A A A deutsch english
museenkoeln.de Archäologische Zone Museum Zukunft Geplanter Museumskomplex
ARCHÄOLOGISCHE ZONE
JÜDISCHES MUSEUM
  • Museum
  • Geschichte
  • Stationen
  • Ausgrabung
  • Service
  • Veranstaltungen
  1. Gegenwart
    Zur Zeit für die Öffentlichkeit zugänglich
  2. Zukunft
    Geplanter Museumskomplex
  3. Regionale 2010
    Förderung durch das Land NRW
  4. Portico
    Förderung durch die EU
  5. FAQ
  6. Besucherstimmen
  7. Pressestimmen

Bauplanung für das neue Museum

Weite Teile des neuen Museums erstrecken sich unterirdisch unter dem Rathaus, dem Spanischen Bau und dem Rathausplatz. Auf dem Rathausplatz setzt das Jüdische Museum einen markanten architektonischen und städtebaulichen Akzent. Es ist zugleich Schutzhülle für die hochliegenden Reste der Synagoge und die Mikwe.

In einem internationalen Architektenwettbewerb für die Archäologische Zone und das Jüdische Museum gewann 2008 das renommierte Büro Wandel Hoefer Lorch + Hirsch aus Saarbrücken den ersten Preis für seinen Entwurf. Der Rat der Stadt Köln beschloss, nach dem Rückzug des Trägervereins für das Haus und Museum der Jüdischen Kultur diesen Part in eigener Organisationshoheit zu übernehmen und die Architektur entsprechend anzupassen. So entsteht jetzt ein im Süden reduzierter Baukörper, der Raum schafft für eine attraktive Platzfläche zwischen Wallraf Richartz Museum und Jüdischem Museum.

Der Haupteingang zur Archäologischen Zone erfolgt vom Altermarkt aus. Hier bietet der frühere Ratskeller Raum für ein großzügiges Foyer und die einführende Ausstellung. Mit der neuen Nord-Süd-U-Bahn fahren die Besucher direkt vor den Eingang des Museums.

nach oben

Ausstellungskonzept

Das einzigartige Museum präsentiert die originalen Befunde und Funde unter und über der Erdoberfläche und lädt ein zu einer spannenden Reise in die Vergangenheit. Die Besucher lernen den römischen Statthalterpalast mit seiner prachtvollen Marmorausstattung kennen und die mittelalterliche Synagoge mit ihrer exquisiten, in der Dombauhütte hergestellten Lesekanzel (Bimah), sie steigen hinab in das geheimnisvolle Halbdunkel der Mikwe und begeben sich auf die Spuren des alten Kölns.

Die Ausstellung folgt einem Konzept, das die Geschichte des Ortes ganzheitlich in allen Facetten darstellt und das alle Bevölkerungsgruppen in ihrer Interaktion zeigt. Man wird sowohl die authentischen Monumente sehen als auch das aus den Grabungen stammende Fundmaterial. Die verschiedensten Präsentationsformen kommen zum Einsatz: multimediale Techniken, Modelle und Rekonstruktionen in Originalgröße.

Die große Halle unter dem Foyer des Alten Rathauses bietet die Möglichkeit, eine übersichtliche Ausstellung zur chronologischen Einführung in die Geschichte von Stadt und Region anzubieten, die eine regelrechte „Zeitreise" vorbereitet.

Im Jüdischen Museum Colonia Judaica werden speziell die Zeugnisse der jüdischen Kultur präsentiert. Hier befinden sich auch ein Sonderausstellungsbereich und ein allen modernen Erfordernissen entsprechender Veranstaltungsraum.

Das Ziel ist neben der Wissensvermittlung und der Vermittlung eines emotionalen Zugangs zu der Vergangenheit auch, dem demographischen Wandel Rechnung zu tragen und neue Besucherschichten, wie Familien, Kinder und Jugendliche und Bürgerinnen und Bürger mit Migrationshintergrund  an das Museum zu binden.

Für Kinder und Jugendliche  wird es nach den Grundsätzen modernster Museumspädagogik entwickelte Angebote geben, für die eigene Räume zur Verfügung stehen werden.

Ein besonderes Augenmerk gilt auch Menschen mit Behinderungen. Hier sollen z.B. für Gehörlose durch Führungen in Gebärdensprache oder für Blinde durch die Ausstellung von Objekten, die frei berührt und ertastet werden können, Angebote für intensivere Erlebnismöglichkeiten geschaffen werden.

Das Museum wird für Rollstuhlfahrer und Menschen mit Gehbehinderungen zu 95% zugänglich sein.

nach oben
Impressum | Sitemap | Öffnungszeiten & Kontakt | Schriftgröße: normal größer sehr groß