohl auch bei der Hitlerjugend gewesen war? Hatten sie davon gehört, dass Hans Rosenthal jüdisch war, sich in den Kriegsjahren als Vollwaise in einer Berliner Laube versteckte und jeden Moment damit rechnen musste, deportiert zu werden?

Die Showmaster gehörten wie Regina Schillings Vater einer sehr besonderen Generation an: Nach einer Kindheit im Nationalsozialismus, von Kriegseinsatz oder Verfolgung emotional nachhaltig gezeichnet, wurden sie nach dem Kriegsende bruchlos eingespannt in das Hamsterrad des Wiederaufbaus, der von Traumatisierungen nichts wusste – oder nichts wissen wollte.

Anhand von Filmausschnitten und im Gespräch mit Regina Schilling wird die subtile Präsenz der NS-Vergangenheit in deutschen Wohnzimmern beleuchtet.

Für: Erwachsene | Von: NS-Dokumentationszentrum | Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig | Preis: € 4,50 | ermäßigt: € 2,00 | Vorverkauf: bis zum 29.06. an der Kasse im EL-DE-Haus, Vorbestellungen sind nicht möglich

So. 30.06.
11:00 Uhr

Film | NS-Dokumentationszentrum

»Kulenkampffs Schuhe«

Filmausschnitte und Diskussion

mit Regina Schilling (Drehbuch und Regie)
Moderation: Dr. Karola Fings

Als »Kulenkampffs Schuhe« am 8. August 2018 erstmals in der ARD gesendet wurde, bewegte die Dokumentation, fast wie der gleichnamige Showmaster, ein Millionenpublikum. Es folgten mehrere Auszeichnungen: Grimme-Preis 2019 in der Kategorie Information und Kultur, Deutscher Fernsehpreis 2019 als beste Dokumentation.

Die Kölner Regisseurin und Drehbuchautorin Regina Schilling hat mit ihrer autobiographisch angelegten Erzählung augenscheinlich einen Nerv getroffen. Der Film »Kulenkampffs Schuhe«, der vollständig aus Archivmaterial besteht, zeigt Nachkriegsgeschichte auf überraschende, ungewöhnliche und berührende Art und Weise. Hans Joachim Kulenkampff und Peter Alexander waren die großen Fernsehhelden der Familie von Regina Schilling, und natürlich, etwas später, Hans Rosenthal mit »Dalli Dalli«. Die Quizshows verhießen leichte Unterhaltung, Entspannung, heile Welt – das Unterhaltungsfernsehen der Bundesrepublik trat dazu an, eine ganze Nation von ihren Kriegstraumata zu therapieren.

Schillings Vater arbeitete rund um die Uhr in seiner eigenen Drogerie in Köln. Kaum etwas wurde mehr gebraucht: aufräumen, Wunden heilen, reparieren, saubermachen, Schädlinge bekämpfen. Was sahen die Väter der Kinder, die da im Schlafanzug vor dem Fernseher saßen, in den Showmastern? Wussten sie, dass Kulenkampff sich an der Ostfront vier Zehen eigenhändig amputiert hatte? Fragten sie sich, ob Peter Alexander wohl auch bei der Hitlerjugend gewesen war? Hatten sie davon gehört, dass Hans Rosenthal jüdisch war, sich in den Kriegsjahren als Vollwaise in einer Berliner Laube versteckte und jeden Moment damit rechnen musste, deportiert zu werden?

Die Showmaster gehörten wie Regina Schillings Vater einer sehr besonderen Generation an: Nach einer Kindheit im Nationalsozialismus, von Kriegseinsatz oder Verfolgung emotional nachhaltig gezeichnet, wurden sie nach dem Kriegsende bruchlos eingespannt in das Hamsterrad des Wiederaufbaus, der von Traumatisierungen nichts wusste – oder nichts wissen wollte.

Anhand von Filmausschnitten und im Gespräch mit Regina Schilling wird die subtile Präsens der NS-Vergangenheit in deutschen Wohnzimmern beleuchtet.

 »Kulenkampffs Schuhe«, Deutschland 2018, 92 min., ist eine Produktion von zero one film, entstanden im Auftrag des Südwestdeutschen Rundfunks in Koproduktion mit dem Hessischen Rundfunk. Buch und Regie: Regina Schilling

 In Kooperation mit Arbeitskreis für Intergenerationelle Folgen des Holocaust, ehem. PAKH E.V.

 Begleitprogramm zur Sonderausstellung »Albert Speer in der Bundesrepublik«

Für: Alle | Von: NS-Dokumentationszentrum | Mit: Dr. Karola Fings | Treffpunkt: Filmforum im Museum Ludwig, Bischofsgartenstr. 1, 50667 Köln | Preis: € 4,50 | ermäßigt: € 2,00 | Rahmenprogramm zu: „Albert Speer in der Bundesrepublik. Vom Umgang mit deutscher Vergangenheit“, 07.06.2019 - 18.08.2019

Do. 04.07.
20:00 Uhr

Film | Museum für Angewandte Kunst Köln

Kurzfilmprogramm Bauhaus

Walter Gropius: Das Bauhaus in Dessau

Nach Entwürfen von Walter Gropius entstand 1926 in Dessau das vielleicht berühmteste Bauwerk des 20. Jahrhunderts: die Hochschule für Gestaltung, das Bauhaus.

F 2000 • 28’ • dt. Fassung • Regie: Frédéric Compain; © Verleih

Für: Erwachsene | Von: Museum für Angewandte Kunst | Treffpunkt: Overstolzensaal | Preis: € 6,00 | Rahmenprogramm zu: „2 von 14. Zwei Kölnerinnen am Bauhaus“, 12.04.2019 - 11.08.2019

Do. 04.07.
20:35 - 21:10 Uhr

Film | Museum für Angewandte Kunst Köln

Kurzfilmprogramm Bauhaus

Das neue Frankfurt – Filme von Paul Wolff

„Das neue Frankfurt“ war das innovativste Großprojekt des Neuen Bauens der 1920er-Jahre. Präsentiert werden Originalfilme von Dr. Paul Wolff.

D 1927/1928 • 35’ • dt. OV • Regie: Paul Wolff; © Neue Visionen Filmverleih

Für: Erwachsene | Von: Museum für Angewandte Kunst | Treffpunkt: Overstolzensaal | Preis: € 6,00 | Rahmenprogramm zu: „2 von 14. Zwei Kölnerinnen am Bauhaus“, 12.04.2019 - 11.08.2019

Do. 04.07.
21:15 - 21:45 Uhr

Film | Museum für Angewandte Kunst Köln

Kurzfilmprogramm Bauhaus

Das Triadische Ballett – Ein Film in drei Teilen nach Tänzen von Oskar Schlemmer In Oskar Schlemmers großem Theaterexperiment bewegen sich avantgardistische Menschenfigurinen in strengen Gruppierungen mit eckigen und stakkatoartigen Bewegungen.

D 1970 • 30’ • dt. OV • Regie: John Halas; © Verleih

Für: Erwachsene | Von: Museum für Angewandte Kunst | Treffpunkt: Overstolzensaal | Preis: € 6,00 | Rahmenprogramm zu: „2 von 14. Zwei Kölnerinnen am Bauhaus“, 12.04.2019 - 11.08.2019

Fr. 05.07.
19:00 Uhr

Film | Museum Ludwig

Kölner Kino Nächte 2019

QUEER & SHORT: Ausgewählte Kurzfilme des XPOSED International Queer Film Festival Berlin

Präsentiert von ifs internationale filmschule köln in der Reihe »ifs-Begegnung« und XPOSED International Queer Film Festival Berlin Zu Gast: Merle Groneweg (XPOSED)

Programm:

L’ALBERO ROSSO (THE RED TREE)
IRL/USA/IT 2017, 22‘, OmeU, R: Paul Rowley
Ein „kraftvoller und poetischer“ Kurzfilm, der die bislang wenig bekannte Geschichte italienischer schwuler Männer während des faschistischen Regimes unter Mussolini erzählt.

THE DRUM TOWER
CHN 2018, 18‘, OmeU, R: Fan Popo
Ein introvertierter Oberstufenschüler und die transgender Inhaberin eines Vintage-Ladens: Zwei einsame Seelen, die in der sich ständig verändernden Stadt umhertreiben. Können sie zueinander finden?

MY OWN WINGS
USA/ESP/UKR 2016, 8‘, OmeU, R: Katia Repina, Carla Moral
MY OWN WINGS erkundet intersexuelle Identität. Der dokumentarische Film porträtiert Menschen in den USA, Spanien und der Ukraine und stellt das gesellschaftlich akzeptierte Bild vom männlichen oder weiblichen Körper in Frage.

CASA FORTE
BRA 2014, 11’, OmeU, R: Rodrigo Almeida
Ein Essay über Liebe, Immobilienspekulation, koloniale Kontinuitäten, Dating und Rassismus.

WICKED WOMEN
AUS 2018, 7’, OF, R: Anna Brownfield
Als Gegenreaktion auf die „politisch korrekte“ lesbische Bewegung der 1980er Jahre gründeten Jasper (Francine) Laybutt und Lisa 1988 das Magazin Wicked Women und forderten Vorstellungen von lesbischem Sex heraus.

FUCK THE BOXES
UK 2018, 10’, OF, R: Abel Rubinstein
Der schwule Dan verliebt sich in den nicht-binären Ray, dem bei der Geburt das weibliche Geschlecht zugewiesen wurde. Während Dan gezwungen ist, seine eigene(n) Kategorie(n) in Frage zu stellen, lernt Ray, Liebe zu akzeptieren.

SOMETHING SAID
UK 2017, 8‘, OF, R: Jay Bernard
Der Hausbrand von New Cross 1981 forderte das Leben von 13 jungen Schwarzen. Staat, Medien und Polizei reagierten zunächst mit Gleichgültigkeit. Mit einem fiktiven Brief an Yvonne Ruddock, deren Geburtstag in der Nacht des Feuers gefeiert wurde, unternimmt "Something Said" eine queere Erkundung der Schwarzen in der britischen Geschichte.

ETAGE X
D 2016, 14‘, OmeU, R: Francy Fabritz
Eine zufällige Begegnung im Kaufhausfahrstuhl führt zwei ältere Frauen an ihre Grenzen und zwingt sie zur Improvisation, als der Fahrstuhl steckenbleibt.

Für: Erwachsene | Von: ifs internationale filmschule köln in der Reihe »ifs-Begegnung« und XPOSED International Queer Film Festival Berlin | Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig | Reservierung ist nicht möglich, weitere Infos: info@filmschule.de | Teilnahme: kostenlos

Alle Termine anzeigen
Fr. 05.07.
21:30 - 23:18 Uhr

Film | Museum Ludwig

Kölner Kino Nächte 2019

Bang Boom Bang

D 1999, 108‘, R: Peter Thorwarth Zu Gast: Regisseur Peter Thorwarth, Moderation: Kais Setti

Der Ruhrpott-Kultfilm BANG BOOM BANG feiert 20jähriges Jubiläum! Das Kinodebüt von Peter Thorwarth wird seit 1999 ununterbrochen im UCI Bochum gezeigt, bereits seit über 1.000 Spielwochen. Die Komödie um Gelegenheitsgauner Keek, Andy, Kalle und Co. wurde in Unna, Köln und Dortmund gedreht und erreichte eine halbe Million Zuschauer.

Die Beute aus einem Bankraub ist fast aufgebraucht. Ein Glück für Keek, dass sein Partner noch weitere zwei Jahre einsitzt und seinen Anteil nicht beanspruchen kann. Doch als dieser aus dem Knast ausbricht, weiß Keek: Mit dem Choleriker ist nicht zu spaßen. Ein Segen, dass er einen neuen Coup am Start hat - ein todsicheres Ding? Nicht zuletzt die großartige Besetzung (Oliver Korittke, Ralf Richter, Sabine Kaack, Diether Krebs, Martin Semmelrogge und viele andere) trug zum Kultstatus des Films bei, Fans haben den Film sogar in mehrjähriger Drehzeit nachgespielt. Feiern Sie mit!

Für: Erwachsene | Von: Filmbüro NW in der Reihe NRW Independents | Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig | Preis: € 7,00 | ermäßigt: € 6,00 | Reservierung: 0221 469 42 40, info@kinogesellschaftkoeln.de

Alle Termine anzeigen
Sa. 06.07.
17:00 Uhr

Film | Museum Ludwig

Kölner Kino Nächte 2019

Das Siebente Siegel

S 1956, 96‘, 35mm, DF, R: Ingmar Bergman

Schweden im 14. Jahrhundert: Ritter Block kommt vom Kreuzzug zurück und findet sein Heimatland von der Pest verwüstet vor. Inmitten des apokalyptischen Grauens trifft er den Tod, der ihn holen will. Block jedoch erklärt dem Tod, er sei zum Sterben noch nicht bereit, solange er den Sinn des Lebens nicht kenne, und fordert vom Tod eine Partie Schach, eine Partie um sein Leben. So kann er vorerst weiterreisen, jedoch offenbart sich ihm innerhalb weniger Tage durch seine Erlebnisse und Begegnungen die existenzielle Not einer Gesellschaft am Abgrund. DAS SIEBENTE SIEGEL gehört zu den bekanntesten und bedeutsamsten Filmen des schwedischen Regisseurs Ingmar Bergman.

Für: Erwachsene | Von: Filmarchiv Schönecker | Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig | Preis: € 6,50 | ermäßigt: € 5,50 | Reservierung: joachimsteinigeweg@web.de

Alle Termine anzeigen
Sa. 06.07.
19:00 Uhr

Film | Museum Ludwig

Kölner Kino Nächte 2019

Knight Moves – Ein mörderisches Spiel

USA/D 1992, 35mm, 116‘, OF, R: Carl Schenkel Zu Gast: Filmeditor Norbert Herzner

Der geniale Schachgroßmeister Peter Sanderson (Christopher Lambert) ist gerade mitten in einem wichtigen Turnier, als seine Geliebte auf bestialische Weise ermordet wird. Der mysteriöse Killer meldet sich telefonisch und fordert die Polizei zu einem Spiel auf, bei dem weitere Frauen Opfer seiner Taten werden sollen. Sanderson fühlt sich herausgefordert und versucht auf eigene Faust das Rätsel um die Identität des Mannes zu lösen. Die Polizei jedoch verfolgt eine ganz andere Fährte – und glaubt, dass Sanderson selbst die Mordserie begeht. KNIGHT MOVES war mit über zwei Millionen Kinozuschauern in Deutschland einer der großen Publikumserfolge des Jahres 1992. Zugleich ein wichtiges Stück Filmgeschichte – denn es ist der allererste Spielfilm weltweit, der digital montiert wurde. Und zwar von dem Münchner Filmeditor Norbert Herzner, den das Filmplus-Festival im Jahr 2018 mit dem Ehrenpreis Schnitt für sein Lebenswerk auszeichnete. Im anschließenden Filmgespräch wird Herzner viele interessante Einblicke in die Entstehung des starbesetzten Thrillers geben.

Wir zeigen den Film in seinem originalen Aufführungsformat als 35mm-Filmkopie.

Für: Erwachsene | Von: Filmplus – Festival für Filmschnitt und Montagekunst | Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig | Preis: € 7,00 | ermäßigt: € 6,00 | Reservierung: 0221 469 42 40, info@kinogesellschaftkoeln.de

Alle Termine anzeigen
Sa. 06.07.
21:30 Uhr

Film | Museum Ludwig

Kölner Kino Nächte 2019

Andy Warhols Dracula

F/IT 1974, 108‘, R: Paul Morrissey

In Rumänien ist kein Platz für Vampire, denen es nach Jungfrauenblut dürstet. Doch bevor Graf Dracula (grandios: Udo Kier) seine letzte Kraft verliert und elendig „vor die Fledermäuse geht“, macht er sich auf die Reise nach Italien, wo er fortan nach den Hälsen von vier vermeintlich jungfräulichen Töchtern eines Aristokraten giert.

Diese zweite Horrorkomödie, die Paul Morrissey unter der Schirmherrschaft von Andy Warhol drehte, ist noch konsequenter als seine Frankenstein-Variation aus dem Jahr zuvor!

Für: Erwachsene | Von: Kino Gesellschaft Köln | Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig | Preis: € 7,00 | ermäßigt: € 6,00 | Reservierung: 0221 469 42 40, info@kinogesellschaftkoeln.de

Alle Termine anzeigen
Mi. 10.07.
12:00 Uhr

Film | Museum Ludwig

Philharmonie Lunch / PHILMUSIK – Filmmusik und ihre Komponisten

Carmine Street Guitars

CAN 2018, Ausschnitt, DCP, OmU, R: Ron Mann

Ein Geschäft im Herzen von New Yorks Greenwich Village zeigt sich dem fortschreitenden Verdrängungsprozess gegenüber resistent: Carmine Street Guitars. Gitarrenbauer Rick Kelly und seine junge Auszubildende Cindy Hulej stellen handgemachte Gitarren her aus alten Hölzern, die sie aus alten Hotels, Bars, Kirchen und anderen alten Gebäuden in Manhattan retten und sammeln können. Keine anderen Gitarren klingen und sehen so aus wie Ricks Gitarren und deshalb ist er auch gesegnet mit der Gunst vieler Musiker wie Bob Dylan, Lou Reed und Patty Smith. CARMINE STREET GUITARS präsentiert eine Vielzahl exzellenten Musikern und Künstlern: Eszter Balint, Christine Bougie (Bahamas), Nels Cline (Wilco), Kirk Douglas (The Roots), Eleanor Friedberger, Bill Frisell, Dallas Good (The Sadies), Travis Good (The Sadies), Dave Hill, Jaime Hince (The Kills), Stewart Hurwood, Jim Jarmusch (Sqürl), Lenny Kaye (Patti Smith Band), Marc Ribot, Charlie Sexton (Bob Dylan Band).

Für: Erwachsene | Von: KölnMusik in Zusammenarbeit mit der Kino Gesellschaft Köln | Teilnahme: kostenlos

Mi. 10.07.
20:00 Uhr

Film | Museum Ludwig

WDR-Dokwerkstatt

Deutschland im Kalten Krieg

Deutschland 2019, eine Sendereihe von Kai Christiansen und Matthias Schmidt

Die Angst vor einem neuen Kalten Krieg beeinflusst noch immer die Wahrnehmung der Beziehungen zwischen den USA und Russland. Warum sind der Kalte Krieg und die damit verbundenen Ängste heute noch so präsent in unseren Köpfen? Die Antwort ist simpel: Wir haben ihn alle erlebt, es ist unsere Geschichte. Es war ein Krieg unter Einbeziehung aller Mittel, der die Menschheit mehrmals bedrohlich nah an den Rand des Abgrunds geführt hat. Er wurde auf allen Schlachtfeldern ausgetragen – in Politik, Militär, Wirtschaft, Kultur, Sport – im Verborgenen, aber auch öffentlich wirksam in den Medien. Seine Feindbilder und Ideologien haben überlebt, genauso wie die Atombomben und konventionellen Waffenarsenale, die Geheimdienste, die Propaganda und nicht zuletzt die staatliche Überwachung. Die Welt, in der wir heute leben, ist in vielerlei Hinsicht geprägt vom jahrzehntelangen Konflikt zwischen Ost und West.

Mit der dreiteiligen Reihe DEUTSCHLAND IM KALTEN KRIEG erleben wir eine aufregende Reise durch die Zeit der erbitterten Ost-West-Konfrontation, aus deutscher Perspektive.

Wir laden Sie herzlich ein zur Preview und zum anschließenden Gespräch mit dem Filmteam und Oberst a.D. Klaus Geerdts. Es werden zwei Folgen des Dreiteilers gezeigt. Das Filmteam freut sich auf ihr Kommen!

Für: Erwachsene | Von: Filmforum NRW WDR | Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig | Eintritt: frei, bitte melden Sie sich an unter der E-Mail-Adresse WDR.DOK@WDR.DE | Teilnahme: kostenlos

Alle Termine anzeigen
Do. 11.07.
10:00 Uhr

Film | Museum Ludwig

Schulkinoprogramm – Schule des Sehens: Mythen der Wildnis

In der Reihe „Schule des Sehens“ werden ausgewählte Filme aus der Reihe „Filmgeschichten: Mythen der Wildnis“ als Schulkinoprogramm mit Einführungen und Filmgesprächen gezeigt:

Amelie rennt

D/I 2017, 97‘, R: Tobias Wiemann, mit Mia Kassalo, Samuel Girardi, Susanne Bormann, Denis Moschitto, Jasmin Tabatabai, FSK: ab 6, empfohlen ab10 Jahren

Amelie ist 13, eine waschechte Großstadtgöre und womöglich das sturste Mädchen in ganz Berlin. Amelie lässt sich von niemandem etwas sagen, schon gar nicht von ihren Eltern, die sie nach einem lebensbedrohlichen Asthmaanfall in eine spezielle Klinik nach Südtirol verfrachten – genau das, was Amelie nicht will. Anstatt sich helfen zu lassen, reißt sie aus. Sie flüchtet dorthin, wo sie garantiert niemand vermutet: bergauf. Mitten in den Alpen trifft sie auf einen geheimnisvollen 15-jährigen mit dem sonderbaren Namen Bart. Als der ungebetene Begleiter ihr das Leben rettet, stellt Amelie fest, dass Bart viel interessanter ist, als anfangs gedacht. Gemeinsam begeben sich die beiden auf eine abenteuerliche Reise, bei der es um hoffnungsvolle Wunder und echte Freundschaft geht.

Uhr (auf Wunsch gerne auch anderer zeitnaher Termin möglich)

Für: Kinder ab 10 Jahren | Von: Filmforum NRW in Zusammenarbeit mit dem jfc Medienzentrum | Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig | Preis: € 3,00 | nur mit Anmeldung beim jfc Medienzentrum, Tel.: 0221 – 130 56 150, info@jfc.info

Do. 11.07.
19:00 Uhr

Film | Museum Ludwig

FILMGESCHICHTEN: Mythen der Wildnis

In der Reihe FILMGESCHICHTEN präsentiert das Filmforum regelmäßig filmhistorische Programme, in denen ausgewählte Motive durch die internationale Filmgeschichte verfolgt werden. Von März bis Dezember 2019 steht das Thema „Mythen der Wildnis“ im Zentrum der Reihe. Mit elf Filmen von 1925 bis 2018 schlägt das Programm dabei einen Bogen von der Stummfilm-Komödie GOLDRAUSCH bis hin zur apokalyptischen Robinsonade IN MY ROOM. 

Vogelfrei

F 1985, 105’, 35mm, OmeU, R: Agnès Varda, mit Sandrine Bonnaire, Macha Méril Mit einer Einführung von Anja Dreschke, Ethnologin und Filmemacherin

Ohne Dach und Gesetz leben – das ist Monas Ziel. Auf ihren Streifzügen durch das ländliche Südfrankreich trifft sie auf Lastwagenfahrer, Intellektuelle und Aussteiger, aber niemand hält sie lange. Nüchtern und doch poetisch erzählt Agnès Varda von einer Frau, die ihren Platz nicht einnehmen will.

Weitere Informationen zum gesamten Programm unter www.filmforumnrw.de und www.facebook.com/FilmforumNRW

Für: Erwachsene | Von: Filmforum NRW in Zusammenarbeit mit dem Institut français und dem Internationalen Frauenfilmfestival Dortmund | Köln | Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig | Preis: € 6,50 | ermäßigt: € 5,50

Alle Termine anzeigen
Sa. 13.07.
20:00 Uhr

Film | Museum Ludwig

Die Sammlung Leo Schönecker – Ein Filmprogramm mit Filmen aus dem Archiv Schönecker

Weitgehend unbekannt in der Öffentlichkeit existiert in Köln eine Filmsammlung, die hohen Wert auf die Qualität der enthaltenen Filme legt und einen weiten Überblick über das internationale Filmschaffen bietet. Seit Mitte der Fünfziger Jahre engagierte sich der Kölner Leo Schönecker nicht nur in Arbeitskreisen und Diskussionsrunden zu filmthematischen Fragen, sondern er begann, selbst Filme zu sammeln, vorzuführen und zu verleihen. Seine Sammlung wurde bis zu seinem Tod im Jahr 2013 beständig fortgeführt und erweitert. Unter Filmkennern und Kuratoren war die Sammlung bekannt, gerne griff man auf die Bestände dort zurück. Insgesamt enthält das Archiv rund 1.200 Filmtitel. Nun ist es an der Zeit, diese Kostbarkeit öffentlich vorzuzeigen.

Die Filme liegen sämtlich in analoger Form vor, meistens im Format 16mm, etliche im Format 35mm. In den Kinos hat unterdessen seit einigen Jahren die Digitalisierung Einzug gehalten. Eine Vorführung von „richtigem“ Zelluloid hat inzwischen Ereignischarakter. Bei der Vorführung von Zelluloid gibt es Artefakte, die jede Kopie einzigartig machen. Es sind diese Gebrauchsspuren wie Schmutzpartikel, Kratzer, Bildstandsbewegungen etc. In jede Filmkopie ist somit auch die Geschichte ihrer Aufführungen mit eingeschrieben. Auch diesen Aspekt wollen wir vorstellen und die Vor- und Nachteile digitaler und analoger Vorführungen sichtbar machen.

Wer hat Angst vor Virginia Woolf?

USA 1966, 131‘, 16mm, DF, R: Mike Nichols Mit einer Einführung von Marita Quaas

Martha und George, ein alterndes Akademiker-Ehepaar, führen eine Beziehung, die von zynischen Wortgefechten, Missachtung und Lügen geprägt ist. An einem Samstagabend spät nach einer Party sind ihre jüngeren Nachbarn Nick und Honey bei ihnen zu Besuch. Zunehmend alkoholisiert beginnen Martha und George, ihren langjährigen Beziehungskrieg vor dem jüngeren Paar auszubreiten. Erst sind Nick und Honey nur Zuschauer der gegenseitigen Demütigungen und Beschimpfungen, doch lassen sie sich im Laufe des Abends immer mehr in das Spiel und die Provokationen der Gastgeber hineinziehen. Nichols hat mit Richard Burton und Elizabeth Taylor ein glänzend aufspielendes Paar gewählt.

Eine Veranstaltung von Edith Schönecker, Julia Schönecker-Roth und Joachim Steinigeweg
Vorbestellung und Information unter joachim.steinigeweg@email.de
www.filmarchiv-schoenecker.de

Für: Erwachsene | Von: Edith Schönecker, Julia Schönecker-Roth und Joachim Steinigeweg | Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig | Preis: € 7,00 | ermäßigt: € 6,00 | Karten an der Kinokasse

Mi. 17.07.
19:00 Uhr

Film | Museum Ludwig

Filmprogramm zur Ausstellung „Fiona Tan. GAAF“

Die Ehe der Maria Braun

Deutschland 1979, 115‘, 35mm, R: Rainer Werner Fassbinder

Deutschland im Zweiten Weltkrieg. Während eines Fronturlaubs lassen sich Hermann und Maria Braun trauen. Nach Kriegsende wird Hermann vermisst und für tot erklärt. Maria bestreitet ihr Leben mit Schwarzmarktgeschäften und als Geliebte eines schwarzen US-Soldaten. Als Hermann unerwartet zurückkehrt, erschlägt Maria den GI. Hermann nimmt die Schuld auf sich und kommt in Haft. Als Assistentin und Geliebte eines remigrierten Geschäftsmannes bringt sie es zu Wohlstand – bis zu dem Tag, an dem Deutschland Fußballweltmeister wird …

»M. Ballhaus, Amselweg 2«: Wie eine Signatur des Kameramanns wirkt der handgeschriebene Zettel an einem Bretterzaun, den die Kamera erhascht, ehe sie mit einem Schwenk um fast 360 Grad die gesamte Nachkriegsszenerie erfasst. Hanna Schygulla, die für die Darstellung der Maria Braun bei der Berlinale 1979 den Silbernen Bären erhielt, machte er damit zur Ikone des Neuen Deutschen Films. (Quelle: Internationale Filmfestspiele Berlin)

Für: Erwachsene | Von: Museum Ludwig | Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig | Preis: € 6,50 | ermäßigt: € 5,50 | Rahmenprogramm zu: „Fiona Tan“, 04.05.2019 - 11.08.2019

Do. 18.07.
19:00 Uhr

Film | Museum Ludwig

WDR-Dokwerkstatt

Als keiner schlafen wollte – Die Mondlandung

WDR 1969/2019, 120‘, Redaktion: Thomas Kamp

Die Fernsehübertragung der Mondlandung im Juli 1969 war ein Medienereignis, das von geschätzt bis zu 600 Millionen Zuschauern weltweit verfolgt wurde. Vom Studio B des WDR in Köln aus nahm WDR-Journalist Günter Siefarth Millionen Deutsche mit auf den Mond. Mit Kommentaren und Simulationen überbrückte Siefarth teils sehr spontan die lange Zeit bis zu den ersten NASA-Fernsehbildern, die noch viel Interpretationsspielraum ließen. "Hier wurde eben die Vermutung geäußert, dass das Bild auf dem Kopf stünde", hieß es damals. Gezeigt wird eine auf 120 Minuten gekürzte Fassung, die dieses mehrstündige TV-Event noch einmal erlebbar werden lässt.

Für: Erwachsene | Von: WDR | Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig | Teilnahme: kostenlos

Alle Termine anzeigen
Do. 01.08.
19:00 - 20:23 Uhr

Film | Museum für Angewandte Kunst Köln

Eames: The Architect and the Painter

Die Innovationskraft und Neugierde von Ray und Charles Eames erstreckte sich in unterschiedlichsten Projekten auf die Bereiche Architektur, Bildende Kunst, Film, Foto sowie Industrie- und Möbeldesign. Ihre Experimente im Umgang mit geformtem Sperrholz waren Pionierleistungen und die daraus hervorgegangenen Möbelentwürfe stilbildend. Die Filmemacher Jason Cohn und Bill Jersey beschreiben nicht nur das Werk dieses außergewöhnlichen Paares, sondern auch das private Leben anhand von Archivmaterialien wie Filmen und Briefen sowie Interviews mit Experten, Mitarbeitern und Familienangehörigen.

USA 2011 • 83‘ • O.m.dt.UT • Regie: Jason Cohn, Bill Jersey; © Eames Office LLC.

Für: Erwachsene | Von: Museum für Angewandte Kunst | Treffpunkt: Overstolzensaal | Preis: € 6,00

Mi. 07.08.
19:00 Uhr

Film | Museum Ludwig

Finding Vivian Maier, Film von John Maloof und Charlie Siskel (2013)

Für: Erwachsene | Von: Museum Ludwig | Preis: € 2,50 | ermäßigt: € 1,50 | Rahmenprogramm zu: „Fiona Tan“, 04.05.2019 - 11.08.2019

zurück
Seite 1 / 2
vor
 
 
 

Newsletter aktuell

Veranstaltungen, Events, neue Ausstellungen, Ausstellungsübersicht, Führungen und mehr: eine wöchentliche Inspiration für Ihren Besuch in den Kölner Museen.

 
Besondere Programme

Führungen und Workshops, Wissen und Kreativität: Programme des Museumsdienstes für alle Interessen.

 
Führungen & Akademieprogramm
Programm für Kinder & Familien. Mit Ferienprogramm
Kreative Kurse und Workshops für Jugendliche und Erwachsene
KölnTag. Einmal im Monat als Kölner kostenlos in die Sammlungen.
 
Buchbare Angebote

für Privatgruppen, Firmen, Reiseveranstalter oder Schulklassen.

 
Führungen für
Gruppen
Angebote für Schulklassen & Lehrkräfte
Kindergeburtstag im Museum