Gebäude MP7, Foto: Niklas Rausch
Tanzmuseum Eingangszone. Foto: © Susanne Fern
Hertha-Feist-Schule: Gleichklang. Foto: Gerhard Riebecke, ca. 1929
„Die Verzauberung der Welt“ (Ausstellung 2013/2014). Foto: © Susanne Fern
Max Le Verrier, Tänzerin, Skulptur, 1920er Jahre. Foto: Susanne Fern
„Das Echo der Utopien. Tanz und Politik“ (Ausstellung 2015/2016). Foto: © Susanne Fern
Tanzende Tanagräerin, 2. Jh. v. Chr. Die Terrakottastatuette einer sog. „griechischen Manteltänzerin“ ist das älteste Zeugnis der Darstellung eines Tanzkostüms im Deutschen Tanzarchiv Köln. Die Skulptur wurde mit Unterstützung der Freunde der Tanzkunst am Deutschen Tanzarchiv Köln fachgerecht restauriert
„Das Echo der Utopien. Tanz und Politik“ (Ausstellung 2015/2016). Foto: © Susanne Fern
Buchdeckel des Buchs „Tanzkunst und Kunsttanz aus der Tanzgruppe Herion Stuttgart“ von Max Adolphi und Arno Kettmann, o.J.
Die Tänzerin Maria Taglioni. Foto: Atelier Meltzer, 1861
Titelblatt des Buches „Tantzteuffel: das ist wider den leichtfertigen vnuerschempten Welt tantz und sonderlich wider die Gottß zucht und ehrvergessene Nachttentze“ / gestellet durch Florianum Daulen von Fürstenberg. Franckfurt am Mayn, 1567. Foto: Susanne Fern
Sonderbriefmarke der Deutschen Bundespost anlässlich des 100. Geburtstages von Mary Wigman im Jahr 1986. Die Briefmarke erschien am 13. November in einer Auflage von 19.100.000 Stück.
 

Tanzmuseum des Deutschen Tanzarchivs Köln / SK Stiftung Kultur

Archiv und Museum des Tanzes gehen in Köln eine besondere Beziehung ein. Während das Deutsche Tanzarchiv Köln Zeugnisse der Tanzkunst bewahrt, werden im angeschlossenen Tanzmuseum Geschichte und Gegenwart der Tanzkunst in Form von Ausstellungen erlebbar.

Das Tanzmuseum versteht sich als Ort des kulturellen Gedächtnisses, als Ort der Ver­mittlung, aber auch als Stätte der Begegnung und des Austauschs. Die Spannbreite der Themen wie auch die Vielfalt der Exponate – Fotografien, Programmzettel, Kritiken, Plakate, Filme, Tagebücher und Briefe von Tänzern und Choreographen, Kostüme und Bühnenbildskizzen sowie Zeugnisse der Auseinandersetzung von Bildenden Künstlern mit dem Thema "Tanz" – beweisen jedes Mal aufs Neue, wie informativ, spannend und anregend ‚Tanz im Museum' sein kann.

Das Tanzmuseum will seine Besucher motivieren, die Wirklichkeit des Tanzes "mit anderen Augen" zu sehen. Aus diesem Grund stellt das Museum in seinen thematischen Aus­stellungen immer wieder grundlegenden Fragen: Was sehen wir, wenn wir Tanz sehen? Was prägt unser Bild vom Tanz? Warum sehen wir Tanz so, wie wir ihn sehen? Fragen, die auch den Besucher anregen wollen, weiter zu fragen und zu forschen, nach Antworten zu suchen. Dies ist im Archiv, aber auch in den begleitenden Veranstaltungen im Tanzmuseum möglich, die das Thema der Ausstellung vertiefen und den Besucher anregen, die Ausstellung danach noch einmal mit anderen Augen zu sehen.

Das Deutsche Tanzarchiv Köln beherbergt über 400 Nachlässe und Sammlungen von Tänzern, Choreographen, Tanzpädagogen und Ballettkritikern, unter anderem von Harald Kreutzberg, Kurt Jooss, den Sacharoffs, Mary Wigman und Dore Hoyer. Die Fotosammlung umfasst über 160.000 Aufnahmen, 117.000 Originalnegative und Nachlässe von Fotografen wie z. B. Siegfried Enkelmann und Hans Rama. Ferner verfügt das Archiv über eine Kunstsammlung zum Thema Tanz – unter anderem mit den Nachlässen von Ernst Oppler und Arthur Grunenberg – sowie eine Kostüm- und Plakatsammlung.

Die Bibliothek weist einen Präsenzbestand von 13.000 Titeln zu allen Themen des Tanzes und aktuelle Fachzeitschriften aus aller Welt sowie einen Zeitschriftengesamtbestand von 19.000 Heften auf. Die Videothek umfasst einen Präsenzbestand von 3.500 Filmen. Die Dokumentation archiviert rund 600.000 Zeitungsausschnitte, die das Tanzgeschehen in Deutschland seit Beginn der 1950er Jahre nahezu lückenlos belegen.

 
 

Öffentliche Führungen

So. 02.04.
15:00 Uhr

"Berliner Secession und Russisches Ballett: Ernst Oppler"

Für: Erwachsene | Von: SK-Stiftung Kultur | Treffpunkt: Im Mediapark 7 (3. OG) | Preis: € 8,00 | ermäßigt: € 5,00

So. 13.08.
15:00 Uhr

Führung durch die Ausstellung „Berliner Secession & Russisches Ballett: Ernst Oppler“

Für: Erwachsene | Von: SK-Stiftung Kultur | Treffpunkt: Im Mediapark 7 | Preis: € 6,50 | ermäßigt: € 4,00

So. 13.08.
16:00 Uhr

Sprünge ins Unendliche – Vaslav Nijinsky revolutioniert die Ballettwelt

Für: Erwachsene | Von: SK-Stiftung Kultur | Mit: Mandana Mesgarzadeh und Bettina Großberg | Treffpunkt: Im Mediapark 7 | Preis: € 6,50 | ermäßigt: € 4,00

Veranstaltungen

So. 25.06.
12:00 - 16:00 Uhr

Kurs: Workshop-Reihe „Con-Action“ Ein malerisches Tanzstück - „Der sterbende Schwan“

Das Experimentieren mit der Verbindung von Bewegung und Malerei stehen bei diesen Workshops im Vordergrund. Alle interessierten Erwachsenen sind dazu eingeladen, Vorerfahrungen sind nicht notwendig, nur die Freude daran, etwas Neues auszuprobieren.

Anmeldung bis 19. Juni bei Bettina Großberg: E-Mail: grossberg@sk-kultur.de / Tel.: 0221/888 95 409

Technik: Experimentieren, Malerei, Tanz

Für: Erwachsene | Von: SK-Stiftung Kultur | Mit: Mandana Mesgarzadeh und Bettina Großberg | Treffpunkt: Im Mediapark 7 | Preis: € 30,00

 

Informationen zu Sonderausstellungen finden Sie auf der Homepage des Museums.

 
 

Adresse

Im Mediapark 7
50670 Köln
T +49 221 88895 444
tanzarchiv@sk-kultur.de

Öffnungszeiten

tägl.  14 - 19 Uhr
Mittwoch geschlossen

Eintritt

Eintritt 4,50 €
ermäßigt 2,00 €
Gruppen ab 10 Personen: 1,50 € pro Person (z. B. Schulklassen)
Montag freier Eintritt

Barrierefreiheit

Die Ausstellungsräume sind für Personen mit körperlichen Behinderungen und Rollstuhlfahrer vollständig zugänglich.

Anfahrt & Verkehrsanbindung

Öffentliche Verkehrsmittel
S-Bahn, U-Bahn: "Hansaring" (5-10 Minuten Fußweg)
Parkhaus
Cinedom