Ausstellungen


Blickpunkt

11. September 2020 bis 11. April 2021

…der Dinge #
Die Schatten der Dinge #1

Diese neue Reihe ermöglicht eine Auseinandersetzung mit den Geschichten der Sammlung des Rautenstrauch-Joest-Museums. Welche Bedeutung haben Museumsobjekte für die heutige Gesellschaft ihres Ursprungsortes? Welche Geschichten verbergen sie, von wo, wann und über wen? Wie sind sie nach Köln gekommen? Zu wem gehören sie eigentlich und warum kehren einige wieder zurück?
Im ersten Teil "Die Schatten der Dinge#1" kommen vier Objekte aus Kambodscha, Kanada, Neuseeland und Nigeria zu Wort.
Inspiriert von der Sammlung des RJM beleuchten die Fotografin Sara-Lena Maierhofer und die Filmemacherin Clara Wieck die Objekte aus einer künstlerischen Perspektive.

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Sonderausstellung

29. Januar bis 11. Juli 2021

RESIST! Die Kunst des Widerstands

Die Sonderausstellung "RESIST! Die Kunst des Widerstands" setzt sich mit unterschiedlichen Formen, Momenten und Geschichten des Widerstands gegen den Kolonialismus und seine aktuellen Kontinuitäten auseinander.

Dazu lädt das RJM die Kurator*innen und Aktivist*innen Peju Layiwola aus Nigeria, Esther Utjiua Muinjangue & Ida Hoffmann aus Namibia, Tímea Junghaus aus Ungarn und Elizaveta Khan & Mona Leitmeier aus Köln ein, eigene Räume zu kuratieren. Ergänzt werden diese durch Objekte aus der Sammlung des RJMs, historische Materialien, persönliche Zeugnisse und Werke zeitgenössischer Kunst. Die Ausstellung bietet durch Werkstätten im Ausstellungsraum mit einem umfangreichen Veranstaltungs- und Vermittlungsprogramm Orte für Zusammenkunft, Reflexion und Aktion.

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Vorschau


Intervention

22. Mai bis 4. Juli 2021

ARTIST MEETS ARCHIVE: Yasmine Eid-Sabbagh

Das Artist-Meets-Archive Programm wird zum zweiten Mal im Mai 2021 in Kooperation mit der Photoszene Köln im Rautenstrauch-Joest-Museum stattfinden. Die Künstlerin Yasmine Eid-Sabbagh, die im Sommer 2020 für ein Artist Residency Programm das Museum und die Sammlung erforscht hat, wird ihr erarbeitetes Werk in der Dauerausstellung des Museums präsentieren. Hierbei fungiert das Rautenstrauch-Joest-Museum als zentraler Ort des Artists Meets Archive Programms. Unter anderem soll es einen zentralen Display für alle fünf Artist Meets Archive Künstlerinnen geben.


Blickpunkt

28. Mai bis 29. August 2021

Invisible Inventories
Zur Kritik kenianischer Sammlungen in westlichen Museen

Die geplante Ausstellung „Invisible Inventories“, findet im Rahmen eines größeren Projektes, des „International Inventories Programme“ statt: Das „International Inventories Programme“ setzt sich künstlerisch, wissenschaftlich und kuratorisch mit der Frage auseinander, wie kenianische Kulturgüter, die sich gegenwärtig in Institutionen des „Globalen Nordens“ befinden, in Kenia zugänglich gemacht werden können. Hierzu werden sie in einer umfassenden Online-Datenbank erfasst. Als kontinuierlich aktualisiertes Archiv schafft dieses Inventar die Grundlage für eine faktenbasierte Auseinandersetzung mit Restitutionsfragen. Eine spätere Erweiterung der Datenbank auf andere Länder soll ermöglicht werden. Seit 2019 wurden bereits über 18.000 Objekte in der Datenbank gesammelt. Beteiligt sind daran Künstler*innen, Wissenschaftler*innen und Kurator*innen – etwa der National Museums of Kenia (NMK) in Nairobi, des Kölner Rautenstrauch-Joest-Museums (RJM), des Weltkulturen Museums in Frankfurt am Main sowie der Kollektive The Nest (Kenia) und SHIFT (Deutschland). Ein zentraler inhaltlicher Aspekt des „International Inventories Programme“ ist die Provenienzforschung zu Sammlungen kenianischer Objekte in Museen und anderen Institutionen außerhalb Kenias. Ihr widmen sich sowohl Wissenschaftler*innen als auch Künstler*innen im Ausstellungsprojekt „Invisible Inventories“. Die Ausstellung wird kollektiv erarbeitet, um die facettenreichen Sichtweisen und vielfältigen Narrative der verwobenen Kolonialgeschichte Europas und Afrikas zu erfassen. Die entstehenden zeitgenössischen Kunstwerke, darunter Videoarbeiten und Installationen, sowie die Ergebnisse der wissenschaftlichen Forschung werden nacheinander im Nairobi National Museum, im Rautenstrauch-Joest-Museum und im Weltkulturenmuseum in Frankfurt am Main (September 2021) präsentiert.


Sonderausstellung

7. Oktober 2021 bis 14. Februar 2022

Liebe global
Zwischen Neurococktail und göttlicher Ekstase

Nach Resist! Die Kunst des Widerstands, widmet sich das RJM der Liebe! Eine spielerisch-überraschende Ausstellung mit Objekten der Sammlung des RJM, Alltagsobjekten, Film und zeitgenössischer Kunst, erzählt mannigfaltige Geschichten: Von Liebe, Freundschaft, Moral, Schmerz, Verbundenheit, Macht, Solidarität bis zum Social Distancing in Zeiten der Pandemie. Die Ausstellung entsteht in Zusammenarbeit mit lokalen und globalen Akteur*innen.


Blickpunkt

5. November 2021 bis 20. Februar 2022

Eine Seele in Allem
Begegnungen mit Ainu aus dem Norden Japans

Die Ausstellung „Eine Seele in Allem – Begegnungen mit Ainu aus dem Norden Japans“, die vom 5. November 2021 bis 20. Februar 2022 im Rautenstrauch-Joest-Museum – Kulturen der Welt zu sehen ist, schenkt den Kulturen der Ainu-Gruppen und ihrem Weg nach Anerkennung besondere Aufmerksamkeit. Die Gruppen der Ainu gelten als die indigenen Bewohner*innen Nordjapans, die ursprünglich als Jäger-Sammler-Gemeinschaften überwiegend auf den Inseln Hokkaido und Sachalin lebten. Ab Mitte des 19. Jahrhundert wurden sie von Japan kolonisiert, umgesiedelt und ausgebeutet. Erst nach Mitte des 20. Jahrhunderts entstand eine starke Rückbesinnung auf ihre Traditionen und eine Revitalisierungsbewegung entstand, die 2008 zur Anerkennung als indigene Gruppe und 2019 zu deren gesetzlicher Implementierung seitens der japanischen Regierung führte. In der Ausstellung liegt der Hauptfokus auf der aktuellen Revival-Bewegung der Ainu-Gruppen mit einer Vielzahl von Stimmen von Ainu-Repräsentant*innen. Außerdem erfahren die Besucher*innen mehr über die Historie der musealen Sammlung, bekommen einen Einblick in die Glaubensvorstellungen sowie den Wandel von Stereotypen und einen Eindruck von der Schönheit der materiellen Kultur. Ein besonderes Highlight stellt ein besticktes Ainu-Gewand aus Rindenbast dar. Die Ausstellung verbindet die Vergangenheit mit der Gegenwart, eröffnet neue Perspektiven und berührt durch die Intensität der vielseitigen „Begegnungen“. Eine Ausstellung in Kooperation mit dem Ainu-National-Museum, Hokkaido und der Japan Foundation Köln

 
 

Unsere Ausstellungsformate

Sonderausstellungen

Die große Ausstellungshalle bespielen wir mit unterschiedlichsten Sonderausstellungen und spannendem Programm.

Blickpunkt

Auf der Ausstellungsfläche „Blickpunkt“ beleuchten wir unsere eigene Sammlung immer wieder neu und kritisch und in enger Zusammenarbeit mit den Herkunftsgemeinschaften.

Intervention

Um unsere Dauerausstellung, die 2010 eröffnet wurde, mit neuen Ansätzen und Ideen zu beleben, gibt es regelmäßig sogenannte „Interventionen“. Manchmal klein, manchmal groß, gedacht und umgesetzt von eingeladenen Künstler*innen, Student*innen, Vereinen oder von uns selbst.
Zu den Interventionen