Helga Elben: Rom, Santa Maria Maggiore, 24x34 cm, Offset-Druck. © Atelier H.Elben
 

Helga Elben

Götter, Helden und andere Menschen

Kunst- und Museumsbibliothek

11. März bis 23. April 2017

In der Kunst- und Museumsbibliothek werden Arbeiten von Helga Elben (1930-2014) gezeigt, in denen sie Zeichnung, Malerei, Collage und besonders Schrift miteinander verbunden hat. Ihre eigene Handschrift in den Bildern und Büchern ist als zeichnerisches Element entscheidender Teil der Bildwirkung. Auf diese Weise entstand in Helga Elbens Bildserien, in ihren Künstlerbüchern, die sie als Unikate oder in kleinen Auflagen herausgebracht hat, in ihren Leporellos und in ihren unzähligen Skizzenbüchern eine komplexe Bilderwelt. In deren Mittelpunkt leben Menschen.
Dazu gehören für Helga Elben auch die griechischen Götter, die sich in der Mythologie nur durch ihre Allmacht von den Menschen unterscheiden, aber durch ihr allzu menschliches Verhalten den Menschen nahe sind. So hat sie dem menschenfreundlichsten der griechischen Götter, Hermes, ein eigenes Künstlerbuch gewidmet.
Und Helden? Helga Elben hat in Texten und Bildern darüber nachgedacht, wie Menschen zu diesem Titel kamen. Auch hier ist es unter anderem ein Künstlerbuch, und zwar über Columbus, in dem sie Überlegungen dazu visualisiert.
So durchziehen Mythologie und Geschichte die Arbeit der Künstlerin in vielen Facetten. Das führte Helga Elben weiter zu den “anderen Menschen” in der Literatur, in der Kunst und in Erlebnissen des Alltags. Sie ließ sich von literarischen Texten, ob von Kleist, Heine oder Italo Calvino inspirieren, von Rembrandt oder unbekannten Kunstwerken aus dem Museum von Palermo. Sie war eine Entdeckungsreisende, die die Menschen beobachtete, wie sie die Schönheit bewundern, die Vergänglichkeit erleiden, Selbstbehauptung zeigen und den Alltag bewältigen. Dabei erlaubte sich Helga Elben durchaus auch ein mildes ironisches Lächeln über “Menschliches”.
Zahlreiche Arbeiten von Helga Elben befinden sich in öffentlichen Sammlungen. Dazu gehören u.a. das Deutsche Buch- und Schriftmuseum der Deutschen Nationalbibliothek Leipzig, das Heinrich-Heine-Institut Düsseldorf, das Kleist-Museum Frankfurt (Oder), Kunstmuseum Bochum, das Victoria and Albert Museum London, das Germanische Nationalmuseum Nürnberg, das Klingspor Museum Offenbach und die Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel und die Kunst- und Museumsbibliothek der Stadt Köln.

Adresse

Kattenbug 18-24
50667 Köln
T +49 221 221 22438, /-24171

kmb@stadt-koeln.de 

Lesesaal im Museum Ludwig, Heinrich-Böll-Platz, 50667 Köln
Lesesaal im Museum für Angewandte Kunst, An der Rechtschule, 50667 Köln

Öffnungszeiten

Lesesaal Museum Ludwig: Montag 14 - 21 Uhr, Dienstag bis Donnerstag 10 - 21 Uhr, Freitag 10 - 18 Uhr. Der Lesesaal im Museum Ludwig ist zusätzlich alle zwei Wochen auch samstags von 11 - 16 Uhr geöffnet.  

Lesesaal Museum für Angewandte Kunst: Dienstag, Mittwoch, Donnerstag, Freitag 11 - 17 Uhr

Eintritt

Der Eintritt ist frei.

Anfahrt & Verkehrsanbindung

Öffentliche Verkehrsmittel
Bahn, S-Bahn (vom Flughafen): "Hauptbahnhof"
Bus, U-Bahn, Straßenbahn: "Dom/Hauptbahnhof"
Parkhäuser
Am Dom / Groß St. Martin