Museum Ludwig

Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud

Römisch-Germanisches Museum

Rautenstrauch-Joest-Museum - Kulturen der Welt

NS-Dokumentationszentrum

Museum für Angewandte Kunst Köln

Kölnisches Stadtmuseum

Museum Schnütgen

Museum für Ostasiatische Kunst

Käthe Kollwitz Museum

Archäologische Zone, Jüdisches Museum

artothek - Raum für junge Kunst

Skulpturenpark Köln

 

Vorschau

Konrad der Große. Die Adenauerzeit in Köln 1917-1933

Kölnisches Stadtmuseum

1. Juli bis 19. November 2017

Zum 100. Jahrestag widmet das Kölnische Stadtmuseum diesem besonderen Stadtvater eine bemerkenswerte Sonderausstellung: „Konrad der Große. Die Adenauerzeit in Köln 1917-1933“. Mit eindrucksvollen, teilweise noch nie gezeigten Objekten, Fotografien, Kunstwerken, Plakaten und Filmausschnitten lässt sie eine Zeit voller Umbrüche und Neuanfänge wiederauferstehen.

IM SPIELRAUSCH

Von Drachentötern, Königinnen und Pixelmonstern

Museum für Angewandte Kunst Köln

19. August 2017 bis 4. Februar 2018

Die Welt des Spielens ist voll von Sieg und Niederlage, Jagd und Verfolgung oder Rätsel und Eroberung. Avatare, Puppen sowie Spielfiguren agieren als Stellvertreter auf Bildschirmen, Bühnen und Brettern. Die Ausstellung stellt genau diese Mechanismen aus, die sich durch Brett- und Gesellschaftsspiele ziehen, die sich in Videospielen ebenso zeigen wie im Marionetten- und Puppenspiel. Präsentiert wird die kulturelle Verortung von Spielen, ihre Funktion ebenso wie ihre historische Entwicklung anhand real erfahrbarer Exponate wie Masken, Puppen, Spielfiguren, Spielfeldern, Screenshots, Trailern, Requisiten oder Textbücher.

Die humane Kamera
Heinrich Böll und die Fotografie

Museum Ludwig

01. September 2017– 07. Januar 2018

Ein Jahr nach Heinrich Bölls Tod, im Jahr 1986, eröffnete das Museum Ludwig im neu errichteten Gebäude. Die Adresse lautet: Heinrich-Böll-Platz. In der Sammlung Fotografie des Museum Ludwig liegen zahlreiche Werke, die entweder Heinrich Böll zeigen oder die ihm vertraut waren. Bildbände wie Chargesheimers „Unter Krahnenbäumen“, „Im Ruhrgebiet“ (beide 1958) oder „Menschen am Rhein“ (1960) wurden von seinen Texten begleitet. 1964 verfasste Böll den Text „Die humane Kamera“, in dem er eine „Moral der Fotografie“ formuliert. Anlässlich des 100. Geburtstags von Heinrich Böll beleuchtet das Museum Ludwig in seinen neu eröffneten fotografischen Räumen der ständigen Sammlung Bölls Verhältnis zur Fotografie und dem Fotografieren.

 
 
 
 

Laufende Ausstellungen / Mitteilungen

Kunst ins Leben!
Der Sammler Wolfgang Hahn und die 60er Jahre

Museum Ludwig

24. Juni – 24. September 2017

Bereits in den 1960er-Jahren bildete das Rheinland ein wichtiges Zentrum für ein revolutionäres Kunstgeschehen: Eine neue, international vernetzte Generation von KünstlerInnen widersetzte sich der traditionellen Kunst. Sie nutzte den Alltag als Inspirationsquelle und Alltagsgegenstände als Kunstmaterial. Sie ging hinaus in das städtische Umfeld. Sie durchbrach die Grenzen der Kunstdisziplinen und arbeitete zusammen mit MusikerInnen, LiteratInnen, FilmemacherInnen und TänzerInnen. Am Puls dieser aufregenden Zeit begann der Kölner Gemälderestaurator Wolfgang Hahn (1924-1987) die neue Kunst zu erwerben und zu einer vielschichtigen Sammlung mit Werken des Nouveau Réalisme, Fluxus, Happening, Pop Art und Konzeptkunst zusammenzutragen.

1917 – In Erinnerung an Luise Straus–Ernst

Die Rekonstruktion ihrer Kriegsausstellung im Wallraf – Mit einer Reflektion von Louisa Clement

Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud

23. Juni – 10. September 2017

Sie war eine der ersten promovierten Kunsthistorikerinnen in Deutschland, leitete im Ersten Weltkrieg kommissarisch das Wallraf-Richartz-Museum, mischte als Dadaistin die Kölner Kunstszene auf, war elf Jahre vor den Nazis auf der Flucht, die sie 1944 in Ausschwitz ermordeten – und doch ist Luise Straus-Ernst, diese starke Frau mit dem bewegten Leben, vielen nur als die erste Ehefrau von Max Ernst bekannt. Dieser ungleichen Wahrnehmung setzt das Wallraf nun eine eigene Ausstellung entgegen. Dafür rekonstruiert das Museum die 1917 von Straus-Ernst gezeigte Sonderschau Alte Kriegsdarstellungen – Graphik des 15. bis 18. Jahrhunderts und lädt zudem die zeitgenössische Künstlerin Louisa Clement zu einer aktuellen Reflexion ein.

Heiter bis wolkig - Naturschauspiele in der niederländischen Malerei

Wallraf zeigt barocke Himmelsbilder

Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud

1. Juni 2017 bis 4. Februar 2018

Der Wind peitscht Wellen über das Meer, zerrt an den Segeln eines Schiffes und die Seeleute trotzen den Gewalten, während sich am Himmel riesige Wolken übereinander türmen. Ludolf Backhuyzen hielt diese dramatische Szene vor mehr als 350 Jahren mit Öl auf einer Holztafel fest. Der Maler war damals einer von vielen niederländischen Barockkünstlern, die den Himmel nicht mehr als bloße Hintergrundkulisse nutzten, sondern ihn zu einer großen Bühne machten. Zwanzig dieser faszinierenden „Himmelsbilder“ vereint  das Kölner Haus mit ausgesuchte Werke von Meistern wie Cuyp, Backhuyzen, Ruisdael oder Goyen in seiner Sonderausstellung. 

60 Jahre Museumsbau

Jubiläumsfeier im Museum für Angewandte Kunst Köln

Museum für Angewandte Kunst Köln

Am 24. Mai 1957 wurde der erste große Museumsneubau, das heutige Museum für Angewandte Kunst Köln (MAKK), im Nachkriegsdeutschland in Anwesenheit von Bundespräsident Heuss eröffnet. Zu Ehren des 60-jährigen Jubiläums wird der renommierte Architekturhistoriker und -kritiker Prof. Dr. Wolfgang Pehnt am Samstag, 27. Mai 2017, um 15 Uhr einen Vortrag zum Œuvre des Architekten Rudolf Schwarz im Museum für Angewandte Kunst Köln, An der Rechtschule, Köln-Innenstadt halten. Zwei Architekturführungen runden den Jubiläumstag ab. Am Freitag, den 1. Juli 2017 wird das Jubiläum mit einer Open-Air-Party gefeiert.

Picasso Keramiken im Museum Ludwig

Museum Ludwig

ab 25. Mai

Ab dem 25. Mai zeigt das Museum Ludwig eine facettenreiche Präsentation der Unikat-Keramiken von Pablo Picasso. Zu sehen sind keramische Arbeiten, wie bemalte Platten, Schalen und Krüge, die Picasso zwischen 1947 und 1969 schuf. Ergänzt wird das Spektrum durch freiplastische Arbeiten aus Ton, wie die legendäre, 1952 entstandene Eule, sowie eine Reihe kleinformatiger Bronzen und figurativer Arbeiten aus farbig gefasstem Blech.

Tatort Kambodscha? Einer Fälschung auf der Spur

Rautenstrauch-Joest-Museum gibt Einblick in den globalen Kunstmarkt

Rautenstrauch-Joest-Museum - Kulturen der Welt

2. Juni bis 6. August 2017

Der internationale Markt mit Khmer-Kunst boomt. Teilweise werden Preise in Millionenhöhe erzielt. Inzwischen befinden sich die meisten Khmer- Skulpturen in Privatsammlungen und Museen außerhalb Kambodschas. Doch handelt es sich bei all diesen Objekten um Originale? In der Sonderschau „Tatort Kambodscha? Einer Fälschung auf der Spur“ wird anhand einer vermeintlich originalen Khmer-Skulptur deren Geschichte zurückverfolgt. Wie konnte eine Fälschung auf dem Kunstmarkt landen? Welches sind die Handlungen und wer die Täter, die eine Kopie in eine Fälschung verwandeln? Mit welchen technischen Hilfsmitteln werden solche Skulpturen hergestellt?

Gustav Seitz – Ein Denkmal für Käthe Kollwitz

– parallel dazu: Portraits und Selbstportraits aus der Kölner Kollwitz Sammlung

Käthe Kollwitz Museum

13. Juni – 17. September 2017

Zum 150. Geburtstag von Käthe Kollwitz lenkt das Käthe Kollwitz Museum Köln die Aufmerksamkeit auf das bedeutendste Ehrenmal für seine Künstlerin: Das Kollwitz-Denkmal von Gustav Seitz, 1961 auf dem Berliner Kollwitz-Platz am Prenzlauer Berg aufgestellt.
Mit der Jubiläumsausstellung lädt das Museum dazu ein, die spannende Entwicklung des Denkmals anhand von Zeichnungen, Modellen und Werkstatt-Photographien nachzuvollziehen. Begleitend zur Schau stehen Portraits und Selbstportraits der wichtigsten deutschen Künstlerin des 20. Jahrhunderts im Fokus der Sammlungspräsentation.

 

HIER UND JETZT im Museum Ludwig
Reena Spaulings. HER AND NO

Museum Ludwig

3. Juni – 27. August 2017

Wer – oder was – ist Reena Spaulings? Der Name steht seit 2004 für verschiedene kollektiv-künstlerische Aktivitäten: Zunächst betitelte Reena Spaulings ein Romanprojekt, an dem eine unbestimmte Anzahl anonymer Autorinnen und Autoren aus dem Umfeld des Künstlerkollektivs Bernadette Corporation mitwirkte. Fast zeitgleich entstand eine kommerzielle Galerie mit Ausstellungsräumen in New York, die seither Künstlerinnen und Künstler wie Merlin Carpenter, Jutta Koether, Claire Fontaine und Klara Lidén repräsentiert. Ebenfalls in 2004 formierte sich ein Künstlerkollektiv, das seitdem unter dem Namen der fiktiven Künstlerin Reena Spaulings operiert und unter diesem eine systemreflexive sowie selbstironische, kollektive Malerei betreibt.

Paris erwacht! im Wallraf

Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud

7. April – 9. Juli 2017

Der Platz sah das Wüten der französischen Revolution, überstand die Wirren zweier Weltkriege, erlebte Massenjubel, Volkstrauer, Staatsfeierlichkeiten und steht damit wie kein zweiter öffentlicher Ort für die bewegte Geschichte einer ganzen Nation: Die Rede ist von der Place de la Concorde. Doch nur wenige wissen, dass es ein junger deutscher Architekt war, der diesen Platz Anfang des 19. Jahrhunderts in ein urbanes Juwel verwandelte. Sein Name lautet Jakob Ignaz Hittorff (1792-1867). Das Wallraf widmet dem Kölner Künstler und seiner Neuerfindung des geschichtsträchtigen Ortes nun eine große Sonderausstellung.

Vorzeitgeschichte(n) – Köln in schriftlosen Zeiten

Römisch-Germanisches Museum

Ab 4. April 2017

Vor mehr als 10 000 Jahren endet die letzte Eiszeit und eine Warmzeit beginnt (Holozän). Dieser Klimawandel forderte von den Menschen damals ein radikales Umdenken. Den damit verbundenen kulturellen Wandel  können Archäologen heute an den materiellen Spuren der damaligen Menschen ablesen, auch hier in Köln.

In seiner neuen Foyer-Ausstellung zeigt das Römisch-Germanische Museum eine Auswahl größtenteils noch nie gezeigter Funde der eigenen Sammlung zur Kölner Vorzeit. Sie machen eindrücklich kaum bekannte Geschichte(n) aus schriftlosen Zeiten sichtbar und erfahrbar.

Henri Cartier-Bresson und Heinz Held
Menschen mit Bildern

Museum Ludwig

24. März – 20. August 2017

Das Museum Ludwig verwahrt eine hochkarätige Sammlung an Fotografien von den Anfängen im 19. Jahrhundert bis in die Gegenwart; sie umfasst etwa 70.000 Werke. In einem eigens eingerichteten Fotoraum innerhalb der ständigen Sammlung wird das Museum Ludwig ab dem 24. März die Sammlung Fotografie in Ausschnitten und fortlaufend sichtbar machen. Henri Cartier-Bresson und Heinz Held. Menschen mit Bildern lautet der Titel der ersten Präsentation, die bis zum 20. August zu sehen sein wird.

KOLLWITZ 2017 | 150. GEBURTSTAG

Jahresprogramm 2017 im Käthe Kollwitz Museum Köln

Käthe Kollwitz Museum

Sie zählt zu den bedeutendsten deutschen Persönlichkeiten des 20. Jahrhunderts: Käthe Kollwitz (1867–1945). Mit seiner heute weltweit umfangreichsten Sammlung vermittelt das Käthe Kollwitz Museum Köln ein umfassendes Bild der Künstlerin, die in ihren Werken wie keine andere Themen wie Krieg, Armut und Tod, aber auch Liebe, Geborgenheit und das Ringen um Frieden in nachdrücklicher Weise zum Ausdruck brachte. Anlässlich ihres 150. Geburtstages widmet ihr das Kölner Haus ein ganzes Ausstellungsjahr mit hochkarätigem Programm.

Ausstellungen 2017

Museum Ludwig

Neben einer Reihe von kleineren und mittelgroßen Ausstellungen konzentriert sich das Museum Ludwig 2017 auf drei große Überblickspräsentationen. Anfang des Jahres eröffnet die Retrospektive des zu Unrecht bislang noch zu wenig bekannten Künstlers Otto Freundlich. Im Sommer begeben wir uns mit der Ausstellung zur Sammlung Wolfgang Hahn tief in die Geschichte unseres Hauses. Den abschließenden Höhepunkt des Jahres stellt die in mehrfacher Hinsicht große Ausstellung des Pop-Art-Künstlers James Rosenquist dar.

Jubiläumsschau zum 500. Geburtstag von Tintoretto in Köln

Wallraf-Richartz-Museum präsentiert Programm für 2017

Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud

Als erstes Museum startet das Wallraf-Richartz-Museum im kommenden Jahr den internationalen Reigen von hochkarätigen Ausstellungen zum 500. Geburtstag des Malergenies Jacopo Tintoretto (*1518/19 – 1594). In seiner großen Sonderschau „Tintoretto – A star was born“ widmet sich die Kölner Gemäldegalerie erstmals dem hinreißenden Frühwerk des italienischen Meisters, der zu den produktivsten und einflussreichsten Künstlern aller Zeiten gehört. Dafür holt das Wallraf zahlreiche kostbare Leihgaben aus den großen Museen, u.a. in Amsterdam, Budapest, London, Madrid, Mailand, Rom, Venedig, Washington und Wien, an den Rhein. Die Ausstellung läuft vom 6. Oktober 2017 bis zum 28. Januar 2018 in Köln und ist danach in Paris zu Gast.

Trisha Donnelly: Wolfgang-Hahn-Preis 2017

Museum Ludwig

25. April – 30. Juli 2017

Der seit 1994 jährlich vergebene Preis verfolgt zwei Ziele: Zum einen würdigt der Preis Künstlerinnen und Künstler für ihr konsequentes, international anerkanntes Schaffen. Zum anderen ist mit dem Preis der Erwerb eines Schlüsselwerks für die Sammlung des Museum Ludwig verbunden. Die Ausgezeichneten werden außerdem mit einer Ausstellung und einer Publikation geehrt.

Der museumsbus koeln kommt

Jungfernfahrt am 12. Januar zum Rautenstrauch-Joest-Museum

Museumsdienst Köln

Der Museumsdienst Köln führt das im Oktober 2013 ausgelaufene Projekt „Wallraf der Museumsbus“ ab 12. Januar 2015 unter dem Namen „museumsbus koeln“ als deutliche Weiterentwicklung fort. Der Vorgänger brachte von 2008 bis 2013 Schulklassen in das Wallraf-Richartz-Museum. Im Gegensatz zu diesem steuert der „museumsbus koeln“ alle städtischen Museen und das Käthe-Kollwitz-Museum an.

Wallraf erhält Meisterwerke aus dem Goldenen Zeitalter

Gemälde von Lievens und ter Borch kommen als Dauerleihgaben nach Köln

Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud

Zwei Gemälde aus dem ruhmreichen 17. Jahrhundert der Niederlande verstärken ab 5. September 2013 die ständige Sammlung des Wallraf-Richartz-Museums & Fondation Corboud. „Der Federschneider“ (1627) von Jan Lievens und „Heraklit“ (1648) von Gerard ter Borch sind beeindruckende Zeugnisse für die hohe Qualität der Malerei des sogenannten Goldenen Zeitalters. Deshalb werden die beiden Werke im Wallraf auch in direkter Nachbarschaft zu Meistern wie Rembrandt, Pieter de Hooch und Jan Steen ihren Platz finden. „Wir sind sehr dankbar diese wertvollen Dauerleihgaben zeigen zu können, die unsere eindrucksvolle Sammlung niederländischer Malerei hervorragend ergänzen“, betont Museumsdirektor Marcus Dekiert.

 

Langfristige Ausstellungsplanung

Hier finden Sie die die ständig aktualisierte, langfristige Ausstellungsplanung der Museen der Stadt Köln:

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