Schokoladenmuseum

Das weltweit einzigartige Museum präsentiert facettenreich die Geschichte und Gegenwart des Kakaos und der Schokolade.

Hans Imhoff, Schokoladenfabrikant aus Leidenschaft, hatte lange Zeit einen Traum: Er träumte von einem Schokoladenmuseum mit einem Brunnen, in dem unaufhörlich Schokolade sprudelt. 1972 übernahm Hans Imhoff die Stollwerck-Fabrik in der Kölner Südstadt. Dort entdeckte er zufällig zum Abtransport bereitgestellte Container mit kaputten Maschinen, Verpackungsmaterialien und alten Akten - Schrott. Sofort war ihm klar, dass er einen Schatz gefunden hatte. Diesen ließ er untersuchen, aufarbeiten und restaurieren, der Grundstock für ein Museum war gelegt.

Bis zur Eröffnung des Schokoladenmuseums zogen aber noch viele Jahre ins Land. Zeit, die Hans Imhoff nutzte, um die Kultur- und Industriegeschichte der Schokolade erforschen zu lassen. In dieser Zeit baute er seine Sammlung auf und erweiterte sie stetig. Nachdem seine Frau Gerburg Klara Imhoff, im Jahr 1992 mit dem alte Hauptzollamt im Kölner Rheinauhafen den besten Standort für das Schokoladenmuseum gefunden hatte, konnte Kölns neues Wahrzeichen entstehen.

Am 31. Oktober 1993 wurde das Schokoladenmuseum nach nur 13-monatiger Bauzeit eröffnet.
Es wurde zu einem nie für möglich gehaltenen Erfolg der deutschen Museumsgeschichte: Mit rund 600.000 Besuchern im Jahr wurde es zu einer der meistbesuchten kulturellen Institutionen in Köln.

Auf mehr als 4000 m² befindet sich die umfangreichste Darstellung der Geschichte und Gegenwart des Kakaos und der Schokolade weltweit. Hier wird die Vielfalt der 5000 jährigen Kulturgeschichte des Kakaos, aber auch die moderne Schokoladenherstellung von der Kakaobohne bis zur Praline gezeigt.

Auf den Besucher warten ein begehbares Tropenhaus, naturkundliche Informationen zum Kakao, Exponate der präkolumbischen Kulturen Mittelamerikas, eine bedeutende Porzellan- und Silbersammlung aus dem Barock sowie zahlreiche alte Maschinen aus der Zeit der Industrialisierung. In einer gläsernen Schokoladenfabrik und im Schokoladenatelier kann der Besucher erleben, wie Schokoladenprodukte industriell, aber auch ganz individuell von Hand hergestellt werden.

Und: Dort steht ein 3 Meter hoher Schokoladenbrunnen, in dem ständig 200 kg leckere Schokolade zum Probieren sprudeln. Der Traum von Hans Imhoff ist Wirklichkeit geworden!

 

Informationen zu Sonderausstellungen und Veranstaltungen finden Sie auf der Homepage des Schokoladenmuseums.

 
 

Adresse

Am Schokoladenmuseum 1a
50678 Köln
T +49 221 931 888-0
F +49 221 931 888-14 
service@schokoladenmuseum.de 

Öffnungszeiten

Montag* bis Freitag 10 - 18 Uhr
Samstag, Sonntag, Feiertage 11 - 19 Uhr

* Vom 2. Januar bis zu den Osterferien in NRW sowie im November montags geschlossen!

Letzter Einlass eine Stunde vor Schließung!

Eintritt

Eintritt 11,50 €
Kinder unter 6 Jahren haben freien Eintritt.
Gruppe ab 15 Pers.: 10 €
Familienkarte 30 € (2 Erwachsene und eigene Kinder bis 16 Jahre)
Lehrer

Ermäßigungsberechtigt sind Kinder, Schüler (7,50 €), Auszubildende, Studenten (9 €), Freiwilligendienstleistende, Menschen mit Behinderung (7,50 €) und Senioren ab 65 Jahre (10 €).

Wer am Tag des Museumsbesuches Geburtstag hat, wird von uns eingeladen.

Barrierefreiheit

Alle Ausstellungsräume des Museums, das CHOCOLAT Grand Café und der CHOCOLAT Shop sind
barrierefrei zu erreichen.

Ebene Wege zum Museum, Rampen und drei Aufzüge ermöglichen es gehbehinderten Menschen, ohne die Überwindung von Hindernissen, das Haus in Gänze zu erleben.

Museumsshop

Schokolade und vieles mehr im Shop zu den Öffnungszeiten des Museums.

Gastronomie

CHOCOLAT Grand Café
Biergarten am Malakoff-Turm 

www.schokoladenmuseum-event.de 

Anfahrt & Verkehrsanbindung

Öffentliche Verkehrsmittel
Bus: "Severinstraße" oder "Schokoladenmuseum"
Straßenbahn: "Heumarkt" oder "Ubierring"
Parkhaus
Rheinauhafen