Aktuelle Ausstellungen

Rekonstruktion des Universums

Zeitgenössische russische Künstlerbücher

Kunst- und Museumsbibliothek. 16. März — 5. Mai 2019

Die Auswahl der Künstlerbücher und Buchobjekte von 16 russischen Künstlerinnen und Künstlern wurde von Elisabeth Broel (Mitbegründerin der EDITIONALE) zusammengestellt. Dabei war es Broel wichtig, ein möglichst breit gefächertes Spektrum von Themen, Techniken, sowie Auflagen und Unikaten zu zeigen.

Volksgerichtshof 1934-1945 - Terror durch "Recht"

NS-Dokumentationszentrum. 15. März — 26. Mai 2019

Der Volksgerichtshof wurde 1934 von den Nationalsozialisten zur »Bekämpfung von Staatsfeinden« geschaffen. Bis Kriegsende mussten sich mehr als 16.700 Menschen vor diesem neuen obersten politischen Gericht verantworten, das ab 1942 jeden zweiten Angeklagten zum Tode verurteilte. Die Ausstellung informiert über die Entstehung und Organisation des Gerichts.

Nil Yalter. Exile Is a Hard Job

Museum Ludwig. 9. März — 2. Juni 2019

Seit den 1970er Jahren arbeitet Nil Yalter als Pionierin einer gesellschaftlich engagierten und technisch avancierten Kunst. Als eine der ersten Künstlerinnen in Frankreich nutzt sie das neu aufkommende Medium Video. Nil Yalter ist 1938 in Kairo geboren, aufgewachsen in Istanbul und seit 1965 wohnhaft in Paris. Mit der weltweit ersten Überblicksausstellung der Künstlerin präsentiert das Museum Ludwig die Vielfalt ihres Schaffens.

Getting closer

Rautenstrauch-Joest-Museum - Kulturen der Welt. 9. Februar — 7. April 2019

Die Ausstellung ist ein Versuch, die Folgen des Klimawandels zu lokalisieren und zu konkretisieren und zeigt, wie es über verschiedene (Forschungs-)Perspektiven möglich ist, sich den Auswirkungen von Klimaveränderungen auf das Leben der Menschen im ländlichen Kenia und Tansania anzunähern, und bietet Einblicke in persönliche Geschichten vor Ort.

Der Wolf. Zwischen Mythos und Märchen

Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud. 1. Februar — 28. April 2019

Er ist wieder da: Mehr als 150 Jahre galt der Wolf in Deutschland als ausgerottet, doch seit neuestem kann er auch wieder in unseren Breiten angetroffen werden. Mit ihm zurückgekehrt sind aber auch die Mär vom bösen Wolf und die dadurch geschürte Angst vieler Menschen vor dem geschützten Tier. Gründe genug für das Wallraf, sich dem Thema mit einer eigenen Ausstellung aus kunsthistorischer Sicht zu nähern.

Hockney/Hamilton. Expanded Graphics

Museum Ludwig. 19. Januar — 14. April 2019

Kunstvermittelnde Filme können Kunst verkleinern und banalisieren, sie können sie aber auch erweitern und vergrößern – wie die ersten Filme des britischen Kunstfilm-Pioniers James Scott (*1941). Das Museum Ludwig bringt sie in Dialog mit den Werken, von denen sie handeln: David Hockneys Illustrations for Fourteen Poems by C.P. Cavafy (1966–67) und Arbeiten von Richard Hamilton.

Käthe Kollwitz – Zeitenwende(n)

Käthe Kollwitz Museum. 10. Januar — 24. März 2019

Bedeutende Zeitenwenden begleiten das Leben von Käthe Kollwitz (1867–1945). Wie kaum ein anderer Künstler setzt sie sich mit dem Kaiserreich und dem Ersten Weltkrieg, der Weimarer Republik, dem Nationalsozialismus und dem Zweiten Weltkrieg in ihrem Werk auseinander – stets getragen von der Sehnsucht nach einer »Bruderschaft der Menschen«. Die aktuelle Ausstellung stellt ihr Œuvre in den Kontext der politischen und gesellschaftlichen Auf- und Umbrüche ihrer Zeit.

Oskar, der freundliche Polizist

Historisches Archiv der Stadt Köln. 30. November 2018 — 14. April 2019

Die Ausstellung widmet sich dem Werk des Kölner Grafikers Otto Schwalge (1921-2012) und in besonderem Maße seiner erfolgreichen Kunstfigur Oskar (der freundliche Polizist), die über Jahrzehnte regelmäßig am Samstag im Kölner Stadtanzeiger erschien. Von den schwierigen Anfängen gegen Vorurteile in der Journalistenzunft („Comics sind nur etwas für Amerikaner“) bis hin zur Etablierung von Oskar als Teil des Kölschen Lebensgefühls.

Es war einmal in Amerika

300 Jahre US-amerikanische Kunst

Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud. 23. November 2018 — 24. März 2019

Das Wallraf-Richartz-Museum widmet sich mit einer großen Überblicksausstellung US-amerikanischer Kunst aus drei Jahrhunderten. Die Schau beginnt mit Werken aus der Kolonialzeit bis hin zu den Meistern des amerikanischen Realismus und endet mit Beispielen des Abstrakten Expressionismus. Mehr als 120 Leihgaben aus den renommiertesten Sammlungen und Museen der Vereinigten Staaten holt das Wallraf nach Köln.

Alles unter dem Himmel - 40 Jahre Museum für Ostasiatische Kunst am Aachener Weiher

Museum für Ostasiatische Kunst. 17. November 2018 — 30. Juni 2019

Vor 40 Jahren öffnete der von dem japanischen Architekten Kunio Maekawa geplante Neubau des Museum für Ostasiatische Kunst am Aachener Weiher seine Pforten. Die Jubiläumsausstellung feiert den Reichtum der Ankäufe, Schenkungen, Stiftungen, Dauerleihgaben und Restaurierungen, aber auch der Sonderausstellungen, Bestandskataloge und Plakate der letzten 40 Jahre.

Unter der Lupe

Museum Schnütgen. 13. November 2018 — 30. Juni 2019

Zahlreiche Kunstwerke im Museum Schnütgen bergen Geheimnisse, die sich erst unter dem Mikroskop oder im Röntgenbild erschließen. Die Sonderausstellung gibt erstmals einen Überblick über die wichtigsten Restaurierungen und kunsttechnologischen Untersuchungen der letzten 25 Jahre. Das Spektrum reicht von der kompletten Freilegung einer Holzskulptur über konservierende Maßnahmen bis zur berührungsfreien optischen Untersuchung.

34 x Design

Museum für Angewandte Kunst Köln. 27. Oktober 2018 — 17. April 2019

„34 x Design“ vereint 34 internationale Highlights der Designsammlung des MAKK in einer Ausstellung. Sie spiegelt den Geschmacks- und Technologiewandel in nahezu 100 Jahren Designgeschichte wider: vom „Rot-Blauen-Stuhl“ Rietvelds (1918) bis hin zum 3D-gedruckten „Generico Chair“ aus dem Jahre 2014.

KÖLN 68! Protest. Pop. Provokation

Kölnisches Stadtmuseum. 20. Oktober 2018 — 31. März 2019

Das Jahr 1968 markiert besonders in Frankreich, den USA, Italien und der Bundesrepublik Deutschland einen bedeutsamen Einschnitt. Fast zeitgleich fordern Proteste überwiegend aus studentischem Umfeld die demokratische Institutionenordnung heraus. 50 Jahre später nimmt das Stadtmuseum in Kooperation mit dem Historischen Institut der Universität zu Köln im Rahmen einer Sonderausstellung diese vielschichtigen Ereignisse und Entwicklungen rund um das Jahr 1968 in den Blick.

Andy Warhol – Pop goes Art

Museum für Angewandte Kunst Köln. 1. September 2018 — 24. März 2019

Das Museum für Angewandte Kunst Köln (MAKK) präsentiert erstmals eine bislang unveröffentlichte Privatsammlung, die nahezu lückenlos alle von Andy Warhol konzipierten Platten-Cover sowie zahlreiche Skizzen und Entwürfe umfasst. Zusammen mit Filmen und Hörbeispielen dokumentiert die Ausstellung ̶ getreu dem Titel „Pop goes Art“ ̶ das Zusammenspiel der Medien Kunst und Musik.

Sonntag des Lebens

Lifestyle im Barock

Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud. 13. Juli 2018 — 19. August 2019

Rauschende Roben, vornehme Kulissen, exotische Früchte und edle Accessoires - Porträts und Stillleben der Barockzeit spielen meist auf der Sonnenseite des Lebens. Doch verbergen sich hinter den prachtvoll inszenierten Personen und dekorativen Arrangements auch abenteuerliche Schicksale und doppelbödige Geschichten. Mit seiner neuen Sammlungspräsentation "Sonntag des Lebens" lädt das Wallraf seine Besucher in die schillernde Welt des Barocks ein.

Der Samson-Meister und seine Zeit. Skulptur der Romanik im Rheinland

Museum Schnütgen. 6. Juni 2018 — 30. Juni 2019

Der „Samsonmeister“ ist eine herausragende Künstlerpersönlichkeit im Rheinland aus der Zeit um 1200, benannt nach der Samsonfigur aus dem Kloster Maria Laach. Für ein halbes Jahr werden diese ausdrucksstarke Steinskulptur und einige besondere Kapitelle aus Maria Laach zu Gast sein. Dort treffen sie auf zwei andere prominente Leihgaben, die steinernen Wangen des Chorgestühls der Bonner Münsterkirche, und stehen zudem im Kreis der bedeutenden romanischen Skulpturen dieser Zeit

KölnSkulptur #9

La Fin de Babylone. Mich wundert, dass ich so fröhlich bin!

Skulpturenpark Köln. 15. Oktober 2017 — 15. Juni 2019

Unter dem Ausstellungstitel „La Fin de Babylone. Mich wundert, dass ich so fröhlich bin!“ lädt die Kuratorin Chus Martínez ein, den Geschichten, die der Park zu erzählen hat, zu lauschen. Im Vordergrund stehen acht neue Arbeiten von folgenden Künstlern: Andrea Büttner, Claudia Comte, Jan Kiefer, Eduardo Navarro, Solange Pessoa, Lin May Saeed, Teresa Solar und Pedro Wirz.