Nordfassade. © Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud
Nord-Ost-Fassade. © Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud
Barockabteilung, Saal 1. © Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud
Die Mittelalterabteilung mit der Muttergottes von Lochner. © Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud
Abteilung 19. Jahrhundert. © Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud
Abteilung 19. Jahrhundert. © Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud
Graphisches Kabinett. © Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud
Kinder vor Rubensgemälde. © Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud
Mittelalterabteilung, Saal 12. © Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud
Im Labor des Museums. © Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud
Kinder im Wallraf. © Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud
 

Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud

Das Wallraf zeigt, wie modern und aktuell die europäische Kunst vom 13. bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts einst war und immer noch ist.

Das Museum lädt Sie ein zur unmittelbaren Begegnung mit Meisterwerken der europäischen Kunst. Das Museum besitzt eine der wichtigsten Sammlungen mittelalterlicher Malerei weltweit. Stefan Lochners populäre "Muttergottes in der Rosenlaube" ist ihr Höhepunkt. Weitere Highlights sind die Malerei des Barock mit Gemälden von Rubens, Rembrandt, Murillo bis Boucher, die deutsche Romantik sowie der französische Realismus und Impressionismus.

Mit den Bildern der Fondation Corboud besitzt das Wallraf-Richartz-Museum die umfangreichste Sammlung impressionistischer und neoimpressionistischer Kunst in Deutschland. Manet, Monet, Renoir, Pissarro, Sisley, Morisot, Signac und Seurat sind mit hervorragenden Werken vertreten, van Gogh, Cézanne, Gauguin, Bonnard, Ensor und Munch leiten die Moderne ein.

Erleben Sie eine bedeutende Gemäldegalerie in moderner Erscheinung. Das Gebäude des Kölner Stararchitekten Oswald Mathias Ungers (1926-2007) wurde 2001 eröffnet und besticht durch seine klaren Proportionen. Die Einrichtung der Schausammlung wird ständig optimiert. 

Im Graphischen Kabinett zeigt das Museum Meisterblätter aus seiner reichen Sammlung, die Zeichnungen von Leonardo da Vinci, Albrecht Dürer, Rubens, Max Liebermann, Auguste Rodin und vielen anderen enthält.

 

Öffentliche Führungen

Mi. 01.03.
16:30 Uhr

Sex and Crime - Judith, Dalila, Salome

Für: Erwachsene | Von: Arbeitskreis Wallraf-Richartz-Museum / Museum Ludwig | Mit: Monika Schneider | Treffpunkt: Kasse | Teilnahme: kostenlos

Do. 02.03.
15:00 Uhr

Das Goldene Zeitalter der Malerei

Für: Menschen mit Behinderung | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Jochen Schmauck-Langer | Treffpunkt: Kasse | Teilnahme: kostenlos

Do. 02.03.
19:00 Uhr

Die Erfindung der Landschaft

Für: Erwachsene | Von: Museumsdienst Köln | Reihe: AbendsImMuseum | Treffpunkt: Foyer | Teilnahme: kostenlos

Veranstaltungen

Do. 09.03.
19:00 Uhr

Vortrag: Paris, die Place de la Concorde und Hittorff, der Architekt - drei Spaziergänge

Gemeinsam veranstaltet mit der Fritz Thyssen Stiftung. Achtung: Begrenzte Teilnehmerzahl.
Ort: Ausstellungsraum im Wallraf

Es war der in Köln geborene Architekten Jakob Ignaz Hittorff, der seit den 1820er Jahren mit der Gestaltung des Place de la Concorde beauftragt war und der ihm mit dem Obelisken von Luxor im  Zentrum sein „historisches Gesicht“ verliehen hat. In drei „Spaziergängen“ durch den Ausstellungsaufbau werden die Kuratoren der Ausstellung die damaligen architektonischen, städteplanerischen und sozial-historischen Fragen erörtern, denen sich der Architekt Hittoff bei seiner „Erfindung“ und „Möblierung“ der Place de la Concorde im neu erweckten Paris des 19. Jahrhunderts gegenübergestellt sah.  Die Veranstaltung gewährt somit noch vor Eröffnung der Ausstellung einen Blick „hinter“ die Kulissen des Museums.
Durch die Ausstellung führen Dr. Thomas Ketelsen, Prof. Michael Kiene und Volker Zander

Für: Erwachsene | Von: Freunde des Wallraf-Richartz-Museums und des Museums Ludwig | Mit: Dr. Thomas Ketelsen, Michael Kienle, Volker Zander | Teilnahme: kostenlos | Eine Veranstaltung zur Sonderausstellung Paris erwacht! Hittorffs Erfindung der Place de la Concorde

Fr. 17.03.
16:00 Uhr

Gespräch: Bild|er|leben

Kunst ist ein Medium, das den Menschen grundlegende Lebensthemen, Konflikte und Lösungsmöglichkeiten aufzeigen kann. Zu Beginn lassen Sie sich intensiv auf ein Kunstwerk ein, Sie beobachten und machen sich Notizen. In den anschließenden Gesprächen werden Sie durch Ihr individuelles Bilderleben zum Kern des Werkes vordringen. Unbelastet von Wissen über Kunst kann das Kunstwerk wirken und seine Botschaften vermitteln.

Eine Kooperation von Museumsdienst Köln und dem Departement Psychologie der Universität zu Köln: www.bilderleben.net

Für: Erwachsene | Von: Museumsdienst Köln | Reihe: Akademieprogramm | Treffpunkt: Foyer | Teilnahme: kostenlos

Buchbare Angebote

Führung: Für Liebhaber des 19. Jahrhunderts

Ausgehend von Meisterwerken Joseph Anton Kochs und Caspar David Friedrichs spürt der Rundgang großen Strömungen der Landschaftsmalerei nach. Mit Courbet, vor allem aber mit den Hauptvertretern des Impressionismus wie Monet, Caillebotte und Pissarro sowie mit dem Pointillisten Signac wird der Aufbruch zur Moderne behandelt. Lassen Sie sich berauschen vom Fest des Lichts und der Farbe!

Für: Erwachsene |

Dauer: 60 Minuten | Gruppengröße: max. 25 | Preis pauschal: € 75 | ermäßigt € 50 | Wochenende / Feiertag: zzgl. € 10 | Fremdsprache: zzgl. € 10 | zzgl. Eintritt | Mehrere Gruppen parallel: möglich

Führung: Für Liebhaber des Barock

Faszinieren Sie große Meister wie Rubens, Jordaens und Van Dyck? Oder mögen Sie eher Rembrandt und Frans Hals? Ob Holland oder Flandern, auch heute kann die Lebensart dieser traditionsreichen Kunstlandschaften kaum unterschiedlicher sein! Tauchen Sie ein in die glanzvolle Epoche der europäischen Malerei und entdecken Sie die verschiedenen Gesichter einer Kultur, die von gegensätzlichen Glaubensrichtungen ihren Ausgang nahm.

Für: Erwachsene | Sekundarstufe II |

Dauer: 60 Minuten | Gruppengröße: max. 25 | Preis pauschal: € 75 | ermäßigt € 50 Schulklassen € 40 | Wochenende / Feiertag: zzgl. € 10 | Fremdsprache: zzgl. € 10 | zzgl. Eintritt | Schulklassen Eintritt frei | Mehrere Gruppen parallel: möglich

 
 
 

Ausstellungen

Girolamo Troppa (1637-1710)

Der Zeichner. Ein Phantom

2. Dezember 2016 bis 12. März 2017

Die Graphische Sammlung des Museums besitzt das weltweit größte Konvolut von Troppa-Zeichnungen. In der zweiten Hälfe des 17. Jahrhunderts war der Künstler vor allem als Maler und Freskant tätig und wurde von Künstlern wie Pier Francesco Mola, Giovanni Battista Gaulli und Carlo Maratta beeinflusst. Rund 200 seiner Gemälde, darunter Altar- und Tafelbilder sowie Fresken und Porträts, sind heute noch erhalten. Die Ausstellung gibt Einblick in das vielseitige Schaffen Troppas.

Republik der Kinder

20. April 2016 bis 21. Mai 2017

In seiner neuen Sammlungspräsentation hängt das Museum barocke Meisterwerke nicht nur deutlich niedriger als üblich, sondern zeigt dazwischen auch Werke von jungen Künstlern im Alter von sieben bis zwölf Jahren, die eigens gerahmt und mit Wandtexten versehen wurden. Weitere Arbeiten sind zudem auf einem großen Bildschirm zu sehen.

Vorschau

Die Kunst der Pause. Transparenz und Wiederholung

24. März bis 5. Juni 2017

Butterbrotpapier und einen dünnen Bleistift - mehr braucht es nicht, um ein interessantes Motiv abzupausen. Die älteste Kopiertechnik der Menschheit gehört in der zeichnerischen Praxis wohl auch wegen seiner Alltäglichkeit zu den künstlerischen Randerscheinungen. Gerade deshalb widmet das Wallraf dem Thema eine Sonderausstellung. Damit rückt das Haus das fragile Medium in den Mittelpunkt des Interesses. Anhand von mehr als 20 Exponaten wird die Historie der Pause ergründet,

Paris erwacht! Hittorffs Erfindung der Place de la Concorde

7. April bis 9. Juli 2017

Der Platz sah das Wüten der französischen Revolution, überstand die Wirren zweier Weltkriege, erlebte Massenjubel, Volkstrauer, Staatsfeierlichkeiten und steht damit wie kein zweiter öffentlicher Ort für die bewegte Geschichte einer ganzen Nation: Die Rede ist von der Place de la Concorde. Doch nur wenige wissen, dass es ein junger deutscher Architekt war, der diesen Platz Anfang des 19. Jahrhunderts in ein urbanes Juwel verwandelte. Sein Name war Jakob Ignaz Hittorff.

Heiter bis wolkig. Naturschauspiele in der niederländischen Malerei

1. Juni 2017 bis 5. Februar 2018

Unter dem Motto „heiter bis wolkig“ zeigt das Kölner Haus zwanzig „Himmelsbilder“ von Meistern wie Cuyp, van der Neer, Ruisdael oder Goyen. Im späten 16. Jahrhundert begannen die niederländischen Maler damit, den Himmel nicht mehr nur als Hintergrundkulisse zu nutzen, sondern verwandelten ihn in eine große Bühne, die bis zu 80 Prozent der Leinwand einnahm. Auf ihr ließen sie dann spektakuläre Naturschauspiele stattfinden.

1917 - In Erinnerung an Luise Straus-Ernst. Die Rekonstruktion ihrer Kriegsausstellung im Wallraf

23. Juni bis 10. September 2017

Sie war eine der ersten promovierten Kunsthistorikerinnen in Deutschland, leitete das Wallraf-Richartz-Museum im ersten Weltkrieg, mischte als Dadaistin die etablierte Kölner Kunstszene auf, war elf Jahre vor den Nazis auf der Flucht, die sie 1944 in Ausschwitz ermordeten – und doch ist Luise Straus Ernst, diese starke Frau mit dem bewegten Leben, vielen nur als die erste Ehefrau von Max Ernst bekannt. Dieser ungleichen Wahrnehmung setzt das Wallraf eine Ausstellung entgegen.

Eine graphische Revolution. Der italienische Farbholzschnitt des 16. Jahrhunderts

22. September 2017 bis 14. Januar 2018

Kaum eine andere Drucktechnik hat die graphische Kunst so nachhaltig beeinflusst wie die Erfindung des Farbholzschnittes durch den italienischen Künstler Ugo da Carpi aus dem Jahr 1516. Nach Jahrhunderten des einfachen Holzschnittdrucks bot die sogenannte Chiaroscuro-Technik neue, expressive Ausdrucksformen. Endlich war es den Künstlern möglich, unter Verwendung von unterschiedlich geschnittenen Holzstücken eine Hell-Dunkel-Modulation mit sensibler Farbgestaltung zu erzeugen.

Tintoretto - A star was born

6. Oktober 2017 bis 28. Januar 2018

Als erstes Museum startet das Wallraf im kommenden Jahr den internationalen Reigen von hochkarätigen Ausstellungen zum 500. Geburtstag des Malergenies Jacopo Tintoretto (*1518/19 Venedig – Venedig 1594). In seiner großen Sonderschau widmet sich die Kölner Gemäldegalerie erstmals dem hinreißenden Frühwerk des italienischen Meisters, der zu den produktivsten und einflussreichsten Künstlern aller Zeiten gehört.

 

Adresse

Obenmarspforten (am Kölner Rathaus)
50667 Köln
T +49 221 221 21119
F +49 221 221 22629 
info@wallraf.museum

Öffnungszeiten

Dienstag bis Sonntag 10 - 18 Uhr
Jeden ersten und dritten Donnerstag im Monat 10 - 22 Uhr
Montag geschlossen

Karneval vom 23. bis 27. Februar geschlossen!

Eintritt

Eintrittskarten sind den ganzen Tag gültig.
Ständige Sammlung und Sonderausstellung 12 , erm. 8 €
freier Eintritt (Ständige Sammlung) Kölner Kinder bis 18 Jahre, alle Schülerinnen und Schüler (inkl. 2 Begleitpersonen je Klasse), KölnPass-Inhaberinnen und -Inhaber, Geburtstagskinder mit Wohnsitz Köln am Tag ihres Geburtstages

1. Donnerstag im Monat (ausgenommen Feiertage) freier Eintritt in die Ständige Sammlung für alle Besucherinnen und Besucher mit Wohnsitz in Köln. Für Sonderausstellungen fällt weiterhin der reguläre Eintrittspreis an.
Freien Eintritt haben Begleiterinnen und Begleiter von Menschen mit Behinderungen, deren Schwerbehindertenausweis den Buchstaben „B" ausweist.

Barrierefreiheit

Eingang und Ausstellungsräume sind barrierefrei. Behindertentoilette vorhanden. Personenaufzug vorhanden.

Museumsshop

CEDON MuseumsShops GmbH
Katalogverkauf, Kunstliteratur und Art Shop
T +49-221.277-98957
wallraf@cedon.de

Gastronomie

Wallraf-Richartz. Café-Restaurant im Museum

Dienstag bis Freitag 10 - 18 Uhr
Donnerstag 10 - 21Uhr
Samstag und Sonntag 10 - 18 Uhr

T +49 221 992 37-59
www.wallraf-richartz-cafe.de

Anfahrt & Verkehrsanbindung

Öffentliche Verkehrsmittel
Bahn, S-Bahn (vom Flughafen): "Hauptbahnhof" (5-10 Minuten Fußweg)
U-Bahn: "Dom/Hauptbahnhof" (5-10 Minuten Fußweg),
Straßenbahn / Bus: "Heumarkt"

Parkhäuser
Am Dom / An Farina / Groß St-Martin