Veranstaltungskalender

Ihre Auswahl: Wann: März | Wo: NS-Dokumentationszentrum | Was: Keine Einschränkung | Für Wen: Keine Einschränkung |

Sa. 02.03.
14:00 Uhr

Führung | NS-Dokumentationszentrum

Gedenkstätte Gestapogefängnis und Dauerausstellung "Köln im Nationalsozialismus"

Das EL-DE-Haus war von 1935 bis 1945 Sitz der Kölner Gestapo. Neben der Gedenkstätte Gestapo-Gefängnis mit über 1800 Inschriften der Gefangenen zeigt die Dauerausstellung auf zwei Etagen die Geschichte Kölns im Nationalsozialismus.

Für: Erwachsene | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Oliver Meißner | Treffpunkt: Kasse | Teilnahme: kostenlos | zzgl. Eintritt

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Mi. 06.03.
19:00 Uhr

Lesung | NS-Dokumentationszentrum

Kurt Holl. Ein unbequemer Kölner bis zum Schluss

Lesung mit Hannes Loh und Benjamin Küsters

Vor vierzig Jahren, am 6. März 1979, versteckten sich Kurt Holl und der Fotograf Gernot Huber im Keller des EL-DE-Hauses, um über Nacht Fotografien von den Zellen und den Inschriften anzufertigen und diese anschließend der Öffentlichkeit zu präsentieren. Dadurch fiel die Forderung, in dem ehemaligen Hausgefängnis der Gestapo eine Gedenkstätte einzurichten, auf fruchtbaren Boden. Aber auch an vielen anderen erinnerungspolitischen Initiativen, wie den Stolpersteinen, hat Kurt Holl mitgewirkt.

In seiner Autobiographie beschreibt er seine politischen Aktionen von 1960 bis 2015 und zeigt die vielen Facetten eines Lebens als Berufsrevolutionär auf. In der Präsentation von Hannes Loh und Benjamin Küsters, die das Buch nach dem unerwarteten Tod ihres Vaters ergänzten und zur Veröffentlichung brachten, liegen die Schwerpunkte auf der Auseinandersetzung mit der NS-Vergangenheit. Auf der Lesung werden viele Fotos aus dem Leben Kurt Holls und bisher unveröffentlichte Filmaufnahmen aus einem Interview, das Martin Rüther mit ihm für das NS-DOK führte, gezeigt.

Für: Alle | Von: NS-Dokumentationszentrum | Treffpunkt: EL-DE-Haus | Preis: € 4,50 | ermäßigt: € 2,00

Do. 07.03.
18:30 Uhr

Führung | NS-Dokumentationszentrum

Gedenkstätte Gestapogefängnis und Dauerausstellung "Köln im Nationalsozialismus"

Das EL-DE-Haus war von 1935 bis 1945 Sitz der Kölner Gestapo. Neben der Gedenkstätte Gestapo-Gefängnis mit über 1800 Inschriften der Gefangenen zeigt die Dauerausstellung auf zwei Etagen die Geschichte Kölns im Nationalsozialismus.

Für: Erwachsene | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Oliver Meißner | Treffpunkt: Kasse | Teilnahme: kostenlos | zzgl. Eintritt

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Do. 07.03.
19:00 Uhr

Gespräch | NS-Dokumentationszentrum

Wessen Erinnerung? Erinnern und Gedenken in der Migrationsgesellschaft

Die Verbrechen des Nationalsozialismus markieren einen einmaligen Zivilisationsbruch. Die gezielte, minutiös organisierte Ermordung der Juden und Jüdinnen Europas, der Sinti und Roma und anderer Minderheiten, der Rassenwahn der Nationalsozialisten sind mit keinem Ereignis in der Menschheitsgeschichte vergleichbar. Das Ziel und die Verantwortung der Weltgemeinschaft, insbesondere der deutschen Gesellschaft, kann daher unmissverständlich formuliert werden: Nie wieder! 

 

Wie aber können wir in dieses „Nie wieder!“ verschiedene Perspektiven einbringen – ohne den Holocaust, aber auch das Leid aus anderen Kontexten zu relativieren? Welche Vielfalt der Narrative prägt das Gedenken in Deutschland? Und warum ist es gefährlich, das Gedenken für deutsche Identitätspolitik und Rechtspopulismus zu instrumentalisieren? 

 

Der Buchautor und Journalist Mohamed Amjahid diskutiert mit dem Publikum über die Vorstellung eines angeblich „importierten Antisemitismus“, über „Erinnerungsüberlegenheit“ und wie Gedenken in pluralen Gesellschaften über Grenzen hinweg funktionieren kann. 

Für: Alle | Von: NS-Dokumentationszentrum | Mit: Mohamed Amjahid | Treffpunkt: EL-DE-Haus | Preis: € 4,50 | ermäßigt: € 2,00

Di. 12.03.
19:00 Uhr

Gespräch | NS-Dokumentationszentrum

Anita Lasker-Wallfisch – Cellistin im „Mädchenorchester“ von Auschwitz

Moderation: Norbert Michels, Geschäftsführer des Diözesanrates

Die deutsch-britische Cellistin Anita Lasker-Wallfisch, geboren 1925 in Breslau in einer deutsch-jüdischen Familie, ist eine der letzten bekannten Überlebenden des „Mädchenorchesters“ von Auschwitz. 1942 wurden ihre Eltern deportiert und ermordet, sie und ihre Schwester Renate in ein Waisenhaus verbracht. Nach einem gescheiterten Fluchtversuch wurde Anita Lasker im Dezember 1943 in das Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau deportiert. Unmittelbar nach ihrer Ankunft wurde im Lager bekannt, dass sie Cello spielen konnte. Unter der Leitung von Alma Rosé spielte sie fortan im Häftlingsorchester und konnte so ihr Überleben sichern. Im November 1944 verlegte man sie ins Konzentrationslager Bergen-Belsen, wo britische Truppen sie am 15. April 1945 befreiten.

Anita Lasker wanderte über Belgien nach Großbritannien aus und wurde eine erfolgreiche Cellistin. Sie heiratete den Pianisten Peter Wallfisch. Seit 1994 besucht Anita Lasker-Wallfisch immer wieder Deutschland, um insbesondere an Schulen ihre Geschichte zu erzählen. 2018 wurde sie dafür mit dem Verdienstorden des Landes Nordrhein-Westfalen ausgezeichnet.

Für: Alle | Von: NS-Dokumentationszentrum | Treffpunkt: EL-DE-Haus | Preis: € 4,50 | ermäßigt: € 2,00

Fr. 15.03.
15:00 Uhr

Führung | NS-Dokumentationszentrum

Gedenkstätte Gestapogefängnis und Dauerausstellung "Köln im Nationalsozialismus"

Das EL-DE-Haus war von 1935 bis 1945 Sitz der Kölner Gestapo. Neben der Gedenkstätte Gestapo-Gefängnis mit über 1800 Inschriften der Gefangenen zeigt die Dauerausstellung auf zwei Etagen die Geschichte Kölns im Nationalsozialismus.

Für: Erwachsene | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Oliver Meißner | Treffpunkt: Kasse | Teilnahme: kostenlos | zzgl. Eintritt

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Do. 21.03.
17:00 Uhr

Führung | NS-Dokumentationszentrum

Volksgerichtshof 1934 - 1945 - Terror durch "Recht"

Der Volksgerichtshof wurde 1934 von den Nationalsozialisten zur „Bekämpfung von Staatsfeinden” geschaffen. Bis Kriegsende mussten sich mehr als 16.700 Menschen vor diesem neuen obersten politischen Gericht verantworten, das ab 1942 jeden zweiten Angeklagten zum Tode verurteilte. Auch Kölnerinnen und Kölner waren unter den Opfern, z.B. Nikolaus Groß, Mitglied der Katholischen Arbeiterbewegung (s. Abb.).

Die Ausstellung informiert über die Entstehung und Organisation des Gerichts, beleuchtet am Beispiel von Einzelschicksalen seine Urteilspraxis und informiert über den Umgang mit dem ehemaligen Gerichtspersonal nach 1945.

 

 

Eine Ausstellung der Stiftung Topographie des Terrors, Berlin

Für: Erwachsene | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Oliver Meißner | Treffpunkt: Kasse | zzgl. 2,00 € | Teilnahme: kostenlos | zzgl. Eintritt | Rahmenprogramm zu: „Volksgerichtshof 1934-1945 - Terror durch "Recht"“, 15.03.2019 - 26.05.2019

So. 31.03.
15:00 Uhr

Exkursion | NS-Dokumentationszentrum

Das jüdische Köln - Sichtbares und Verborgenes

Der Rundgang führt von der einstigen Gestapostelle am Appellhofplatz zur ehemaligen Hauptsynagoge in der Glockengasse. Er folgt den Spuren des Judentums in Köln bis 1933 und der dann einsetzenden systematischen Verfolgung. Anhand von Gebäuden, Personen und Geschichten erkunden wir die Vielfalt des Kölner Judentums in Vergangenheit und Gegenwart.

Gregor Aaron Knappstein ist Mitglied der jüdischen liberalen Gemeinde Köln und Mitarbeiter des NS-Dokumentationszentrums. Sein Schwerpunkt ist die Recherche von sogenannten "Stillen Helden" - nichtjüdische Kölnerinnen und Kölner, die Juden während der NS-Zeit unterstützt und gerettet haben.

Anmeldung erbeten unter aaron_knappstein@gmx.de

Für: Erwachsene | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Aaron Knappstein | Treffpunkt: Foyer des EL-DE-Hauses, Appellhofplatz 23 - 25 | Preis: € 8,00

 
 
 

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