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Di. 25.06.
18:00 Uhr

Vortrag | Historisches Archiv der Stadt Köln

Rahmenprogramm:

Die Stadt, die Universität und die Frauen. Kölner Frauengeschichte(n) in der Weimarer Republik

Für: Erwachsene | Von: Historisches Archiv Köln | Mit: Prof. Ute Planert, Historisches Institut der Universität zu Köln - Abteilung für Neuere Geschichte | Treffpunkt: Lesesaal des Historischen Archiv am Heumarkt 14 | Teilnahme: kostenlos | Rahmenprogramm zu: „ParallelUNIversum?! Köln und seine Universität seit 1919“, 07.05.2019 - 10.11.2019

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Di. 25.06.
19:00 Uhr

Vortrag | Museum Ludwig

Mit Geistern leben: Fiona Tan und die Vitalität des Archivs

Vortrag anlässlich der Ausstellung „Fiona Tan“.
Ort: Kino im Museum Ludwig, Südeingang

 

Mit dem Blick in Archive kommt die Vergangenheit in Bewegung. Abwesendes fordert Präsenz, Vergangenes geistert durch die Gegenwart. Geschichte erweist sich als nie abgeschlossen und immer wieder neu zu schreiben. Was bedeutet das für archivierte Bilder, wenn sie jetzt Aufmerksamkeit erfahren, welche Rolle hatten sie, als sie ohne Beachtung auskommen mussten? Welche Auswirkung kann die Bezugnahme auf sie für die Entwicklung gegenwärtiger und zukünftiger Bilder und Vorstellungen haben? Wer, wie Fiona Tan, in und mit Bildersammlungen lebt, für den sind dies zentrale Fragen.


Beatrice von Bismarck ist Professorin für Kunstgeschichte und Bildwissenschaften an der Hochschule für Grafik und Bildkunst in Leipzig.

Für: Erwachsene | Von: Freunde des Wallraf-Richartz-Museums und des Museums Ludwig | Reihe: KunstBewusst | Preis: € 2,50

Do. 27.06.
19:00 Uhr

Film | Museum Ludwig

FILMGESCHICHTEN: Mythen der Wildnis

In der Reihe FILMGESCHICHTEN präsentiert das Filmforum regelmäßig filmhistorische Programme, in denen ausgewählte Motive durch die internationale Filmgeschichte verfolgt werden. Von März bis Dezember 2019 steht das Thema „Mythen der Wildnis“ im Zentrum der Reihe. Mit elf Filmen von 1925 bis 2018 schlägt das Programm dabei einen Bogen von der Stummfilm-Komödie GOLDRAUSCH bis hin zur apokalyptischen Robinsonade IN MY ROOM. 

Jeremiah Johnson

USA 1972, 108’, 35mm, DF, Regie: Sydney Pollack, mit Robert Redford, Will Geer, Delle Bolton Einführung: Sven von Reden, Filmkritiker

The one and only Robert Redford als einsamer Trapper, der zwischen Fallenstellern, Indianern und Grizzlies stets eine gute Figur macht – stilsicher und erstaunlich kritiklos verbeugt sich Sydney Pollack vor einem Genre, das wie kein anderes den Mythos vom Wilden Westen geprägt hat.

Weitere Informationen zum gesamten Programm unter www.filmforumnrw.de und www.facebook.com/FilmforumNRW

Für: Erwachsene | Von: Filmforum NRW | Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig | Preis: € 6,50 | ermäßigt: € 5,50

Do. 27.06.
19:00 Uhr

Vortrag | NS-Dokumentationszentrum

Albert Speer: Eine deutsche Karriere

mit Prof. Dr. Magnus Brechtken

Als das Buch »Albert Speer: Eine deutsche Karriere« im Jahr 2017 erschien, erregte es eine große Aufmerksamkeit. Speer galt viele Jahrzehnte als der »gute Nazi«, zumal er bei seinen öffentlichen Auftritten und in seinen autobiographischen Schriften eine vermeintliche Reflektion über seine Verstrickung in das NS-Regime unternahm.

Demgegenüber steht der reale Verantwortungsbereich des schon 1931 in die NSDAP eingetretenen Architekten, der bald ein Vertrauter Adolf Hitlers wurde und die Politik des »Rassenstaates« in vielerlei Hinsicht unterstützte. Während des Zweiten Weltkrieges, als abzusehen war, dass das Deutsche Reich seinen Zenit überschritten hatte, engagierte Speer sich als Rüstungsminister unermüdlich für den »totalen Krieg« und dessen Vernichtungsmaschinerie.

Gleichwohl behauptete er nach Kriegsende, stets distanziert, ja eigentlich unpolitisch und gar kein richtiger Nazi gewesen zu sein. Magnus Brechtken zeigt, wie es Speer gelang, diese Legende zu verbreiten, und wie Millionen Deutsche sie begierig aufnahmen, um sich selbst zu entschulden.

Prof. Dr. Magnus Brechtken ist stellvertretender Direktor des Instituts für Zeitgeschichte, München.

Begleitprogramm zur Sonderausstellung »Albert Speer in der Bundesrepublik«

Für: Alle | Von: NS-Dokumentationszentrum | Mit: Prof. Dr. Magnus Brechtken | Treffpunkt: EL-DE-Haus | Preis: € 4,50 | ermäßigt: € 2,00 | Rahmenprogramm zu: „Albert Speer in der Bundesrepublik. Vom Umgang mit deutscher Vergangenheit“, 07.06.2019 - 18.08.2019

Fr. 28.06.
18:30 Uhr

Gespräch | Kunst- und Museumsbibliothek

Gespräch mit Verleger Tino Graß über Künstlerbücher und deren Gestaltung

Der Freundeskreis der „Kunst- und Museumsbibliothek Köln/KMB“ lädt in den Lesesaal des Museum Ludwig zu einem offenen Gespräch über „Kunst mit Büchern/KmB“ mit dem Buchgestalter und Verleger Tino Graß ein. 

Dieser wird – alle Anwesenden können alles fragen – über seine eigene Tätigkeit berichten, aber insbesondere auch über seine Zusammenarbeit mit dem facettenreichen Künstler, Schriftsteller und Aktionist Ferdinand Kriwet. Dieser bewegte sich stets in den Zwischenräumen zwischen bildender Kunst und Poesie, äußerte sich radikal und zugleich spielerisch und arbeitete beispielsweise auch zusammen mit der Pop-Gruppe „Led Zeppelin“. Darüber zu diskutieren und nachzufragen, eröffnet völlig neue Perspektiven für die Kunst und für das eigene Leben.

Weitere Informationen erhalten Sie von Dr. Elke Purpus, Telefon: (0221) 221-22438, E-Mail: elke.purpus@stadt-koeln.de oder Prof. Dr. Michael Erlhoff, E-Mail: erlhoff@be-design.info.

Für: Erwachsene | Von: Kunst- und Museumsbibliothek | Treffpunkt: Lesesaal des Museum Ludwig | Teilnahme: kostenlos

So. 30.06.
11:00 Uhr

Film | Museum Ludwig

Matinee

Kulenkampffs Schuhe

D 2018, Ausschnitte, Produktion: zero one film, entstanden im Auftrag des Südwestdeutschen Rundfunks in Koproduktion mit dem Hessischen Rundfunk, Buch und Regie: Regina Schilling Anschließend Diskussion mit Regina Schilling, Moderation: Dr. Karola Fings

Als KULENKAMPFFS SCHUHE am 8. August 2018 erstmals in der ARD gesendet wurde, bewegte die Dokumentation, fast wie der gleichnamige Showmaster, ein Millionenpublikum. Es folgten mehrere Auszeichnungen: Grimme-Preis 2019 in der Kategorie Information und Kultur, Deutscher Fernsehpreis 2019 als beste Dokumentation.

Die Kölner Regisseurin und Drehbuchautorin Regina Schilling hat mit ihrer autobiographisch angelegten Erzählung augenscheinlich einen Nerv getroffen. Der Film KULENKAMPFFS SCHUHE, der vollständig aus Archivmaterial besteht, zeigt Nachkriegsgeschichte auf überraschende, ungewöhnliche und berührende Art und Weise. Hans-Joachim Kulenkampff und Peter Alexander waren die großen Fernsehhelden der Familie von Regina Schilling, und natürlich, etwas später, Hans Rosenthal mit »Dalli Dalli«. Die Quizshows verhießen leichte Unterhaltung, Entspannung, heile Welt – das Unterhaltungsfernsehen der Bundesrepublik trat dazu an, eine ganze Nation von ihren Kriegstraumata zu therapieren.

Schillings Vater arbeitete rund um die Uhr in seiner eigenen Drogerie in Köln. Kaum etwas wurde mehr gebraucht: aufräumen, Wunden heilen, reparieren, saubermachen, Schädlinge bekämpfen. Was sahen die Väter der Kinder, die da im Schlafanzug vor dem Fernseher saßen, in den Showmastern? Wussten sie, dass Kulenkampff sich an der Ostfront vier Zehen eigenhändig amputiert hatte? Fragten sie sich, ob Peter Alexander wohl auch bei der Hitlerjugend gewesen war? Hatten sie davon gehört, dass Hans Rosenthal jüdisch war, sich in den Kriegsjahren als Vollwaise in einer Berliner Laube versteckte und jeden Moment damit rechnen musste, deportiert zu werden?

Die Showmaster gehörten wie Regina Schillings Vater einer sehr besonderen Generation an: Nach einer Kindheit im Nationalsozialismus, von Kriegseinsatz oder Verfolgung emotional nachhaltig gezeichnet, wurden sie nach dem Kriegsende bruchlos eingespannt in das Hamsterrad des Wiederaufbaus, der von Traumatisierungen nichts wusste – oder nichts wissen wollte.

Anhand von Filmausschnitten und im Gespräch mit Regina Schilling wird die subtile Präsenz der NS-Vergangenheit in deutschen Wohnzimmern beleuchtet.

Für: Erwachsene | Von: NS-Dokumentationszentrum | Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig | Preis: € 4,50 | ermäßigt: € 2,00 | Vorverkauf: bis zum 29.06. an der Kasse im EL-DE-Haus, Vorbestellungen sind nicht möglich

So. 30.06.
11:00 Uhr

Film | NS-Dokumentationszentrum

»Kulenkampffs Schuhe«

Filmausschnitte und Diskussion

mit Regina Schilling (Drehbuch und Regie)
Moderation: Dr. Karola Fings

Als »Kulenkampffs Schuhe« am 8. August 2018 erstmals in der ARD gesendet wurde, bewegte die Dokumentation, fast wie der gleichnamige Showmaster, ein Millionenpublikum. Es folgten mehrere Auszeichnungen: Grimme-Preis 2019 in der Kategorie Information und Kultur, Deutscher Fernsehpreis 2019 als beste Dokumentation.

Die Kölner Regisseurin und Drehbuchautorin Regina Schilling hat mit ihrer autobiographisch angelegten Erzählung augenscheinlich einen Nerv getroffen. Der Film »Kulenkampffs Schuhe«, der vollständig aus Archivmaterial besteht, zeigt Nachkriegsgeschichte auf überraschende, ungewöhnliche und berührende Art und Weise. Hans Joachim Kulenkampff und Peter Alexander waren die großen Fernsehhelden der Familie von Regina Schilling, und natürlich, etwas später, Hans Rosenthal mit »Dalli Dalli«. Die Quizshows verhießen leichte Unterhaltung, Entspannung, heile Welt – das Unterhaltungsfernsehen der Bundesrepublik trat dazu an, eine ganze Nation von ihren Kriegstraumata zu therapieren.

Schillings Vater arbeitete rund um die Uhr in seiner eigenen Drogerie in Köln. Kaum etwas wurde mehr gebraucht: aufräumen, Wunden heilen, reparieren, saubermachen, Schädlinge bekämpfen. Was sahen die Väter der Kinder, die da im Schlafanzug vor dem Fernseher saßen, in den Showmastern? Wussten sie, dass Kulenkampff sich an der Ostfront vier Zehen eigenhändig amputiert hatte? Fragten sie sich, ob Peter Alexander wohl auch bei der Hitlerjugend gewesen war? Hatten sie davon gehört, dass Hans Rosenthal jüdisch war, sich in den Kriegsjahren als Vollwaise in einer Berliner Laube versteckte und jeden Moment damit rechnen musste, deportiert zu werden?

Die Showmaster gehörten wie Regina Schillings Vater einer sehr besonderen Generation an: Nach einer Kindheit im Nationalsozialismus, von Kriegseinsatz oder Verfolgung emotional nachhaltig gezeichnet, wurden sie nach dem Kriegsende bruchlos eingespannt in das Hamsterrad des Wiederaufbaus, der von Traumatisierungen nichts wusste – oder nichts wissen wollte.

Anhand von Filmausschnitten und im Gespräch mit Regina Schilling wird die subtile Präsens der NS-Vergangenheit in deutschen Wohnzimmern beleuchtet.

 »Kulenkampffs Schuhe«, Deutschland 2018, 92 min., ist eine Produktion von zero one film, entstanden im Auftrag des Südwestdeutschen Rundfunks in Koproduktion mit dem Hessischen Rundfunk. Buch und Regie: Regina Schilling

 In Kooperation mit Arbeitskreis für Intergenerationelle Folgen des Holocaust, ehem. PAKH E.V.

 Begleitprogramm zur Sonderausstellung »Albert Speer in der Bundesrepublik«

Für: Alle | Von: NS-Dokumentationszentrum | Mit: Dr. Karola Fings | Treffpunkt: Filmforum im Museum Ludwig, Bischofsgartenstr. 1, 50667 Köln | Preis: € 4,50 | ermäßigt: € 2,00 | Rahmenprogramm zu: „Albert Speer in der Bundesrepublik. Vom Umgang mit deutscher Vergangenheit“, 07.06.2019 - 18.08.2019

So. 30.06.
15:00 Uhr

Exkursion | NS-Dokumentationszentrum

Das jüdische Köln - jüdischer Friedhof Bocklemünd

Der Jüdische Friedhof zeigt uns die einstige Größe der Jüdischen Gemeinde Kölns anhand bekannter Namen und imposanter Grabstätten, er gibt Einblick in die wechselhafte Geschichte und auch den Neuanfang der Kölner Gemeinde nach 1945.
Aaron Knappstein ist Mitglied der Jüdischen liberalen Gemeinde Köln und Mitarbeiter des NS-Dokumentationszentrums.
Männliche Teilnehmer benötigen eine Kopfbedeckung beim Friedhofsbesuch.

 

Für: Erwachsene | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Aaron Knappstein | Treffpunkt: Vor dem Eingang des jüdischen Friedhofs Bocklemünd (Haltestelle Bocklemünd) | Preis: € 6,00 | Anmeldung bis: 25.06.2019

Anmeldung
Do. 04.07.
18:00 - 19:30 Uhr

Gespräch | Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud

Trauen Sie Ihren Augen!

Was passiert in diesem Bild? Bei dem Rundgang durch die Sammlung geht es nicht um kunsthistorisches Wissen, sondern darum, den eigenen Augen zu trauen: Freuen Sie sich auf einen außergewöhnlichen Museumsbesuch, der zu manchem Perspektivwechsel anregt. In spannenden Dialogen mit anderen Besuchern begegnen Sie unterschiedlichen Sichtweisen. Vielleicht gewinnen Sie dabei einen neuen Blick für sich selbst.

Für: Erwachsene | Von: Museumsdienst Köln | Reihe: AbendsImMuseum | Treffpunkt: Foyer | Teilnahme: kostenlos

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Do. 04.07.
18:00 Uhr

Vortrag | Museum für Angewandte Kunst Köln

Gegensätzliche Positionen? Johannes Itten und László Moholy-Nagy als Lehrer am Bauhaus

Vortrag von Prof. Dr. Rainer K. Wick, Bornheim

Im Rahmen der Lehre am Bauhaus kam dem Vorkurs eine maßgebliche Rolle zu. Eingeführt wurde der Vorkurs ein halbes Jahr nach der Gründung der Schule durch den Schweizer Maler Johannes Itten, der das frühe Bauhaus maßgeblich geprägt hat. Itten ging es um die Ganzheit aus Körper, Geist und Seele und folglich um eine möglichst ausgewogene Schulung des Motorischen, des Erlebnishaften und des Intellektuellen. Er schied Anfang 1923 aus dem Bauhaus aus, und unter seinem Nachfolger, dem ungarischen Konstruktivisten László Moholy-Nagy, stand im Vorkurs das Intellektuelle deutlich im Vordergrund. So ging es um die systematische Untersuchung unterschiedlicher Materialien, dreidimensionale Konstruktionsübungen und minimalistische Gleichgewichtsstudien.

Eintritt: € 3,-, Eintritt frei für Studierende und Overstolzen Foto: © Sascha Fuis Fotografie

Für: Erwachsene | Von: Museum für Angewandte Kunst | Mit: Prof. Dr. Rainer K. Wick, Bornheim | Treffpunkt: Overstolzensaal | Preis: € 3,00 | Rahmenprogramm zu: „2 von 14. Zwei Kölnerinnen am Bauhaus“, 12.04.2019 - 11.08.2019

Do. 04.07.
18:30 Uhr

Gespräch | Rautenstrauch-Joest-Museum - Kulturen der Welt

Wilhelm Joest - Postkoloniale Perspektiven auf einen Sammler

Der Nachwuchswissenschaftler Carl Deußen gibt einen Einblick in seine Forschung.

Für: Erwachsene | Von: Museumsgesellschaft RJM e.V. | Treffpunkt: Bibliothek | Preis: € 5,00

Do. 04.07.
19:00 Uhr

Lesung | NS-Dokumentationszentrum

"Wo die Freiheit wächst." Ein Briefroman zu den Edelweißpiraten

mit Frank Maria Reifenberg. Zusätzlich lesen Maren Gottschalk und Gerlis Zillgens.
Moderation: Dr. Martin Rüther

Zur Einstimmung auf das »Edelweißpiratenfestival« stellt der Kölner Autor Frank Maria Reifenberg sein neues Jugendbuch vor, das von Liebe, Freiheit und Widerstand in den Zeiten der NS-Diktatur handelt. Die Protagonistin Lene Meister ist 16 Jahre alt und Auszubildende in einem Friseursalon in der Domstadt. Doch der Krieg raubt ihr viel von dem, was sich ein Mädchen in ihrem Alter erträumt. Lene lässt sich nicht unterkriegen und versucht tapfer, die Familie zusammenzuhalten. Mit jeder neuen Todesnachricht von der Front und mit dem allmählichen Verschwinden ihrer jüdischen Freunde beginnt sie mehr am NS-Regime zu zweifeln. In dieser Zeit zwischen Furcht, Verzweiflung und Hoffnung lernt sie Erich kennen und verliebt sich. Bald entdeckt Lene, dass Erich ein gefährliches Spiel spielt. Er gehört zu den Jugendlichen, die nicht in Reih und Glied marschieren wollen: zu den Edelweißpiraten. Sie tragen keine Uniformen und singen ihre eigenen Lieder. Sie beschmieren die Wände mit Anti-Nazi-Parolen und teilen regimekritische Flugblätter aus. Und das alles ist der Gestapo ein großer Dorn im Auge.

Für: Alle | Von: NS-Dokumentationszentrum | Mit: Dr. Martin Rüther | Treffpunkt: EL-DE-Haus | Preis: € 4,50 | ermäßigt: € 2,00

Do. 04.07.
20:00 Uhr

Film | Museum für Angewandte Kunst Köln

Kurzfilmprogramm Bauhaus

Walter Gropius: Das Bauhaus in Dessau

Nach Entwürfen von Walter Gropius entstand 1926 in Dessau das vielleicht berühmteste Bauwerk des 20. Jahrhunderts: die Hochschule für Gestaltung, das Bauhaus.

F 2000 • 28’ • dt. Fassung • Regie: Frédéric Compain; © Verleih

Für: Erwachsene | Von: Museum für Angewandte Kunst | Treffpunkt: Overstolzensaal | Preis: € 6,00 | Rahmenprogramm zu: „2 von 14. Zwei Kölnerinnen am Bauhaus“, 12.04.2019 - 11.08.2019

Do. 04.07.
20:35 - 21:10 Uhr

Film | Museum für Angewandte Kunst Köln

Kurzfilmprogramm Bauhaus

Das neue Frankfurt – Filme von Paul Wolff

„Das neue Frankfurt“ war das innovativste Großprojekt des Neuen Bauens der 1920er-Jahre. Präsentiert werden Originalfilme von Dr. Paul Wolff.

D 1927/1928 • 35’ • dt. OV • Regie: Paul Wolff; © Neue Visionen Filmverleih

Für: Erwachsene | Von: Museum für Angewandte Kunst | Treffpunkt: Overstolzensaal | Preis: € 6,00 | Rahmenprogramm zu: „2 von 14. Zwei Kölnerinnen am Bauhaus“, 12.04.2019 - 11.08.2019

Do. 04.07.
21:15 - 21:45 Uhr

Film | Museum für Angewandte Kunst Köln

Kurzfilmprogramm Bauhaus

Das Triadische Ballett – Ein Film in drei Teilen nach Tänzen von Oskar Schlemmer In Oskar Schlemmers großem Theaterexperiment bewegen sich avantgardistische Menschenfigurinen in strengen Gruppierungen mit eckigen und stakkatoartigen Bewegungen.

D 1970 • 30’ • dt. OV • Regie: John Halas; © Verleih

Für: Erwachsene | Von: Museum für Angewandte Kunst | Treffpunkt: Overstolzensaal | Preis: € 6,00 | Rahmenprogramm zu: „2 von 14. Zwei Kölnerinnen am Bauhaus“, 12.04.2019 - 11.08.2019

Fr. 05.07.
16:00 - 17:00 Uhr

Gespräch | Museum Ludwig

Bild|er|leben

Psychologische Bildbetrachtung nach Dr. Hans-Chrisitian Heiling

Kunst ist ein Medium, das den Menschen grundlegende Lebensthemen, Konflikte und Lösungsmöglichkeiten aufzeigen kann. Zu Beginn lassen Sie sich intensiv auf ein Kunstwerk ein, Sie beobachten und machen sich Notizen. In den anschließenden Gesprächen werden Sie durch Ihr individuelles Bilderleben zum Kern des Werks vordringen. Unbelastet von Wissen über Kunst kann das Kunstwerk wirken und seine Botschaften vermitteln.

Eine Kooperation von Museumsdienst Köln und dem Departement Psychologie der Universität zu Köln: www.bilderleben.net

Für: Erwachsene | Von: Museumsdienst Köln | Treffpunkt: Kasse | Teilnahme: kostenlos | zzgl. Eintritt

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So. 07.07.
14:00 Uhr

Exkursion | Kölnisches Stadtmuseum

Das Kölnische Stadtmuseum unterwegs – kostenlose Stadtexkursionen mit unserem Arbeitskreis

Thema diesmal: Von der Ulrepforte zum Fort IV
Treffpunkt: Ulrepforte, 50667 Köln

Entdecken Sie gemeinsam mit anderen Interessierten ganz neue Geheimnisse und verborgene Orte in bekannten Stadtvierteln! Freuen Sie sich auf spannende Rundgänge jenseits der normalen "Touristenpfade".

Für: Erwachsene | Von: Arbeitskreis des Kölnischen Stadtmuseums | Mit: Adolf Weiß | Treffpunkt: Ulrepforte, 50667 Köln

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Di. 09.07.
18:00 Uhr

Vortrag | Historisches Archiv der Stadt Köln

Rahmenprogramm:

Bauten für die Stadt und ihre Studenten - 100 Jahre Kölner Universitätsarchitektur im Spiegel der Kölner Stadtgeschichte

Für: Erwachsene | Von: Historisches Archiv Köln | Mit: Tanja Kilzer, M.A. M.A., Kunsthistorisches Institut der Universität zu Köln | Treffpunkt: Lesesaal des Historischen Archiv am Heumarkt 14 | Teilnahme: kostenlos | Rahmenprogramm zu: „ParallelUNIversum?! Köln und seine Universität seit 1919“, 07.05.2019 - 10.11.2019

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Fr. 12.07.
16:00 Uhr

Gespräch | Museum Schnütgen

Bild|er|leben

Kunst ist ein Medium, das den Menschen grundlegende Lebensthemen, Konflikte und Lösungsmöglichkeiten aufzeigen kann. Zu Beginn lassen Sie sich intensiv auf ein Kunstwerk ein, Sie beobachten und machen sich Notizen. In den anschließenden Gesprächen werden Sie durch Ihr individuelles Bilderleben zum Kern des Werkes vordringen. Unbelastet von Wissen über Kunst kann das Kunstwerk wirken und seine Botschaften vermitteln.

Eine Kooperation von Museumsdienst Köln und dem Departement Psychologie der Universität zu Köln: www.bilderleben.net

Für: Erwachsene | Von: Museumsdienst Köln | Treffpunkt: Infotheke | Teilnahme: kostenlos | zzgl. Eintritt

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Fr. 12.07.
19:00 Uhr

Lesung | Kölnisches Stadtmuseum

„Paradiesvogel jenseits der Berge“ – Lesung zum 75. Todestag der Journalistin und Schriftstellerin Luise Straus-Ernst (gest. Juli 1944, KZ Auschwitz)

Mit Autorin Eva Weissweiler, 5 €, erm. 3 €

Die Kölner Schriftstellerin Eva Weissweiler liest aus ihrer bekannten Biografie über Luise Straus-Ernst „Notre Dame de Dada“ mit besonderem Schwerpunkt auf deren Kölner Zeit (1892 bis 1933). Die Journalistin, Künstlerin und Kuratorin war eine der zentralen Figuren der rheinischen Kunstszene der 1920er-Jahre. Eva Weissweiler illustriert ihre Lesung mit Bildern und stellt unbekannte Texte vor. An diesem Abend anwesend: Amy Louise Ernst, die Enkelin von Luise Straus-Ernst

Für: Erwachsene | Von: Kölnisches Stadtmuseum | Mit: Eva Weisweiler | Rahmenprogramm zu: „Ronit Porat“, 04.05.2019 - 14.07.2019

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