Veranstaltungskalender

Ihre Auswahl: Wann: Keine Einschränkung | Wo: Kunst- und Museumsbibliothek | NS-Dokumentationszentrum | Was: Keine Einschränkung | Für Wen: Keine Einschränkung |

zurück
Seite 1 / 2
vor
Di. 18.06.
16:00 Uhr

Event | NS-Dokumentationszentrum

Israel-Tag Köln

Am 18. Juni 2019 findet auf dem Heumarkt in Köln unter Schirmherrschaft der Oberbürgermeisterin Frau Henriette Reker die Veranstaltung „Israel-Tag Köln“ statt. Neben dem Bühnenprogramm gibt es  ein tolles Programm für Kinder: eine Hüpfburg, Clown Olli kommt, sowie ein buntes Kinderangebot vom jüdischen Kindergarten-Team und dem Jugendzentrum Jachad. Des Weiteren verschiedene Infostände. Auch das NS-Dokumentationszentrum wird dort mit einem Stand vertreten sein.

Für: Alle | Von: Synagogengemeinde Köln | Treffpunkt: Heumarkt | Teilnahme: kostenlos

Do. 27.06.
19:00 Uhr

Vortrag | NS-Dokumentationszentrum

Albert Speer: Eine deutsche Karriere

mit Prof. Dr. Magnus Brechtken

Als das Buch »Albert Speer: Eine deutsche Karriere« im Jahr 2017 erschien, erregte es eine große Aufmerksamkeit. Speer galt viele Jahrzehnte als der »gute Nazi«, zumal er bei seinen öffentlichen Auftritten und in seinen autobiographischen Schriften eine vermeintliche Reflektion über seine Verstrickung in das NS-Regime unternahm.

Demgegenüber steht der reale Verantwortungsbereich des schon 1931 in die NSDAP eingetretenen Architekten, der bald ein Vertrauter Adolf Hitlers wurde und die Politik des »Rassenstaates« in vielerlei Hinsicht unterstützte. Während des Zweiten Weltkrieges, als abzusehen war, dass das Deutsche Reich seinen Zenit überschritten hatte, engagierte Speer sich als Rüstungsminister unermüdlich für den »totalen Krieg« und dessen Vernichtungsmaschinerie.

Gleichwohl behauptete er nach Kriegsende, stets distanziert, ja eigentlich unpolitisch und gar kein richtiger Nazi gewesen zu sein. Magnus Brechtken zeigt, wie es Speer gelang, diese Legende zu verbreiten, und wie Millionen Deutsche sie begierig aufnahmen, um sich selbst zu entschulden.

Prof. Dr. Magnus Brechtken ist stellvertretender Direktor des Instituts für Zeitgeschichte, München.

Begleitprogramm zur Sonderausstellung »Albert Speer in der Bundesrepublik«

Für: Alle | Von: NS-Dokumentationszentrum | Mit: Prof. Dr. Magnus Brechtken | Treffpunkt: EL-DE-Haus | Preis: € 4,50 | ermäßigt: € 2,00 | Rahmenprogramm zu: „Albert Speer in der Bundesrepublik. Vom Umgang mit deutscher Vergangenheit“, 07.06.2019 - 18.08.2019

Fr. 28.06.
13:00 Uhr

Kolloquium | NS-Dokumentationszentrum

Grenzüberschreitungen. Das Rheinland und Westeuropa

Neue Forschungen zur Geschichte des Nationalsozialismus in Köln und dem Rheinland

Das einmal jährlich stattfindende Kolloquium des NS-DOK widmet sich, jeweils unter einem Oberthema, neuen Studien zur NS-Geschichte. Ziel ist es, den Austausch zwischen Wissenschaft und geschichtlich interessierter Öffentlichkeit zu fördern.

In diesem Jahr werden Verbindungslinien Kölns mit Westeuropa untersucht. Der Arbeit der NS-Sicherheitsorgane an der deutschen Westgrenze wenden sich Alena Saam (über die Zoll- und Grenzpolizei) und Thomas Grotum sowie Lena Haase (über die Tätigkeit der Gestapo Trier in Luxemburg) zu. Grenzüberschreitende Fluchtbewegungen der jüdischen Bevölkerung stellen Anne Prior, Änneke Winckel und Adrian Stellmacher am Beispiel der »Kindertransporte« nach Belgien vor. Im dritten Teil der Tagung geht es um die Beteiligung rheinischer Verwaltungsexperten an der NS-Besatzungspolitik. Robert Becker skizziert, welche Rolle der Kölner Regierungspräsident Eggert Reeder ab 1940 als Militärverwaltungschef für Belgien und Nordfrankreich spielte. Christoph Brüll widmet sich Franz Thedieck, der sich bereits vor dem Zweiten Weltkrieg als Spezialist für »Grenzlandfragen« einen Namen gemacht hatte und bis 1943 als Oberkriegsverwaltungsrat unter Reeder wirkte.

Eine verbindlicheschriftliche Anmeldung unter Angabe des Forschungsinteresses wird bis 26. Juni 2019 erbeten unter nsdok@stadt-koeln.de.

Angemeldete erhalten eine Benachrichtigung. Teilnahmegebühren fallen nicht an.

Das Programm des Kolloquiums finden Sie hier.

Für: Erwachsene | Von: NS-Dokumentationszentrum | Mit: Dr. Karola Fings und Dr. Thomas Roth | Treffpunkt: EL-DE-Haus | Teilnahme: kostenlos

So. 30.06.
11:00 Uhr

Film | NS-Dokumentationszentrum

»Kulenkampffs Schuhe«

Filmausschnitte und Diskussion

mit Regina Schilling (Drehbuch und Regie)
Moderation: Dr. Karola Fings

Als »Kulenkampffs Schuhe« am 8. August 2018 erstmals in der ARD gesendet wurde, bewegte die Dokumentation, fast wie der gleichnamige Showmaster, ein Millionenpublikum. Es folgten mehrere Auszeichnungen: Grimme-Preis 2019 in der Kategorie Information und Kultur, Deutscher Fernsehpreis 2019 als beste Dokumentation.

Die Kölner Regisseurin und Drehbuchautorin Regina Schilling hat mit ihrer autobiographisch angelegten Erzählung augenscheinlich einen Nerv getroffen. Der Film »Kulenkampffs Schuhe«, der vollständig aus Archivmaterial besteht, zeigt Nachkriegsgeschichte auf überraschende, ungewöhnliche und berührende Art und Weise. Hans Joachim Kulenkampff und Peter Alexander waren die großen Fernsehhelden der Familie von Regina Schilling, und natürlich, etwas später, Hans Rosenthal mit »Dalli Dalli«. Die Quizshows verhießen leichte Unterhaltung, Entspannung, heile Welt – das Unterhaltungsfernsehen der Bundesrepublik trat dazu an, eine ganze Nation von ihren Kriegstraumata zu therapieren.

Schillings Vater arbeitete rund um die Uhr in seiner eigenen Drogerie in Köln. Kaum etwas wurde mehr gebraucht: aufräumen, Wunden heilen, reparieren, saubermachen, Schädlinge bekämpfen. Was sahen die Väter der Kinder, die da im Schlafanzug vor dem Fernseher saßen, in den Showmastern? Wussten sie, dass Kulenkampff sich an der Ostfront vier Zehen eigenhändig amputiert hatte? Fragten sie sich, ob Peter Alexander wohl auch bei der Hitlerjugend gewesen war? Hatten sie davon gehört, dass Hans Rosenthal jüdisch war, sich in den Kriegsjahren als Vollwaise in einer Berliner Laube versteckte und jeden Moment damit rechnen musste, deportiert zu werden?

Die Showmaster gehörten wie Regina Schillings Vater einer sehr besonderen Generation an: Nach einer Kindheit im Nationalsozialismus, von Kriegseinsatz oder Verfolgung emotional nachhaltig gezeichnet, wurden sie nach dem Kriegsende bruchlos eingespannt in das Hamsterrad des Wiederaufbaus, der von Traumatisierungen nichts wusste – oder nichts wissen wollte.

Anhand von Filmausschnitten und im Gespräch mit Regina Schilling wird die subtile Präsens der NS-Vergangenheit in deutschen Wohnzimmern beleuchtet.

 »Kulenkampffs Schuhe«, Deutschland 2018, 92 min., ist eine Produktion von zero one film, entstanden im Auftrag des Südwestdeutschen Rundfunks in Koproduktion mit dem Hessischen Rundfunk. Buch und Regie: Regina Schilling

 In Kooperation mit Arbeitskreis für Intergenerationelle Folgen des Holocaust, ehem. PAKH E.V.

 Begleitprogramm zur Sonderausstellung »Albert Speer in der Bundesrepublik«

Für: Alle | Von: NS-Dokumentationszentrum | Mit: Dr. Karola Fings | Treffpunkt: Filmforum im Museum Ludwig, Bischofsgartenstr. 1, 50667 Köln | Preis: € 4,50 | ermäßigt: € 2,00 | Rahmenprogramm zu: „Albert Speer in der Bundesrepublik. Vom Umgang mit deutscher Vergangenheit“, 07.06.2019 - 18.08.2019

So. 30.06.
15:00 Uhr

Exkursion | NS-Dokumentationszentrum

Das jüdische Köln - jüdischer Friedhof Bocklemünd

Der Jüdische Friedhof zeigt uns die einstige Größe der Jüdischen Gemeinde Kölns anhand bekannter Namen und imposanter Grabstätten, er gibt Einblick in die wechselhafte Geschichte und auch den Neuanfang der Kölner Gemeinde nach 1945.
Aaron Knappstein ist Mitglied der Jüdischen liberalen Gemeinde Köln und Mitarbeiter des NS-Dokumentationszentrums.
Männliche Teilnehmer benötigen eine Kopfbedeckung beim Friedhofsbesuch.

 

Für: Erwachsene | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Aaron Knappstein | Treffpunkt: Vor dem Eingang des jüdischen Friedhofs Bocklemünd (Haltestelle Bocklemünd) | Preis: € 6,00 | Anmeldung bis: 25.06.2019

Anmeldung
Do. 04.07.
18:30 Uhr

Führung | NS-Dokumentationszentrum

Gedenkstätte Gestapogefängnis und Dauerausstellung "Köln im Nationalsozialismus"

Das EL-DE-Haus war von 1935 bis 1945 Sitz der Kölner Gestapo. Neben der Gedenkstätte Gestapo-Gefängnis mit über 1800 Inschriften der Gefangenen zeigt die Dauerausstellung auf zwei Etagen die Geschichte Kölns im Nationalsozialismus.

Für: Erwachsene | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Oliver Meißner | Treffpunkt: Kasse | Teilnahme: kostenlos

Alle Termine anzeigen
Do. 04.07.
19:00 Uhr

Lesung | NS-Dokumentationszentrum

"Wo die Freiheit wächst." Ein Briefroman zu den Edelweißpiraten

mit Frank Maria Reifenberg. Zusätzlich lesen Maren Gottschalk und Gerlis Zillgens.
Moderation: Dr. Martin Rüther

Zur Einstimmung auf das »Edelweißpiratenfestival« stellt der Kölner Autor Frank Maria Reifenberg sein neues Jugendbuch vor, das von Liebe, Freiheit und Widerstand in den Zeiten der NS-Diktatur handelt. Die Protagonistin Lene Meister ist 16 Jahre alt und Auszubildende in einem Friseursalon in der Domstadt. Doch der Krieg raubt ihr viel von dem, was sich ein Mädchen in ihrem Alter erträumt. Lene lässt sich nicht unterkriegen und versucht tapfer, die Familie zusammenzuhalten. Mit jeder neuen Todesnachricht von der Front und mit dem allmählichen Verschwinden ihrer jüdischen Freunde beginnt sie mehr am NS-Regime zu zweifeln. In dieser Zeit zwischen Furcht, Verzweiflung und Hoffnung lernt sie Erich kennen und verliebt sich. Bald entdeckt Lene, dass Erich ein gefährliches Spiel spielt. Er gehört zu den Jugendlichen, die nicht in Reih und Glied marschieren wollen: zu den Edelweißpiraten. Sie tragen keine Uniformen und singen ihre eigenen Lieder. Sie beschmieren die Wände mit Anti-Nazi-Parolen und teilen regimekritische Flugblätter aus. Und das alles ist der Gestapo ein großer Dorn im Auge.

Für: Alle | Von: NS-Dokumentationszentrum | Mit: Dr. Martin Rüther | Treffpunkt: EL-DE-Haus | Preis: € 4,50 | ermäßigt: € 2,00

Fr. 05.07.
15:00 - 16:30 Uhr

Führung | NS-Dokumentationszentrum

Neues Bauen im Rheinland und in Palästina – Erez Israel: Josef Rings und Erich Mendelsohn

Seit die UNESCO im Jahre 2003 die Weiße Stadt von Tel Aviv als Weltkulturerbe anerkannt hat, steigen das Interesse und das Bewusstsein für das moderne Bauen der 1930er und 1940er Jahre in Israel ständig an. Der Ausdruck „Bauhaus-Architektur“ wird in Israel oft synonym für den Internationalen Stil oder Modernismus verwendet. Tatsächlich haben von den vielen Architekten, welche in dieser Zeit im Land tätig waren, sechs ihre Ausbildung am Bauhaus gemacht. Aber auch im Rheinland waren Josef Rings und Erich Mendelsohn tätig, z.B. in Köln. 

Foto: Erich Mendelsohn, Rudolf-Mosse-Pavillon, „Pressa“, Köln (1928), Postkarte

Eine Ausstellung des Bauhaus Center Tel Aviv

Für: Erwachsene | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Martin Vollberg | Reihe: Akademieprogramm | Treffpunkt: Kasse | Preis: € 4,50 | zzgl. Eintritt | Anmeldung bis: 01.07.2019 | Rahmenprogramm zu: „Neues Bauen im Rheinland und in Palästina – Erez Israel: Josef Rings und Erich Mendelsohn“, 17.05.2019 - 14.07.2019

Anmeldung
Sa. 06.07.
14:00 Uhr

Führung | NS-Dokumentationszentrum

Gedenkstätte Gestapogefängnis und Dauerausstellung "Köln im Nationalsozialismus"

Das EL-DE-Haus war von 1935 bis 1945 Sitz der Kölner Gestapo. Neben der Gedenkstätte Gestapo-Gefängnis mit über 1800 Inschriften der Gefangenen zeigt die Dauerausstellung auf zwei Etagen die Geschichte Kölns im Nationalsozialismus.

Für: Erwachsene | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Oliver Meißner | Treffpunkt: Kasse | Teilnahme: kostenlos | zzgl. Eintritt

Alle Termine anzeigen
So. 07.07.
14:00 Uhr

Event | NS-Dokumentationszentrum

Edelweißpiratenfestival 2019

Das lebendige Denkmal zu Ehren der unangepassten Jugend während der NS-Diktatur findet in diesem Jahr zum 15. Mal wieder an dem traditionellen Termin – am Sonntag vor den NRW-Sommerferien – statt. Als Ehrengast wird Jupp »Matuschka« Fedler (*1923) erwartet, der während der NS-Zeit der katholischen »Sturmschar« angehörte.

In diesem Jahr wird sich das Festival auf unterschiedliche Weise mit dem Thema »Zuflucht Wald« beschäftigen, insbesondere im Rahmenprogramm. Anlässlich des »runden« Jubiläums erscheint eine Neuauflage des lange vergriffen gewesenen Bandes »Gefährliche Lieder. Lieder und Geschichten der unangepassten Jugend im Rheinland 1933–1945«.

Das genaue Programm, an dem sich unter anderem 25 unangepasste Bands aus der Region beteiligen, wird kurz vorher bekanntgegeben auf der Internetseite www.edelweisspiratenfestival.de.

Veranstalter: Edelweißpiratenclub e.V. in Kooperation mit dem NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln und Humba e.V.

Für: Alle | Von: NS-Dokumentationszentrum | Treffpunkt: Friedenspark, Köln-Südstadt | Teilnahme: kostenlos

Do. 11.07.
19:00 Uhr

Podiumsdiskussion | NS-Dokumentationszentrum

Vor 80 Jahren: Rettung jüdischer Kinder durch »Kindertransporte«

mit Kurt Marx (Großbritannien) und Adrian Stellmacher (Lern- und Gedenkort Jawne)
Moderation: Larissa Schmitz

Im Juli 1939 verließ der letzte von insgesamt vier Kindertransporten mit Schülerinnen und Schülern des jüdischen Reformgymnasiums Jawne Köln. Seit Januar 1939 war es dem Schulleiter Dr. Erich Klibansky gelungen, etwa 130 Kindern und Jugendlichen eine Auswanderung nach Großbritannien zu ermöglichen und sie vor der Verfolgung unter dem NS-Regime zu retten.

Als Reaktion auf das Novemberpogrom 1938 im Deutschen Reich hatte sich Großbritannien zur Aufnahme minderjähriger Kinder und Jugendlicher ohne Begleitung ihrer Eltern bereit erklärt. Seitdem war Klibansky darum bemüht gewesen, mit »Kindertransporten« seine gesamte Schule nach dort zu verlegen. Dieses Ziel konnte er zwar nicht erreichen, weil das Hilfsprogramm mit dem Beginn des Zweiten Weltkriegs eingestellt wurde. Doch immerhin konnte er rund ein Viertel seiner Schülerinnen und Schüler retten.

Er selbst kehrte stets nach Köln zurück, um von hier aus weitere Transporte organisieren zu können. Ihm und seiner Familie gelang die Flucht nicht mehr. Am 20. Juli 1942 wurde er gemeinsam mit seiner Ehefrau und den Söhnen Richtung Minsk deportiert und bei Ankunft an der nahe gelegenen Mordstätte Trostenez ermordet.

Kurt Marx, geboren 1925 in Köln, war seit Mitte der 1930er Jahre Schüler der Jawne und kam im Januar 1939 mit dem ersten von Dr. Klibansky organisierten Kindertransport nach London. Zunächst besuchte er eine englische Schule, musste diese als Deutscher aber mit Kriegsbeginn im September 1939 wieder verlassen. Er begann eine Lehre als Diamantenschleifer und arbeitete fortan im Diamantenhandel. Seine Eltern wurden wie die Familie Klibansky im Juli 1942 deportiert und in Trostenez ermordet. 1947 heiratete Kurt Marx seine Frau, eine Überlebende des Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau. Bis heute lebt Kurt Marx in London.

In Kooperation mit dem Lern- und Gedenkort Jawne

Für: Alle | Von: NS-Dokumentationszentrum | Treffpunkt: EL-DE-Haus | Teilnahme: kostenlos

So. 14.07.
14:00 Uhr

Führung | NS-Dokumentationszentrum

Neues Bauen im Rheinland und in Palästina – Erez Israel: Josef Rings und Erich Mendelsohn

Seit die UNESCO im Jahre 2003 die Weiße Stadt von Tel Aviv als Weltkulturerbe anerkannt hat, steigen das Interesse und das Bewusstsein für das moderne Bauen der 1930er und 1940er Jahre in Israel ständig an. Der Ausdruck „Bauhaus-Architektur“ wird in Israel oft synonym für den Internationalen Stil oder Modernismus verwendet. Tatsächlich haben von den vielen Architekten, welche in dieser Zeit im Land tätig waren, sechs ihre Ausbildung am Bauhaus gemacht. Aber auch im Rheinland waren Josef Rings und Erich Mendelsohn tätig, z.B. in Köln. 

Foto: Erich Mendelsohn, Rudolf-Mosse-Pavillon, „Pressa“, Köln (1928), Postkarte

Eine Ausstellung des Bauhaus Center Tel Aviv

Für: Erwachsene | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Martin Vollberg | Treffpunkt: Kasse | Preis: € 2,00 | zzgl. Eintritt | Rahmenprogramm zu: „Neues Bauen im Rheinland und in Palästina – Erez Israel: Josef Rings und Erich Mendelsohn“, 17.05.2019 - 14.07.2019

So. 14.07.
15:00 Uhr

Exkursion | NS-Dokumentationszentrum

Das städtische Amt „Altstadtgesundung“ - Rassistische Ausgrenzung und Verfolgung über Bausachen -

1935 richtete die Stadt Köln das Amt Altstadtgesundung offiziell ein. Mehrere Ämter waren daran beteiligt. Kontinuierlich publizierte der Stadtkonservator über die Aktivitäten des Amtes. Dennoch ging es nicht um den Denkmalerhalt. Im Rheinviertel verschwanden alle, teilweise sehr schmalen Gassen. Die historische Bausubstanz musste weichen. Das Viertel wurde für das Auto gerecht gestaltet und private Höfe wurden öffentliche Plätze. Hauptziel der Maßnahme war der Austausch der Bevölkerung. Über die Bausachen erhielt die Stadt Zugang zu den Bewohnerinnen und Bewohnern, die der Verfolgung ausgesetzt waren. Ein Teil der missliebigen Bevölkerung wurde an den Stadtrand umgesiedelt. Die neu entstandenen Bauten zeigen nationalsozialistische Gestaltungsinteressen. Das Projekt fand in der Altstadt keinen Abschluss, doch einzelne Maßnahmen führte die Stadt bereits über die Stadt verteilt durch.

Stadtspaziergang mit Martin Vollberg, Architekt und Kunsthistoriker

Für: Erwachsene | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Martin Vollberg | Treffpunkt: Kasse des EL-DE-Hauses | Preis: € 6,00 | Anmeldung bis: 10.07.2019 | Rahmenprogramm zu: „Albert Speer in der Bundesrepublik. Vom Umgang mit deutscher Vergangenheit“, 07.06.2019 - 18.08.2019

Anmeldung Alle Termine anzeigen
Fr. 19.07.
15:00 Uhr

Führung | NS-Dokumentationszentrum

Gedenkstätte Gestapogefängnis und Dauerausstellung "Köln im Nationalsozialismus"

Das EL-DE-Haus war von 1935 bis 1945 Sitz der Kölner Gestapo. Neben der Gedenkstätte Gestapo-Gefängnis mit über 1800 Inschriften der Gefangenen zeigt die Dauerausstellung auf zwei Etagen die Geschichte Kölns im Nationalsozialismus.

Für: Erwachsene | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Oliver Meißner | Treffpunkt: Kasse | Teilnahme: kostenlos | zzgl. Eintritt

Alle Termine anzeigen
So. 28.07.
15:00 Uhr

Exkursion | NS-Dokumentationszentrum

Das jüdische Köln - Sichtbares und Verborgenes

Der Rundgang führt von der einstigen Gestapostelle am Appellhofplatz zur ehemaligen Hauptsynagoge in der Glockengasse. Er folgt den Spuren des Judentums in Köln bis 1933 und der dann einsetzenden systematischen Verfolgung. Anhand von Gebäuden, Personen und Geschichten erkunden wir die Vielfalt des Kölner Judentums in Vergangenheit und Gegenwart.

Gregor Aaron Knappstein ist Mitglied der jüdischen liberalen Gemeinde Köln und Mitarbeiter des NS-Dokumentationszentrums. Sein Schwerpunkt ist die Recherche von sogenannten "Stillen Helden" - nichtjüdische Kölnerinnen und Kölner, die Juden während der NS-Zeit unterstützt und gerettet haben.

Für: Erwachsene | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Aaron Knappstein | Treffpunkt: Foyer des EL-DE-Hauses, Appellhofplatz 23 - 25 | Preis: € 6,00 | Anmeldung bis: 24.07.2019

Anmeldung
Do. 01.08.
18:30 Uhr

Führung | NS-Dokumentationszentrum

Gedenkstätte Gestapogefängnis und Dauerausstellung "Köln im Nationalsozialismus"

Das EL-DE-Haus war von 1935 bis 1945 Sitz der Kölner Gestapo. Neben der Gedenkstätte Gestapo-Gefängnis mit über 1800 Inschriften der Gefangenen zeigt die Dauerausstellung auf zwei Etagen die Geschichte Kölns im Nationalsozialismus.

Für: Erwachsene | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Oliver Meißner | Treffpunkt: Kasse | Teilnahme: kostenlos

Alle Termine anzeigen
Sa. 03.08.
14:00 Uhr

Führung | NS-Dokumentationszentrum

Gedenkstätte Gestapogefängnis und Dauerausstellung "Köln im Nationalsozialismus"

Das EL-DE-Haus war von 1935 bis 1945 Sitz der Kölner Gestapo. Neben der Gedenkstätte Gestapo-Gefängnis mit über 1800 Inschriften der Gefangenen zeigt die Dauerausstellung auf zwei Etagen die Geschichte Kölns im Nationalsozialismus.

Für: Erwachsene | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Oliver Meißner | Treffpunkt: Kasse | Teilnahme: kostenlos | zzgl. Eintritt

Alle Termine anzeigen
Do. 15.08.
15:00 Uhr

Führung | NS-Dokumentationszentrum

NS-Propaganda im Film

In Zeiten ohne Fernsehn und ohne Computer spielte der Film als Medium neben dem Rundfunk die wichtigste Rolle. Die Ausstellung "Köln im Nationalsozialismus" zeigt anhand von sechs Beispielen, wie sich die Nationalsozialisten dieses Medium zu Propagandazwecken zunutze machten.

Für: Senioren | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Barbara Kirschbaum | Treffpunkt: Kasse | Teilnahme: kostenlos | zzgl. Eintritt

Fr. 16.08.
15:00 Uhr

Führung | NS-Dokumentationszentrum

Gedenkstätte Gestapogefängnis und Dauerausstellung "Köln im Nationalsozialismus"

Das EL-DE-Haus war von 1935 bis 1945 Sitz der Kölner Gestapo. Neben der Gedenkstätte Gestapo-Gefängnis mit über 1800 Inschriften der Gefangenen zeigt die Dauerausstellung auf zwei Etagen die Geschichte Kölns im Nationalsozialismus.

Für: Erwachsene | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Oliver Meißner | Treffpunkt: Kasse | Teilnahme: kostenlos | zzgl. Eintritt

Alle Termine anzeigen
So. 18.08.
14:00 Uhr

Führung | NS-Dokumentationszentrum

Albert Speer in der Bundesrepublik. Vom Umgang mit deutscher Vergangenheit

Albert Speer war in der NS-Zeit als erster Architekt des Reiches verantwortlich für Großprojekte wie das Reichsparteitagsgelände in Nürnberg und die Umgestaltung Berlins. Er zählte zu Hitlers engsten Vertrauten. 1946 verurteilten ihn die Alliierten im Nürnberger Prozess gegen die Hauptkriegsverbrecher zu zwanzig Jahren Haft. Als Speer am 1. Oktober 1966 aus dem Gefängnis in Berlin-Spandau entlassen wurde, waren über tausend Schaulustige gekommen und dutzende Mikrophone und Kameras aus aller Welt auf ihn gerichtet. Dies war der Beginn seiner »zweiten Karriere« als scheinbar geläuterter Zeitzeuge des Nationalsozialismus. Speer platzierte in der Öffentlichkeit erfolgreich die Legende, er habe von den NS-Verbrechen nichts gewusst und sei, von der Aura Hitlers verführt, in Krieg und Judenmord unbeteiligt hineingeraten. Mit unkritischer Bereitwilligkeit folgten Historiker, Publizisten, aber auch die deutsche Öffentlichkeit der Erinnerungsmanipulation des »guten Nazis« – nicht zuletzt, weil er eine Entlastung für jene bot, die sich selbst im Nationalsozialismus engagiert hatten.

Eine Ausstellung des Dokumentationszentrums Reichsparteitagsgelände in Kooperation mit dem Institut für Zeitgeschichte München-Berlin

Für: Erwachsene | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Martin Vollberg | Treffpunkt: Kasse | Preis: € 2,00 | zzgl. Eintritt | Rahmenprogramm zu: „Albert Speer in der Bundesrepublik. Vom Umgang mit deutscher Vergangenheit“, 07.06.2019 - 18.08.2019

zurück
Seite 1 / 2
vor
 
 
 

Newsletter aktuell

Veranstaltungen, Events, neue Ausstellungen, Ausstellungsübersicht, Führungen und mehr: eine wöchentliche Inspiration für Ihren Besuch in den Kölner Museen.

 
Besondere Programme

Führungen und Workshops, Wissen und Kreativität: Programme des Museumsdienstes für alle Interessen.

 
Führungen & Akademieprogramm
Programm für Kinder & Familien. Mit Ferienprogramm
Kreative Kurse und Workshops für Jugendliche und Erwachsene
KölnTag. Einmal im Monat als Kölner kostenlos in die Sammlungen.
 
Buchbare Angebote

für Privatgruppen, Firmen, Reiseveranstalter oder Schulklassen.

 
Führungen für
Gruppen
Angebote für Schulklassen & Lehrkräfte
Kindergeburtstag im Museum