Ihre Auswahl: Wann: 24. Februar 2026 | Wo: Keine Einschränkung | Was: Keine Einschränkung | Für Wen: Keine Einschränkung |
Führung | Käthe Kollwitz Museum Köln
Abschalten, innehalten und neu fokussieren. Bei einer 30-Minuten-Kunstpause im Museum betrachten wir ein Werk von Käthe Kollwitz und vertiefen dessen Entstehungsgeschichte, Technik und Rezeption. Mit Inspiration und neuer Energie geht es zurück in den Alltag.
Bitte beachten Sie: Die Teilnahmezahl ist begrenzt. Reservierungen sind leider nicht möglich. Teilnahmetickets ab 60 Minuten vor Beginn an der Museumskasse.
Für: Erwachsene | Von: Käthe Kollwitz Museum | Treffpunkt: Kasse | Teilnahme: kostenlos | zzgl. Eintritt | Rahmenprogramm zu: „KOLLWITZ NEU SEHEN“, 11.10.2025 - 15.03.2026
Weiterbildung | Museum für Ostasiatische Kunst
Das Erlebnis anderer Kulturräume fasziniert und kann im Zusammenhang mit interkulturellen Lehrinhalten unterschiedlicher Fächer als Einstieg oder Ergänzung des Schulunterrichts dienen. Doch was wurde und wird in Ostasien als wertvoll und künstlerisch angesehen? Wie sehen typische Formate, Materialien, Themen und Techniken der Kunst und angewandten Kunst aus China, Japan und Korea aus? Worin unterscheiden Sie sich von westlichen Kunstformen, wo gibt es Ähnlichkeiten?
Neben archäologischen Objekten aus dem alten China, sind kostbare religiöse Bildwerke des Buddhismus aus China, Korea und Japan ausgestellt. Daneben gibt es die in Ostasien beindruckenden Werke der hochgeschätzten Schriftkunst und Tuschmalerei bis hin zum Japan-Holzschnitt zu entdecken. Kunstvoll gestaltete Objekte aus Bronze und Keramik und Porzellan vermitteln darüber hinaus einen Einblick in besondere Kunstfertigkeiten im Umgang mit bestimmten Werkstoffen und in die Bedeutung der Dekore.
Am Beispiel ausgewählter Exponate aus den aktuellen Ausstellungsbereichen erhalten Sie einen fundierten Einblick in unterschiedliche Bildgattungen und Themen des ostasiatischen Kulturraums. Darüber hinaus werden mögliche Vermittlungsansätze aufgezeigt.
Stufe: Sek I; SEK II; Fächer: Kunst, Prakt. Philosophie, Religion, Geschichte, Deutsch, Erdkunde
Firstziegel mit einem Unsterblichen zu Pferde, China, Qing-Dynastie (1644-1912), spätes 19. Jahrhundert © Rheinisches Bildarchiv Köln, Marion Mennicken
Für: Lehrkräfte | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Caroline Stegmann-Rennert | Treffpunkt: Foyer | Teilnahme: kostenlos | Anmeldung bis: 17.02.2026 | Rahmenprogramm zu: „Zum Mondjahr des Pferdes“, 03.12.2025 - 31.01.2027
Anmeldung
Führung | MAKK – Museum für Angewandte Kunst Köln
Die Schmucksammlung des MAKK umfasst mit rund 1.700 Werken 7.000 Jahre Schmuckkunst. Das Spektrum reicht von altorientalischen Gemmen des 5. Jahrtausends v. Chr. bis zu zeitgenössischen Schmuckarbeiten. Sammlungsschwerpunkte liegen auf Arbeiten der Antike, des Mittelalters und der Renaissance sowie des 19. Jahrhunderts. Die Sammlungspräsentation vereint erstmals in der 135-jährigen Geschichte des Museums für Angewandte Kunst Köln (MAKK) um 370 ausgewählte Objekte seiner herausragenden Schmucksammlung.
Anonym, Cannetille-Parure, Niederlande, 1825–1830, Foto: © DetlefSchumacher.com
Begrenzte Teilnehmer*innenzahl: 15 Personen. Sie erhalten am Tag der Führung an der Kasse einen Aufkleber, der Sie zur Teilnahme an der Führung berechtigt.
Für: Erwachsene | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Tanja Loke | Treffpunkt: Kasse | Preis: € 2,00 | zzgl. Eintritt | Rahmenprogramm zu: „Faszination Schmuck“, 18.12.2024 - 31.12.2025
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Gespräch | Museum Ludwig
Worum gehts?
Dieser Vortrag versteht indigenen Tanz als verkörpertes Archiv und als dekoloniale Praxis, in der Land, Erinnerung und relationales Wissen im Kontext von Turtle Island miteinander verwoben sind. Im Widerstand gegen siedlerkoloniale Auslöschungen indigener Epistemologien bewahrt Tanz Wissen als lebendiges Reservoir von Ahnengedächtnis, Praktiken relationaler Zugehörigkeit und Fürsorge, das Verbindungen zwischen Territorium, Verwandtschaft und Kosmologie aufrechterhält.
Die grundlegende Kritik der Tanzanthropologin Joann Keali’inohomoku an westlichen Tanzhierarchien hat früh offengelegt, wie Ballett als universelle Kunstform naturalisiert wurde, während nicht-westliche und indigene Tänze als ethnisch, primitiv oder folkloristisch kategorisiert wurden – Zuschreibungen, die ihnen Technik, künstlerischen Wert und intellektuelle Komplexität absprachen. Deidre Sklars kultursensible Perspektive auf Verkörperung hat solche Hierarchien und Kategorisierungen weiter differenziert, indem sie Tanz als eine Weise des Wissens begreift, die durch spezifische kulturelle, historische und ökologische Kontexte geformt ist.
Aufbauend auf diesen Ansätzen sowie auf Jacqueline Shea Murphys einflussreicher Arbeit zu indigener Tanzpraxis als Kontinuität, Relationalität und Survivance, verortet der Vortrag zeitgenössische indigene choreografische Praktiken nicht als Repräsentationen von Kultur, sondern als relationale Formen des Welt-Machens.
Wer ist unser Gast?
Sevi Bayraktar (Dr.-phil) ist Professorin für Tanz, Musik und Performance in globalen Kontexten an der Hochschule für Musik und Tanz Köln. Sie promovierte im Fach Culture and Performance an der University of California, Los Angeles (UCLA) und erwarb einen MA in Soziologie an der Boğaziçi Universität in Istanbul. Als Tänzerin und Wissenschaftlerin befassen sich ihre Forschung und Lehre mit Tanz und Performance als Orten kultureller Erinnerung, politischer Teilhabe und sozialer Transformation, mit besonderem Fokus auf Choreografie und Improvisation, Heritage-Prozesse, Diaspora, Ethnografie sowie aktivistische und feministische Politiken im Kontext des Nahen Ostens und des Mittelmeerraums. Sie ist Mitherausgeberin des GTF-Jahrbuchs Tanzen/Teilen – Sharing/Dancing (2022).
Ihre Monografie Dissenting Through Dance: Folk Dance, Gender, and Political Protest in Turkey erscheint 2026 bei der University of Michigan Press. Veröffentlichungen von ihr sind unter anderem in Dance, Movement & Spiritualities, Performance Philosophy, Zeitschrift für Ethnologie sowie Körper.Cult.Religion: Perspektiven von der Antike bis zur Gegenwart erschienen. Sevi Bayraktar ist derzeit Vorstandsmitglied der Dance Studies Association.
KunstBewusst ist eine Vortragsreihe der Freunde des Wallraf-Richartz-Museum und des
Museum Ludwig e.V. --> www.kunstfreunde.koeln
Für: Alle | Von: Freunde des Wallraf-Richartz-Museums und des Museums Ludwig | Reihe: KunstBewusst | Preis: € 4,00 | ermäßigt: € 2,00 | Mitglieder der freunde frei. | Rahmenprogramm zu: „HIER UND JETZT: De/Collecting Memories from Turtle Island “, 07.02.2026 - 08.11.2026
Exkursion | NS-Dokumentationszentrum
Besuchen Sie in dieser digitalen Exkursion quer durch Köln die Stadtviertel zwischen Ehrenfeld und Rath, zwischen Nippes und Sülz - und erfahren Sie mehr über die GeschichteN der Veedel und die Menschen, die dort lebten.
Andrea Woopen stellt Ihnen in diesem multimedialen Stadtrundgang Zeitzeug*innen und ihre GeschichteN vor, die individuelle Einblicke in das Leben von den 1920er bis in die 1940er Jahre bieten - die aber auch die ausgewählten Kölner Veedel darstellen: den Alltag, das Leben auf den Straßen und die Veränderungen des Stadtbildes im Laufe der Jahre.
Bitte melden Sie sich für diese Online-Veranstaltung an. Anschließend erhalten Sie den Zugangslink zur Videoplattform BigBlueButton sowie alle weiteren Informationen. Bitte beachten Sie unsere Hinweise und Netiquette für die Teilnahme an Online-Veranstaltungen.
Informationen zum Datenschutz entnehmen Sie bitte unserer Datenschutzerklärung.
Abb.: Ansicht aus der digitalen Präsentation (Screenshot)
Für: Erwachsene | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Andrea Woopen | Reihe: Programm plus | Treffpunkt: Videoplattform BigBlueButton | Teilnahme: kostenlos | Anmeldung bis: 22.02.2026
AnmeldungBleiben Sie auf dem Laufenden über Informationen und Neuigkeiten rund um die Kölner Museen.
Führungen und Workshops, Wissen und Kreativität: Programme des Museumsdienstes für alle Interessen.
für Privatgruppen, Firmen, Reiseveranstalter oder Schulklassen.