Girolamo Troppa, Triumphierender Apoll, Feder in Braun, Graphische Sammlung, Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud, Köln
Girolamo Troppa, Knieender Kleriker (Vorderseite), um1680, Feder in Braun mit schwarzer Kreide quadriert, Graphische Sammlung, Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud, Köln
Girolamo Troppa, Knieender Kleriker (Rückseite), um1680, Feder in Braun mit schwarzer Kreide quadriert, Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud, Köln
Girolamo Troppa, Der Engel trägt eine erlöste Seele zum Himmel, Feder in Braun, Graphische Sammlung, Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud, Köln
Girolamo Troppa, Zwei Kompositionen der Heiligen Familie mit Anna, Feder in Braun, Graphische Sammlung, Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud, Köln
Girolamo Troppa, Maria Magdalena in der Wüste, Feder in Braun, Graphische Sammlung, Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud, Köln
Girolamo Troppa, Weibliche Gewandfigur mit Kopf- und Handstudie, Rötel, Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud, Köln
 

Girolamo Troppa (1637-1710)

Der Zeichner. Ein Phantom

Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud

2. Dezember 2016 bis 12. März 2017

Nach seinen Ausstellungen zu Guilio Cesare Bedeschini (2014) und Giovanni Maria Morandi (2015) widmet sich das Wallraf in seiner Reihe mit Kabinettausstellungen zu italienischen Barock-künstlern ab 2. Dezember 2016 dem Römer Girolamo Troppa (1637-1710). Dafür zeigt das Kölner Museum in seinem Graphischen Kabinett mehr als 30 Arbeiten von Troppa, der ein begnadeter Zeichner war, aber der Forschung auch viele Rätsel aufgab. Einige davon wird das Wallraf im Rahmen seiner bis 12. März 2017 laufenden Ausstellung „Girolamo Troppa – Der Zeichner. Ein Phantom“ thematisieren.
In der zweiten Hälfe des 17. Jahrhunderts war der Küntler vor allem als Maler und Freskant tätig und wurde dabei von Künstlern wie Pier Francesco Mola, Giovanni Battista Gaulli und Carlo Maratta beeinflusst. Rund 200 seiner Gemälde, darunter Altar- und Tafelbilder sowie Fresken und Porträts, sind heute noch erhalten. Troppas Federzeichnungen findet man auch außerhalb Italiens in vielen europäischen Sammlungen, doch die meisten davon in Köln. Sie zeigen eindrucksvoll, welche Funktion sie im Entstehungsprozess seiner Gemälde und Fresken hatten.
Ein kennerschaftliches Problem allerdings sind die Troppa ebenfalls zugeschriebenen Rötelzeichnungen, für die es bislang keine gesicherten Erkenntnisse gibt. Der Zeichner Troppa bleibt somit ein Phantom. Die Ausstellung gibt daher auch einen Einblick in das vielseitige Verfahren der zeichnerischen Kennerschaft.

Adresse

Obenmarspforten (am Kölner Rathaus)
50667 Köln
T +49 221 221 21119
F +49 221 221 22629 
info@wallraf.museum

Öffnungszeiten

Dienstag bis Sonntag 10 - 18 Uhr
Jeden ersten und dritten Donnerstag im Monat 10 - 22 Uhr
Montag geschlossen

Karneval vom 23. bis 27. Februar geschlossen!

Eintritt

Eintrittskarten sind den ganzen Tag gültig.
Ständige Sammlung und Sonderausstellung 12 , erm. 8 €
freier Eintritt (Ständige Sammlung) Kölner Kinder bis 18 Jahre, alle Schülerinnen und Schüler (inkl. 2 Begleitpersonen je Klasse), KölnPass-Inhaberinnen und -Inhaber, Geburtstagskinder mit Wohnsitz Köln am Tag ihres Geburtstages

1. Donnerstag im Monat (ausgenommen Feiertage) freier Eintritt in die Ständige Sammlung für alle Besucherinnen und Besucher mit Wohnsitz in Köln. Für Sonderausstellungen fällt weiterhin der reguläre Eintrittspreis an.
Freien Eintritt haben Begleiterinnen und Begleiter von Menschen mit Behinderungen, deren Schwerbehindertenausweis den Buchstaben „B" ausweist.

Barrierefreiheit

Eingang und Ausstellungsräume sind barrierefrei. Behindertentoilette vorhanden. Personenaufzug vorhanden.

Museumsshop

CEDON MuseumsShops GmbH
Katalogverkauf, Kunstliteratur und Art Shop
T +49-221.277-98957
wallraf@cedon.de

Gastronomie

Wallraf-Richartz. Café-Restaurant im Museum

Dienstag bis Freitag 10 - 18 Uhr
Donnerstag 10 - 21Uhr
Samstag und Sonntag 10 - 18 Uhr

T +49 221 992 37-59
www.wallraf-richartz-cafe.de

Anfahrt & Verkehrsanbindung

Öffentliche Verkehrsmittel
Bahn, S-Bahn (vom Flughafen): "Hauptbahnhof" (5-10 Minuten Fußweg)
U-Bahn: "Dom/Hauptbahnhof" (5-10 Minuten Fußweg),
Straßenbahn / Bus: "Heumarkt"

Parkhäuser
Am Dom / An Farina / Groß St-Martin