Aktuelle Ausstellungen

Yury Kharchenko

Von Herschel Grynszpan über Simon Wiesenthal bis zu Amy Winehouse

NS-Dokumentationszentrum. 14. Juli — 2. September 2018

Yury Kharchenko reflektiert in seiner Kunst die jüdische Identität seiner Familie. Der Großvater des Künstlers hieß Grynspan, änderte jedoch seinen Namen in Kharchenko und verbarg damit seine jüdische Herkunft in der Gesellschaft der Sowjetunion, gerade auch während seiner Teilnahme am Zweiten Weltkrieg als Soldat der Roten Armee. Für Yury Kharchenko wurde diese in der Familie tabuisierte Identität zu einem wesentlichen Thema seiner ästhetischen Selbstfindung.

Sonntag des Lebens

Lifestyle im Barock

Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud. 13. Juli 2018 — 30. Juni 2019

Rauschende Roben, vornehme Kulissen, exotische Früchte und edle Accessoires - Porträts und Stillleben der Barockzeit spielen meist auf der Sonnenseite des Lebens. Doch verbergen sich hinter den prachtvoll inszenierten Personen und dekorativen Arrangements auch abenteuerliche Schicksale und doppelbödige Geschichten. Mit seiner neuen Sammlungspräsentation "Sonntag des Lebens" lädt das Wallraf seine Besucher in die schillernde Welt des Barocks ein.

ZEITENWENDE(N)

Aufbruch und Umbruch im Werk von Käthe Kollwitz

Käthe Kollwitz Museum. 19. Juni — 16. September 2018

Bedeutende Zeitenwenden begleiten das Leben von Käthe Kollwitz (1867–1945). Wie kaum ein anderer Künstler setzt sie sich mit dem Kaiserreich und dem Ersten Weltkrieg, der Weimarer Republik, dem Dritten Reich und dem Zweiten Weltkrieg in ihrem Werk auseinander – stets getragen von der Sehnsucht nach einer Bruder¬schaft der Menschen. Im 100. Gedenkjahr zum Ende des Ersten Weltkrieges präsentiert das Käthe Kollwitz Museum Köln ihr Œuvre nun im historischen Kontext ihrer Zeit

Name der Fotografin: Aenne Biermann

Fotoraum, 2. OG

Museum Ludwig. 16. Juni — 30. September 2018

Aenne Biermann schuf zwischen 1925 und ihrem frühen Tod 1933 Fotografien von ihrer nächsten Umgebung und prägte in ihnen die fotografische Moderne mit. Ihr Nachlass gilt bis heute als verschollen, und nur wenige Institutionen verwahren Originalabzüge Aenne Biermanns. Das Museum Ludwig wird seinen Bestand von über 20 Aufnahmen erstmals vollständig präsentieren.

Rubens & Co.

Zeichnende Meister aus Flandern

Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud. 15. Juni — 9. September 2018

Von vielen flämischen Künstlern besitzt das Wallraf-Richartz-Museum neben wunderbaren Gemälden auch großartige Zeichnungen und oft stehen beide in einer engen Beziehung zueinander. Wer wissen möchte, wie zum Beispiel das wunderbare Rubensgemälde „Juno und Argus“ entstand, der sollte sich mit den Zeichnungen des Meisters beschäftigen, denn sie verraten sehr viel über den kreativen Schaffensprozess.

Béla Pablo Janssen: Mit Wenig nach Venedig

artothek - Raum für junge Kunst. 14. Juni — 28. Juli 2018

Unter dem Titel „Mit Wenig nach Venedig“ zeigt Béla Pablo Janssen (BPJ) in seiner ersten institutionellen Einzelausstellung in Köln zehn Werke aus seinem Schaffen der letzten drei Jahre. BPJ eignet sich die Welt im Zeichnen und Filmen an, schafft wiederkehrende Motive und verfügt über ein Archiv von Bilderlebnissen, die er auf seine gegenwärtigen Arbeiten ausstrahlen lässt.

Peter Gowland's Girls

Museum für Angewandte Kunst Köln. 9. Juni — 9. September 2018

Peter Gowland’s Girls präsentiert rund 200 Werke, die aus Peter Gowland’s (1916 – 2010) Nachlass ausgewählt wurden. Die Ausstellung zeigt Stars wie Joan Collins oder Jayne Mansfield, seine Arbeit für Playboy oder Rolling Stone sowie seine Bilder für ungezählte Kalender- und Zeitschriften der 1940er bis 1970er Jahre.

Der Samson-Meister und seine Zeit. Skulptur der Romanik im Rheinland

Museum Schnütgen. 6. Juni 2018 — 6. Januar 2019

Der „Samsonmeister“ ist eine herausragende Künstlerpersönlichkeit im Rheinland aus der Zeit um 1200, benannt nach der Samsonfigur aus dem Kloster Maria Laach. Für ein halbes Jahr werden diese ausdrucksstarke Steinskulptur und einige besondere Kapitelle aus Maria Laach zu Gast sein. Dort treffen sie auf zwei andere prominente Leihgaben, die steinernen Wangen des Chorgestühls der Bonner Münsterkirche, und stehen zudem im Kreis der bedeutenden romanischen Skulpturen dieser Zeit

BRETTER, DIE DIE WELT BEDEUTEN. Spielend durch 2000 Jahre Köln

Kölnisches Stadtmuseum. 5. Mai — 26. August 2018

Spielen: Seit jeher ein menschliches Bedürfnis. Spielen ist Vergnügen, kann die Sinne anregen, das Gedächtnis schulen und die Fantasie beflügeln. Zunächst dem Adel vorbehalten, wurden Brett-, Würfel- und Kartenspiele im 19. Jahrhundert immer populärer und durch neue Drucktechniken für eine breitere Bevölkerungsschicht bezahlbar. Im Blickpunkt der Ausstellung steht das historische Gesellschaftsspiel als kulturgeschichtliches Phänomen und künstlerisches Dokument.

Haegue Yang. ETA 1994-2018. Wolfgang Hahn Preis 2018

Museum Ludwig. 18. April — 12. August 2018

Das Museum Ludwig richtet der Wolfgang-Hahn-Preisträgerin Haegue Yang (*1971 in Seoul, lebt in Berlin und Seoul) die weltweit erste große Überblicksausstellung aus. Über 120 Arbeiten aus den Jahren 1994 bis heute beleuchten die Vielfalt ihres Schaffens: von den frühen, an Fluxus erinnernden Objekten der 1990er Jahre über Lackbilder, Fotografien, Papier- und Videoarbeiten, Skulpturen und performative Werke bis hin zu raumgreifenden Installationen.

einFLUSSreich. Köln und seine Häfen

Historisches Archiv der Stadt Köln. 11. April — 16. November 2018

Stets hat der Rhein Köln reich gemacht und der Stadt Einfluss verschafft. Für die Römer war die Lage am Fluss der ausschlaggebende Aspekt, um gerade hier ein Oppidum, d. h. eine Stadt, anzulegen. Im Mittelalter sicherte das Stapelprivileg von 1259 den Reichtum der Stadt. Dieses legte fest, dass Waren, die Köln zu Schiff passierten, vor dem Weitertransport drei Tage in Köln zum Verkauf angeboten werden mussten.

Das Gedruckte Bild: Die Blüte der Japanischen Holzschnittkultur

Museum für Ostasiatische Kunst. 1. März — 30. September 2018

Zum 40 jährigen Bestehen des von Kunio Maekawa geplanten Museums am Aachener Weiher zeigt das Museum erstmals eine Auswahl der ungewöhnlichsten und kostbarsten Stücke seiner umfangreichen Sammlung japanischer Holzschnitte und gedruckter Bücher. Ergänzt wird die Ausstellung durch eine Kollektion von bedeutenden Holzschnittbüchern, darunter seltene Erstausgaben der Manga von Hokusai.

KölnSkulptur #9

La Fin de Babylone. Mich wundert, dass ich so fröhlich bin!

Skulpturenpark Köln. 15. Oktober 2017 — 15. Juni 2019

Unter dem Ausstellungstitel „La Fin de Babylone. Mich wundert, dass ich so fröhlich bin!“ lädt die Kuratorin Chus Martínez ein, den Geschichten, die der Park zu erzählen hat, zu lauschen. Im Vordergrund stehen acht neue Arbeiten von folgenden Künstlern: Andrea Büttner, Claudia Comte, Jan Kiefer, Eduardo Navarro, Solange Pessoa, Lin May Saeed, Teresa Solar und Pedro Wirz.