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HJ wirbt für ihre Spielscharen

Der Westdeutsche Beobachter bringt eine lange Werbereportage über die HJ-Spielscharen.

Die NS-Zeitung berichtet zunächst über die im Gebiet Köln-Aachen gegründete Grenz- und Auslandsspielschar: "Sie soll Botschafterdienste für die deutsche Kultur leisten. Im Grenzland und auch im Ausland eingesetzt, trägt sie mit dazu bei, das Bewußtsein des Deutschtums zu festigen und zu pflegen."

Dann lobt die Zeitung die Blasmusik der HJ in den höchsten Tönen. Gerade sie erfreue sich besonderer Beliebtheit: "Der Pimpf, der Fanfare bläst, ist allen Deutschen eine bekannte Erscheinung geworden. Die Musikzüge der HJ haben ihr Vorbild in der preußischen Militärmusik. Gewiß, mancher betrachtet auch heute noch die Blasmusik als etwas zweitrangiges. Daran ist der vielfach noch unzutreffende Gartenkonzertstil mancher Blasmusikkapellen schuld. Diese Einstellung ist jedoch falsch und deshalb erweckt die Hitler-Jugend heute wieder die Liebe zu den Blasinstrumenten, da nach ihrer Meinung unsere Zeit die Ausdrucksmittel der Blasmusik unmittelbar verlangt. Die männlichen, strengen und reinen Klänge will die HJ wieder wie in alter Zeit in ihre Musikübung einbeziehen. Die alte deutsche Bläserkunst soll wieder aufblühen."



 
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