Vorschau

 

BRETTER, DIE DIE WELT BEDEUTEN. Spielend durch 2000 Jahre Köln

Kölnisches Stadtmuseum. 5. Mai — 26. August 2018

Spielen: Seit jeher ein menschliches Bedürfnis. Spielen ist Vergnügen, kann die Sinne anregen, das Gedächtnis schulen und die Fantasie beflügeln. Zunächst dem Adel vorbehalten, wurden Brett-, Würfel- und Kartenspiele im 19. Jahrhundert immer populärer und durch neue Drucktechniken für eine breitere Bevölkerungsschicht bezahlbar. Im Blickpunkt der Ausstellung steht das historische Gesellschaftsspiel als kulturgeschichtliches Phänomen und künstlerisches Dokument.

Deine Anne. Ein Mädchen schreibt Geschichte

NS-Dokumentationszentrum. 10. Mai — 1. Juli 2018

Die Ausstellung verbindet die persönliche Geschichte von Anne Frank und ihrer Familie mit der Geschichte der Weimarer Republik, des Nationalsozialismus, der Judenverfolgung, des Holocausts und des Zweiten Weltkriegs. Neben der Perspektive der Verfolgten und ihrer Helfer wird die Perspektive von Mitläufern und Tätern dargestellt. Die Untergetauchten wurden im August 1944 verraten, verhaftet und deportiert. Anne starb im Konzentrationslager Bergen-Belsen.

Wohnungslose im Nationalsozialismus

NS-Dokumentationszentrum. 25. Mai — 8. Juli 2018

Wie viele Bettler und Landstreicher, ab 1938 auch als „Nichtsesshafte“ bezeichnet, in Konzentrationslager eingeliefert wurden, lässt sich nicht genau feststellen. Experten schätzen die Zahl auf über 10.000. Häftlinge aus der Kategorie der sogenannten „Asozialen“ blieben in Ost- und Westdeutschland von Entschädigungszahlungen ausgeschlossen. Erst in den letzten Jahren sind Entschädigungszahlungen in einigen Bundesländern über Härtefallregelungen möglich.

Der Samson-Meister und seine Zeit. Skulptur der Romanik im Rheinland

Museum Schnütgen. 6. Juni 2018 — 6. Januar 2019

Der „Samsonmeister“ ist eine herausragende Künstlerpersönlichkeit im Rheinland aus der Zeit um 1200, benannt nach der Samsonfigur aus dem Kloster Maria Laach. Für ein halbes Jahr werden diese ausdrucksstarke Steinskulptur und einige besondere Kapitelle aus Maria Laach zu Gast sein. Dort treffen sie auf zwei andere prominente Leihgaben, die steinernen Wangen des Chorgestühls der Bonner Münsterkirche, und stehen zudem im Kreis der bedeutenden romanischen Skulpturen dieser Zeit

Peter Gowland's Girls

Museum für Angewandte Kunst Köln. 9. Juni — 9. September 2018

Peter Gowland’s Girls präsentiert rund 200 Werke, die aus Peter Gowland’s (1916 – 2010) Nachlass ausgewählt wurden. Die Ausstellung zeigt Stars wie Joan Collins oder Jayne Mansfield, seine Arbeit für Playboy oder Rolling Stone sowie seine Bilder für ungezählte Kalender- und Zeitschriften der 1940er bis 1970er Jahre.

BodenSchätze: Archäologie in Köln

Römisch-Germanisches Museum. 13. Juni — 11. November 2018

Die Ausstellung BodenSchätze zeigt Altes und Neues aus 100.000 Jahren Menschheits- und 2.000 Jahren Stadtgeschichte. In beeindruckenden Funden spiegelt sich die reichen Kölner Stadthistorie: Die älteste Siedlung in Köln-Lindenthal, das Leben von Kelten und Germanen beiderseits des Rheins, die Pracht der Colonia, das kaiserliche Flottenlager auf der Alteburg, das spätrömische Kastell Divitia-Deutz oder die mittelalterliche Wirtschaftsmetropole im Bereich der Kölner Altstadt

Rubens, Jordaens & Co. Zeichnende Meister aus Flandern

Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud. 15. Juni — 9. September 2018

Von vielen flämischen Künstlern besitzt das Wallraf-Richartz-Museum neben wunderbaren Gemälden auch großartige Zeichnungen und oft stehen beide in einer engen Beziehung zueinander. Wer wissen möchte, wie zum Beispiel das wunderbare Rubensgemälde „Juno und Argus“ entstand, der sollte sich mit den Zeichnungen des Meisters beschäftigen, denn sie verraten sehr viel über den kreativen Schaffensprozess.

Name der Fotografin: Aenne Biermann

Museum Ludwig. 16. Juni — 30. September 2018

Aenne Biermann schuf zwischen 1925 und ihrem frühen Tod 1933 Fotografien von ihrer nächsten Umgebung und prägte in ihnen die fotografische Moderne mit. Ihr Nachlass gilt bis heute als verschollen, und nur wenige Institutionen verwahren Originalabzüge Aenne Biermanns. Das Museum Ludwig wird seinen Bestand von über 20 Aufnahmen erstmals vollständig präsentieren.

Yury Kharchenko

NS-Dokumentationszentrum. 14. Juli — 2. September 2018

Yury Kharchenko reflektiert in seiner Kunst die jüdische Identität seiner Familie. Der Großvater des Künstlers hieß Grynspan, änderte jedoch seinen Namen in Kharchenko und verbarg damit seine jüdische Herkunft in der Gesellschaft der Sowjetunion, gerade auch während seiner Teilnahme am Zweiten Weltkrieg als Soldat der Roten Armee. Für Yury Kharchenko wurde diese in der Familie tabuisierte Identität zu einem wesentlichen Thema seiner ästhetischen Selbstfindung.

Doing the Document. Fotografien von Diane Arbus bis Piet Zwart. Die Schenkung Bartenbach

Museum Ludwig. 31. August 2018 — 6. Januar 2019

Zu verdanken ist diese Ausstellung einer Schenkung von über zweihundert Werken deutscher und amerikanischer Fotograf*innen durch die Kölner Familie Bartenbach, die die Sammlung des Museum Ludwig kürzlich substanziell erweitert hat. Ergänzend zu den reichen Bildkonvoluten vom Beginn des 20. Jahrhunderts bis in die Gegenwart beinhaltet die Sammlung Bartenbach auch Quellenmaterial, das im Zuge der Ausstellung erstmals wissenschaftlich erschlossen wird.

Andy Warhol – Pop goes Art

Museum für Angewandte Kunst Köln. 1. September 2018 — 24. März 2019

Das Museum für Angewandte Kunst Köln (MAKK) präsentiert erstmals eine bislang unveröffentlichte Privatsammlung, die nahezu lückenlos alle von Andy Warhol konzipierten Platten-Cover sowie zahlreiche Skizzen und Entwürfe umfasst. Zusammen mit Filmen und Hörbeispielen dokumentiert die Ausstellung ̶ getreu dem Titel „Pop goes Art“ ̶ das Zusammenspiel der Medien Kunst und Musik.

Angezettelt. Antisemitische und rassistische Aufkleber von 1880 bis heute

NS-Dokumentationszentrum. 14. September — 4. November 2018

Sie sind klein, teilweise unscheinbar, aber keineswegs harmlos: Aufkleber, Marken und Sticker, die Judenfeindlichkeit, Rassismus und Hass gegen Minderheiten propagieren. Anhand von Klebezetteln lässt sich die Geschichte des Antisemitismus und Rassismus vom Ende des 19. Jahrhunderts bis heute erzählen. Sie transportieren Feindbilder, schüren Vorurteile und rufen zum Teil unverhohlen zu Verfolgung und Gewalt auf.

Gabriele Münter. Malen ohne Umschweife

Museum Ludwig. 15. September 2018 — 13. Januar 2019

Gabriele Münter (1877 Berlin – Murnau 1962) war eine zentrale Künstlerfigur des deutschen Expressionismus und der Künstlergruppe Der Blaue Reiter, deren Gründung in Münters Haus in Murnau stattfand. Über ihre Rolle als engagierte Persönlichkeit, Vermittlerin und langjährige Lebensgefährtin Wassily Kandinskys hinaus zeigt die Ausstellung erstmals, wie wichtig und eigenständig sie als Malerin war: Mit über hundert Gemälden erlaubt sie einen neuen Blick auf die starke Künstlerin

Schatten im Blick?

Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud. 28. September 2018 — 13. Januar 2019

Das Wallraf begibt sich auf Spurensuche nach einem besonders flüchtigen und schwierig darzustellenden Phänomen: dem Schatten. Die Besucher werden auf eine (kunst-)historische Entdeckungsreise eingeladen, die in der frühen Neuzeit startet. Künstler wie Leonardo da Vinci und Albrecht Dürer widmen sich als Erste der geometrischen Konstruktion von Schatten.

Fast Fashion. Die Schattenseiten der Mode

Rautenstrauch-Joest-Museum - Kulturen der Welt. 12. Oktober 2018 — 24. Februar 2019

Der Begriff Fast Fashion bezeichnet eine Unternehmensstrategie, deren Ziel es ist, in immer kürzeren Abständen neue Mode in die Geschäfte zu bringen. Klassische Modesegmente wie Haute Couture, Prêt-à-porter und mittelpreisige Konfektionsware beschränken sich auf wenige Kollektionen pro Modejahr, wohingegen Billiglabel im gleichen Zeitraum bis zu zwölf und mehr Kollektionen lancieren. Die Ausstellung beleuchtet die Hintergründe einer globalisierten Textilwirtschaft.

Alexander von Humboldt, die Fotografie und sein Erbe

Museum Ludwig. 13. Oktober 2018 — 3. Februar 2019

2019 wird der 250. Geburtstag von Alexander von Humboldt begangen. Humboldt, der weit Gereiste und gut Vernetzte, saß nicht nur in der Kommission, die 1839 für die weltweite Veröffentlichung eines ersten fotografischen Verfahrens stimmte. Ihm wurden in der Folge auch fotografische Alben geschenkt, kostbare Unikate. Dazu zählt ein Album von 1844, das der Erfinder der Fotografie auf Papier, W. H. F. Talbot, Humboldt widmete – eines der ersten Fotobücher überhaupt.

Köln 68! PROTEST. POP. PROVOKATION

Kölnisches Stadtmuseum. 19. Oktober 2018 — 24. Februar 2019

Das Jahr 1968 markiert besonders in Frankreich, den USA, Italien und der Bundesrepublik Deutschland einen bedeutsamen Einschnitt. Fast zeitgleich fordern Proteste überwiegend aus studentischem Umfeld die demokratische Institutionenordnung heraus. 50 Jahre später nimmt das Stadtmuseum in Kooperation mit dem Historischen Institut der Universität zu Köln im Rahmen einer Sonderausstellung diese vielschichtigen Ereignisse und Entwicklungen rund um das Jahr 1968 in den Blick.

Vor 80 Jahren – Der Pogrom in Köln: Eine Gedenkinstallation

NS-Dokumentationszentrum. 24. Oktober 2018 — 6. Januar 2019

Während des Pogroms 1938 wurden auch in Köln die Synagogen sowie Hunderte jüdische Wohnungen und Geschäfte von SA-Trupps verwüstet und jüdische Bürger misshandelt, Hunderte von Männern verhaftet und im Konzentrationslager Dachau inhaftiert.

Kölner Design Preis – Toby E. Rodes Award

Museum für Angewandte Kunst Köln. 26. Oktober — 18. November 2018

Der „Kölner Design Preis“ wird 2018 zum 11. Mal vergeben und erstmals von der Estate Toby E. Rodes ausgelobt. Der Preis gehört zu den begehrtesten Auszeichnungen für junge Designabsolventen und würdigt das Leben des deutsch-amerikanischen Gestalters Toby E. Rodes. Prämiert werden herausragende Abschlussarbeiten von Designstudiengängen an Kölner Hochschulen. Die Ausstellung umfasst die Arbeiten der Preisträger und aller Nominierten.

Unter der Lupe – Auf der Spur von Künstlern, Restauratoren und Fälschern

Museum Schnütgen. 8. November 2018 — 30. Juni 2019

Zahlreiche Kunstwerke im Museum Schnütgen bergen Geheimnisse, die sich erst unter dem Mikroskop oder im Röntgenbild erschließen. Die Sonderausstellung gibt erstmals einen Überblick über die wichtigsten Restaurierungen und kunsttechnologischen Untersuchungen der letzten 25 Jahre. Das Spektrum reicht von der kompletten Freilegung einer Holzskulptur über konservierende Maßnahmen bis zur berührungsfreien optischen Untersuchung.

Überall Luthers Worte … – Martin Luther im Nationalsozialismus

NS-Dokumentationszentrum. 16. November 2018 — 24. Februar 2019

Wie standen die Nationalsozialisten zu Religion und Kirche – und speziell zu Martin Luther? Wie verhielten sich Christen in Deutschland zum Reformator und seinem „Erbe” in der NS-Zeit? Und wie entwickelte sich das Verhältnis zwischen Staat und Kirchen in jenen zwölf Jahren? Die Ausstellung geht diesen Fragen nach. In das Jahr 1933 fielen die Feierlichkeiten zu Luthers 450. Geburtstag, aber auch die Konflikte zwischen „Bekennender Kirche” und „Deutschen Christen”.

Es war einmal in Amerika. 300 Jahre US-amerikanische Kunst

Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud. 23. November 2018 — 24. März 2019

Das Wallraf-Richartz-Museum widmet sich mit einer großen Überblicksausstellung US-amerikanischer Kunst aus drei Jahrhunderten. Die Schau beginnt mit Werken aus der Kolonialzeit bis hin zu den Meistern des amerikanischen Realismus und endet mit Beispielen des Abstrakten Expressionismus. Mehr als 120 Leihgaben aus den renommiertesten Sammlungen und Museen der Vereinigten Staaten holt das Wallraf nach Köln.

 

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Deine Anne. Ein Mädchen schreibt Geschichte

10. Mai. 2018 bis 01. Jul. 2018

Kölner Geschichte im Spiel

05. Mai. 2018 bis 26. Aug. 2018

Gabriele Münter. Malen ohne Umschweife

15. Sep. 2018 bis 13. Jan. 2019