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Do. 30.03.
19:00 Uhr

Vortrag | Museum für Angewandte Kunst Köln

Diskurs Bauen: WerkBundStadt Berlin

Seit seiner Gründung am 6. Oktober 1907 hat sich der Deutsche Werkbund mit zentralen Fragen des Wohnungsbaus auseinandergesetzt. Rund 90 Jahre später will der Werkbund Berlin sich erneut am städtebaulichen Diskurs beteiligten und Antworten für den zeitgenössischen Wohnungsbau liefern. Am Berliner Spreebord soll unter der Leitung des Werkbundes ein 2,8 Hektar großes Tanklager neu bebaut werden. Nicht nur städtebaulich und architektonisch, sondern auch von der Bevölkerungsmischung her soll die zukünftige WerkBundStadt mit rund 1.100 neuen Wohnungen ein lebendiges Stadtquartier werden, wie es seit Jahrzehnten nicht mehr gebaut wurde. Für das durchaus kontrovers diskutierte Projekt liegen inzwischen die Entwürfe von 33 ausgewählten Architekten vor. Dabei geht es u.a. um die Frage, welche Impulse die Leitgedanken des Werkbundes für das heutige Bauen noch liefern können.

Referenten:

Prof. Dr. Paul Kahlfeldt (Petra und Paul Kahlfeldt Architekten, Berlin, Vorsitzender des Deutschen Werkbundes), Christoph Ingenhoven (ingenhoven architects, Düsseldorf), Prof. Arno Brandlhuber (Brandlhuber+ Architekten und Stadtplaner, Berlin)

Moderation/Leitung: Andreas Grosz (KAP Forum)

Für: Erwachsene | Von: Museum für Angewandte Kunst | Teilnahme: kostenlos

Mi. 05.04.
19:00 Uhr

Vortrag | Käthe Kollwitz Museum

»... nichts literarisch irgendwo Hergeholtes« Der Zyklus Bauernkrieg von Käthe Kollwitz in seinen Bezügen zu Kunst- und Zeitgeschichte

Ausgehend von dem historischen Bauernkrieg des 16. Jahrhunderts stellt Käthe Kollwitz in den sieben Blättern ihres Bauernkrieg-Zyklus’ dem Betrachter in eindrücklichen Bildern die Überzeitlichkeit von Armut, Aufbegehren und Ausgeliefertsein vor Augen.

Der Vortrag zeichnet in ausführlichen Werkanalysen und Vergleichen die Evolution der Radierfolge nach und fokussiert Kollwitz’ fruchtbare Auseinandersetzung mit Bildtraditionen und mit Künstlerkollegen.

Für: Erwachsene | Von: Käthe Kollwitz Museum | Mit: Dr. Ekaterini Kepetzis, Akademische Oberrrätin am Kunsthistorischen Institut der Universität zu Köln | Treffpunkt: Foyer im Museum | Preis: € 7,50 | ermäßigt: € 4,00 | inkl. Eintritt und Besuch der Ausstellung | Rahmenprogramm zu: „AUFSTAND! “, 10.03.2017 - 05.06.2017

Do. 06.04.
18:00 Uhr

Vortrag | Rautenstrauch-Joest-Museum - Kulturen der Welt

Pilgern zur "Herrscherin der Amerikas"

Der Tepeyac-Hügel in Mexiko-Stadt gilt als die Marienpilgerstätte mit den größten Besucherzahlen weltweit: Bis zu 20 Millionen Menschen pilgern jährlich zur Basilika. Warum dieser Ort eine solch große Anziehungskraft ausübt, erklärt Dr. Anne Slenczka bei Ihrem Vortrag. 
Die wissenschaftliche Referentin für Amerika hat den Pilgerort für die Sonderausstellung „Pilgern – Sehnsucht nach Glück?“ besucht. An dem Abend berichtet sie über aktuelle und historische Aspekte des Pilgerns in Mexiko-Stadt und schildert bewegende Begegnungen mit Pilgerinnen und Pilgern. Der Vortrag endet mit einem kurzen Besuch in der Szene zur Jungfrau von Guadalupe in der Sonderausstellung.
Die Museumsgesellschaft RJM e.V. lädt anschließend ein zu Austausch und Diskussion bei einem Umtrunk.
5 €, Eintritt frei für Mitglieder der Museumsgesellschaft RJM. Anmeldung erforderlich unter info@rjmkoeln.de.

Für: Erwachsene | Von: Museumsgesellschaft RJM e.V. | Mit: Dr. Anne Slenczka | Treffpunkt: Kasse | Preis: € 5,00 | Rahmenprogramm zu: „Pilgern“, 08.10.2016 - 09.04.2017

Do. 06.04.
18:30 Uhr

Vortrag | Römisch-Germanisches Museum

Archäologische Ausgrabungen in Köln 2016

Kölner Abend zur Bodendenkmalpflege Teil I

Für: Erwachsene | Von: Römisch-Germanisches Museum | Mit: Dr. Marcus Trier/Dr. Dirk Schmitz/PD Dr. Alfred Schäfer | Nur für Mitglieder der Archäologischen Gesellschaft. Für Externe Eintritt € 8.-

Do. 06.04.
19:00 Uhr

Vortrag | Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud

Hittorffs Place de la Concorde

Gemeinsam veranstaltet mit der Fritz Thyssen Stiftung.

Der Platz sah das Wüten der französischen Revolution, überstand die Wirren zweier Weltkriege, erlebte Massenjubel, Volkstrauer, Staatsfeierlichkeiten und steht damit wie kein zweiter öffentlicher Ort für die bewegte Geschichte einer ganzen Nation: Die Rede ist von der Place de la Concorde. Doch nur wenige wissen, dass es ein junger deutscher Architekt war, der diesen Platz Anfang des 19. Jahrhunderts in ein urbanes Juwel verwandelte. Sein Name war Jakob Ignaz Hittorff. Das Wallraf-Richartz-Museum widmet ihm und seiner Neuerfindung des geschichtsträchtigen Ortes im Frühjahr 2017 eine große Sonderausstellung. Mit Paris erwacht! – Hittorffs Erfindung der Place de la Concorde küsst das Kölner Museum den Platz der Einheit nach knapp 200 Jahren wieder wach. Die Besucher reisen in eine Zeit, als sich Paris auch Dank der klugen architektonischen Planung von Hittorff als europäische Metropole erfindet und zwar in harter Konkurrenz zu Rom, London, Madrid und Wien. Die Sonderschau mit mehr als hundert detailverliebten Originalentwürfen von Hittorff ist auch eine gefühlvolle Hommage an einen Kölner Künstler, der in Frankreich zum Star wurde.
Thomas Kirchner ist Direktor des Deutschen Forums für Kunstgeschichte in Paris.

Für: Erwachsene | Von: Freunde des Wallraf-Richartz-Museums und des Museums Ludwig | Mit: Prof. Thomas Kirchner | Treffpunkt: Stiftersaal im Wallraf | Rahmenprogramm zu: „Paris erwacht! Hittorffs Erfindung der Place de la Concorde“, 07.04.2017 - 09.07.2017

So. 09.04.
15:00 - 16:15 Uhr

Lesung | Museum Schnütgen

"Der Löwe in Dir" von Rachel Bright / Jim Field

Die Maus erlebt täglich, wie schwer es ist, klein zu sein. Man wird übersehen und geschubst. Das möchte sie ändern und beschließt, den mächtigen Löwen zu besuchen, damit er ihr beibringt, so laut zu brüllen wie ein Löwe. Niemand würde sie dann mehr vergessen und herumschubsen, da ist sich die kleine Maus sicher. Ob sie wohl Recht hat?

Mit anschließender Führung. Eine Kooperation von: Museumsdienst Köln und LeseWelten Köln/KFA e.V. 

Für: Kinder ab 4 Jahren | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Lesung: Bianca Thomas / Führung: Eva Schwering M. A. | Reihe: Lesewelten | Treffpunkt: Kasse | Teilnahme: kostenlos | zzgl. Eintritt

Di. 11.04.
19:00 Uhr

Vortrag | Museum Ludwig

Die Arbeit der Malerei. Gerhard Richters abstrakte Bilder

Gemeinsam veranstaltet mit der Fritz Thyssen Stiftung.

Gerhard Richters Malerei ist – auch – eine reflexive Malerei. Sie ist Arbeit am modernistischen Kanon, die besonders in den figurativen Werken hervortritt, in den fotografisch anmutenden Gemälden oder in den intimen Familienbildern. Aber auch die abstrakten Bilder lassen sich als eine intelligente Reflexion der Schwierigkeiten betrachten, Malerei in der Gegenwart zu begründen. In diesen Werken geht es weniger um die Bearbeitung von Motiven, Inhalten und Formen. Vielmehr zeigt sich die Arbeit selbst in materieller Gestalt, in den Schichtungen des Farbauftrags und im sichtbaren Eintrag der Werkzeuge. Die Spuren von Hand und Werkzeug sind jedoch keine selbstreferentiellen Verweise auf den Malakt und den Werkprozess. Die Arbeit der Malerei erweist sich auch in diesen Bildern als eine eigensinnige Form der Erkenntnis dessen, „was los ist“ (Richter).
Beate Söntgen ist Professorin für Kunstgeschichte an der Ruhr-Universität Bochum.

Für: Erwachsene | Von: Freunde des Wallraf-Richartz-Museums und des Museums Ludwig | Mit: Beate Söntgen | Treffpunkt: Kino im Museum, 1. Etage | Rahmenprogramm zu: „Gerhard Richter. Neue Bilder“, 09.02.2017 - 01.05.2017

Di. 25.04.
19:00 Uhr

Vortrag | NS-Dokumentationszentrum

Toleranz an der Schmerzgrenze? Die Rechtsentwicklung im Westen - Herausforderung an Politik und Zivilgesellschaft

Vortrag und Diskussion mit Prof. Dr. Micha Brumlik, Berlin

Moderation: Prof. Dr. Dani Kranz, Köln

Die Präsidentschaftswahlen in Frankreich, bei denen im ersten Wahlgang Marine Le Pen für den Front National die meisten Stimmen bekommen kann, ebenso wie die PVV bei den Parlamentswahlen in den Niederlanden sind eine Herausforderung für alle demokratischen Kräfte in Europa. Parteien, Gewerkschaften und die Zivilgesellschaften diskutieren, wie sie dieser bedrohlichen Entwicklung begegnen können.

Der US-Präsident Trump wird mit seiner autokratischen Amtsführung und Politik der Dekrete von Frau Petry, Frau Le Pen oder Herrn Wilders bejubelt. Er scheint Handlungsfähigkeit zu beweisen, einzuhalten, was er angekündigt hat. Aber wie wirken sich die Politik Trumps und wie der befürchtete Aufstieg rechtspopulistischer und -extremistischen Kräfte auf die bevorstehenden Wahlen in Deutschland aus? Was können und müssen Politik und Zivilgesellschaft tun, um diese Entwicklung in Deutschland zurückzudrängen oder gar zu stoppen? Darüber wollen wir mit dem Referenten diskutieren.

Prof. em. Dr. Micha Brumlik, geb. 1947. Erziehungswissenschaftler, ist seit 2013 Senior Advisor am Zentrum Jüdische Studien Berlin-Brandenburg. Von 2000 bis 2005 Leiter des Fritz-Bauer-Instituts Frankfurt/M. Mitherausgeber von „BABYLON – Beiträge zur jüdischen Gegenwart“ und der „Blätter für deutsche und internationale Politik“; Autor und Kolumnist der taz. Zahlreiche Publikationen.

Prof. Dr. Dani Kranz, Senior Researcher und Leiterin des Israelprojekts an der Bergischen Universität Wuppertal. Ihr akademischer Hintergrund sind Sozialanthropologie, Sozialpsychologie und Geschichte, ihre Expertise liegt in den Bereichen der Migrations- und Ethnizitätsforschung, Rechtsanthropologie, Interfamilien und -kindern, sowie der intergenerationalen Tradierung. Ihre primären geographischen Forschungsgebiete sind Deutschland und Israel.

Eine Veranstaltung des Vereins EL-DE-Haus e.V. in Kooperation mit dem NS-DOK

Für: Alle | Von: NS-Dokumentationszentrum | Mit: Prof. Dr. Dani Kranz | Treffpunkt: EL-DE-Haus | Preis: € 4,50 | ermäßigt: € 2,00

Di. 02.05.
19:00 Uhr

Vortrag | Museum Ludwig

Otto Freundlichs Kosmischer Kommunismus

Gemeinsam veranstaltet mit der Fritz Thyssen Stiftung.

Otto Freundlich gehörte zu den ersten Künstlern, die abstrakte Werke geschaffen haben. Seine Abstraktion leitet sich jedoch anders her als die seiner Zeitgenossen, nämlich von der Vision eines "Kosmischen Kommunismus". Freundlichs Ansicht nach ergänzen sich künstlerische Abstraktion und politische Revolution auf ideale Weise. Der Vortrag erläutert seine überraschenden Ideen und Methoden an vielen Beispielen aus dem Werk und zeigt die Ähnlichkeiten und Unterschiede zu dem seiner Zeitgenossen wie Paul Klee, Pablo Picasso oder Franz Wilhelm Seiwert. 
Dr. Julia Friedrich ist Leiterin der Grafischen Sammlung im Museum Ludwig und Kuratorin der Ausstellung Otto Freundlich. Kosmischer Kommunismus.

Für: Erwachsene | Von: Freunde des Wallraf-Richartz-Museums und des Museums Ludwig | Mit: Dr. Julia Friedrich | Treffpunkt: Kino im Museum, 1. Etage | Rahmenprogramm zu: „Otto Freundlich. Kosmischer Kommunismus“, 18.02.2017 - 14.05.2017

Sa. 06.05.
09:00 Uhr

Tagung | Rautenstrauch-Joest-Museum - Kulturen der Welt

Nepaltag 2017

Die Deutsch-Nepalische Gesellschaft (DNG) feiert ihr 50jähriges Bestehen im RJM.  „Brücken bauen – 50 Jahre Deutsch-Nepalische Gesellschaft“ lautet das Motto des Nepaltages im Jubiläumsjahr. Damit blickt die DNG auf Entwicklungen und Erfolge in der Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Nepal zurück mit Vorträgen von Experten aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Gesellschaft. Zum Rahmenprogramm, an dem auch Museumsbesucher im Foyer kostenlos teilhaben können, gehören traditionelle Tänze und Musik aus dem Himalaya-Staat. Für Kinder treten die „Clowns ohne Gren­zen“ auf, die gerade von einer Reise in den Himalaya zurückgekehrt sind. Erstmals beteiligen sich im Jubiläumsjahr auch zahlreiche Nichtregierungsorganisationen (NGO). Auf einem NGO-Basar im Foyer können sich Interessierte über deren Aktivitäten in Nepal informieren. Foto: ©Uwe Hens

Eintritt 20 € für Nicht-Mitglieder der DNG, 15 € für Mitglieder, 10 € für Schü­ler und Studierende. Anmeldung und weitere Informationen bis 30. April unter www.deutsch-nepal.de.

Für: Alle | Von: Rautenstrauch-Joest-Museum Deutsch-Nepalische Gesellschaft

So. 07.05.
15:00 - 16:15 Uhr

Lesung | Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud

"Ein Zaun, ein Schaf, ein kleiner Junge und ein großes Problem" von Yael Biran / Günther Jakobs

Ein kleiner Junge kann nicht einschlafen, also versucht er es mit Schäfchen zählen, Schäfchen, die über einen Zaun springen. Allerdings gibt es sofort ein Problem: die Schäfchen wollen partout nicht so einfach über den Zaun...

Mit anschließender Führung. Eine Kooperation von: Museumsdienst Köln und LeseWelten Köln/KFA e.V. 

Für: Kinder ab 4 Jahren | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Lesung: Christel Schröder / Führung: Susanne Lang M. A. | Reihe: Lesewelten | Treffpunkt: Kasse | Teilnahme: kostenlos | zzgl. Eintritt

Mo. 08.05.
10:00 Uhr

Tagung | Käthe Kollwitz Museum

Für Freiheit und Gerechtigkeit – Käthe Kollwitz, der Bauernkrieg, die Renaissance und die Moderne

Offene Akademietagung des Käthe Kollwitz Museum Köln in Zusammenarbeit mit der Thomas-Morus-Akademie Bensberg mit Vorträgen und einer Führung durch die Sonderausstellung.

In ihrem zweiten graphischen Zyklus »Bauernkrieg« (1902/03–1908) vergegenwärtigt Käthe Kollwitz die größte Massenbewegung der deutschen Geschichte gegen Unterdrückung und Rechtlosigkeit: die Erhebung der Bauern 1524/25. Für Freiheit und Würde – die Ideale, die im Renaissance-Humanismus aufkeimen – steht Kollwitz ihr Leben lang ein. Zu ihrer berühmten Druckfolge inspirierten sie Werke von Meistern des 16. Jahrhunderts wie Dürer und Masaccio, aber ebenso Künstler der Moderne, etwa Millet, Manet und Rodin. Im Jahr des 150. Geburtstages von Käthe Kollwitz lohnt ein neuer Blick auf ihr Leben und Werk.

Tagungsorte:
Maternushaus, Tagungszentrum des Erzbistums Köln, Kardinal-Frings-Straße 1-3, 50668 Köln, und Käthe Kollwitz Museum Köln
Information, Kosten und Anmeldung:
Thomas-Morus-Akademie Bensberg
www.tma-bensberg.de

Für: Erwachsene | Von: Käthe Kollwitz Museum | Mit: u. a. Dr. Annette Seeler und Dr. Alexandra von dem Knesebeck | Treffpunkt: Maternushaus, Tagungszentrum des Erzbistums Köln, Kardinal-Frings-Straße 1-3, 50668 Köln | www.tma-bensberg.de | Rahmenprogramm zu: „AUFSTAND! “, 10.03.2017 - 05.06.2017

Mi. 10.05.
20:00 Uhr

Lesung | NS-Dokumentationszentrum

Ich bin das, was ich erlebe, was ich dazu denke und wie ich mich dazu verhalte. Wer bin ich?

Diese Frage beschäftigt jeden Menschen ein Leben lang. Wie finde ich das heraus?

Eine Methode der Reflexion und der Selbstreflexion ist das Aufschreiben des jeden Tag Erlebten.

Ich bin das, was ich erlebe, was ich dazu denke und wie ich mich dazu verhalte. Das hat lange Tradition. Der Erste, der das zum Königsweg gemacht hat, ist Aurelius Augustinus mit seinen „Confessiones“. Ein weiterer Meilenstein ist Anne Frank mit ihrem Tagebuch-Gegenüber „Kitti“.

Der Abend will beide Werke gegenüberstellen, über Tagebuchkultur nachdenken und in der Frage weiterkommen: Wer bin ich – auch im Spiegel von Anne Frank und Aurelius Augustinus.

Eine Veranstaltung der Katholischen Hochschulgemeinde Köln; Projektkooperation u.a. mit dem NS-DOK

Für: Alle | Von: NS-Dokumentationszentrum | Treffpunkt: Kirche der Katholischen Hochschulgemeinde Köln - Berrenrather Straße 127 - 50937 Köln | Teilnahme: kostenlos

Mi. 17.05.
19:00 Uhr

Vortrag | Käthe Kollwitz Museum

Rechter Glaube – altes Recht – Widerstand. Ereignis- und Deutungszusammenhänge des Bauernkriegs von 1524/1525

Der Bauernkrieg von 1524/1525 ragt unter den bäuerlichen Empörungen in Europa bis zur Französischen Revolution deutlich heraus. Er inspirierte noch im 20. Jh. Persönlichkeiten des kulturellen Lebens dazu, moralische und gesellschaftliche Werthaltungen mit dem Ereignis zu verbinden – so auch Käthe Kollwitz. Welche aber waren die Leitvorstellungen der historischen Akteure? Wie erklärt sich die beispiellose Gewalt zwischen den Aufständischen und ihren Obrigkeiten?

Der Vortrag thematisiert die Voraussetzungen des Geschehens sowie seine Rezeptionsgeschichte und stellt die Wahrnehmungen der Beteiligten in den Vordergrund.

Für: Erwachsene | Von: Käthe Kollwitz Museum | Mit: Dr. Stephan Laux, Professor für Geschichtliche Landeskunde an der Universität Trier | Treffpunkt: Foyer im Museum | Preis: € 7,50 | ermäßigt: € 4,00 | inkl. Eintritt und Besuch der Ausstellung | Rahmenprogramm zu: „AUFSTAND! “, 10.03.2017 - 05.06.2017

Do. 18.05.
15:00 Uhr

Lesung | NS-Dokumentationszentrum

Öffentliche Lesung aus dem Tagebuch Anne Franks

Schülerinnen und Schüler sind eingeladen, ausgewählte Passagen aus dem Tagebuch von Anne Frank öffentlich in der Kölner Innenstadt zu lesen.

Wir bitten interessierte Schülerinnen und Schüler, Schulklassen und Jugendgruppen sich anzumelden.

Eine Veranstaltung der Melanchthon-Akademie, Projektkooperation u.a. mit dem NS-DOK

Anmeldung bis zum 30.4.2017 unter Tel. 0221/93 18 03-23

Für: Alle | Treffpunkt: AntoniterCityKirche - Schildergasse 57 - 50667 Köln | Teilnahme: kostenlos

Sa. 20.05.
10:00 Uhr

Tagung | Rautenstrauch-Joest-Museum - Kulturen der Welt

Blick nach Thailand

Thailand sowie die Beziehungen zwischen Deutschland und dem südostasiatischen Staat stehen bei der bundesweiten Jahrestagung der Deutsch-Thailändischen Gesellschaft im Mittelpunkt. Zwei Programmpunkte stehen der interessierten Öffentlichkeit offen: Um 10.40 Uhr beleuchtet der frühere Botschafter Dr. Warawit Kanithasen in einem Vortrag die Situation und die Rolle Thailands im Zweiten Weltkrieg. Um 16 Uhr findet ein einstündiger Schnupperkurs „Thai“ statt, an dem Museumsbesucher teilnehmen können. Thai ist zugegebe­nermaßen nicht die einfachste zu lernende Sprache. Möchten Sie aber nach Thailand reisen, dann ist die Sprache Ihr „Eisbrecher“, der auch Ihr Verständnis für Denkweise und Kultur der thailändi­schen Bevölkerung fördert.

Der Eintritt für Vortrag und Sprachkurs ist frei | Anmeldung erbeten bis 09. Mai unter info@dtg.eu

Für: Erwachsene | Von: Rautenstrauch-Joest-Museum Deutsch-Thailändische Gesellschaft

So. 21.05.
19:04 Uhr

Vortrag | NS-Dokumentationszentrum

Anne Frank – Was geht uns das heute noch an?

Ein Radioprojekt über die Lebens- und Gedankenwelt einer jungen jüdischen Schriftstellerin (19.04 Uhr auf Radio Köln - 107,1 MHz)

Die Tagebücher von Anne Frank sind als Symbol für den Völkermord an den Juden zu verstehen gleichwohl als Chronik einer Zeit von Gleichschaltung und Entpolitisierung. Wir wollen mit einer einstündigen Radiosendung daran erinnern und darüber nachdenken, was uns Anne Frank 70 Jahre nach dem Ende des 2. Weltkriegs noch zu sagen hat.

Kooperation der Radiowerkstatt Studio ECK der Melanchthon-Akademie und der Medienwerkstatt im Katholischen Bildungswerk Köln; Projektkooperation u.a. mit dem NS-DOK

Kontakt: Joachim Ziefle, ziefle@melanchthon-akademie.de

Für: Alle | Mit: Joachim Ziefle | Teilnahme: kostenlos

Mo. 29.05.
19:00 Uhr

Lesung | NS-Dokumentationszentrum

Sylvia Löhrmann liest aus dem Tagebuch von Anne Frank

Die Autorin Anne Frank ist eine Symbolfigur gegen die Unmenschlichkeit des Völkermordes in der Zeit des Nationalsozialismus.

Sylvia Löhrmann, stellvertretende Ministerpräsidentin des Landes NRW und Ministerin für Schule und Weiterbildung, liest einprägsame und berührende Passagen aus dem Tagebuch und diskutiert im Anschluss daran mit den Besuchern.

Musik: Jose Fernandez Bardesio, Gitarre

Eine Veranstaltung des Diözesanrats der Katholiken im Erzbistum Köln, Katholikenausschuss in der Stadt Köln und Katholisches Bildungswerk Köln, Projektkooperation u.a. mit dem NS-DOK

Anmeldung 22.5.2017 unter event@dioezesanrat.de (soweit Plätze vorhanden):

 

Für: Alle | Von: NS-Dokumentationszentrum | Mit: Sylvia Löhrmann | Treffpunkt: Domforum - Domkloster 3 - 50667 Köln | Teilnahme: kostenlos

Di. 30.05.
19:00 Uhr

Vortrag | NS-Dokumentationszentrum

Die Nacht, die Köln veränderte.

Der 1000-Bomber-Angriff auf Köln vom 30./31. Mai 1942 und seine Folgen

Vortrag mit Martin Rüther mit Zeitzeugenberichten

In der Nacht zum 31. Mai 1942 mussten die Kölner von ihrer so geliebten Heimatstadt in bisher gekannter Form Abschied nehmen. Zugleich überschritten sie die Schwelle zu einer neuen „Lebensform“ des Improvisierens und reinen Überlebens. Der „1000-Bomber-Angriff“ – mit nahezu 500 Toten, mehr als 5000 Verletzten sowie die weitgehende Zerstörung des alten „hillijen“ Köln – traf die Bevölkerung insbesondere auf mentaler Ebene und brannte sich dauerhaft ins kollektive Gedächtnis der Kölner ein. Apathie, vollständige Mutlosigkeit und Verzweiflung kennzeichneten ihr Verhalten. Und jene, die die Nacht in der Stadt erlebt hatten, konnten sie für den Rest ihres Lebens nicht vergessen.

Der Vortrag geht der Vorgeschichte, dem Ablauf und den Folgen dieses ersten „1000-Bomber-Angriffs“ der Luftkriegsgeschichte auf den Grund. Dabei kommen in Videoausschnitten auch immer wieder Zeitzeugen zu Wort, die ihre damaligen Erlebnisse schildern.

 

Für: Alle | Von: NS-Dokumentationszentrum | Mit: Dr. Martin Rüther | Treffpunkt: EL-DE-Haus | Preis: € 4,50 | ermäßigt: € 2,00

Mi. 31.05.
19:00 Uhr

Lesung | Käthe Kollwitz Museum

»Eine Ästhetik des Humanen« Lesung zum 100. Geburtstag von Heinrich Böll

in Zusammenarbeit mit der Bernd Alois Zimmermann Gesellschaft e.V., Erftstadt und KulturSinnForm e.V., München

Heinrich Böll gilt als einer der bedeutendsten deutschen Schriftsteller der Nachkriegszeit. Im Jubiläumsjahr anlässlich seines 100. Geburtstages lädt das Käthe Kollwitz Museum Köln ein zu einer literarisch-musikalischen Hommage an den Kölner Literaturnobelpreisträger.

Die Schauspielerin Anja Lais liest Texte aus der Frankfurter Poetik-Vorlesung, in der Böll sein künstlerisches Credo entwickelt, sowie aus der zentralen Passage des Romans »Billard um halb zehn«, in der die Mutter des Protagonisten aus der Perspektive des Jahres 1958 heraus das Verhängnis der deutschen Geschichte nachzeichnet: zeitlich ineinanderfließende Rückblenden von Hindenburg über Hitler bis in die Restaurationspolitik der frühen Bundesrepublik.

Texte von Christa Wolf und Pablo Neruda sowie die Viola-Sonate »...an den Gesang eines Engels« von Bernd Alois Zimmermann, einem Freund des Schriftstellers, bilden den Epilog.

Textzusammenstellung: Gerd Michael Herbig

Für: Alle | Von: Käthe Kollwitz Museum | Mit: Anja Lais (Sprecherin), Peter Stein (Viola) | Treffpunkt: Foyer im Museum | Teilnahme: kostenlos

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