Netsuke und Sagemono

Museum für Ostasiatische Kunst

2. September bis 27. Oktober 2017

Die Sanierungsmaßnahmen an der Beleuchtungsanlage im Museum für Ostasiatische Kunst verlaufen nach Plan, so dass ab Samstag, 2. September 2017, der erste Teilbereich – das Foyer, der Ausstellungsflügel entlang des Innengartens und der Museumsshop – wieder für Besucher geöffnet sind. Das Café Schmitz im Museum ist bereits seit dem 26. August wieder in Betrieb. „Unser Ziel war, zumindest Teile des Museums so schnell wie möglich wieder der Öffentlichkeit zugänglich zu machen“, betont Kölns Kulturdezernentin Susanne Laugwitz-Aulbach.

Im Zuge der Sanierung wird die Beleuchtung vollständig erneuert, einschließlich der dazugehörigen Elektroinstallation und Lichtsteuerung. Das bedeutet, dass die Abhangdecken im Foyer und in den Ausstellungsbereichen entsprechend geöffnet, angepasst und überarbeitet werden. Das neue Beleuchtungskonzept in den Ausstellungsräumen ermöglicht es, nicht nur einzelne Exponate, sondern ganze Ausstellungsszenarien individuell in Szene zu setzen. Außerdem kann das Lichtniveau genau auf konservatorische Vorgaben angepasst und durch die neue LED-Lichttechnik der Energieverbrauch um nahezu 80 Prozent gesenkt werden.
Bis 29. Oktober zeigt das Museum die kleine Ausstellung „Netsuke und Sagemono“. Da der Kimono, das traditionelle japanische Gewand, keine Taschen hat, kamen ab dem 17. Jahrhundert Sagemono („Hängesachen“) in Mode, die zur Aufbewahrung persönlicher Utensilien wie zum Beispiel Medizin, Tabak und Pfeife, Geld, Namensstempel und Stempelfarbe Verwendung fanden. Über eine Schnur wurden die Sagemono mit einem Netsuke aus geschnitztem Wurzelholz, Elfenbein, Wal- oder Walrosszahn, Horn oder Holz verbunden. Bei der Aufhängung am Gürtel diente das Netsuke als Gegengewicht und sorgte dafür, dass das Sagemono in Position gehalten wurde. Das Schnitzen von Netsuke entwickelte sich zu einer eigenen Kunstform. Entsprechend tragen viele Netsuke eine Künstlersignatur. Die Miniaturkunstwerke stellen oftmals populäre Glückssymbole oder die Tiere des Tierkreises, aber auch erotische Motive dar. Sie bestechen durch ihren Einfallsreichtum und ihren subtilen Humor, aber auch durch ihre handwerkliche Perfektion.

Als nächstes wird der zweite Teilbereich saniert, der sogenannte Alte Flügel. Dieser wird für die Öffentlichkeit ab dem 1. März 2018 mit der Sonderausstellung „Das Gedruckte Bild: Die Blüte der Japanischen Holzschnittkultur“ wieder zugänglich sein.

Adresse

Universitätsstraße 100
50674 Köln
T  +49 221 221 28608
F  +49 221 221 28610
E-Mail mok@museenkoeln.de

Öffnungszeiten

Dienstag bis Sonntag 11 - 17 Uhr
Jeden ersten Donnerstag im Monat 11 - 22 Uhr
Montag geschlossen

an Feiertagen (auch montags!) geöffnet wie sonntags:
Karfreitag, Ostermontag, 1. Mai, Christi Himmelfahrt, Fronleichnam, Pfingstmontag, Tag der Deutschen Einheit (3. Okt.), Allerheiligen, 2. Weihnachtstag.

montags geschlossen
sowie an Heiligabend, 1. Weihnachtstag, Silvester und Neujahr.

 

Eintritt

Ständige Sammlung, Teilöffnung: € 3,50 / € 2

Freier Eintritt in die Ständige Sammlung für Kölner Kinder bis 18 Jahre, alle Schülerinnen und Schüler (inkl. 2 Begleitpersonen je Schulklasse), KölnPass-Inhaberinnen und -Inhaber, Geburtstagskinder mit Wohnsitz Köln am Tag ihres Geburtstages.

1. Donnerstag im Monat (ausgenommen Feiertage): Langer Donnerstag. Freier Eintrit in die Ständige Sammlung für alle Kölnerinnen und Kölner.

 

 

Freien Eintritt haben Begleiterinnen und Begleiter von Menschen mit Behinderungen, deren Schwerbehindertenausweis den Buchstaben „B" ausweist.

Barrierefreiheit

Eingangsbereich über Rampe erreichbar. Behindertentoilette vorhanden.

Museumsshop

Umfangreiches Angebot an Literatur zur ostasiatischen Kunst, Philosophie und Lebenskultur. Kunsthandwerkliche Gegenstände, Artikel zur jeweiligen Ausstellung.
T +49-221.221-28617

Gastronomie

M.S. Schmitz im Museum für Ostasiatische Kunst

Dienstag bis Freitag 10 - 17 Uhr
Samstag und Sonntag 10 - 18 Uhr
Montag geschlossen

www.salonschmitz.de

Anfahrt & Verkehrsanbindung

Öffentliche Verkehrsmittel
Bus, Straßenbahn: "Universitätsstraße"
Parken
Parkplatz am Museum