Aktuelles

Am Mittwoch, 28. und am Donnerstag, 29. September muss das Rautenstrauch-Joest-Museum aufgrund eines technischen Defekts geschlossen bleiben. Wir bitten um Verständnis!

 

Liebe Besucher*innen,

Sie benötigen kei­nen Test-, Impf- oder Ge­ne­sungs­nach­weis mehr für den Besuch im RJM. Das Tra­gen ein­er medizinischen Maske ist eben­falls ab so­fort nicht mehr verpflich­t­end, wird aber den­noch emp­fohlen.

Wir raten außer­dem die all­ge­mei­nen Hy­gienevorschriften sowie ei­nen Sich­er­heits­ab­s­tand von min­destens 1,5 Me­tern einzuhal­ten.

Vielen Dank für Ihr Verständnis. Wir freuen uns auf Sie!

Ihr RJM-Team

 


Leaky Archive Camp! Geschichten sammeln und erzählen

Dienstag, 4. Oktober, bis Samstag, 8. Oktober 2022, 11.00 – 17.00Uhr

5 Tage neue Leute und Eindrücke
5 Tage fotografieren, sprayen, quatschen, essen
5 Tage Türen öffnen und das Museum mit Leben füllen
+ Übernachten im Museum
+ Präsentation der Projekte im Ausstellungsraum

Wir laden Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 16 und 20 Jahren in den Herbstferien fünf Tage zu einem Camp ein. Im Rahmen des Digitalprogramms „Leaky Archive“ möchte das Haus mit ihnen auf die Suche nach den vielfältigen Geschichten hinter den Objekten des Museums gehen. Welche Geschichten fehlen noch? Es darf geforscht, gesprayt, gequatscht und gegessen werden. Als Highlight dürfen alle eine Nacht im Museum übernachten.

Jeden Tag lernen die Teilnehmer*innen des Camps spezifische Skills oder Themen wie Graffiti, Musik oder Fotografie kennen. Sie nähern sich so einem selbst ausgewählten Objekt der Museumssammlung an. Am Dienstagabend, 4. Oktober, übernachten alle gemeinsam im Museum, schauen zusammen Filme, schlendern durch das Haus, machen Musik und tanzen. Täglich gibt es leckeres Mittagessen, Drinks und Snacks. Zum Abschluss des Camps stellen die Teilnehmenden am Samstag, 8. Oktober, ihre Projekte Freunden, Familie und Museumsbesucher*innen vor.

Das Camp* ist Teil des neuen Digitalprojektes Leaky Archive. Die Absicht des Projektes ist es, sich gemeinsam mit unterschiedlichen Personen über die kolonialeSammlung des Museums auszutauschen. Dadurch werden immer mehr Stimmen und Geschichten sichtbar.

Kosten:
20 Euro

Anmeldung:  
via Instagram @rautenstrauchjoestmuseumkoeln                       
via Email contact@rjm-leakyarchive.de


Sacred Spaces – Auf dem Weg zur Erleuchtung

Was bedeutet Religiosität und Spiritualität in unserer heutigen Gesellschaft? Welche Prozesse von Achtsamkeit und Heilung können durch sie aktiviert und zu inneren Transformationen führen? Diesen Fragen widmet sich ein neuer kleiner Teil in unserer Dauerausstellung. Gemeinsam mit Communities und Gemeinden möchten wir Erfahrungsräume schaffen – sogenannte „Sacred Spaces“ – die zu Orten des Erlebens und der Teilhabe an Spiritualität werden können. Doch was sind „Sacred Spaces“? Was sind „heilige Orte“? Sind es Orte, die für die Religionen eine besondere Signifikanz haben oder können es auch geistige Zustände, individuelle Erinnerungen oder atmosphärische Momente sein? Welchen Einfluss haben sie auf unser Leben, unser Wohlbefinden und auf das Miteinander in einer Gesellschaft? Im neuen Konzept lassen wir bewusst offen, wie diese neuen Orte oder Erfahrungsräume genutzt werden und was sie für den Einzelnen bedeuten. Für jeden kann dieser Ort etwas anderes sein, eine individuelle Erfahrung. Wir zeigen und erklären nicht wie sonst üblich im Museum, sondern schaffen aktive Räume, in denen erlebt und gespürt werden darf.


Workshop "Ich will mich verabschieden"

Donnerstag, 27.10., 17- 19 Uhr

Was bedeutet die Benin Sammlung für die Menschen in Köln und Benin City? Was geschieht, wenn ein Objekt nach Hause zurückkehrt? Welche Erinnerungen hinterlässt es in Köln? Die Teilnehmer*innen sind eingeladen, sich durch offenes Schauen und mutiges Zeichnen mit Themen wie Trauer, Vermissen, Erinnern und Loslassen zu beschäftigen. 

Bitte bringen Sie Ihr eigenes Zeichenmaterial mit.

Die Teilnahme ist kostenlos.

 

RESIST! CONVERSATIONS ALL IN ONE : verfügbar auf unserem YouTube-Kanal

Welche Widersprüche verbergen sich in den Fundamenten des „ethnologischen Museums“? Wie können wir sie überwinden und die Grundlagen für eine neue Museumsethik schaffen? Im Rahmen der Ausstellung RESIST! Die Kunst des Widerstands, einer experimentellen Ausstellung über 500 Jahre antikoloniale Kämpfe im Globalen Süden, hat das RJM zu einem Diskussionsabend mit internationalen Sprecher*innen und Kämpfer*nnen eingeladen. Restitution, Reparation und Partizipation standen im Mittelpunkt der Debatte. Mit Ciraj Rassool (Südafrika), Nana Oforiatta Ayim (Ghana), Bénédicte Savoy (Frankreich), Andreas Görgen (Deutschland), Peju Layiwola (Nigeria), Esther Utjiua Muinjangue (Namibia), Ida Hoffmann (Namibia), Elizaveta Khan (Deutschland), Uyi Nosa-Odia (Nigeria). Moderiert von Rahab Njeri (Deutschland). Musik von Rokia Bamba (Belgien).

Die Debatte ist online auf unserem RJM-YouTube-Kanal verfügbar!