Expedition Mittelalter. Das verborgene Museum Schnütgen

Museum Schnütgen
20. Oktober 2017 — 28. Januar 2018

"Rassendiagnose: Zigeuner": Der Völkermord an den Sinti und Roma und der lange Kampf um Anerkennung

NS-Dokumentationszentrum
7. Juli — 8. Oktober 2017

Paris erwacht! Hittorffs Erfindung der Place de la Concorde

Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud
7. April — 9. Juli 2017

Hilliges Köln 2.0 – Toleranz im Update

Historisches Archiv der Stadt Köln
6. April — 12. November 2017

Vorzeitgeschichte(n) – Köln in schriftlosen Zeiten

Römisch-Germanisches Museum
4. April — 30. November 2017

 

Vorschau

 

Vorzeitgeschichte(n) – Köln in schriftlosen Zeiten

Römisch-Germanisches Museum. 4. April — 30. November 2017

Vor mehr als 10 000 Jahren endet die letzte Eiszeit und eine Warmzeit beginnt (Holozän). Dieser Klimawandel forderte von den Menschen damals ein radikales Umdenken. Den damit verbundenen kulturellen Wandel können Archäologen heute an den materiellen Spuren der damaligen Menschen ablesen, auch hier in Köln. In seiner neuen Foyer-Ausstellung zeigt das Römisch-Germanische Museum eine Auswahl größtenteils noch nie gezeigter Funde der eigenen Sammlung zur Kölner Vorzeit.

Hilliges Köln 2.0 – Toleranz im Update

Historisches Archiv der Stadt Köln. 6. April — 12. November 2017

Köln feiert sich gerne als in besonderem Maße weltoffen und tolerant. Bis heute ist Köln allerdings im Selbstverständnis vieler eine vor allem katholische Stadt. Diese Selbstwahrnehmung weist den Nicht-Katholiken zwar einen geduldeten, aber doch einen minderen Status zu. Der Fokus der Ausstellung liegt auf den unterschiedlichen Religionen in ihrem alltäglichen Zusammenleben. Das Archiv untersucht die historische Entwicklung religiöser Toleranz anhand von Einzelbeispielen.

Massenerschießungen. Der Holocaust zwischen Ostsee und Schwarzem Meer

NS-Dokumentationszentrum. 7. April — 25. Juni 2017

Zwischen 1941 und 1944 erschossen Angehörige der SS, der Wehrmacht und deutsche Polizeieinheiten zusammen mit einheimischen Helfern in der Sowjetunion über zwei Millionen Juden, etwa 30.000 Roma und 17.000 Patienten psychiatrischer Anstalten oder töteten sie in sogenannten Gaswagen. Anhand historischer Dokumente und Fotografien beschreibt die Ausstellung die Entwicklung des Massenmords und die Aufarbeitung dieser Verbrechen nach 1945.

Paris erwacht! Hittorffs Erfindung der Place de la Concorde

Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud. 7. April — 9. Juli 2017

Der Platz sah das Wüten der französischen Revolution, überstand die Wirren zweier Weltkriege, erlebte Massenjubel, Volkstrauer, Staatsfeierlichkeiten und steht damit wie kein zweiter öffentlicher Ort für die bewegte Geschichte einer ganzen Nation: Die Rede ist von der Place de la Concorde. Doch nur wenige wissen, dass es ein junger deutscher Architekt war, der diesen Platz Anfang des 19. Jahrhunderts in ein urbanes Juwel verwandelte. Sein Name war Jakob Ignaz Hittorff.

Wolfgang-Hahn-Preis 2017. Trischa Donnelly

Museum Ludwig. 25. April — 30. Juli 2017

2017 zeichnet die Gesellschaft für Moderne Kunst Trisha Donnelly mit dem Wolfgang-Hahn-Preis aus. Die Jury ehrt damit die 1974 in San Francisco geborene Künstlerin für ihr zukunftsweisendes OEuvre. Donnelly lotet in Video, Zeichnung, Skulptur, Soundinstallation und Performances immer wieder aus, was Kunstwerke heute überhaupt ausmacht.

„‚Russenlager‘ und Zwangsarbeit. Bilder und Erinnerungen sowjetischer Kriegsgefangener“

NS-Dokumentationszentrum. 5. Mai — 25. Juni 2017

Millionen sowjetischer Kriegsgefangener waren seit Sommer 1941 bis Kriegsende im Deutschen Reich in Lagern interniert. Sie galten als „Untermenschen“, wurden besonders schlecht versorgt und mussten oftmals körperlich schwere Zwangsarbeit leisten. Viele von ihnen starben. Die Ausstellung erzählt vom Schicksal jener sowjetischen Kriegsgefangenen, die überlebten und von denen viele in der Heimat als „Verräter“ oder „Feiglinge“ verunglimpft u. zum Teil in Lager verschleppt wurden

Heiter bis wolkig. Naturschauspiele in der niederländischen Malerei

Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud. 1. Juni 2017 — 5. Februar 2018

Unter dem Motto „heiter bis wolkig“ zeigt das Kölner Haus zwanzig „Himmelsbilder“ von Meistern wie Cuyp, van der Neer, Ruisdael oder Goyen. Im späten 16. Jahrhundert begannen die niederländischen Maler damit, den Himmel nicht mehr nur als Hintergrundkulisse zu nutzen, sondern verwandelten ihn in eine große Bühne, die bis zu 80 Prozent der Leinwand einnahm. Auf ihr ließen sie dann spektakuläre Naturschauspiele stattfinden.

HIER UND JETZT im Museum Ludwig: Reena Spaulings

Museum Ludwig. 3. Juni — 27. August 2017

Die aus mehreren Personen bestehende Protagonistin Reena Spaulings ist seit 2004 unter anderem als Künstlerin, Galeristin und Romanfigur in Erscheinung getreten. Die Rollen, in denen sie agiert, greifen ineinander. Mit dieser Strategie unterläuft sie die klassische Arbeitsteilung des Kunstsystems und verwischt die gängigen Hierarchien. Im künstlerischen Fokus Spaulings’ steht jedoch dezidiert die Malerei, die sie durch Performances erweitert und durch Kollaborationen öffnet.

1917 - In Erinnerung an Luise Straus-Ernst. Die Rekonstruktion ihrer Kriegsausstellung im Wallraf

Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud. 23. Juni — 10. September 2017

Sie war eine der ersten promovierten Kunsthistorikerinnen in Deutschland, leitete das Wallraf-Richartz-Museum im ersten Weltkrieg, mischte als Dadaistin die etablierte Kölner Kunstszene auf, war elf Jahre vor den Nazis auf der Flucht, die sie 1944 in Ausschwitz ermordeten – und doch ist Luise Straus Ernst, diese starke Frau mit dem bewegten Leben, vielen nur als die erste Ehefrau von Max Ernst bekannt. Dieser ungleichen Wahrnehmung setzt das Wallraf eine Ausstellung entgegen.

Kunst ins Leben! Der Sammler Wolfgang Hahn und die 1960er Jahre

Museum Ludwig. 24. Juni — 24. September 2017

Wolfgang Hahn war Chefrestaurator am Wallraf-Richartz-Museum in Köln. Diese Perspektive prägte seinen Blick auf die zeitgenössische Kunst. Hahn interessierte neben dem Kunstwerk auch der künstlerische Prozess. Zugleich begegnete er der zeitgenössischen Kunst mit einem historischen Bewusstsein. Als Zeuge von Aktionen und Happenings protokollierte er das Gesehene und sammelte Publikationen und Dokumente.

Konrad der Große - Köln in den Jahren 1917-1933

Kölnisches Stadtmuseum. 1. Juli — 19. November 2017

Diese Ausstellung zeigt das Museum anlässlich des 100. Jahrestages der Einsetzung Konrad Adenauers als Kölner Oberbürgermeister. In dieser Funktion prägte Konrad Adenauer von 1917 bis zu seiner Absetzung durch die Nationalsozialisten 1933 Köln nachhaltig in Sachen Architektur, Wirtschaft und Kultur. Die Ausstellung konzentriert sich dabei nicht nur auf die Person Konrad Adenauers, sondern gibt einen Einblick in das Leben in der Metropole am Rhein in der damaligen Zeit.

"Rassendiagnose: Zigeuner": Der Völkermord an den Sinti und Roma und der lange Kampf um Anerkennung

NS-Dokumentationszentrum. 7. Juli — 8. Oktober 2017

Inhaltlicher Schwerpunkt der Ausstellung ist der nationalsozialistische Völkermord an den Sinti und Roma, von der Ausgrenzung und Entrechtung der Minderheit im Deutschen Reich bis zu ihrer systematischen Vernichtung im besetzten Europa. Der menschenverachtenden Perspektive der Täter werden Zeugnisse der Opfer gegenübergestellt. Behandelt wird auch die Geschichte der Überlebenden im Nachkriegsdeutschland, die erst spät als NS-Opfer anerkannt wurden.

Im SPIELRAUSCH: Von Drachentötern, Königinnen und Pixelmonstern

Museum für Angewandte Kunst Köln. 19. August 2017 — 4. Februar 2018

Die Ausstellung ist keine klassische Games-Ausstellung, sondern erstmals steht der populärkulturelle Kosmos der Spielwelten, der virtuelle und klassische Spielformen sowie kulturelle Praktiken von Rollen- und Gesellschaftsspielen einbezieht, im Mittelpunkt. Für die Besucher entsteht dabei ein erlebbares Spannungsfeld innerhalb der verschiedenen Spielwelten.

Die humane Kamera. Heinrich Böll und die Fotografie

Museum Ludwig. 1. September 2017 — 7. Januar 2018

Ein Jahr nach Heinrich Bölls Tod, im Jahr 1986, eröffnete das Museum Ludwig im neu errichteten Gebäude. Die Adresse lautet: Heinrich-Böll-Platz. In der Sammlung Fotografie des Museum Ludwig liegen zahlreiche Werke, die entweder Heinrich Böll zeigen oder die ihm vertraut waren. Anlässlich des 100. Geburtstags von Heinrich Böll beleuchtet das Museum in seinen neu eröffneten fotografischen Räumen der ständigen Sammlung Bölls Verhältnis zur Fotografie und dem Fotografieren.

Eine graphische Revolution. Der italienische Farbholzschnitt des 16. Jahrhunderts

Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud. 22. September 2017 — 14. Januar 2018

Kaum eine andere Drucktechnik hat die graphische Kunst so nachhaltig beeinflusst wie die Erfindung des Farbholzschnittes durch den italienischen Künstler Ugo da Carpi aus dem Jahr 1516. Nach Jahrhunderten des einfachen Holzschnittdrucks bot die sogenannte Chiaroscuro-Technik neue, expressive Ausdrucksformen. Endlich war es den Künstlern möglich, unter Verwendung von unterschiedlich geschnittenen Holzstücken eine Hell-Dunkel-Modulation mit sensibler Farbgestaltung zu erzeugen.

Tintoretto - A star was born

Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud. 6. Oktober 2017 — 28. Januar 2018

Als erstes Museum startet das Wallraf im kommenden Jahr den internationalen Reigen von hochkarätigen Ausstellungen zum 500. Geburtstag des Malergenies Jacopo Tintoretto (*1518/19 Venedig – Venedig 1594). In seiner großen Sonderschau widmet sich die Kölner Gemäldegalerie erstmals dem hinreißenden Frühwerk des italienischen Meisters, der zu den produktivsten und einflussreichsten Künstlern aller Zeiten gehört.

Werner Mantz. Architekturen und Menschen

Museum Ludwig. 14. Oktober 2017 — 21. Januar 2018

Er ist bekannt als Fotograf des Neuen Bauens: Während Wilhelm Riphahn und andere Architekten Konrad Adenauers Siedlungspolitik für ein modernes Köln umsetzten, erhielt Werner Mantz (1901–1983) den Auftrag, die Neubauten zu fotografieren. In ihrer schwarzweißen Strenge wirken die menschenleeren Gebäude, Räume und Straßenzüge in seinen Aufnahmen kulissenhaft und monumental.

Expedition Mittelalter. Das verborgene Museum Schnütgen

Museum Schnütgen. 20. Oktober 2017 — 28. Januar 2018

Das Museum Schnütgen lädt mit der großen Sonderausstellung zu einer Entdeckungstour ein, noch nie oder bislang selten präsentierte Werke und besondere Objektgruppen aus den umfangreichen Beständen zu erkunden. Die Bandbreite der Exponate reicht von lichtempfindlichen mittelalterlichen Stoffen und Gewändern über kostbare Goldschmiedekunst, Glasmalerei bis hin zu Skulpturen aus Ton, Stein und Holz.

Kölner Design Preis

Museum für Angewandte Kunst Köln. 27. Oktober — 19. November 2017

Der „Kölner Design Preis“ geht in die 10. Runde: Gewürdigt werden herausragende Abschlussarbeiten von Designstudiengängen an Kölner Hochschulen. Der Preis ist damit ein wichtiger Beitrag zur Förderung des Designnachwuchses sowie zur weiteren Profilbildung Kölns als Designstandort von internationaler Bedeutung. Die Ausstellung im MAKK umfasst alle nominierten Arbeiten.

Wüste – Meer – Schöpferahnen: Aboriginal Art der Spinifex und der Yolŋu

Rautenstrauch-Joest-Museum - Kulturen der Welt. 11. November 2017 — 4. März 2018

Zum ersten Mal widmet sich das Museum in einer eigenen Ausstellung zeitgenössischer Kunst der australischen Aborigines. Mit Werken aus gleich zwei führenden Künstlerkooperativen, dem Spinifex Arts Project (aus der Wüste Westaustraliens) und dem Buku-Larrŋgay-Mulka Centre (aus dem nordöstlichen, am Meer gelegenen Arnhemland) ist die Freiburger Galerie ARTKELCH zu Gast. Stilistisch gegensätzlicher könnte die Kunst aus den beiden Regionen Australiens nicht sein.

James Rosenquist. Painting as Immersion oder das Eintauchen ins Bild

Museum Ludwig. 19. November 2017 — 11. März 2018

James Rosenquist zählt zu den bedeutendsten Vertretern der Pop Art in den USA und weltweit. Sein beeindruckendes Lebenswerk vereint in hohem Maße handwerkliche Meisterschaft mit einem enormen Bildreichtum zu zeitgeschichtlichen Themen. Die oftmals monumentalen Leinwände sind verführerische Einladungen an den Betrachter, sich ganz in die gebotene Bilderwelt zu versenken. Der Künstler selbst spricht hier von „painting as immersion“.

#alleskönner. Peter Behrens zum 150. Geburtstag

Museum für Angewandte Kunst Köln. 17. März — 1. Juli 2018

Das umfängliche und vielfältige Œuvre Peter Behrens‘ hat die Kunst-, Architektur- und Designgeschichte des 20. Jahrhunderts entscheidend geprägt. Der Fokus der Ausstellung liegt auf dem künstlerischen Wandel vom Jugendstil zur frühen Sachlichkeit. In acht Themenräumen vereint die Schau rund 220 Objekte, darunter auch Exponate, die lange als verschollen galten, wie der Salonflügel aus der Sammlung des MAKK, sowie Werke, die erstmals der Öffentlichkeit präsentiert werden.

 

Buchbare Angebote

Buchen Sie schon jetzt eine individuelle Führung in einer der kommenden Ausstellungen.

Paris erwacht!

07. Apr. 2017 bis 09. Jul. 2017

Kunst ist Leben! Der Sammler Wolfgang Hahn und die 1960er Jahre

24. Jun. 2017 bis 24. Sep. 2017

Tintoretto - A star was born

06. Okt. 2017 bis 28. Jan. 2018