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Di. 23.01.
19:00 Uhr

Vortrag | Museum Ludwig

Trockeneis. James Rosenquist und die Ausdehnung der Malerei, ca. 1970

Gemeinsam veranstaltet von den Freunden und der Fritz Thyssen Stiftung.

Angesichts der aktuellen Debatten über die etwaige Dominanz und Relevanz der Malerei als Medium kommt die Retrospektive zu James Rosenquist gerade recht. Denn hier ist das Werk eines Künstlers neu zu entdecken, der nie einen Zweifel an seinem Handwerk und an der Verbundenheit zu dem Medium seiner Wahl ließ, aber zugleich die Möglichkeiten und Grenzen der Malerei hartnäckig gedehnt hat. Die Krise der modernistischen Malerei in den 1960er Jahren, ihre Infragestellung durch Minimal Art, Environments, Happenings, Earth Art oder Expanded Cinema, ging auch an dem Pop-Art-Künstler Rosenquist nicht spurlos vorüber, und so schien er um 1970 mit seiner eigenen Malerei an einen Endpunkt gelangt. Köln war um 1970 einer der Austragungsorte dieses Finales, das dann doch anders ausgehen sollte, als vielleicht zu erwarten war.
Tom Holert ist Kunsthistoriker, Ausstellungsmacher und Künstler in Berlin. Er gehörte zu den Gründungsmitgliedern der Akademie der Künste der Welt in Köln.

Für: Erwachsene | Von: Freunde des Wallraf-Richartz-Museums und des Museums Ludwig | Mit: Tom Holert | Treffpunkt: Kino im Museum, 1. Etage | Rahmenprogramm zu: „James Rosenquist. Eintauchen ins Bild“, 18.11.2017 - 04.03.2018

Do. 25.01.
19:00 Uhr

Vortrag | Rautenstrauch-Joest-Museum - Kulturen der Welt

Silent University

Was bin ich und was war ich? – Flucht- und Migrationsbiografien von Akademikerinnen

Frauen mit Asylstatus und Migrantinnen berichten über ihren akademischen und beruflichen Werdegang im Herkunftsland und über ihre Situation nach der Flucht. Ziel ist es, der interessierten Öffentlichkeit ein umfassenderes Bild der Lebensläufe von Akademikerinnen mit Fluchterfahrung zu vermitteln.

Gulshan Djakhfarova ist Fachärztin für Allgemeine Chirurgie. Sie hat ihr Studium in Dushanbe/Tadschikistan abgeschlossen und dort vier Jahre als Chirurgin gearbeitet. 2011 ist sie als politisch Verfolgte nach Jemen geflohen, wo sie ebenfalls als Chirurgin gearbeitet hat. 2016 kam sie mit ihrem Sohn nach Deutschland. Hier versucht sie beruflichen Anschluss zu finden. | Moderation Monika Holtschneider, Germanistin/Amerikanistin, Präsidentin SI Club Köln-Kolumba

(Foto: privat)

Eine Vortragsreihe von Soroptimist International Club Köln-Kolumba in Kooperation mit der Silent University, Mülheim und dem Rautenstrauch-Joest-Museum, Köln.

Eintritt: frei | Bibliothek

Für: Erwachsene | Von: Rautenstrauch-Joest-Museum

Alle Termine anzeigen
Do. 25.01.
19:00 Uhr

Vortrag | NS-Dokumentationszentrum

„Aktion 1005“ in Malyj Trostenez. Wie die Nazis die Spuren ihrer Massenmorde in Osteuropa beseitigten

Vortrag mit Jens Hoffmann

In dem Vortrag „Aktion 1005“ in Malyj Trostenez gibt Jens Hoffmann im ersten Teil einen Überblick zur Geschichte der „Aktion 1005“ – dem letzten Endes misslungenen Versuch von Nazitätern, die Spuren ihrer Massenverbrechen auszulöschen. Im zweiten Teil rekonstruiert er anhand von Strafprozessakten, auf welche Weise die Täter des „Sonderkommandos 1005-Mitte“ am Vernichtungsort Malyj Trostenez bei Minsk die Spuren von Massenmorden an mehrheitlich jüdischen Zivilsten aus Belarus, Deutschland, Österreich und der Tschechoslowakei zu verwischen versuchten.

Jens Hoffmann, geboren 1968, lebt in Berlin. Publizist zu zeitgeschichtlichen Themen. Bücher: „Das kann man nicht erzählen“ (2008), „Aber wenn ich werd' schreien, wird besser sein?“ (2010), „Diese außerordentliche deutsche Bestialität“ (2013).

Für: Erwachsene | Von: NS-Dokumentationszentrum | Mit: Jens Hoffmann | Treffpunkt: EL-DE-Haus | Preis: € 4,50 | ermäßigt: € 2,00 | Rahmenprogramm zu: „Vernichtungsort Malyj Trostenez. Geschichte und Erinnerung“, 19.10.2017 - 18.02.2018

So. 28.01.
15:00 - 16:15 Uhr

Lesung | Museum Ludwig

Blauer Hund

Jeden Abend kommt der blaue Hund an Charlottes Fenster, wo sie mit ihm spricht und sein Fell krault. Als die Mutter ihr verbietet, sich weiter mit ihm zu abzugeben, ist die Enttäuschung groß, und als Charlotte sich bei einem Picknick im Wald verirrt und den Weg nach Hause nicht mehr findet, wer taucht da wohl auf und beschützt sie?

Mit anschließender Führung. Eine Kooperation von: Museumsdienst Köln und LeseWelten Köln /KFA e.V.

Für: Kinder ab 5 Jahren | Von: Museumsdienst Köln | Reihe: Lesewelten | Treffpunkt: Kasse | Teilnahme: kostenlos

Do. 01.02.
19:00 Uhr

Vortrag | Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud

Renoirs "Ehepaar Sisley" und die "Monuments Men"


Vortrag in der Reihe „Museum und Sammlung“. Gemeinsam veranstaltet von den Freunden und der Fritz Thyssen Stiftung.

Aufgrund der immer größer werdenden Bedrohung durch Zerstörungen infolge von Bombenangriffen evakuierte man im Laufe des Zweiten Weltkrieges die Kunstwerke des Wallraf in diverse Depots im weiteren Umkreis Kölns. Einen Teil der Bestände, darunter das Renoirbild „Das Ehepaar Sisley“, verbrachte der rheinische Provinzialkonservator Metternich in ein Bergwerk bei Siegen. Von dort aus gelangte das Gemälde jedoch nach dem Krieg nicht direkt zurück nach Köln, sondern zuerst in die Obhut der „Monuments Men“, einer speziellen amerikanischen Militäreinheit. Im Vortrag sollen die einzelnen Stationen des Bildes von der Evakuierung aus Köln, der Lagerung im „Central Collecting Point“ bis zur Rückkehr in das Rheinland nachgezeichnet werden.
Marco Rasch arbeitete u.a. am Deutschen Dokumentationszentrum für Kunstgeschichte – Bildarchiv Foto Marburg, an der Universität Darmstadt und in der Fotothek des Kunsthistorischen Instituts in Florenz.

Für: Erwachsene | Von: Freunde des Wallraf-Richartz-Museums und des Museums Ludwig | Mit: Marco Rasch | Treffpunkt: Stiftersaal im Wallraf

Do. 01.02.
19:00 Uhr

Lesung | NS-Dokumentationszentrum

Stalingrad – zwei Seiten einer Schlacht

Lesung aus Erinnerungen russischer Zivilisten, Männern und Frauen, und aus Feldpostbriefen deutscher Soldaten

Mit einer historischen Einführung von Prof. Dr. Jost Dülffer

Am 2. Februar 2018 jährt sich zum 75. Mal das Ende der Kämpfe um Stalingrad. Die Bedeutung der Schlacht um das heutige Wolgograd, seit 1988 Partnerstadt der Stadt Köln, ist weithin bekannt: Die Kapitulation der deutschen 6. Armee symbolisiert den öffentlich erkennbaren Wendepunkt an der „Ostfront“. Auch die Verluste der deutschen Soldaten im „Kessel von Stalingrad“ und ihre spätere Gefangenschaft haben viel Aufmerksamkeit erfahren.

Wenig bekannt sind hingegen das große Leid der russischen Zivilbevölkerung und die hohe Todeszahl sowjetischer Soldaten. Schon in den ersten Tagen der Kämpfe starben allein 40.000 Zivilisten bei Bombenangriffen der Luftwaffe. Hunderttausende Soldaten der Roten Armee ließen im Laufe der Kämpfe ihr Leben. Die katastrophalen Lebensumstände der Zivilbevölkerung werden anhand von Berichten von Überlebenden veranschaulicht und Zeugnissen aus deutschen Feldpostbriefen gegenübergestellt.

Die Texte sind entnommen der vom Städtepartnerschaftsverein Köln-Wolgograd herausgegebenen Dokumentation „‘... und die Wolga brannte‘. Überlebende aus Stalingrad erinnern sich“, die Feldpostbriefe stammen meist aus dem von Jens Ebert herausgegebenen Buch „Feldpostbriefe aus Stalingrad“.

Eine Veranstaltung des Vereins zur Förderung der Städtepartnerschaft Köln-Wolgograd e.V. in Zusammenarbeit mit dem NS-DOK.

Für: Erwachsene | Von: NS-Dokumentationszentrum | Mit: Prof. Dr. Jost Dülffer | Treffpunkt: EL-DE-Haus | Preis: € 4,50 | ermäßigt: € 2,00

Di. 06.02.
19:00 Uhr

Vortrag | Museum Ludwig

James Rosenquist: LIFE und F-111

Gemeinsam veranstaltet von den Freunden und der Fritz Thyssen Stiftung.

Werbeanzeigen und Artikel aus dem Life-Magazin sind bis in die 1970er-Jahre verstärkt Material für James Rosenquists Collagen, die seinen Gemälden vorausgehen. Viele dieser bislang unbekannten Quellen ermöglichen eine neue Einordnung seiner Bildmotive, entschlüsseln gesellschaftspolitische Ereignisse, die Konsumwelt der U.S.A. und deren Verknüpfungen untereinander – besonders sichtbar wird dies in seinem monumentalen Werk F-111, dem Tino Graß auf den Grund gegangen ist.
Tino Graß gründete 2012 sein eigenes studio für visuelle Kommunikation in Brauweiler bei Köln und realisierte zuletzt den aktuellen Rosenquist-Katalog.

Für: Erwachsene | Von: Freunde des Wallraf-Richartz-Museums und des Museums Ludwig | Mit: Tino Graß | Treffpunkt: Kino im Museum, 1. Etage | Rahmenprogramm zu: „James Rosenquist. Eintauchen ins Bild“, 18.11.2017 - 04.03.2018

Di. 06.02.
19:30 Uhr

Vortrag | Kölnisches Stadtmuseum

„Pulverfass Nahost: Die seit dem Zweiten Golfkrieg angelegten, andauernden Entwicklungen“

Vortrag im Friedensbildungswerk Köln (Obenmarspforten 7–11, 50667 Köln)
Eine Veranstaltung des Friedensbildungswerks Köln zur Ausstellung „Trotzdem Alaaf!“ in Zusammenarbeit mit der Deutschen Friedensgesellschaft/Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen e. V., Gruppe Köln
Die Teilnahme ist kostenlos. Weitere Informationen unter www.friedensbildungswerk.de, Veranstaltungen Krieg & Frieden

 

Für: Erwachsene | Von: Friedensbildungswerk Köln + Deutsche Friedensgesellschaft/Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen e. V. / Eusebius Wirdeier, DGPh | Treffpunkt: Friedensbildungswerk Köln, Obenmarspforten 7–11, 50667 Köln | Rahmenprogramm zu: „Trotzdem Alaaf! – Kölner Rosenmontag 1991 + 2017“, 16.12.2017 - 25.03.2018

Di. 06.02.
20:00 Uhr

Vortrag | Rautenstrauch-Joest-Museum - Kulturen der Welt

IRAN – Tausend und ein Widerspruch

Multivisions-Vortrag auf Basis des neuen NATIONAL GEOGRAPHIC Bildbandes und des Bestsellers „Couchsurfing im Iran“.

Im Iran erlebt Stephan Orth Abenteuer, die kein Reiseveranstalter jemals in seinen Katalog schreiben würde. Als Couchsurfer tauscht er Hotel gegen Privatquartier und lernt das Land so von seiner ganz privaten Seite kennen. Iran, das sind zwei Welten in einem Land. Während Tugendwächter und islamische Traditionen enge Grenzen ziehen, gehen die Menschen im Privaten einen anderen Weg: westlicher, globaler und freier. Bestsellerautor und Spiegel Online-Redakteur Stephan Orth kennt beides und erzählt in seinem Multivisions-Vortrag von Menschen, die davon träumen, ein freies Leben zu führen.

(Foto: © Samuel Zuder_NG Buchverlag)

Tickets 16 € im VVK unter www.Outdoor-Ticket.net (erm. 12 €, zzgl. Online-Gebühren), an der Abendkasse 18 € (erm. 14 €)

Für: Erwachsene | Von: Museumsgesellschaft RJM e.V. | Treffpunkt: Forum VHS

Do. 15.02.
15:00 Uhr

Lesung | Rautenstrauch-Joest-Museum - Kulturen der Welt

Hawaii - Eine literarische Spurensuche III

Traumstrände, Palmen, Sonne und braungebrannte Inselschönheiten, die blumenbehängt Hula tanzen – all das sind Postkartenklischees, die heute einen festen Platz in unserer Wahrnehmung Hawaiis haben. Doch wie sahen reisende Literaten früher die Inselgruppe und ihre Bevölkerung? Im letzten Teil unserer Lesereise widmen wir uns der Literatur des 20. Jahrhunderts.

Für: Senioren | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Peter Mesenhöller | Reihe: SeniorenTreff | Treffpunkt: Kasse | Teilnahme: kostenlos | zzgl. Eintritt

Do. 15.02.
19:00 Uhr

Vortrag | Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud

Die Welt und Berlin im Humboldt Forum

Vortrag in der Reihe „Museum und Sammlung“. Gemeinsam veranstaltet von den Freunden und der Fritz Thyssen Stiftung.

Im März 2015 hat der Berliner Senat beschlossen, auf den Berliner Flächen im Humboldt Forum eine Ausstellung zu präsentieren, die den Verflechtungen zwischen Berlin und der Welt gewidmet ist. Diese Entscheidung koinzidierte mit der Berufung Neil MacGregors an die Spitze der Gründungsintendanz für das Humboldt Forum. Damit besteht die Chance, das Humboldt Forum in der Mitte Berlins noch stärker als eine inhaltliche Einheit zu entwickeln, es im Sinne seiner Namensgeber zu profilieren und als Ausstellungs- und Veranstaltungshaus aus dem Schatten des Schlossbaus treten zu lassen. Dieses Ausstellungskonzept wird vorgestellt.
Für die thematische, inhaltliche und gestalterische Konzeption der Ausstellung ist Paul Spies als Chef-Kurator des Landes Berlin im Humboldt Forum und als Direktor der Stiftung Stadtmuseum Berlin verantwortlich.

Für: Erwachsene | Von: Freunde des Wallraf-Richartz-Museums und des Museums Ludwig | Mit: Paul Spies | Treffpunkt: Stiftersaal im Wallraf

Di. 20.02.
19:00 Uhr

Vortrag | Kölnisches Stadtmuseum

„Neue Konfliktkonstellationen im Mittleren Osten: Saudi-Arabien, Katar und Iran“

Vortrag mit Sebastian Sons M. A. (Nahostexperte) im Friedensbildungswerk Köln (Obenmarspforten 7–11, 50667 Köln)
Eine Veranstaltung des Friedensbildungswerks Köln zur Ausstellung „Trotzdem Alaaf!“ in Zusammenarbeit mit der Deutschen Friedensgesellschaft/Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen e. V., Gruppe Köln
Die Teilnahme ist kostenlos. Weitere Informationen unter www.friedensbildungswerk.de, Veranstaltungen Krieg & Frieden

Für: Erwachsene | Von: Friedensbildungswerk Köln + Deutsche Friedensgesellschaft/Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen e. V., Gruppe Köln/Eusebius Wirdeier, DGPh | Mit: Sebastian Sons M. A. | Treffpunkt: Friedensbildungswerk Köln, Obenmarspforten 7–11, 50667 Köln | Rahmenprogramm zu: „Trotzdem Alaaf! – Kölner Rosenmontag 1991 + 2017“, 16.12.2017 - 25.03.2018

Do. 22.02.
19:00 Uhr

Vortrag | Rautenstrauch-Joest-Museum - Kulturen der Welt

Silent University

Was bin ich und was war ich? – Flucht- und Migrationsbiografien von Akademikerinnen

Frauen mit Asylstatus und Migrantinnen berichten über ihren akademischen und beruflichen Werdegang im Herkunftsland und über ihre Situation nach der Flucht. Ziel ist es, der interessierten Öffentlichkeit ein umfassenderes Bild der Lebensläufe von Akademikerinnen mit Fluchterfahrung zu vermitteln.

Goldita Nasta kam 1970 aus Rumänien nach Deutschland. Erst nach vierjähriger Tätigkeit als technische Zeichnerin konnte sie das Studium der Maschinenbautechnik fortsetzen. Nach einigen „Stolpersteinen“ war sie 40 Jahre als Ingenieurin tätig, davon über 20 Jahre in einer Führungsposition. Insgesamt hat sie ihren Migrationshintergrund als positiv erlebt. Heute arbeitet sie u.a. als Mentorin für Frauen in MINTBerufen. Moderation Christine Kronenberg, ehemalige Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Köln.

(Foto: privat)

Eine Vortragsreihe von Soroptimist International Club Köln-Kolumba in Kooperation mit der Silent University, Mülheim und dem Rautenstrauch-Joest-Museum, Köln.

Eintritt: frei | Bibliothek

Für: Erwachsene | Von: Rautenstrauch-Joest-Museum

Alle Termine anzeigen
Do. 22.02.
19:00 Uhr

Vortrag | NS-Dokumentationszentrum

Familie und Bankhaus Leopold Seligmann in Köln

Vortrag mit Ulrich Offerhaus

Aufstieg und Niedergang einer ehemals jüdischen Familie – vom Viehhändler zum preußischen Bankier, von der Insolvenz des Bankhauses bis zur Stigmatisierung der Familie als „jüdische Mischlinge“ im Nationalsozialismus. Einerseits ökonomischer Aufstieg der Bankiersfamilie in das Kölner Wirtschaftsbürgertum und ihre soziale Anerkennung im bürgerlichen Vereinswesen – andererseits das Untertauchen eines Angehörigen unter die Arbeiterschaft einer Kölner Lackfabrik, um der drohenden Deportation zu entkommen – zwei Seiten einer Familiengeschichte: Die glänzende und die tragische Seite. Akkulturation und Diskriminierung, Assimilation und Ausgrenzung lassen sich im Wandel der Zeiten am Beispiel von sechs Generationen der Familie Seligmann recht gut nachzeichnen.

Ulrich Offerhaus, Dr. theol., Studium der Theologie (ev.), Orientalistik u. Biblischen Archäologie, Dissertation über jüdisch-hellenistische Weisheitsliteratur (Universität Bonn), Gemeinde- u. Krankenhauspfarrer in Koblenz, Beschäftigung mit der Geschichte jüdischer Gemeinden und Familien in Koblenz.

Für: Erwachsene | Von: NS-Dokumentationszentrum | Mit: Dr. Ulrich Offerhaus | Treffpunkt: EL-DE-Haus | Preis: € 4,50 | ermäßigt: € 2,00

So. 25.02.
15:00 - 16:15 Uhr

Lesung | Museum Schnütgen

Das Geheimnis von St. Cäcilien

Eine spannende Kriminalgeschichte über einen Museumsbesuch und alte Kunst von Regina E.G. Schymiczek und Heribert Schulmeyer. Das Besondere an der Geschichte: Der Schauplatz ist das Museum Schnütgen. Es gibt einiges zu sehen und zu staunen.

Mit anschließender Führung. Eine Kooperation von: Museumsdienst Köln und LeseWelten Köln/KFA e.V.

Für: Kinder ab 5 Jahren | Von: Museumsdienst Köln | Reihe: Lesewelten | Treffpunkt: Kasse Museum Schnütgen | Teilnahme: kostenlos

Mi. 21.03.
18:30 Uhr

Vortrag | Käthe Kollwitz Museum

Zeichnung, Plastik und Raum – Oder: Wie es Gerhard Marcks gelang, Adolf von Hildebrand und Auguste Rodin zu mischen

Über seinen Besuch beim Bildhauer Adolf von Hildebrand in München erinnerte sich Gerhard Marcks: Das Gespräch sei sehr freundlich  gewesen, der alte Künstler habe sich über sein Interesse sehr gefreut – bis er seine Begeisterung für Rodin geäußert habe… Kaum bekannt, gibt diese Anekdote einen wichtigen Hinweis auf Marcks‘ künstlerisches Selbstverständnis – verortet zwischen Hildebrandt und Rodin, der deutschen Tradition zugehörig, der französischen gegenüber offen.

In seinem Vortrag spricht Arie Hartog über beide Traditionen: über das klassizistische Ideal Hildebrandts, wie Rodin diese Vorstellungen verwarf, indem er die Idee einer „bewegten“ Figur verfolgte, und wie Marcks beide scheinbar unvereinbaren Strategien in seiner Kunst verbindet. 

Für: Alle | Von: Käthe Kollwitz Museum | Mit: Dr. Arie Hartog, Direktor des Gerhard-Marcks-Haus, Bremen | Reihe: Akademieprogramm | Treffpunkt: Forum im Museum | Preis: € 7,50 | ermäßigt: € 4,50 | inkl. Besuch der Ausstellung | Rahmenprogramm zu: „Gerhard Marcks – Der Bildhauer denkt! “, 02.03.2018 - 03.06.2018

So. 25.03.
15:00 - 16:15 Uhr

Lesung | Rautenstrauch-Joest-Museum - Kulturen der Welt

Aladin und die Wunderlampe

Der junge Aladin wird von einem mysteriösen Fremden, der sich als sein Onkel ausgibt, beauftragt, in eine dunkle Höhle hinabzusteigen. Dabei zeigt sich, dass der angebliche Onkel es keineswegs gut mit Aladin meint. Zum Glück ist da ein Dschinn aus der Öllampe...

Mit anschließender Führung. Eine Kooperation von: Museumsdienst Köln und LeseWelten Köln/KFA e.V.

Für: Kinder ab 5 Jahren | Von: Museumsdienst Köln | Reihe: Lesewelten | Treffpunkt: Infotheke Rautenstrauch-Joest-Museum | Teilnahme: kostenlos

So. 22.04.
18:30 Uhr

Lesung | Käthe Kollwitz Museum

»Aber einmal wird ein neues Ideal erstehen« – Lesung zum Todestag von Käthe Kollwitz

Am Todestag von Käthe Kollwitz liest Johanna A. Wolf aus Tagebuchaufzeichnungen und Briefen der Künstlerin. Nach und nach entwirft die Schauspielerin ein lebendiges Bild der von politischen wie auch privaten Umbrüchen geprägten Persönlichkeit Käthe Kollwitz.

Für: Alle | Von: Käthe Kollwitz Museum | Mit: Johanna A. Wolf, Schauspielerin | Reihe: Akademieprogramm | Treffpunkt: Forum im Museum | Preis: € 7,50 | ermäßigt: € 4,50 | inkl. Besucher der Ausstellung

So. 29.04.
15:00 - 16:15 Uhr

Lesung | Museum für Ostasiatische Kunst

Die große Welle

Eine große Welle spült an einem stürmischen Wintertag den neugeborenen Jungen Noaki in das Boot des Fischers Taro. Seitdem sind sieben Jahre vergangen. Was ist aus Noaki geworden? Das erfahrt ihr in der Geschichte von Véronique Massenot und Bruno Pilorget.

Mit anschließender Führung. Eine Kooperation von: Museumsdienst Köln und LeseWelten Köln/KFA e.V.

Für: Kinder ab 5 Jahren | Von: Museumsdienst Köln | Reihe: Lesewelten | Treffpunkt: Kasse | Teilnahme: kostenlos

So. 27.05.
15:00 - 16:15 Uhr

Lesung | Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud

Prinzessin Ursula

Ein Märchen aus dem Kölner Märchenbuch von Jutta Echterhoff und Susanne Viegener, angelehnt an die historische Überlieferung der Ursulalegende. Neu und für Kinder anschaulich erzählt.

Mit anschließender Führung. Eine Kooperation von: Museumsdienst Köln und LeseWelten Köln/KFA e.V.

Für: Kinder ab 5 Jahren | Von: Museumsdienst Köln | Reihe: Lesewelten | Treffpunkt: Kasse | Teilnahme: kostenlos

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