artothek – Raum für junge Kunst

1973 hatte der Kunsthistoriker und Direktor der Stadtbibliothek, Horst-Johannes Tümmers, die Idee einen Ort zu schaffen, an dem man zeitgenössische Kunst, ähnlich wie Bücher, ausleihen konnte. In „Haus Saaleck“, einem spätgotischen Bürgerhaus aus dem 15. Jahrhundert im Zentrum der Stadt, fand er den idealen Ort für die „artothek“. Seit Beginn war Internationale Kunst Bestandteil der artothek, gleichzeitig leistete die artothek einen Beitrag zur Förderung junger Kunst und arbeitete daher mit den sich verstärkt ansiedelnden Galerien und Künstlern zusammen.

Die artothek bietet die Möglichkeit, Werke aktueller Kunst auszuleihen. Anders als bei einer flüchtigen Begegnung in einer Ausstellung können sich Qualität und Aussage einer Arbeit über eine gewisse Zeit in der eigenen Umgebung oder am Arbeitsplatz in besonderer Weise entfalten. Die artothek informiert zudem über die Künstler der Sammlung und über die Kölner Kunstszene, die Künstlerschaft, Galerien, Museen und andere Kunstplätze, sie vermittelt Kaufmöglichkeiten und schafft Kontakte.

Die von Beginn an gezeigten Ausstellungen Kölner und internationaler Künstler folgen keinem festen Konzept. Das Spektrum reicht von Malerei, Zeichnung, Skulptur und Photographie bis zu Videoinstallation, raumbezogener Arbeit und Performance. Für Kontinuität und Qualität bürgt eine Jury, der auch Kuratoren von Museum Ludwig, Kölnischem Kunstverein und KOLUMBA angehören. Damit haben die Ausstellungen ein eigenes Profil, so dass auch renommierte Künstler gern die Gelegenheit wahrnehmen, eine Auswahl ihres Schaffens hier zu zeigen.

Veranstaltungen

Mi. 26.09.
15:00 - 18:00 Uhr

Fortbildung | artothek - Raum für junge Kunst

artothek und Museum Ludwig im Dialog/ Zeitgenössische Fotografie

Für: Lehrkräfte | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Susanne Lang M.A., Eva Schwering M. A. | Treffpunkt: Kasse Museum Ludwig | Teilnahme: kostenlos | Anmeldung bis: 24.09.2018

Anmeldung

Dieser Kurs ist ausgebucht. Wir können Sie jedoch auf eine Warteliste setzen.

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Ausstellungen

Tilman Peschel. ich mich ohne

6. September bis 20. Oktober 2018

In „ich mich ohne“ kreist der Fotokünstler Tilman Peschel um die menschliche Figur, kreist sich selbst ein, einziger Protagonist seines Werkes. Durch Licht- und Blickwinkel lässt er extreme Momente entstehen, die zunächst wie abstrakte Zeichnungen erscheinen und bei genauem Betrachten den menschlichen Körper umreißen. Vertraute Details werden befremdlich, Intimität kippt ins Absurde, Nähe und Distanz wechseln.

 

Adresse

Am Hof 50
50667 Köln
T +49 221 221 223 32
F +49 221 221 232 65
artothek@museenkoeln.de

Öffnungszeiten

Dienstag bis Freitag 13 - 19 Uhr
Samstag 13 - 16 Uhr

Eintritt

Der Eintritt ist frei.

Anfahrt & Verkehrsanbindung

Öffentliche Verkehrsmittel
Bahn, S-Bahn (vom Flughafen): "Hauptbahnhof" (5-10 Minuten Fußweg)
Bus, Straßenbahn, U-Bahn: "Dom/Hauptbahnhof" (5-10 Minuten Fußweg)
Parkhäuser
Am Dom / Philharmonie / Groß St. Martin