Veranstaltungskalender

Ihre Auswahl: Wann: April | Wo: NS-Dokumentationszentrum | Was: Keine Einschränkung | Für Wen: Keine Einschränkung |

Do. 04.04.
18:30 Uhr

Führung | NS-Dokumentationszentrum

Gedenkstätte Gestapogefängnis und Dauerausstellung "Köln im Nationalsozialismus"

Das EL-DE-Haus war von 1935 bis 1945 Sitz der Kölner Gestapo. Neben der Gedenkstätte Gestapo-Gefängnis mit über 1800 Inschriften der Gefangenen zeigt die Dauerausstellung auf zwei Etagen die Geschichte Kölns im Nationalsozialismus.

Für: Erwachsene | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Oliver Meißner | Treffpunkt: Kasse | Teilnahme: kostenlos | zzgl. Eintritt

Alle Termine anzeigen
Do. 04.04.
19:00 Uhr

Lesung | NS-Dokumentationszentrum

Rechts zum Leben, links zum Tod. Ein jüdischer Junge überlebt Litzmannstadt, Auschwitz und Buchenwald

mit Dr. Henry Oster (live oder per skype) und Dr. Karola Fings

Von den 2011 jüdischen Kölnerinnen und Kölnern, die im Oktober 1941 in das Ghetto Litzmannstadt deportiert wurden, haben nur 23 überlebt. Der 1928 in Köln geborene Henry Oster ist einer von ihnen. Er war vier Jahre alt, als er im März 1933 an der Hand seines Vaters die Straßen seiner Heimatstadt entlangspazierte, und ein 16-jähriges, dem Tode nahes Waisenkind, als er im Konzentrationslager Buchenwald im April 1945 befreit wurde. Die Erlebnisse dieser zwölf Jahre schildert er in seiner Autobiografie aus der Perspektive des Kindes, Jungen und Jugendlichen.

Die Publikation, erschienen in einer neuen Reihe des NS-Dokumentationszentrums, ist ein eindrückliches Zeugnis über den alltäglichen Antisemitismus, die Gewalterfahrungen, schließlich das Ausgeliefertsein des Jungen im Ghetto Litzmannstadt, im Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau und im KZ Buchenwald.

Sofern es möglich ist, wird der in den USA lebende Dr. Henry Oster persönlich an der Buchvorstellung teilnehmen. Dr. Karola Fings, die die Autobiografie aus dem Amerikanischen übersetzte, ergänzte und bearbeitete, führt in die Lebensgeschichte ein.

 

Für: Alle | Von: NS-Dokumentationszentrum | Mit: Dr. Karola Fings | Treffpunkt: EL-DE-Haus | Preis: € 4,50 | ermäßigt: € 2,00

Sa. 06.04.
14:00 Uhr

Führung | NS-Dokumentationszentrum

Gedenkstätte Gestapogefängnis und Dauerausstellung "Köln im Nationalsozialismus"

Das EL-DE-Haus war von 1935 bis 1945 Sitz der Kölner Gestapo. Neben der Gedenkstätte Gestapo-Gefängnis mit über 1800 Inschriften der Gefangenen zeigt die Dauerausstellung auf zwei Etagen die Geschichte Kölns im Nationalsozialismus.

Für: Erwachsene | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Oliver Meißner | Treffpunkt: Kasse | Teilnahme: kostenlos | zzgl. Eintritt

Alle Termine anzeigen
Mo. 08.04.
19:00 Uhr

Podiumsdiskussion | NS-Dokumentationszentrum

„Voices of the Victims“ – Eine andere Art, über den Völkermord an Sinti und Roma zu erzählen

mit Dr. Karola Fings und Ruždija Sejdović

Der 8. April ist der „Internationale Roma-Tag“ – ein weltweiter Aktionstag, der auf die Situation von Sinti und Roma aufmerksam machen soll. Er erinnert an die Anfänge der Bürgerrechtsbewegungen, die auf einer Tagung am 8. April 1971 in der Nähe von London mit dem Ersten Welt-Roma-Kongress entscheidende Impulse erhielten. Eine Forderung der Aktivistinnen und Aktivisten aus der Minderheit war und ist die Überwindung der stereotypen, oftmals diffamierenden Darstellung durch Angehörige der Mehrheitsgesellschaften.

Dieser Aufgabe widmet sich das von der Kulturstiftung des Bundes geförderte Projekt „RomArchive“: Es ist ein digitales Archiv der Künste und Kulturen von Sinti und Roma, das auf Selbstrepräsentation setzt. Vorgestellt wird an diesem Abend ein innovatives Projekt, das Karola Fings konzipiert und umgesetzt und das Ruždija Sejdović als Übersetzer ins Romanes intensiv begleitet hat. Der nationalsozialistische Völkermord wird ausschließlich aus der Perspektive der Betroffenen anhand von Zeugnissen aus der Zeit der Verfolgung selbst erzählt. Das im Internet zugängliche Archiv stellt auch für die Bildungsarbeit wichtige Materialien bereit.

Eine Veranstaltung der Melanchthon-Akademie mit Unterstützung von Rom e.V. und NS-DOK.

Anmeldung unter anmeldung@melanchthon-akademie.de oder unter (0221) 931803-0 erforderlich.

Für: Alle | Von: NS-Dokumentationszentrum | Mit: Dr. Karola Fings | Treffpunkt: Kartäuserkirche, Kartäusergasse 7 | Teilnahme: kostenlos

Do. 11.04.
19:00 Uhr

Vortrag | NS-Dokumentationszentrum

Terror und Recht: Roland Freisler und der Volksgerichtshof

mit Thomas Clausen, Cambridge

 Roland Freisler war der berüchtigtste Jurist der NS-Diktatur. Zwischen August 1942 bis zu seinem Tod im Februar 1945 war er als Präsident des „Volksgerichtshofes“ für mehr als 2.600 Todesurteile verantwortlich. Als politisches Gericht hatte der Volksgerichtshof jede Form von Widerstand mit größter Härte zu bestrafen. Dennoch versuchte das NS-Regime, den Eindruck einer formaljuristischen „Normalität“ aufrechtzuerhalten, um eine zwar harte, aber gerechte Justiz vorzutäuschen. Spätestens in den Prozessen gegen die „Verschwörer“ des 20. Juli 1944 zeigte sich die Willkür der NS-Justiz, indem Freisler die Angeklagten anbrüllte, demütigte und schließlich im Plötzenseer Gefängnis erhängen ließ.

Freisler, bereits in der Weimarer Republik als Anwalt und Politiker für die NSDAP aktiv und ab 1933 als Staatssekretär im Justizministerium tätig, prägte die NS-Umgestaltung des Rechtswesens in wesentlichen Zügen. Der Vortrag zeichnet Freislers Lebensweg nach und beleuchtet mithilfe neuer Forschungsergebnisse seine Rolle im NS-Justizapparat und am Volksgerichtshof. Auch die Bedeutung Freislers in vergangenheitspolitischen Diskussionen nach 1945 wird dargestellt.

Thomas Clausen promoviert über Roland Freisler an der Universität von Cambridge bei Christopher Clark. Zurzeit ist er JEV-Stipendiat am Max-Planck-Institut für europäische Rechtsgeschichte in Frankfurt am Main.

 Begleitprogramm zur Sonderausstellung „Der Volksgerichtshof 1934–1945“

 

Für: Alle | Von: NS-Dokumentationszentrum | Mit: Thomas Clausen | Treffpunkt: EL-DE-Haus | Preis: € 4,50 | ermäßigt: € 2,00 | Rahmenprogramm zu: „Volksgerichtshof 1934-1945 - Terror durch "Recht"“, 15.03.2019 - 26.05.2019

Fr. 12.04.
15:00 Uhr

Führung | NS-Dokumentationszentrum

Gedenkstätte Gestapogefängnis und Dauerausstellung "Köln im Nationalsozialismus"

Das EL-DE-Haus war von 1935 bis 1945 Sitz der Kölner Gestapo. Neben der Gedenkstätte Gestapo-Gefängnis mit über 1800 Inschriften der Gefangenen zeigt die Dauerausstellung auf zwei Etagen die Geschichte Kölns im Nationalsozialismus.

Für: Erwachsene | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Oliver Meißner | Treffpunkt: Kasse | Teilnahme: kostenlos | zzgl. Eintritt

Alle Termine anzeigen
Di. 16.04.
15:00 Uhr

Führung | NS-Dokumentationszentrum

Was geschah im EL-DE-Haus?

Ausgerichtet auf die jüngsten Teilnehmenden wird die Geschichte des EL-DE-Hauses erzählt. In diesem Haus, mitten in Köln gelegen, arbeitete zehn Jahre lang, von 1935 bis 1945, die Kölner Gestapo. Besonders beeindruckend ist die Gedenkstätte Gestapo-Gefängnis, wo sich an den Wänden noch die Inschriften der Gefangenen befinden.

Für: Kinder ab 8 Jahren | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Barbara Kirschbaum | Reihe: Ferienprogramm | Treffpunkt: Kasse

Mi. 17.04.
15:00 Uhr

Gespräch | NS-Dokumentationszentrum

"Kinder-Sprechstunde" im EL-DE-Haus

Warum ist Adolf Hitler an die Macht gekommen? Konnte er die Juden nicht leiden oder warum wurden sie verfolgt? Warum haben sich so wenige Menschen gewehrt?
Viele Fragen stellen sich uns, wenn wir etwas von der Hitler-Zeit gehört oder gesehen haben. In dieser Stunde können Kinder ihre Fragen stellen, und wir versuchen, sie zu beantworten. Wir werden hierbei einzelne Räume in der Dauerausstellung „Köln im Nationalsozialismus“ zu Rate ziehen, aber es gibt auch Bilder, Bücher, Hörspiele, die uns weiterhelfen können.
Dieses Angebot richtet sich an Kinder im Alter von 8 bis 12 Jahren, aber falls ein jüngeres Kind hier schon Fragen hat, kann es gerne teilnehmen. Wenn die Eltern ihre Kinder begleiten, bitten wir sie, sich in dieser Stunde selbst zurückzuhalten und den Raum den Kindern zu überlassen.
Die Gedenkstätte Gestapogefängnis ist ausdrücklich ausgenommen, da sie einer eigenen Einführung bedarf. Zur Geschichte des EL-DE-Hauses und zur Gedenkstätte gibt es ein spezielles Angebot, die Familienführung.

Bitte melden Sie sich per Mail an unter: barbara.kirschbaum@stadt-koeln.de.
Sie können auch gerne schon Fragen der Kinder per Mail schicken, dann können wir uns entsprechend vorbereiten. 

Für: Kinder ab 8 Jahren | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Barbara Kirschbaum und Azziza Malanda | Reihe: Ferienprogramm | Treffpunkt: Kasse | Anmeldung bis: 15.04.2019

Anmeldung
Fr. 26.04.
15:00 Uhr

Führung | NS-Dokumentationszentrum

Kölner Frauen im Nationalsozialismus

Unser Rundgang durch die Ausstellung zeigt Frauen als Verfolgte und Ausgegrenzte, Mitläuferinnen und Täterinnen, aber auch mutige Frauen aus dem Widerstand. Die Gleichschaltung der organisierten Frauenbewegung, die rassistische Verfolgung und Vernichtung von jüdischen und kranken Frauen sowie die Ausbeutung ausländischer Zwangsarbeiterinnen - all diese Aspekte werden Thema sein.

 In Zusammenarbeit mit dem Kölner Frauen-Geschichtsverein

Für: Erwachsene | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Heike Rentrop | Reihe: Akademieprogramm | Treffpunkt: Kasse | Preis: € 4,50 | zzgl. Eintritt

So. 28.04.
15:00 Uhr

Exkursion | NS-Dokumentationszentrum

Jüdisches Leben in Köln - Rund um den Rathenauplatz

 
Wir entdecken das jüdische Köln rund um den Rathenauplatz: die beeindruckende Synagoge der orthodoxen Gemeinde und viele heute unsichtbare Stätten der ehemals reichhaltigen jüdischen Geschichte Kölns. (Eine Besichtigung des Innenraumes der Synagoge findet in diesem Rahmen nicht statt.)
Gregor Aaron Knappstein ist Mitglied der Jüdischen liberalen Gemeinde Köln und Mitarbeiter des NS-Dokumentationszentrums. Sein Schwerpunkt ist die Recherche von sogenannten "Stillen Helden" - nichtjüdische Kölnerinnen und Kölner, die Juden während der NS-Zeit unterstützt und gerettet haben.

Anmeldung erbeten unter aaron_knappstein@gmx.de

Für: Erwachsene | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Aaron Knappstein | Treffpunkt: Vor der Synagoge Roonstraße | Preis: € 8,00

Alle Termine anzeigen
 
 
 

Newsletter aktuell

Veranstaltungen, Events, neue Ausstellungen, Ausstellungsübersicht, Führungen und mehr: eine wöchentliche Inspiration für Ihren Besuch in den Kölner Museen.

 
Besondere Programme

Führungen und Workshops, Wissen und Kreativität: Programme des Museumsdienstes für alle Interessen.

 
Führungen & Akademieprogramm
Programm für Kinder & Familien. Mit Ferienprogramm
Kreative Kurse und Workshops für Jugendliche und Erwachsene
KölnTag. Einmal im Monat als Kölner kostenlos in die Sammlungen.
 
Buchbare Angebote

für Privatgruppen, Firmen, Reiseveranstalter oder Schulklassen.

 
Führungen für
Gruppen
Angebote für Schulklassen & Lehrkräfte
Kindergeburtstag im Museum