Veranstaltungskalender

Ihre Auswahl: Wann: Keine Einschränkung | Wo: Museum für Angewandte Kunst Köln | Was: Lesung | Vortrag | Seminar | Für Wen: Keine Einschränkung |

Di. 18.06.
19:00 Uhr

Vortrag | Museum für Angewandte Kunst Köln

Sanierung und Neubau. Eine Wahl zwischen Pest und Cholera?

Sanierungen gehen zwangsläufig mit dem Risiko unvorhergesehener Komplikationen einher und setzen den Optimierungsmöglichkeiten Grenzen. Neue Bühnenbauten sind zunächst einmal geschichtslose Orte, die sich ihre Bedeutung in der Stadt erst schaffen müssen. Sind Bauten, die beides sind, eine Kombination der Nachteile oder kann daraus eine besondere Qualität entstehen? Als Beispiele werden der Dresdner Kulturpalast und das Theater Heidelberg vorgestellt.

Foto: Kölner Oper © Christoph Seelbach

Christian Hellmund, gmp Architekten von Gerkan, Marg und Partner

Felix Waechter, Waechter + Waechter Architekten

Moderation: Andrea Jürges / Yorck Förster (Deutsches Architekturmuseum, Frankfurt)

 

Für: Erwachsene | Von: Museum für Angewandte Kunst | Treffpunkt: Kasse | Teilnahme: kostenlos | Rahmenprogramm zu: „Grosse Oper - viel Theater?“, 30.03.2019 - 30.06.2019

So. 23.06.
15:00 - 16:15 Uhr

Lesung | Museum für Angewandte Kunst Köln

Eine gemütliche Wohnung

Wenn es heiß ist und der Kühlschrank kaputt, dann braucht man unbedingt einen Elektriker. Der freundliche Herr Knorps erscheint und gibt sich alle Mühe, doch anschließend heizt der Kühlschrank und im Backofen hat sich eine Eisschicht gebildet...was hat Herr Knorps denn da wohl nur verwechselt?

Lesung aus dem gleichnamigen Buch von Paul Maar. Mit anschließender Führung.

Eine Kooperation von Museumsdienst Köln und LeseWelten Köln/KFA e.V.

Für: Kinder ab 5 Jahren | Von: Museumsdienst Köln | Reihe: Lesewelten | Treffpunkt: Kasse | Teilnahme: kostenlos

Do. 04.07.
18:00 Uhr

Vortrag | Museum für Angewandte Kunst Köln

Gegensätzliche Positionen? Johannes Itten und László Moholy-Nagy als Lehrer am Bauhaus

Vortrag von Prof. Dr. Rainer K. Wick, Bornheim

Im Rahmen der Lehre am Bauhaus kam dem Vorkurs eine maßgebliche Rolle zu. Eingeführt wurde der Vorkurs ein halbes Jahr nach der Gründung der Schule durch den Schweizer Maler Johannes Itten, der das frühe Bauhaus maßgeblich geprägt hat. Itten ging es um die Ganzheit aus Körper, Geist und Seele und folglich um eine möglichst ausgewogene Schulung des Motorischen, des Erlebnishaften und des Intellektuellen. Er schied Anfang 1923 aus dem Bauhaus aus, und unter seinem Nachfolger, dem ungarischen Konstruktivisten László Moholy-Nagy, stand im Vorkurs das Intellektuelle deutlich im Vordergrund. So ging es um die systematische Untersuchung unterschiedlicher Materialien, dreidimensionale Konstruktionsübungen und minimalistische Gleichgewichtsstudien.

Eintritt: € 3,-, Eintritt frei für Studierende und Overstolzen Foto: © Sascha Fuis Fotografie

Für: Erwachsene | Von: Museum für Angewandte Kunst | Mit: Prof. Dr. Rainer K. Wick, Bornheim | Treffpunkt: Overstolzensaal | Preis: € 3,00 | Rahmenprogramm zu: „2 von 14. Zwei Kölnerinnen am Bauhaus“, 12.04.2019 - 11.08.2019

So. 11.08.
16:00 Uhr

Lesung | Museum für Angewandte Kunst Köln

Mutter, Muse und Frau Bauhaus: Die Frauen um Walter Gropius

Autorinnenlesung: Dr. Ursula Muscheler, Düsseldorf

Ursula Muscheler lenkt mit ihrem Buch den Blick auf weitere Frauen im Bauhaus-Kontext, insbesondere des Gründers Walter Gropius. Sie blickt hinter die Kulisse des großen Architekten auf seine geliebten, klugen, gebildeten, tatkräftigen Gehilfinnen: Manon Gropius, Alma Mahler, Lily Hildebrandt, Maria Benemann und Ise Gropius. Hinter jedem erfolgreichen Mann stehe eine starke Frau, sagt der Volksmund. Dass diese überaus begabten Frauen zeitlebens im Schatten von Gropius und anderen Männern standen, ist die bedauerliche Pointe dieser liebevollen Skizze.

Im Anschluss an die Lesung besteht die Möglichkeit das Thema „Bauhaus-Frauen“ mit der Autorin Ursula Muscheler zu vertiefen.

Eintritt € 3,-, freier Eintritt für Studierende und Overstolzen Foto: © Berenberg Verlag

Für: Erwachsene | Von: Museum für Angewandte Kunst | Mit: Dr. Ursula Muscheler | Treffpunkt: Overstolzensaal | Preis: € 3,00 | Rahmenprogramm zu: „2 von 14. Zwei Kölnerinnen am Bauhaus“, 12.04.2019 - 11.08.2019

So. 08.09.
16:00 Uhr

Vortrag | Museum für Angewandte Kunst Köln

Bauhaus-Architektur in Köln und Tel Aviv

Vortrag von Dipl.-Ing. Mareike Fänger, Köln

Ob als „Staatliches Bauhaus“ in Weimar, als „Hochschule für Gestaltung“ in Dessau oder als private Lehranstalt in Berlin – das Bauhaus hat sich zwischen 1919 und 1933 als Experimentierfeld auf den Gebieten der freien und angewandten Kunst, der Gestaltung, der Architektur und der Pädagogik einen Namen gemacht. Die innovativen Ideen strahlten national und international aus. Grund genug, den Spuren der Bauhausarchitektur in Köln nachzugehen. Der Vortrag lädt zu einer Entdeckungsreise herausragender Zeugnisse des Neuen Bauens ein. Bis heute überzeugen im Rheinland ausgewählte Siedlungskonzepte und Villenbauten in ihrer Funktionalität, Schlichtheit und Eleganz. Zum Abschluss wird ein Schulterblick auf die „Weiße Stadt“ in Tel Aviv gewährt, die in den 1930er Jahren als direkte Adaption des Bauhaus-Stils entstanden war.

Eintritt: € 3,-, Eintritt frei für Studierende und Overstolzen Foto: © RBA Köln

Für: Erwachsene | Von: Museum für Angewandte Kunst | Mit: Dipl.-Ing. Mareike Fänger, Köln | Treffpunkt: Overstolzensaal | Preis: € 3,00 | Rahmenprogramm zu: „2 von 14. Zwei Kölnerinnen am Bauhaus“, 12.04.2019 - 11.08.2019

Do. 07.11.
18:00 Uhr

Vortrag | Museum für Angewandte Kunst Köln

Bildende Kunst im Bauhaus. Die Sammlung des MAKK und des Museum Ludwig

Vortrag von Dipl.-Ing. Mareike Fänger M.A., Köln

Klarheit, Sachlichkeit und Zweckmäßigkeit –so lautete eines seiner Ziele, als Walter Gropius 1919 in Weimar das Bauhaus gründete. Diese Schule für Architektur, Bildende Kunst und Kunsthandwerk wurde durch die Berufung von Künstlern wie Lyonel Feininger, Johannes Itten, Wassily Kandinsky, Paul Klee, László Moholy-Nagy und Oskar Schlemmer zu einem Zentrum der internationalen Avantgarde der 1920er Jahre. Beispiele der Bildenden Kunst aus den Sammlungen des MAKK und des Museum Ludwig verdeutlichen Einflüsse des Expressionismus, des russischen Konstruktivismus und der niederländischen De Stijl-Bewegung. Geometrische Einfachheit als Ausdruck für Harmonie – Kunst als Dienst an der Gesellschaft?

Eintritt: € 3,-, Eintritt frei für Studierende und Overstolzen Foto: © Sascha Fuis Fotografie

Für: Erwachsene | Von: Museum für Angewandte Kunst | Mit: Dipl.-Ing. Mareike Fänger M.A. | Treffpunkt: Overstolzensaal | Preis: € 3,00 | Rahmenprogramm zu: „2 von 14. Zwei Kölnerinnen am Bauhaus“, 12.04.2019 - 11.08.2019

So. 08.12.
16:00 Uhr

Vortrag | Museum für Angewandte Kunst Köln

„kinder sollen einen raum haben, in dem sie das sein können, was sie wollen“ – Alma Siedhoff-Buschers Entwürfe für das Kinderzimmer im Haus am Horn

Vortrag von Anna Lienert M.A., Oberhausen

Das Schachspiel von Josef Hartwig, der „Farbenmischer“-Kreisel von Ludwig Hirschfeld-Mack und das „Schiff-Bauspiel“ von Alma Siedhoff-Buscher mit seinen glatten, bunten Holzbauklötzchen sind heute Spielzeugklassiker, die am Bauhaus entworfen wurden und teils heute wieder im Handel zu finden sind. Der Vortrag stellt von Bauhäuslerinnen und Bauhäuslern gestaltetes Kinderspielzeug vor und beleuchtet dabei allen voran das Werk Alma Siedhoff-Buschers. Es wird den Fragen nachgegangen, wie diese Spielzeuge entstanden, was sich über ihre zeitgenössische Popularität und Rezeption sagen lässt, und womit Kinder in den 1920er und 1930er Jahren überhaupt gespielt haben.

Eintritt: € 3,-, Eintritt frei für Studierende und Overstolzen Foto: © Anna Lienert

Für: Erwachsene | Von: Museum für Angewandte Kunst | Mit: Anna Lienert M.A. | Treffpunkt: Overstolzensaal | Preis: € 3,00 | Rahmenprogramm zu: „2 von 14. Zwei Kölnerinnen am Bauhaus“, 12.04.2019 - 11.08.2019

 
 
 

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