Veranstaltungskalender

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So. 20.01.
15:00 Uhr

Film | Museum Ludwig

PHILMUSIK - Filmmusik und ihre Komponisten

Die Entdeckung der Unendlichkeit

GB 2014, 123’, DCP, DF, Regie: James Marsh, mit Eddie Redmayne, Felicity Jones, Charlie Cox, Emily Watson

Das Schicksal des Physikstudenten Stephen schien besiegelt, als bei dem 21-Jährigen eine tödliche Krankheit diagnostiziert und ihm eine Lebenserwartung von zwei Jahren gegeben wurde. Doch die Liebe zu seiner Cambridge-Kommilitonin Jane Wilde gab ihm neuen Lebensmut – die beiden heirateten, bekamen drei Kinder und bald sah man in ihm Einsteins legitimen Nachfolger. Doch sein Schicksal erwies sich auch in der Ehe mit Jane als dramatische Zerreißprobe, die beider Leben nachhaltig veränderte. Das Drehbuch basiert auf Jane Hawkings Memoiren „Die Liebe hat elf Dimensionen: Mein Leben mit Stephen Hawking“, die das gemeinsame Leben des Paars schildern.

Eine klein wenig wabernde Science-Fiction schwebt schon durch die von Klavier und Streicher dominierte Partitur Jóhann Jóhannssons, wenn er versucht, das Rationale eines Genies mit der Emotionalität und auch Irrationalität einer tragischen Liebesgeschichte zu verbinden. Das Repetitive, das Akademische, das in manchen Phrasen an Michael Nymans DAS PIANO erinnert, wird mit einem bittersüßen Thema gekontert, in dem sich die Vergänglichkeit der Liebe und des Lebens verfängt. Sicher Jóhannssons konventionellster, aber auch sein wohl schönster Score.

Für: Erwachsene | Von: KölnMusik gemeinsam mit Kino Gesellschaft Köln, Medienpartner choices | Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig | Preis: € 7,00 | ermäßigt: € 6,00 | 5,00 für Abonnenten der KölnMusik

So. 20.01.
18:00 Uhr

Film | Museum Ludwig

Neunzehnhundertvierundneunzig (Bindokuzyüzdoksandört)

TR 2017, 55‘, digital, OmeU, Regie: Devrim Tekinoğlu Gast: Devrim Tekinoğlu

Im Jahr 1987 wird in der Region Dersim (Tunceli) der Ausnahmezustand verhängt. Im Oktober 1994, sieben Jahre später, werden 43.000 Dorfbewohnern gewaltsam aus 183 Dörfern vertrieben, Wälder und Häuser werden niedergebrannt. „1994“ zeigt mit Interviews, Archiv und Fotomaterial die Auswirkungen auf den Einzelnen, die Gesellschaft, die Umwelt und die Natur. Der Dokumentarfilm wurde bislang auf keinem Filmfestival eingereicht.

Für: Erwachsene | Von: Allerweltskino | Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig | Preis: € 8,00 | ermäßigt: € 6,00

Do. 24.01.
19:30 Uhr

Film | Rautenstrauch-Joest-Museum - Kulturen der Welt

Filmvorführung und Diskussion: Mode schlägt Moral - Wie fair ist unsere Kleidung?

Die Filmemacherin und Journalistin Sarah Zierul wollte nach den Unglücken in den Textilfabriken Indiens und Bangladeschs herausfinden, ob all die Initiativen und Aufforderungen, nun etwas zu verbessern, auch Wirkung haben. Entstanden ist die ARD-Dokumentation Mode schlägt Moral. Der Film trifft junge Designer und begleitet große Modekonzerne bei ihrem Einsatz für fair hergestellte Kleidung. Anschließende Diskussion mit Sarah Zierul

Für: Erwachsene | Von: Rautenstrauch-Joest-Museum | Treffpunkt: Kasse | Preis: € 5,00 | ermäßigt: € 3,00 | Rahmenprogramm zu: „Fast Fashion. Die Schattenseiten der Mode“, 12.10.2018 - 24.02.2019

Fr. 25.01.
20:00 Uhr

Film | Museum Ludwig

Stranger Than Fiction #21

Eröffnungsfilm: MAMACITA

MEX/D 2018, 75‘, DCP, span. OmU, Regie: José Pablo Estrada Torrescano Zu Gast: Regisseur José Pablo Estrada Torrescano & Produzent Arne Birkenstock

Als extravagante Beauty-Queen residiert „Mamacita“ in ihrem Anwesen, umgeben von treuen Hausangestellten, die der 95-Jährigen rund um die Uhr zu Diensten stehen. Durch effiziente Selbstvermarktung gelang es ihr aus dem Nichts ein Beauty-Imperium aufzubauen, dem auch ihre acht Kinder ihr ganzes Leben widmeten. Als ihr Enkel José Pablo nach Europa ging, um Film zu studieren, ließ sie sich von ihm versprechen, eines Tages einen Film über ihr Leben zu drehen. Jetzt ist José Pablo zurück in seiner Heimat, um sein Versprechen einzulösen. Doch bald entdeckt er unter der glattgebügelten Oberfläche längst verdrängte Familiengeheimnisse, die noch heute fünf Generationen der großbürgerlichen mexikanischen Familie prägen.

Für: Erwachsene | Von: Kino Gesellschaft Köln, unterstützt von der Film- und Medienstiftung NRW und der Stadt Köln | Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig | Preis: € 7,00 | ermäßigt: € 6,00

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Sa. 26.01.
16:00 Uhr

Film | Museum Ludwig

Stranger Than Fiction #21

Zart&Zackig – Forever

D 2017, 92‘, DCP, Regie: Annelie Runge Zu Gast: Annelie Runge, Andreas Michels (Kameramann) und Künstlerinnen

Es geht um die Künstlerinnengruppe „zart&zackig“, die in diesem Jahr 30 Jahre zusammen sein wird. Die sieben Künstlerinnen sind zwischen 68 und 80 Jahren alt. Trotz Neid und Eifersucht aufeinander, haben sie sich gegenseitig immer befruchtet, unterstützt und gefördert. Sie haben alle, außer einer, Kunst studiert: In Düsseldorf, Paris, Berlin, Köln und Bonn. Sie alle haben unzählige Preise im In- und Ausland erhalten, Auszeichnungen und Stipendien. Sie betrachten einander voller Staunen darüber, wie sie es geschafft haben, so lange zusammen zu bleiben. Sie sagen alle, dass sie aneinander gewachsen sind, sogar da – oder da besonders – wo sie Eifersuchtsexzesse und Kräche überwunden haben. Sie betrachten einander voller Sympathie oder Entsetzen, wenn sie die Falten im Gesicht der anderen wahrnehmen und sehen, wie die Älteste unter ihnen ohne Rollator nicht mehr laufen kann, doch trotzdem am Computer aufregende Animationsfilme entwirft.

Für: Erwachsene | Von: Kino Gesellschaft Köln, unterstützt von der Film- und Medienstiftung NRW und der Stadt Köln | Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig | Preis: € 7,00 | ermäßigt: € 6,00

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Sa. 26.01.
20:00 Uhr

Film | Museum Ludwig

Stranger Than Fiction #21

Asi mit Niwoh – Die Jürgen Zeltinger Geschichte

D 2018, 90‘, DCP, Regie: Oliver Schwabe Zu Gast: Regisseur Oliver Schwabe - mit anschließendem Akustik-Gig von Jürgen Zeltinger und Dennis Kleimann

Er hat mit Lemmy von Motörhead gesoffen und war kurzzeitig im Knast. Er war Straßenmusiker, Prolet, Spinner, Tunte und vor allem immer Rebell – Jürgen Zeltinger ist eine Kölner Ikone. Mit seiner Band coverte er in den 80er Jahren Lou Reed und die Ramones auf Kölsch, und seine sozialkritischen Lieder wie „Sozialamt“ werden noch heute mitgegrölt. Der Dokumentarfilmer Oliver Schwabe begleitet den Altrocker auf Tour, sichtet altes Live-Material und interviewt Freunde und Weggefährten wie Wolfgang Niedecken und Heiner Lauterbach. So erzählt er die faszinierende Geschichte des dicken, glatzköpfigen Straßenjungen mit der kurzen Zündschnur, der eine ganze Generation geprägt hat. (Film Festival Cologne)

Für: Erwachsene | Von: Kino Gesellschaft Köln, unterstützt von der Film- und Medienstiftung NRW und der Stadt Köln | Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig | Preis: € 7,00 | ermäßigt: € 6,00

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So. 27.01.
15:00 Uhr

Film | Museum Ludwig

Stranger Than Fiction #21

Premiere: EL CACIQUE

D 2017, 88‘, DCP, OmU, Regie: Markus Lenz Gast: Regisseur Markus Lenz

Don Juanchos Reich ist ein kleines Grundstück auf einer winzigen Karibikinsel, die auf keiner kolumbianischen Landkarte auftaucht. Mit seinen Tieren lebt er im Wald unter einem riesigen uralten Baum, dem viele Leute magische Fähigkeiten zusprechen. Viel Zeit verbringt er mit seinem einäugigen Kampfhahn Cacique La Junta, dem der wichtigste Kampf seines Lebens bevorsteht.

Die Hahnenkämpfe sind das Spektakel auf der ansonsten ruhigen Insel. Markus Lenz porträtiert Juancho Pechera und zeigt sein ambivalentes Verhältnis zu dem Hahn, das sich zwischen seiner Liebe zu „El Cacique“ und dem Training für den Kampf bewegt. Und er zeigt das Leben der anderen Bewohner auf der Insel, die vom Pfarrer verlassen wurde, und wo der Gottesdienst nun über das Radio kommt, ebenso wie der Guerilla-Krieg auf dem Festland, der weit weg ist. Dafür gibt es Hexen, heftige Stürme und ein hartes Leben – doch in den Augen der Inselbewohner hält Gott weiter über allem seine Hand!

Im Vorprogramm:
DAS PROJEKT
D 2017, 16‘, Regie: Daniel Gräbner
Gast: Daniel Gräbner

Eine künstliche Palme im Meer. Auftakt eines Hochglanzfilms über Dubai und die Welt der Reichen und Schönen. Doch der Schein trügt.
Aus dem Scheitern des ursprünglichen Films ensteht ein anderer Film, ein Film über die kapitalistischen Ausbeutungsverhältnisse in den Emiraten und ein Film über das Filmemachen an sich.

Für: Erwachsene | Von: Kino Gesellschaft Köln, unterstützt von der Film- und Medienstiftung NRW und der Stadt Köln | Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig | Preis: € 7,00 | ermäßigt: € 6,00

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So. 27.01.
18:00 Uhr

Film | Museum Ludwig

Stranger Than Fiction #21

Auch Leben ist eine Kunst – Der Fall Max Emden

D 2018, 90‘, DCP, Regie: Eva Gerberding & André Schäfer Zu Gast: Eva Gerberding, André Schäfer und weitere Teammitglieder

Den Namen Max Emden kennt heute fast niemand mehr – seine Kaufhäuser jedoch schon: das KaDeWe in Berlin, den Operpollinger in München, das Allas-Warenhaus in Stockholm oder Corvin Ahuraz in Budapest.

Der 1874 in Hamburg geborene Spross einer angesehenen jüdischen Handelsfamilie, war aber mehr als ein Kaufhauskönig. Er war Mäzen der Universität Hamburg, stiftete seiner Heimatstadt den ersten Golfclub und einen Poloclub – und baute eine einzigartige Kunstsammlung auf. Doch die Nationalsozialisten beschlagnahmten nach und nach Emdens Vermögen; seine Kunst musste er zum großen Teil verkaufen – seine zahlreichen Immobilien in ganz Europa wurden enteignet – und so starb er 1940 am Lago Maggiore.

Knapp 80 Jahre später begibt sich der Film zusammen mit Juan Carlos Emden, dem Enkel Max Emdens, auf die Spuren seines Großvaters, um herauszufinden, was mit der berühmten Kunstsammlung und dem Immobilienbesitz wirklich geschah.

Für: Erwachsene | Von: Kino Gesellschaft Köln, unterstützt von der Film- und Medienstiftung NRW und der Stadt Köln | Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig | Preis: € 7,00 | ermäßigt: € 6,00

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Mi. 30.01.
19:00 Uhr

Film | Museum Ludwig

»ifs-Begegnung« mit Sonja Heiss

Hedi Schneider steckt fest

D/NOR 2015, 92‘, DCP, Regie: Sonja Heiss, Produktion: Komplizen Film, Mer Film, FilmCamp, ZDF Das Kleine Fernsehspiel, dcp Anschließend Gespräch mit der Regisseurin Sonja Heiss über ihre Arbeit, moderiert von Jattina von Puttkamer (ifs)

Hedi, Uli und ihr Sohn Finn haben sich ihr Leben gut eingerichtet – sie nehmen den Alltag, wie er kommt und träumen von dem, was sein könnte. Doch plötzlich steckt Hedi fest. Erst mal nur im Aufzug, aber dann auch im Kopf. Und mit einem Mal ist nichts mehr, wie es war. Obwohl sie versuchen, aneinander festzuhalten, gerät Hedis und Ulis Welt aus den Fugen. Um ihrer Liebe eine letzte Chance zu geben, beschließen sie, nach Norwegen zu reisen und noch einmal glücklich zu sein – zumindest für 24 Stunden.

Nach HOTEL VERY WELCOME beweist Regisseurin Sonja Heiss erneut ihr besonderes Gespür für den schmalen Grat zwischen Tragik und Komik. Mit großer Liebe zu ihren Figuren erzählt sie davon, was passiert, wenn das gewohnte Leben plötzlich verschwindet.

HEDI SCHNEIDER STECKT FEST ist Sonja Heiss’ zweiter Langfilm, der seine Premiere im Rahmen der Berlinale feierte. Der Film wurde mit dem Hessischen Filmpreis in der Kategorie »Bester Film« ausgezeichnet, darüber hinaus erhielt Hauptdarstellerin Laura Tonke für ihre Rolle diverse Auszeichnungen, darunter den Deutschen Filmpreis. »Der Schwere der Themen Angststörung und Depression begegnet Regisseurin Sonja Heiss mit großer Leichtigkeit und einem wunderbar musikalischen Film, der mit aufrichtigen Dialogen und entwaffnendem Humor stets den richtigen Ton trifft. Einem Film, der nicht zuletzt durch Laura Tonke, die als Hedi Schneider eine schlicht grandiose schauspielerische Leistung zeigt, zu einer besonderen Kinoerfahrung wird.« (3sat close up)

Die Regisseurin, Drehbuchautorin und Autorin Sonja Heiss gilt als Spezialistin für komödiantische und humorvolle Stoffe und wurde für ihre Filme mehrfach ausgezeichnet. Sie arbeitet zudem als Dozentin für Schauspielführung, Inszenierung und Drehbuch, sowie als dramaturgische Beraterin und Schnittberaterin für Kinofilme wie TONI ERDMANN, ALLE ANDEREN, GEGENÜBER. Neben der Arbeit beim Film ist sie auch erfolgreich als Schriftstellerin tätig.

An der ifs gibt Sonja Heiss vom 29.01. bis 01.02. unter dem Titel »Komödie spielen – Leben spielen« einen Workshop für Schauspieler*innen.

Für: Erwachsene | Von: ifs internationale filmschule köln | Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig | Teilnahme: kostenlos

Mi. 30.01.
19:00 Uhr

Film | Kölnisches Stadtmuseum

Filmabend „Frauen schließen sich zusammen!“

Filme zur Frauenbewegung im Zuge der 68er-Bewegung in Köln. Anschließend: Gespräch mit Irene Franken (Kölner Frauengeschichtsverein e.V.) und Irene Schoor (Köln im Film e.V.)

Es ist zum Lachen und zum Weinen: Auch wenn 1967/68 die ersten Frauen aufbrachen, bildete das Fernsehen ein Frauenbild ab, das durch seine Themenauswahl und Kamerafahrten die Frau weiterhin auf einen untergeordneten Platz verwies. Zwar räumte das Gesetz über die Gleichstellung von Mann und Frau 1958 mit der gröbsten Diskriminierung auf, doch verharrte die bundesdeutsche Gesellschaft in patriarchalen Strukturen. Männer konnten sich scheiden lassen, nur weil ihre Frauen ihnen nicht ordentlich den Haushalt führten. Frauen mussten ihre Ehemänner um Erlaubnis bitten, wenn sie ein Konto eröffneten oder erwerbstätig sein wollten. Die im Grundgesetz verbürgte Gleichberechtigung von Mann und Frau wurde von der Realität alltäglich konterkariert.

Mit zeitgenössischen Beiträgen des WDR beleuchten Irene Franken und Irene Schoor die gesellschaftliche Situation von Studentinnen und engagierten Frauen Ende der sechziger Jahre und den Beginn der neuen Frauenbewegung in Köln: die Gründung von Frauengruppen und Frauenzeitschriften und die vielfältigen Forderungen und Aktionen, mit denen sich Frauen der Fremdbestimmung und Diskriminierung erfolgreich widersetzten.

Eine Veranstaltung von Köln im Film e.V.

 

Für: Erwachsene | Von: Kölnisches Stadtmuseum Köln im Film e. V. | Mit: Köln im Film e. V. | Preis: € 5,00 | ermäßigt: € 3,00 | Rahmenprogramm zu: „KÖLN 68! Protest. Pop. Provokation“, 20.10.2018 - 31.03.2019

Mi. 06.02.
19:00 Uhr

Film | Museum Ludwig

Nightcleaners. Zu Gast: James Scott

GB 1975, 90’, DCP, engl. OV mit engl. UT
Regie: Berwick Street Film Collective

Politische und künstlerische Radikalität haben in der Geschichte des Kinos erstaunlich selten zueinander gefunden. Zueinander geführt hat sie in den 1970er Jahren das britische Berwick Street Film Collective. In seinem berühmtesten Film Nightcleaners (1972–75) dokumentierte das Kollektiv den Kampf von Reinigungskräften für mehr Lohn und bessere Arbeit. Einstellungen, Montage, Ton: Alle Elemente des Films sind aus dem politischen Kampf abgeleitet, spiegeln seine Offenheit und Spontaneität wie die Suche nach einer schlagkräftigen Organisation. 

James Scott, Mitbegründer des Kollektivs, ist anwesend und berichtet im Gespräch über die Entstehung und Wirkung des Films. Scotts frühe Filme über David Hockney und Richard Hamilton sind derzeit in einer Ausstellung im Museum Ludwig zu sehen.

Eine Veranstaltung des Filmforum NRW in Kooperation mit dem Museum Ludwig und der Dokumentarfilminitiative im Filmbüro NW. Gefördert vom Kulturamt der Stadt Köln.

Für: Erwachsene | Von: Museum Ludwig | Rahmenprogramm zu: „Hockney/Hamilton. Expanded Graphics“, 19.01.2019 - 14.04.2019

Do. 07.02.
20:00 - 21:46 Uhr

Film | Museum für Angewandte Kunst Köln

QUERELLE

Querelle, ein junger Matrose, geht in Brest ins Bordell Feria. Er ermordet
seinen Komplizen Vic nach einem Drogengeschäft und gibt sich dem
Kneipenwirt Nono sowie dem korrupten Polizisten Mario hin. Querelle
erfährt diese als Machtspiele inszenierten Erniedrigungen als
Bestätigung seiner Identität. Wirkliche Zuneigung empfindet er erst
dem Maurer Gil gegenüber. Der hat einen Kollegen ermordet und ist auf
der Flucht vor der Polizei. Gil und Querelle verlieben sich ineinander
– trotzdem zeigt letzterer seinen Freund wegen dessen angeblichen
Mordes an Vic an...
Andy Warhol gestaltete das Cover des Soundtracks von Fassbinders
„Querelle“ mit der Musik von Peer Raben. Auch für die ausgekoppelte
Single „Each Man Kills the Thing He Loves“ wurde ein Warhol-Druck
verwendet.

BRD / F 1982 • 106’ • dt. Orig. • Regie: Rainer Werner Fassbinder
Mit Brad Davis, Dieter Schidor, Günther Kaufmann, Burkhard Driest,
Hanno Pöschl u.a.

Für: Erwachsene | Von: Museum für Angewandte Kunst | Reihe: AbendsImMuseum | Treffpunkt: Overstolzensaal | Preis: € 6,00 | inklusive Warhol-Ausstellung 10,00€ | Rahmenprogramm zu: „Andy Warhol – Pop goes Art “, 01.09.2018 - 24.03.2019

Do. 07.03.
20:00 - 21:00 Uhr

Film | Museum für Angewandte Kunst Köln

ANDY WARHOL & SCENES FROM THE LIFE OF ANDY WARHOL

ANDY WARHOL
USA 1965 • 18’ • engl. Orig. • Regie: Marie Menken
Ein langer Tag im Leben des Pop Art-Künstlers Andy Warhol – gekürzt
auf wenige Minuten: ein Dokument. Andy Warhol bei der Arbeit:
Brillokisten und Blumenbilder, und der Film wirkt mit seinem groben
Korn wie ein Siebdruck.
und
SCENES FROM THE LIFE OF ANDY WARHOL
USA 1990 • 36’ • engl. Orig. • Regie: Jonas Mekas
„Es kommt alles zurück jetzt ... in flüchtigen Eindrücken“, schreibt
Jonas Mekas in dieser Auswahl von Filmtagebüchern, die Warhols
tägliches Leben und Arbeiten einfangen. Zu sehen/hören sind
Auftritte der Velvet Underground, Warhol bei der Vorbereitung von
Portrait-Aufträgen in der Factory und eine Tonaufnahme von Warhols
Trauerfeier im Jahr 1987.

Für: Erwachsene | Von: Museum für Angewandte Kunst | Reihe: AbendsImMuseum | Treffpunkt: Overstolzensaal | Preis: € 6,00 | inklusive Warhol-Ausstellung 10,00€ | Rahmenprogramm zu: „Andy Warhol – Pop goes Art “, 01.09.2018 - 24.03.2019

 
 
 

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