Veranstaltungskalender

Ihre Auswahl: Wann: Keine Einschränkung | Wo: Keine Einschränkung | Was: Film | Konzert | Kurs | Lesung | Vortrag | Tagung | Seminar | Für Wen: Keine Einschränkung |

zurück
Seite 1 / 9
vor
Do. 27.06.
12:30 Uhr

Konzert | Museum Schnütgen

Romanische Mittagspause - Lamento-Projekt. Konzert im Rahmen des Romanischen Sommer Köln

CATHERINE AGLIBUT, BarockviolineCLAUDIO PUNTIN, Klarinette UND Bassklarinette; ULRIKE BECKER, Violone; Christian Gerber, Bandoneon | Tageskasse und VVK 15 Euro (ermäßigt 10 Euro)

 

 

Für: Erwachsene | Treffpunkt: Kasse

Do. 27.06.
19:00 Uhr

Film | Museum Ludwig

FILMGESCHICHTEN: Mythen der Wildnis

In der Reihe FILMGESCHICHTEN präsentiert das Filmforum regelmäßig filmhistorische Programme, in denen ausgewählte Motive durch die internationale Filmgeschichte verfolgt werden. Von März bis Dezember 2019 steht das Thema „Mythen der Wildnis“ im Zentrum der Reihe. Mit elf Filmen von 1925 bis 2018 schlägt das Programm dabei einen Bogen von der Stummfilm-Komödie GOLDRAUSCH bis hin zur apokalyptischen Robinsonade IN MY ROOM. 

Jeremiah Johnson

USA 1972, 108’, 35mm, DF, Regie: Sydney Pollack, mit Robert Redford, Will Geer, Delle Bolton Einführung: Sven von Reden, Filmkritiker

The one and only Robert Redford als einsamer Trapper, der zwischen Fallenstellern, Indianern und Grizzlies stets eine gute Figur macht – stilsicher und erstaunlich kritiklos verbeugt sich Sydney Pollack vor einem Genre, das wie kein anderes den Mythos vom Wilden Westen geprägt hat.

Weitere Informationen zum gesamten Programm unter www.filmforumnrw.de und www.facebook.com/FilmforumNRW

Für: Erwachsene | Von: Filmforum NRW | Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig | Preis: € 6,50 | ermäßigt: € 5,50

Alle Termine anzeigen
Do. 27.06.
19:00 Uhr

Vortrag | NS-Dokumentationszentrum

Albert Speer: Eine deutsche Karriere

mit Prof. Dr. Magnus Brechtken

Als das Buch »Albert Speer: Eine deutsche Karriere« im Jahr 2017 erschien, erregte es eine große Aufmerksamkeit. Speer galt viele Jahrzehnte als der »gute Nazi«, zumal er bei seinen öffentlichen Auftritten und in seinen autobiographischen Schriften eine vermeintliche Reflektion über seine Verstrickung in das NS-Regime unternahm.

Demgegenüber steht der reale Verantwortungsbereich des schon 1931 in die NSDAP eingetretenen Architekten, der bald ein Vertrauter Adolf Hitlers wurde und die Politik des »Rassenstaates« in vielerlei Hinsicht unterstützte. Während des Zweiten Weltkrieges, als abzusehen war, dass das Deutsche Reich seinen Zenit überschritten hatte, engagierte Speer sich als Rüstungsminister unermüdlich für den »totalen Krieg« und dessen Vernichtungsmaschinerie.

Gleichwohl behauptete er nach Kriegsende, stets distanziert, ja eigentlich unpolitisch und gar kein richtiger Nazi gewesen zu sein. Magnus Brechtken zeigt, wie es Speer gelang, diese Legende zu verbreiten, und wie Millionen Deutsche sie begierig aufnahmen, um sich selbst zu entschulden.

Prof. Dr. Magnus Brechtken ist stellvertretender Direktor des Instituts für Zeitgeschichte, München.

Begleitprogramm zur Sonderausstellung »Albert Speer in der Bundesrepublik«

Für: Alle | Von: NS-Dokumentationszentrum | Mit: Prof. Dr. Magnus Brechtken | Treffpunkt: EL-DE-Haus | Preis: € 4,50 | ermäßigt: € 2,00 | Rahmenprogramm zu: „Albert Speer in der Bundesrepublik. Vom Umgang mit deutscher Vergangenheit“, 07.06.2019 - 18.08.2019

Sa. 29.06.
14:00 - 16:00 Uhr

Kurs | Museum für Angewandte Kunst Köln

Ab in die Ferien!

Schreibt ihr eigentlich noch Briefe oder Postkarten? Nachdem ihr euch bei zwei Künstlerinnen vom Bauhaus von Mustern und Linien habt inspirieren lassen, gestaltet ihr eure eigenen Karten – die sind sicher viel schöner als die gekauften! Überlegt schon einmal, wer diese besondere Post von euch erhalten soll!

Für: Kinder ab 8 Jahren | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Dagmar Schmidt | Reihe: MuseumKinderZeit | Treffpunkt: Kasse | Preis: € 9,00 | Material: € 2,00 | Anmeldung bis: 27.06.2019

Anmeldung
Sa. 29.06.
14:00 Uhr

Kurs | Käthe Kollwitz Museum

›…ene, mene, miste, es rappelt in der Kiste…‹ Kinderspiele damals und heute

Spielen, Malen, Basteln für Kinder ab 6 Jahren

Womit spielten Kinder eigentlich vor 100 Jahren? Oder Kinder heute, die in armen Gegenden der Welt oder in Kriegsgebieten leben? In den Bildern von Käthe Kollwitz und den Photographien von Anja Niedringhaus treffen wir diese Kinder, die sich leider nicht - wie wohl die meisten von uns - vor Spielsachen kaum retten können. Doch Not macht erfinderisch! In der Samstagswerkstatt entdecken wir, wie man aus einfachsten Mitteln tolle Spiele entwickelt, die trotzdem riesig Spaß machen.  

Begrenzte Teilnehmerzahl! Anmeldung bis 2 Tage vor Beginn unter 0221 227-2602 oder museum@kollwitz.de

Für: Kinder ab 6 Jahren | Von: Käthe Kollwitz Museum | Technik: Malen, Basteln und Spielen | Treffpunkt: Forum im Museum | Preis: € 5,00 | inkl. Material | Rahmenprogramm zu: „Anja Niedringhaus – Bilderkriegerin“, 29.03.2019 - 30.06.2019

Ab Sa. 29.06.
14:30 - 17:00 Uhr

Kurs | Museum für Ostasiatische Kunst

Sho - Wochenendkurs

Sa 29.06. und So 30.06., 14:30-17:00

Mit dem Pinsel geschriebene Schriftzeichen vermitteln in Ostasien weitaus mehr als nur Inhalt. Kalligraphie gilt als Spiegel des Inneren und wird noch immer als Fundament der Kunst betrachtet. Im Workshop werden wir der Schönheit und Faszination, die von den  Schriftzeichen ausgeht,  nachspüren.

Für: Erwachsene | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Ursula Werner | Technik: Japanische Pinselschrift | Treffpunkt: Kasse | Preis: € 35,00 | ermäßigt: € 22,50 | Material: € 7,00 | Anmeldung bis: 24.06.2019

Anmeldung (Nur Anfrage, Anmeldeschluss abgelaufen)

Dieser Kurs ist ausgebucht. Wir können Sie jedoch auf eine Warteliste setzen.

Sa. 29.06.
15:00 - 17:00 Uhr

Kurs | Rautenstrauch-Joest-Museum - Kulturen der Welt

Tapa - ein Stoff aus Baumrinde?

Seit vielen hundert Jahren stellen die Bewohner der Südsee 'Stoffe' aus Baumrinde her und nutzen sie auf vielfältige Weise: als 'roten Teppich' für einen König, als Raumteiler oder als Kleidung für besondere Feste. Wir erfahren Geschichten von Seefahrern, Meuterern und Missionaren, die diese 'Stoffe' schon vor 200 Jahren nach Europa brachten, und gestalten anschließend unsere eigene Tapa.

Mit freundlicher Unterstützung durch die Museumsgesellschaft RJM e.V. und den Lions Club Köln-Ursula e.V.

Für: Kinder ab 5 Jahren | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Eva Lobstädt M. A. | Reihe: Die jungen Entdecker | Technik: Styrene-Druck | Treffpunkt: Kasse | Teilnahme: kostenlos | Anmeldung bis: 27.06.2019

Anmeldung
So. 30.06.
11:00 Uhr

Film | Museum Ludwig

Matinee

Kulenkampffs Schuhe

D 2018, Ausschnitte, Produktion: zero one film, entstanden im Auftrag des Südwestdeutschen Rundfunks in Koproduktion mit dem Hessischen Rundfunk, Buch und Regie: Regina Schilling Anschließend Diskussion mit Regina Schilling, Moderation: Dr. Karola Fings

Als KULENKAMPFFS SCHUHE am 8. August 2018 erstmals in der ARD gesendet wurde, bewegte die Dokumentation, fast wie der gleichnamige Showmaster, ein Millionenpublikum. Es folgten mehrere Auszeichnungen: Grimme-Preis 2019 in der Kategorie Information und Kultur, Deutscher Fernsehpreis 2019 als beste Dokumentation.

Die Kölner Regisseurin und Drehbuchautorin Regina Schilling hat mit ihrer autobiographisch angelegten Erzählung augenscheinlich einen Nerv getroffen. Der Film KULENKAMPFFS SCHUHE, der vollständig aus Archivmaterial besteht, zeigt Nachkriegsgeschichte auf überraschende, ungewöhnliche und berührende Art und Weise. Hans-Joachim Kulenkampff und Peter Alexander waren die großen Fernsehhelden der Familie von Regina Schilling, und natürlich, etwas später, Hans Rosenthal mit »Dalli Dalli«. Die Quizshows verhießen leichte Unterhaltung, Entspannung, heile Welt – das Unterhaltungsfernsehen der Bundesrepublik trat dazu an, eine ganze Nation von ihren Kriegstraumata zu therapieren.

Schillings Vater arbeitete rund um die Uhr in seiner eigenen Drogerie in Köln. Kaum etwas wurde mehr gebraucht: aufräumen, Wunden heilen, reparieren, saubermachen, Schädlinge bekämpfen. Was sahen die Väter der Kinder, die da im Schlafanzug vor dem Fernseher saßen, in den Showmastern? Wussten sie, dass Kulenkampff sich an der Ostfront vier Zehen eigenhändig amputiert hatte? Fragten sie sich, ob Peter Alexander wohl auch bei der Hitlerjugend gewesen war? Hatten sie davon gehört, dass Hans Rosenthal jüdisch war, sich in den Kriegsjahren als Vollwaise in einer Berliner Laube versteckte und jeden Moment damit rechnen musste, deportiert zu werden?

Die Showmaster gehörten wie Regina Schillings Vater einer sehr besonderen Generation an: Nach einer Kindheit im Nationalsozialismus, von Kriegseinsatz oder Verfolgung emotional nachhaltig gezeichnet, wurden sie nach dem Kriegsende bruchlos eingespannt in das Hamsterrad des Wiederaufbaus, der von Traumatisierungen nichts wusste – oder nichts wissen wollte.

Anhand von Filmausschnitten und im Gespräch mit Regina Schilling wird die subtile Präsenz der NS-Vergangenheit in deutschen Wohnzimmern beleuchtet.

Für: Erwachsene | Von: NS-Dokumentationszentrum | Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig | Preis: € 4,50 | ermäßigt: € 2,00 | Vorverkauf: bis zum 29.06. an der Kasse im EL-DE-Haus, Vorbestellungen sind nicht möglich

So. 30.06.
11:00 Uhr

Film | NS-Dokumentationszentrum

»Kulenkampffs Schuhe«

Filmausschnitte und Diskussion

mit Regina Schilling (Drehbuch und Regie)
Moderation: Dr. Karola Fings

Als »Kulenkampffs Schuhe« am 8. August 2018 erstmals in der ARD gesendet wurde, bewegte die Dokumentation, fast wie der gleichnamige Showmaster, ein Millionenpublikum. Es folgten mehrere Auszeichnungen: Grimme-Preis 2019 in der Kategorie Information und Kultur, Deutscher Fernsehpreis 2019 als beste Dokumentation.

Die Kölner Regisseurin und Drehbuchautorin Regina Schilling hat mit ihrer autobiographisch angelegten Erzählung augenscheinlich einen Nerv getroffen. Der Film »Kulenkampffs Schuhe«, der vollständig aus Archivmaterial besteht, zeigt Nachkriegsgeschichte auf überraschende, ungewöhnliche und berührende Art und Weise. Hans Joachim Kulenkampff und Peter Alexander waren die großen Fernsehhelden der Familie von Regina Schilling, und natürlich, etwas später, Hans Rosenthal mit »Dalli Dalli«. Die Quizshows verhießen leichte Unterhaltung, Entspannung, heile Welt – das Unterhaltungsfernsehen der Bundesrepublik trat dazu an, eine ganze Nation von ihren Kriegstraumata zu therapieren.

Schillings Vater arbeitete rund um die Uhr in seiner eigenen Drogerie in Köln. Kaum etwas wurde mehr gebraucht: aufräumen, Wunden heilen, reparieren, saubermachen, Schädlinge bekämpfen. Was sahen die Väter der Kinder, die da im Schlafanzug vor dem Fernseher saßen, in den Showmastern? Wussten sie, dass Kulenkampff sich an der Ostfront vier Zehen eigenhändig amputiert hatte? Fragten sie sich, ob Peter Alexander wohl auch bei der Hitlerjugend gewesen war? Hatten sie davon gehört, dass Hans Rosenthal jüdisch war, sich in den Kriegsjahren als Vollwaise in einer Berliner Laube versteckte und jeden Moment damit rechnen musste, deportiert zu werden?

Die Showmaster gehörten wie Regina Schillings Vater einer sehr besonderen Generation an: Nach einer Kindheit im Nationalsozialismus, von Kriegseinsatz oder Verfolgung emotional nachhaltig gezeichnet, wurden sie nach dem Kriegsende bruchlos eingespannt in das Hamsterrad des Wiederaufbaus, der von Traumatisierungen nichts wusste – oder nichts wissen wollte.

Anhand von Filmausschnitten und im Gespräch mit Regina Schilling wird die subtile Präsens der NS-Vergangenheit in deutschen Wohnzimmern beleuchtet.

 »Kulenkampffs Schuhe«, Deutschland 2018, 92 min., ist eine Produktion von zero one film, entstanden im Auftrag des Südwestdeutschen Rundfunks in Koproduktion mit dem Hessischen Rundfunk. Buch und Regie: Regina Schilling

 In Kooperation mit Arbeitskreis für Intergenerationelle Folgen des Holocaust, ehem. PAKH E.V.

 Begleitprogramm zur Sonderausstellung »Albert Speer in der Bundesrepublik«

Für: Alle | Von: NS-Dokumentationszentrum | Mit: Dr. Karola Fings | Treffpunkt: Filmforum im Museum Ludwig, Bischofsgartenstr. 1, 50667 Köln | Preis: € 4,50 | ermäßigt: € 2,00 | Rahmenprogramm zu: „Albert Speer in der Bundesrepublik. Vom Umgang mit deutscher Vergangenheit“, 07.06.2019 - 18.08.2019

Di. 02.07.
18:30 Uhr

Tagung | NS-Dokumentationszentrum

Encounter: Stolpern und Erinnern

Das Projekt der Stolpersteine und die Erinnerung an individuelles Schicksal im nationalsozialistischen Massenmord

Eine Veranstaltung des Internationalen Kollegs Morphomata in Zusammenarbeit mit dem NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln und dem Historischen Institut der Universität zu Köln mit Beiträgen von Birte Klarzyk und Habbo Knoch. 

Birte Klarzyk (NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln): "Wieder mitten unter uns". Stolpersteine – eine besondere Form der Erinnerungskultur

Habbo Knoch (Historisches Institut der Universität zu Köln): Auratisch, authentisch, traumatisch? Gedenkstätten als Institutionen des kulturellen Gedächtnisses 

„Stolpersteine“, in den Boden eingelassene kleine Gedenktafeln aus Messing, erinnern im gesamten Stadtgebiet Kölns wie in zahlreichen weiteren Städten Deutschlands und Europas an Menschen, die durch den Nationalsozialismus verfolgt, deportiert und ermordet worden sind. Diese Form des Gedenkens im öffentlichen städtischen Raum ist in den 1990er Jahren von Gunter Demnig entwickelt worden. In Köln übernimmt das NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln die Recherchen und Organisation für die Verlegung von Stolpersteinen. Die Steine bringen die Namen der Verfolgten zurück, regen zu individuellem Gedenken an und rufen jedes einzelne Schicksal ins Gedächtnis (www.stolpersteine.eu). Damit unterlaufen sie den Versuch der Nationalsozialisten, Menschen zu vernichten, zu Zahlen machen und selbst die Erinnerung an sie auszulöschen. Gleichzeitig werfen sie Fragen nach der Täter- und Mittäterschaft auf.

Moderation: Dietrich Boschung

Für: Alle | Von: NS-Dokumentationszentrum | Mit: Dietrich Boschung | Treffpunkt: Universität zu Köln, Weyertal 59 (Rückgebäude, 3. Etage), 50937 Köln | Teilnahme: kostenlos

Do. 04.07.
18:00 Uhr

Vortrag | Museum für Angewandte Kunst Köln

Gegensätzliche Positionen? Johannes Itten und László Moholy-Nagy als Lehrer am Bauhaus

Vortrag von Prof. Dr. Rainer K. Wick, Bornheim

Im Rahmen der Lehre am Bauhaus kam dem Vorkurs eine maßgebliche Rolle zu. Eingeführt wurde der Vorkurs ein halbes Jahr nach der Gründung der Schule durch den Schweizer Maler Johannes Itten, der das frühe Bauhaus maßgeblich geprägt hat. Itten ging es um die Ganzheit aus Körper, Geist und Seele und folglich um eine möglichst ausgewogene Schulung des Motorischen, des Erlebnishaften und des Intellektuellen. Er schied Anfang 1923 aus dem Bauhaus aus, und unter seinem Nachfolger, dem ungarischen Konstruktivisten László Moholy-Nagy, stand im Vorkurs das Intellektuelle deutlich im Vordergrund. So ging es um die systematische Untersuchung unterschiedlicher Materialien, dreidimensionale Konstruktionsübungen und minimalistische Gleichgewichtsstudien.

Eintritt: € 3,-, Eintritt frei für Studierende und Overstolzen Foto: © Sascha Fuis Fotografie

Für: Erwachsene | Von: Museum für Angewandte Kunst | Mit: Prof. Dr. Rainer K. Wick, Bornheim | Treffpunkt: Overstolzensaal | Preis: € 3,00 | Rahmenprogramm zu: „2 von 14. Zwei Kölnerinnen am Bauhaus“, 12.04.2019 - 11.08.2019

Do. 04.07.
19:00 Uhr

Lesung | NS-Dokumentationszentrum

"Wo die Freiheit wächst." Ein Briefroman zu den Edelweißpiraten

mit Frank Maria Reifenberg. Zusätzlich lesen Maren Gottschalk und Gerlis Zillgens.
Moderation: Dr. Martin Rüther

Zur Einstimmung auf das »Edelweißpiratenfestival« stellt der Kölner Autor Frank Maria Reifenberg sein neues Jugendbuch vor, das von Liebe, Freiheit und Widerstand in den Zeiten der NS-Diktatur handelt. Die Protagonistin Lene Meister ist 16 Jahre alt und Auszubildende in einem Friseursalon in der Domstadt. Doch der Krieg raubt ihr viel von dem, was sich ein Mädchen in ihrem Alter erträumt. Lene lässt sich nicht unterkriegen und versucht tapfer, die Familie zusammenzuhalten. Mit jeder neuen Todesnachricht von der Front und mit dem allmählichen Verschwinden ihrer jüdischen Freunde beginnt sie mehr am NS-Regime zu zweifeln. In dieser Zeit zwischen Furcht, Verzweiflung und Hoffnung lernt sie Erich kennen und verliebt sich. Bald entdeckt Lene, dass Erich ein gefährliches Spiel spielt. Er gehört zu den Jugendlichen, die nicht in Reih und Glied marschieren wollen: zu den Edelweißpiraten. Sie tragen keine Uniformen und singen ihre eigenen Lieder. Sie beschmieren die Wände mit Anti-Nazi-Parolen und teilen regimekritische Flugblätter aus. Und das alles ist der Gestapo ein großer Dorn im Auge.

Für: Alle | Von: NS-Dokumentationszentrum | Mit: Dr. Martin Rüther | Treffpunkt: EL-DE-Haus | Preis: € 4,50 | ermäßigt: € 2,00

Do. 04.07.
20:00 Uhr

Film | Museum für Angewandte Kunst Köln

Kurzfilmprogramm Bauhaus

Walter Gropius: Das Bauhaus in Dessau

Nach Entwürfen von Walter Gropius entstand 1926 in Dessau das vielleicht berühmteste Bauwerk des 20. Jahrhunderts: die Hochschule für Gestaltung, das Bauhaus.

F 2000 • 28’ • dt. Fassung • Regie: Frédéric Compain; © Verleih

Für: Erwachsene | Von: Museum für Angewandte Kunst | Treffpunkt: Overstolzensaal | Preis: € 6,00 | Rahmenprogramm zu: „2 von 14. Zwei Kölnerinnen am Bauhaus“, 12.04.2019 - 11.08.2019

Do. 04.07.
20:35 - 21:10 Uhr

Film | Museum für Angewandte Kunst Köln

Kurzfilmprogramm Bauhaus

Das neue Frankfurt – Filme von Paul Wolff

„Das neue Frankfurt“ war das innovativste Großprojekt des Neuen Bauens der 1920er-Jahre. Präsentiert werden Originalfilme von Dr. Paul Wolff.

D 1927/1928 • 35’ • dt. OV • Regie: Paul Wolff; © Neue Visionen Filmverleih

Für: Erwachsene | Von: Museum für Angewandte Kunst | Treffpunkt: Overstolzensaal | Preis: € 6,00 | Rahmenprogramm zu: „2 von 14. Zwei Kölnerinnen am Bauhaus“, 12.04.2019 - 11.08.2019

Do. 04.07.
21:15 - 21:45 Uhr

Film | Museum für Angewandte Kunst Köln

Kurzfilmprogramm Bauhaus

Das Triadische Ballett – Ein Film in drei Teilen nach Tänzen von Oskar Schlemmer In Oskar Schlemmers großem Theaterexperiment bewegen sich avantgardistische Menschenfigurinen in strengen Gruppierungen mit eckigen und stakkatoartigen Bewegungen.

D 1970 • 30’ • dt. OV • Regie: John Halas; © Verleih

Für: Erwachsene | Von: Museum für Angewandte Kunst | Treffpunkt: Overstolzensaal | Preis: € 6,00 | Rahmenprogramm zu: „2 von 14. Zwei Kölnerinnen am Bauhaus“, 12.04.2019 - 11.08.2019

Fr. 05.07.
19:00 Uhr

Film | Museum Ludwig

Kölner Kino Nächte 2019

QUEER & SHORT: Ausgewählte Kurzfilme des XPOSED International Queer Film Festival Berlin

Präsentiert von ifs internationale filmschule köln in der Reihe »ifs-Begegnung« und XPOSED International Queer Film Festival Berlin Zu Gast: Merle Groneweg (XPOSED)

Programm:

L’ALBERO ROSSO (THE RED TREE)
IRL/USA/IT 2017, 22‘, OmeU, R: Paul Rowley
Ein „kraftvoller und poetischer“ Kurzfilm, der die bislang wenig bekannte Geschichte italienischer schwuler Männer während des faschistischen Regimes unter Mussolini erzählt.

THE DRUM TOWER
CHN 2018, 18‘, OmeU, R: Fan Popo
Ein introvertierter Oberstufenschüler und die transgender Inhaberin eines Vintage-Ladens: Zwei einsame Seelen, die in der sich ständig verändernden Stadt umhertreiben. Können sie zueinander finden?

MY OWN WINGS
USA/ESP/UKR 2016, 8‘, OmeU, R: Katia Repina, Carla Moral
MY OWN WINGS erkundet intersexuelle Identität. Der dokumentarische Film porträtiert Menschen in den USA, Spanien und der Ukraine und stellt das gesellschaftlich akzeptierte Bild vom männlichen oder weiblichen Körper in Frage.

CASA FORTE
BRA 2014, 11’, OmeU, R: Rodrigo Almeida
Ein Essay über Liebe, Immobilienspekulation, koloniale Kontinuitäten, Dating und Rassismus.

WICKED WOMEN
AUS 2018, 7’, OF, R: Anna Brownfield
Als Gegenreaktion auf die „politisch korrekte“ lesbische Bewegung der 1980er Jahre gründeten Jasper (Francine) Laybutt und Lisa 1988 das Magazin Wicked Women und forderten Vorstellungen von lesbischem Sex heraus.

FUCK THE BOXES
UK 2018, 10’, OF, R: Abel Rubinstein
Der schwule Dan verliebt sich in den nicht-binären Ray, dem bei der Geburt das weibliche Geschlecht zugewiesen wurde. Während Dan gezwungen ist, seine eigene(n) Kategorie(n) in Frage zu stellen, lernt Ray, Liebe zu akzeptieren.

SOMETHING SAID
UK 2017, 8‘, OF, R: Jay Bernard
Der Hausbrand von New Cross 1981 forderte das Leben von 13 jungen Schwarzen. Staat, Medien und Polizei reagierten zunächst mit Gleichgültigkeit. Mit einem fiktiven Brief an Yvonne Ruddock, deren Geburtstag in der Nacht des Feuers gefeiert wurde, unternimmt "Something Said" eine queere Erkundung der Schwarzen in der britischen Geschichte.

ETAGE X
D 2016, 14‘, OmeU, R: Francy Fabritz
Eine zufällige Begegnung im Kaufhausfahrstuhl führt zwei ältere Frauen an ihre Grenzen und zwingt sie zur Improvisation, als der Fahrstuhl steckenbleibt.

Für: Erwachsene | Von: ifs internationale filmschule köln in der Reihe »ifs-Begegnung« und XPOSED International Queer Film Festival Berlin | Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig | Reservierung ist nicht möglich, weitere Infos: info@filmschule.de | Teilnahme: kostenlos

Alle Termine anzeigen
Fr. 05.07.
21:30 - 23:18 Uhr

Film | Museum Ludwig

Kölner Kino Nächte 2019

Bang Boom Bang

D 1999, 108‘, R: Peter Thorwarth Zu Gast: Regisseur Peter Thorwarth, Moderation: Kais Setti

Der Ruhrpott-Kultfilm BANG BOOM BANG feiert 20jähriges Jubiläum! Das Kinodebüt von Peter Thorwarth wird seit 1999 ununterbrochen im UCI Bochum gezeigt, bereits seit über 1.000 Spielwochen. Die Komödie um Gelegenheitsgauner Keek, Andy, Kalle und Co. wurde in Unna, Köln und Dortmund gedreht und erreichte eine halbe Million Zuschauer.

Die Beute aus einem Bankraub ist fast aufgebraucht. Ein Glück für Keek, dass sein Partner noch weitere zwei Jahre einsitzt und seinen Anteil nicht beanspruchen kann. Doch als dieser aus dem Knast ausbricht, weiß Keek: Mit dem Choleriker ist nicht zu spaßen. Ein Segen, dass er einen neuen Coup am Start hat - ein todsicheres Ding? Nicht zuletzt die großartige Besetzung (Oliver Korittke, Ralf Richter, Sabine Kaack, Diether Krebs, Martin Semmelrogge und viele andere) trug zum Kultstatus des Films bei, Fans haben den Film sogar in mehrjähriger Drehzeit nachgespielt. Feiern Sie mit!

Für: Erwachsene | Von: Filmbüro NW in der Reihe NRW Independents | Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig | Preis: € 7,00 | ermäßigt: € 6,00 | Reservierung: 0221 469 42 40, info@kinogesellschaftkoeln.de

Alle Termine anzeigen
Sa. 06.07.
11:30 - 16:30 Uhr

Kurs | Museum für Ostasiatische Kunst

Chinesische Blumen- und Vogelmalerei (huaniaohua)

Die Kompositionen der chinesischen Blumen- und Vogelmalerei wirken besonders dekorativ. Sie erfordern neben der genauen Naturbeobachtung den präzisen Umgang mit Pinsel, Tusche und Farben. Lili Yuan führt Sie Schritt für Schritt in die besondere Maltechnik ein. Für Anfänger*innen und Fortgeschrittene geeignet. 

Bitte 3-4 weiße Untertassen, ein Stück hellen Filz oder Stoff (ca. 40x50 cm), Zeitungen mitbringen.

Für: Erwachsene | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Lili Yuan | Technik: Tuschmalerei | Treffpunkt: Kasse | Preis: € 35,00 | ermäßigt: € 22,50 | Material: € 10,00 | Anmeldung bis: 01.07.2019

Anmeldung

Dieser Kurs ist ausgebucht. Wir können Sie jedoch auf eine Warteliste setzen.

Sa. 06.07.
14:00 - 16:00 Uhr

Kurs | Museum Ludwig

Farbe satt!

Im Museum steht die Welt auf dem Kopf: Gesichter sind lila, Knie sind rot und Schweine sind blau. Hm, das sieht alles ganz anders aus als sonst! In der Werkstatt experimentierst du mit Farben und untersuchst dabei, was passiert, wenn du deine Gefühle mit Farben ausdrückst!

Für: Kinder ab 5 Jahren | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Dagmar Schmidt | Reihe: MuseumKinderZeit | Technik: Malen | Treffpunkt: Kasse | Preis: € 9,00 | Material: € 2,00 | Anmeldung bis: 04.07.2019

Anmeldung
Sa. 06.07.
15:00 - 17:00 Uhr

Kurs | Rautenstrauch-Joest-Museum - Kulturen der Welt

Die Hand der Fatima

Die Hand der Fatima ist im Islam ein Zeichen, das beschützen soll und vor allem im Kampf gegen übelwollende Dschinns und den bösen Blick eingesetzt wird. Du lernst ihre Kräfte kennen und stellst dein eigenes Amulett her.

Mit freundlicher Unterstützung durch die Museumsgesellschaft RJM e.V. und den Lions Club Köln-Ursula e.V.

Für: Kinder ab 8 Jahren | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Sibylle Kroll M. A. | Reihe: Die jungen Entdecker | Technik: Metallfolie prägen | Treffpunkt: Kasse des Museums | Teilnahme: kostenlos | Anmeldung bis: 04.07.2019

Anmeldung
zurück
Seite 1 / 9
vor
 
 
 

Newsletter aktuell

Veranstaltungen, Events, neue Ausstellungen, Ausstellungsübersicht, Führungen und mehr: eine wöchentliche Inspiration für Ihren Besuch in den Kölner Museen.

 
Besondere Programme

Führungen und Workshops, Wissen und Kreativität: Programme des Museumsdienstes für alle Interessen.

 
Führungen & Akademieprogramm
Programm für Kinder & Familien. Mit Ferienprogramm
Kreative Kurse und Workshops für Jugendliche und Erwachsene
KölnTag. Einmal im Monat als Kölner kostenlos in die Sammlungen.
 
Buchbare Angebote

für Privatgruppen, Firmen, Reiseveranstalter oder Schulklassen.

 
Führungen für
Gruppen
Angebote für Schulklassen & Lehrkräfte
Kindergeburtstag im Museum