Ausstellungsraum und Lesesaal. Foto: Markus Hoffmann
Ausstellungsraum
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Ausstellungsraum
Fahrregale im Archiv
Lesesaal
 

Zentralarchiv des internationalen Kunsthandels

Das Zentralarchiv des internationalen Kunsthandels ZADIK, 1992 gegründet und gefördert vom Bundesverband Deutscher Galerien und Kunsthändler BVDG, seit 2001 in Kooperation mit der SK Stiftung Kultur der Sparkasse Köln Bonn, seit 2015 Forschungsarchiv an der Universität zu Köln, ist das weltweit einzige Spezialarchiv zur Geschichte des Kunsthandels. Es sammelt und bewahrt die Archive bedeutender Galerien und Kunsthändler/innen, Kuratoren und Kunstkritiker, Sammler und Fachfotografen und bietet damit ein Sammlungsrepertoire, das von traditionellen kunsthistorischen Archiven und Bibliotheken nicht gepflegt wird. Das ZADIK steht sowohl Fachleuten als auch der interessierten Öffentlichkeit für Fragen und Recherchen offen und freut sich auf Ihren Besuch.

Alle Archive des ZADIK sind Stiftungen, vorwiegend von den Mitgliedsgalerien des BVDG. Neben der besonders wichtigen Geschäfts- und Künstlerkorrespondenz enthalten sie eine Vielzahl unterschiedlichster Dokumentformen, die Aufschluss geben über den Galeriebetrieb, seine Ausstellungs- und Öffentlichkeitsarbeit, über die Arbeit der anderen Bestandsbildner und die besondere Qualität und Rolle der engen Beziehung zwischen Künstler, Galeristen, Sammlern, Kuratoren und Kritikern. Gerade für die Kunstentwicklung nach 1945 besitzt das ZADIK Quellen, die in kaum einer anderen Institution zu finden sind, darunter sehr viele Briefe von Künstlern, zum Teil mit Zeichnungen, Projektskizzen, Skizzen für den Ausstellungsaufbau oder für Installationen in der Galerie und anderen wichtigen Informationen versehen, Fotos und andere Dokumente, aus denen sich Aktionen und andere ephemere Kunstwerke rekonstruieren lassen, die sich überwiegend in den Galerien selbst und nicht in den öffentlichen Kunstinstitutionen abgespielt haben.

Das auf der ZADIK-Website stets aktualisierte Sammlungsrepertoire eröffnet sowohl dem Laien als auch dem Spezialisten Einblicke in verschiedenste Karrieren, Beziehungen und Entwicklungen des Kunstsystems, stets aus der Perspektive jener gesehen, die selbst prägende Elemente des Systems waren und vielfach noch sind, und bietet damit Einsichten in einen Bereich, der dem Kunstpublikum gewöhnlich nicht zugänglich ist.

Ziel der Arbeit des ZADIK ist es, das wertvolle Quellenmaterial zu konservieren und die gestaltenden und prägenden Einflüsse des Kunsthandels auf die internationale Kunstentwicklung und seine komplexe Rolle auf dem Gebiet der Kunstvermittlung zu dokumentieren und zu erforschen. Auf diese Weise will das ZADIK dazu beitragen, die Geschichte des Kunsthandels in die allgemeine Kunstgeschichte zu integrieren. Am 17.12.2014 schlossen die Universität zu Köln und das ZADIK einen Kooperationsvertrag, mit dem das ZADIK zum 'Forschungsarchiv an der Universität zu Köln' wurde.

Das ZADIK ermöglicht und unterstützt journalistische und wissenschaftliche Recherchen zu den Gebieten seines Sammlungsprofils, es betreibt auch eigene Forschungen und bemüht sich, die von ihm gesammelten Dokumente so schnell wie möglich der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Dieses geschieht mittels seiner Online-Datenbank, in Ausstellungen und der Publikation der Zeitschrift 'sediment. Mitteilungen zur Geschichte des Kunsthandels', produziert und vertrieben vom Verlag für moderne Kunst Nürnberg, sowie in der Rubrik 'Aus dem Zentralarchiv des internationalen Kunsthandels im Kunstmarktteil der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.

 
 

Informationen zu Sonderausstellungen und zu Veranstaltungen finden Sie auf der Homepage des ZADIK.

 
 

Adresse

Im Mediapark 7
50670 Köln
T +49 221 2019871
F +49 221 2019869
info@zadik.info

Öffnungszeiten

Montag bis Freitag, an Wochenenden und Feiertagen geschlossen

Eintritt

Der Eintritt in Ausstellungen ist frei. Recherchen nach Voranmeldung

Barrierefreiheit

Die Ausstellungsräume sind für Personen mit körperlichen Behinderungen und Rollstuhlfahrer vollständig zugänglich.

Anfahrt & Verkehrsanbindung

Öffentliche Verkehrsmittel
U-Bahn "Christophstraße/ Mediapark"; S-Bahn, U-Bahn: "Hansaring" (5-10 Minuten Fußweg)
Parkhaus
Cinedom