Johann Anton de Peters, Stier, Rötelzeichnung, Graphische Sammlung, Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud, Köln
Johann Anton de Peters, Stier, Feder in Braun auf geöltem Papier (Pause), Graphische Sammlung, Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud, Köln
Albrecht Dürer, Adam und Eva (Sündenfall), Kupferstich, Graphische Sammlung, Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud, Köln
Unbekannter Künstler, Adam und Eva (Sündenfall), Feder in schwarz und grau laviert auf geöltem Vergé, Graphische Sammlung, Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud, Köln
Unbekannter Künstler, Drei Frauen in Flusslandschaft, Rötel auf Vergé, Graphische Sammlung, Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud, Köln
Unbekannter Künstler, Drei Frauen in Flusslandschaft, Durchzeichnung mit Bleistift und durchgegriffelt, beschriftet: Copie, Graphische Sammlung, Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud, Köln
Samuel Bottschild, Allegorie der Musik, um 1690, Radierung auf Vergé, Graphische Sammlung, Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud, Köln
Unbekannter Künstler, Allegorie der Musik, Durchzeichnung mit Bleistift über Tusche, farbig laviert und quadriert, Graphische Sammlung, Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud, Köln
 

Die Kunst der Pause. Transparenz und Wiederholung

Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud

24. März - 11. Juni 2017

Butterbrotpapier und einen dünnen Bleistift - mehr braucht es nicht, um ein interessantes Motiv abzupausen. Die älteste Kopiertechnik der Menschheit gehört aber in der zeichnerischen Praxis wohl auch wegen seiner Alltäglichkeit zu den künstlerischen Randerscheinungen. Dennoch und gerade deshalb widmet das Wallraf-Richartz-Museum dem Thema nun eine eigene Sonderausstellung. Mit Die Kunst der Pause. Transparenz und Wiederholung (24.3. – 11.6.2017) rückt das Kölner Haus das fragile Medium in den Mittelpunkt des Interesses. Anhand von mehr als 30 Exponaten wird die Historie der Pause ergründet und ihre Aufgabenvielfalt im künstlerischen Schaffensprozess dargestellt.
Schon um 1400 beschrieb der italienische Maler Cennino Cennini in seinem bedeutenden Lehrbuch über die Malerei des Spätmittelalters (Libro dell'arte) ausführlich die Herstellung durchscheinender Papiere entweder durch das Tränken in Öl oder das Auskochen von Fischleim, der dann zu einer transparenten Folie ausgezogen wurde. Viele Jahrhunderte lag der einzige Zweck dieser Pausen in der Übertragung einer künstlerischen Komposition von einen auf den anderen Bildträger. Da bei diesem Arbeitsvorgang die Pause selbst aber zumeist zerstört wurde, sind nur wenige Exemplare aus dieser Zeit erhalten geblieben. Erst ab Ende des 18. Jahrhunderts wurde die Pause für viele Künstler zu einem wichtigen Hilfsmittel bei der Weiterentwicklung von Bildkompositionen oder zur Vorbereitung von Reproduktionsstichen nach berühmten Gemälden. Fortan blieben die Pausen als Zeugnisse von zeichnerischen Eingriffen mit eigenem künstlerischem Anspruch bis heute erhalten.

Öffentliche Führungen

So. 28.05.
15:00 Uhr

Kopiertechnik: Kunst der Pause

Für: Alle | Von: Museumsdienst Köln | Treffpunkt: Foyer

So. 11.06.
15:00 Uhr

Kopiertechnik: Kunst der Pause

Für: Alle | Von: Museumsdienst Köln | Treffpunkt: Foyer

Adresse

Obenmarspforten (am Kölner Rathaus)
50667 Köln
T +49 221 221 21119
F +49 221 221 22629 
info@wallraf.museum

Öffnungszeiten

Dienstag bis Sonntag 10 - 18 Uhr
Jeden ersten und dritten Donnerstag im Monat 10 - 22 Uhr
Montag geschlossen

Karneval vom 23. bis 27. Februar geschlossen!

Eintritt

Eintrittskarten sind den ganzen Tag gültig.
Ständige Sammlung und Sonderausstellung 8 , erm. 4,50 €
freier Eintritt (Ständige Sammlung) Kölner Kinder bis 18 Jahre, alle Schülerinnen und Schüler (inkl. 2 Begleitpersonen je Klasse), KölnPass-Inhaberinnen und -Inhaber, Geburtstagskinder mit Wohnsitz Köln am Tag ihres Geburtstages

1. Donnerstag im Monat (ausgenommen Feiertage) freier Eintritt in die Ständige Sammlung für alle Besucherinnen und Besucher mit Wohnsitz in Köln. Für Sonderausstellungen fällt weiterhin der reguläre Eintrittspreis an.
Freien Eintritt haben Begleiterinnen und Begleiter von Menschen mit Behinderungen, deren Schwerbehindertenausweis den Buchstaben „B" ausweist.

Barrierefreiheit

Eingang und Ausstellungsräume sind barrierefrei. Behindertentoilette vorhanden. Personenaufzug vorhanden.

Museumsshop

CEDON MuseumsShops GmbH
Katalogverkauf, Kunstliteratur und Art Shop
T +49-221.277-98957
wallraf@cedon.de

Gastronomie

Wallraf-Richartz. Café-Restaurant im Museum

Dienstag bis Freitag 10 - 18 Uhr
Donnerstag 10 - 21Uhr
Samstag und Sonntag 10 - 18 Uhr

T +49 221 992 37-59
www.wallraf-richartz-cafe.de

Anfahrt & Verkehrsanbindung

Öffentliche Verkehrsmittel
Bahn, S-Bahn (vom Flughafen): "Hauptbahnhof" (5-10 Minuten Fußweg)
U-Bahn: "Dom/Hauptbahnhof" (5-10 Minuten Fußweg),
Straßenbahn / Bus: "Heumarkt"

Parkhäuser
Am Dom / An Farina / Groß St-Martin