Rombilder, Archiv-Nr. 05/2009
(c) Martin Claßen, 2009
Via Appia Antica, vom Fortina di S. Andrea
gesehen, zwischen Itri und Formia
(c) Martin Claßen, 2014
Tomba della Conocchia bei Capua
(c) Martin Claßen, 2014
Ende der Via Appia in Brindisi II
(c) Martin Claßen, 2014
 

Via Appia Antica - Fotografien von Martin Claßen

Römisch-Germanisches Museum

24. September bis 11. Dezember 2016

Die 312 vor Christus von Konsul Appius Claudius in Auftrag gegebene und nach ihrer Fertigstellung 540 Kilometer lange Fernstraße verband Rom mit dem antiken Brindisi (Brundisium) an der ‚Straße von Orento’, der Meerenge zwischen Apulien, Albanien bzw. Nordgriechenland. Dort erreichte die Via Appia Antica den bedeutenden Mittelmeerhafen Brindisi, über den der Warenaustausch zwischen Italien, Griechenland und Kleinasien abgewickelt wurde. Zugleich war die Via Appia Antica von hoher militärischer Bedeutung. Zu trauriger Berühmtheit gelangte sie durch die Niederschlagung des Spartacus-Aufstands 71 vor Christus. Auch die vor den Stadtmauern Roms errichteten antiken Grabbauten sind stumme Zeugen römischer Geschichte. Johann Wolfgang von Goethe ließ sich 1787 vor dem berühmten Grabturm der Caecilia Metella portraitieren.
Der Kölner Fotograf Martin Claßen hat die Via Appia, die heute ganz profan Superstrada 7 heißt, mit seiner analogen Kamera bereist und Stationen der Straße in seinen beeindruckenden Schwarz-Weiß- und Farb-Fotografien aus seinem ganz eigenen Blickwinkel heraus festgehalten. Seine Aufnahmen zeugen nicht nur von den technischen Errungenschaften des römischen Imperiums, sondern auch vom Umgang der Moderne mit der eigenen Geschichte. Beides – Antike und Moderne – sind an der Via Appia Antica untrennbar und in einzigartiger Weise miteinander verwoben.
Die Ausstellung knüpft an die lange Tradition von Fotografie-Ausstellungen im Römisch-Germanischen Museum an. Sie wird während der Laufzeit der ‚Photokina’ (20.-25.09.2016) und der ‚Internationalen Photoszene Köln’ (August / September 2016) eröffnet.

Adresse

Roncalliplatz 4
50667 Köln
T +49 221 221 24438
F +49 221 221 24590
roemisch-germanisches-museum@stadt-koeln.de

Öffnungszeiten

Dienstag bis Sonntag 10 - 17 Uhr
Jeden ersten Donnerstag im Monat 10 - 22 Uhr
Montag geschlossen

Karneval am Donnerstag, 23., Sonntag, 26. und Montag, 27. Februar geschlossen!

 

Eintritt

Eintrittskarten sind den ganzen Tag gültig.
Ständige Sammlung und Sonderausstellung 9,- €, ermäßigt 5,- €
Komibticket Römisch-Germanisches und Praetorium: 10,- €, ermäßigt 5,50 €
Welcomecard: Erwachsene 7,20 €, ermäßigt 4,- €
Schüler / KölnTag in Sonderausstellung: 2,- €


freier Eintritt (Ständige Sammlung): Kölner Kinder bis 18 Jahre, alle Schülerinnen und Schüler (inkl. 2 Begleitpersonen je Klasse), KölnPass-Inhaberinnen und -Inhaber, Geburtstagskinder mit Wohnsitz Köln am Tag ihres Geburtstages

1. Donnerstag im Monat (ausgenommen Feiertage): freier Eintritt in die Ständige Sammlung für alle Besucherinnen und Besucher mit Wohnsitz in Köln. Für Sonderausstellungen fällt weiterhin der reguläre Eintrittspreis an.
Freien Eintritt haben Begleiterinnen und Begleiter von Menschen mit Behinderungen, deren Schwerbehindertenausweis den Buchstaben „B" ausweist.

Barrierefreiheit

Der Haupteingang ist schwellenfrei. Behindertentoilette ist vorhanden. Kleiner Aufzug vorhanden. Die Ausstellung ist nur teilweise stufenlos zugänglich. Museumsdidaktische Sammlung für Blinde und stark Sehbehinderte.

Museumsshop

Köselsche Buchhandlung im Römisch-Germanischen Museum
Verkauf von Literatur zur Antike, Museumspublikationen, Repliken, Nachbildungen römischer Gläser.
T +49 (0)221 92 55 309
F +49 (0)221 25 41 97
museumsshop.koesel@t-online.de
www.koesel-koeln.de

Anfahrt & Verkehrsanbindung

Öffentliche Verkehrsmittel
Bahn, S-Bahn (vom Flughafen): "Hauptbahnhof"
Bus, U-Bahn, Straßenbahn: "Dom/Hauptbahnhof"
Parkhäuser
Am Dom / Groß St. Martin / Rheingarten