Massenerschießungen. Der Holocaust zwischen Ostsee und Schwarzem Meer

NS-Dokumentationszentrum

7. April bis 25. Juni 2017

Eine Ausstellung der Stiftung Topographie des Terrors und der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas. Zwischen 1941 und 1944 erschossen Angehörige der SS, der Wehrmacht und deutsche Polizeieinheiten zusammen mit einheimischen Helfern in der Sowjetunion über zwei Millionen Juden, etwa 30.000 Roma und 17.000 Patienten psychiatrischer Anstalten, oder töteten sie in sogenannten Gaswagen. Diese systematischen Morde standen lange Zeit im Schatten des Holocausts, der in den bekannten Vernichtungslagern wie Auschwitz, Treblinka oder Sobibor stattfand. Anhand historischer Dokumente und Fotografien beschreibt die Ausstellung die Entwicklung des Massenmords und die Aufarbeitung dieser Verbrechen nach 1945. Erstmals sind auf einer Karte die Orte der umfangreichsten Erschießungen verzeichnet. An zahlreichen Hörstationen wird über die Ereignisse in Städten wie Kiew oder Riga informiert.

Im Zentrum der Ausstellung stehen fünf Fotografien, die die Ermordung von etwa 1.500 jüdischen Kindern, Frauen und Männern am 14. Oktober 1942 im ostpolnischen Mizocz (heute Ukraine) zeigen. Anhand dieses Beispiels werden die Schritte der Vernichtung der jüdischen Gemeinden und das Zusammenspiel von Verantwortlichen vor Ort und der nationalsozialistischen Führung in Berlin erörtert. Eindringlich sind auch die Biografien der Opfer, darunter auch die des Quizmasters Hans Rosenthal und seines jüngeren Bruders.

Führung

- Massenerschießungen - Der Holocaust zwischen Ostsee und Schwarzem Meer 1941 - 1944

Eine Ausstellung der Stiftung Topographie des Terrors und der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas. 

Zwischen 1941 und 1944 ermordeten Angehörige der SS, der Wehrmacht und deutsche Polizeieinheiten zusammen mit einheimischen Helfern in der Sowjetunion über zwei Millionen Juden, etwa 30.000 Roma und 17.000 Patienten psychiatrischer Anstalten. Sie wurden erschossen oder in sogenannten Gaswagen getötet. 

Im Zentrum der Ausstellung stehen fünf Fotografien, die die Ermordung von etwa 1.500 jüdischen Kindern, Frauen und Männern am 14. Oktober 1942 im ostpolnischen Mizocz (heute Ukraine) zeigen. Anhand dieses Beispiels werden die Schritte der Vernichtung der jüdischen Gemeinden und das Zusammenspiel von Verantwortlichen vor Ort und der nationalsozialistischen Führung in Berlin erörtert.

Für: Erwachsene |

Dauer: 60 Minuten | Gruppengröße: 20 | Preis pauschal: Erwachsene € 75 | ermäßigt € 50 | Wochenende / Feiertag: zzgl. € 10 |  Eintritt pro Person: Erwachsene € 4,50 | ermäßigt € 2 | Gruppen parallel möglich: nein

Veranstaltungen

Do. 27.04.
19:00 Uhr

Film | NS-Dokumentationszentrum

Babi Jar. Das vergessene Massaker

Für: Erwachsene | Von: NS-Dokumentationszentrum | Mit: Dr. Thomas Roth | Treffpunkt: EL-DE-Haus | Preis: € 4,00 | ermäßigt: € 2,00 07.04.2017 - 25.06.2017

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Fr. 19.05.
19:00 Uhr

Event | NS-Dokumentationszentrum

„Ess is gewen a sumertog“

Für: Alle | Von: NS-Dokumentationszentrum | Treffpunkt: EL-DE-Haus | Preis: € 7,00 | ermäßigt: € 5,00 07.04.2017 - 25.06.2017

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Do. 01.06.
13:00 Uhr

Performance | NS-Dokumentationszentrum

Horchposten 1941 post podsluschiwanija

Für: Alle | Von: NS-Dokumentationszentrum | Treffpunkt: EL-DE-Haus | Preis: € 4,50 | ermäßigt: € 2,00 07.04.2017 - 25.06.2017

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Do. 08.06.
19:00 Uhr

Vortrag | NS-Dokumentationszentrum

„Auf Grund meiner ideologischen Ausrichtung war für derartige Gefühlsregungen kein Raum.“

Für: Alle | Von: NS-Dokumentationszentrum | Mit: Michael Okroy | Treffpunkt: EL-DE-Haus | Preis: € 4,50 | ermäßigt: € 2,00 07.04.2017 - 25.06.2017

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Öffentliche Führungen

Mo. 22.05.
17:00 Uhr

Exklusive-Führung für Mitglieder des Vereins EL-DE-Haus e.V.

Für: Erwachsene | Von: NS-Dokumentationszentrum | Teilnahme: kostenlos | Rahmenprogramm zu: „Massenerschießungen. Der Holocaust zwischen Ostsee und Schwarzem Meer“, 07.04.2017 - 25.06.2017

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So. 18.06.
14:00 Uhr

Massenerschießungen. Der Holocaust zwischen Ostsee und Schwarzem Meer.

Für: Erwachsene | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Oliver Meißner | Treffpunkt: Kasse | Preis: € 2,00 | zzgl. Eintritt | Rahmenprogramm zu: „Massenerschießungen. Der Holocaust zwischen Ostsee und Schwarzem Meer“, 07.04.2017 - 25.06.2017

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Adresse

Appellhofplatz 23-25
50667 Köln
T +49 221 221 26332
F +49 221 221 25512
nsdok@stadt-koeln.de

Öffnungszeiten

Dienstag bis Sonntag 10 - 18 Uhr
Samstag und Sonntag 11 - 18 Uhr
Jeden ersten Donnerstag im Monat 10 - 22 Uhr
Montag geschlossen

 

Eintritt

Dauerausstellung und Sonderausstellung 4,50 €
ermäßigt 2,00 €
freier Eintritt Kölner Kinder bis 18 Jahre, alle Schülerinnen und Schüler (inkl. 2 Begleitpersonen je Klasse), KölnPass-Inhaberinnen und -Inhaber, Geburtstagskinder mit Wohnsitz Köln am Tag ihres Geburtstages

1. Donnerstag im Monat (ausgenommen Feiertage) freier Eintritt  für alle Besucherinnen und Besucher mit Wohnsitz in Köln.
Freien Eintritt haben Begleiterinnen und Begleiter von Menschen mit Behinderungen, deren Schwerbehindertenausweis den Buchstaben „B" ausweist.

Audioguides

Gebühr von 2,00 €
Audioguide für Rundgang durch Gedenkstätte und Dauerausstellung in acht Sprachen (deutsch, englisch, französisch, hebräisch, niederländisch, polnisch, russisch und spanisch)

Barrierefreiheit

Das Museum ist nur eingeschränkt für Menschen mit Behinderungen nutzbar.

Museumsshop

Verkauf von Publikationen an der Kasse des Museums.

Anfahrt & Verkehrsanbindung

Öffentliche Verkehrsmittel
Bahn, S-Bahn: "Hauptbahnhof" (5-10 Minuten Fußweg)
U-Bahn: "Appellhofplatz"
Parkhäuser
Oper-Ladenstadt / DuMont-Carré